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RRRRIIIIINNNGGGG 06:00 Uhr. Der Wecker. Ich hau schlaftrunken nach rechts. Snoozebuttonnichfinden. Moment. Meine Hand greift ins Leere. Kein iPhone. Kein Nachttisch. Was zur— Schallendes Gelächter. Von meiner Mama. In meinem Schlafzimmer. „Hast du ernsthaft gedacht, du könntest mit Kind bis zum Wecker ausschlafen?" Sie klingt… schadenfroh? Ich: „Mal kurz die Luft zum Atmen nutzen, Mama – WAS zur Hölle machst du IN MEINEM Schlafzimmer??" Sie: „We want consumers to say that's a hell of a product instead of that's a hell of an ad!" Ich werd verrückt. Mama zitiert Leo Burnett? Dann – aus dem Kleiderschrank – David Ogilvy: „On the average, five times as many people read the headline as read the body copy!" Dann – aus dem Badezimmer – Claude Hopkins: „The only purpose of advertising is to make sales!" Ich dreh mich um. Da steht Gary Halbert. Am Fußende meines Betts. „The most important word in advertising is YOU." Neben ihm: Eugene Schwartz. „Copy is not written. Copy is assembled." Ich: „Was zum—" John Caples schiebt sich durchs Fenster: „The wrong headline can torpedo the best copy in the world!" Und dann – direkt neben Mama – Dan Kennedy: „If you're trying to persuade people to do something, you should use their language, the language in which they think." Ich mach die Augen auf. 04:41 Uhr. Das iPhone liegt rechts. Auf dem Nachttisch. War ein Traum. Kaffee. Die Kaffeemühle kratzt im Ohr. Das schwarze Gold fließt mit 19.5 Bar in die Tasse. Erster Schluck. Mein Verstand ist wieder da. Klar – glasklar: Normalerweise mach ich mir am Vortag Gedanken, was in den Newsletter kommt. Schreib's in mein reMarkable. Gestern hab ich das nicht gemacht. Und irgendwie hat mein Unterbewusstsein mir deshalb einen so absurden Traum beschert, dass ich Stoff für den Newsletter habe. Leider war's nur der Einstieg. Keine Lesson. Kein Pitch. Und jetzt ist auch noch der Kaffee leer. Was ich damit sagen will: Wenn du keine Newsletter-Ideen hast, liegts meistens daran, dass du nicht aufschreibst, was dir auffällt. Alles, was du dafür brauchst: ein Notizbuch. Und die Angewohnheit, Ideen festzuhalten, bevor sie weg sind. (und vielleicht noch die Tipps aus VEED – ich hab gehört, die sollen beim Schreiben von Newslettern helfen!) Markus PS: Falls dein Unterbewusstsein dir auch manchmal absurde Träume mit Gary Halbert am Bettende schickt – schreib sie auf. |