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Tief durchatmen, Reader... Ganz tief durchatmen. Was passiert eigentlich, wenn du einen neuen Kunden für dich gewinnst… Du arbeitest mit ihm den Avatar durch, analysierst seine Brand Voice… Lässt dir alles zu seinem Angebot geben – arbeitest es vielleicht sogar durch… Und dann schreibst du ihm Copy. Eine Ad, oder eine Salespage – oder einen Newsletter. Und dein Kunde ist begeistert. Er überschüttet dich mit Lob, wie gut du geschrieben hast. Lass die Sektkorken knallen, Reader! So muss es ja schließlich sein – gut gemacht! Aber was, wenn… …sich der Kunde eine Woche später bei dir meldet? Und dann sowas sagt wie: “Ich versteh es nicht – aber deine Copy funktioniert überhaupt nicht. Keine Klicks, keine Eintragungen, kein Kauf…” Was passiert da in deinem Kopf? Panik? (kann ich nachvollziehen) Ich hoffe inständig, dass du jetzt nicht auf so eine hirnrissige Idee kommst ,zu sagen: „Ja gut, dann lass mal nochmal machen – Rechnung schick ich dir gleich” Es gibt nämlich nur 3 Gründe, warum deine Copy nicht funktioniert:
Punkt 3 klammern wir mal aus – du schreibst ja hervorragende Copy, Reader! Punkt 2 ist wahrscheinlich das, was viel öfter vorkommt, als man denken würde…aber eigentlich nicht unbedingt für dich spricht. Deshalb ist es ja so unfassbar wichtig, dass du hier nicht zu 100% auf deinen Kunden hörst! Mach deine eigene Recherche und finde heraus, wer das Angebot wirklich braucht…und wenn sich das dann nicht mit den Vorstellungen deines Kunden deckt… Dann schreib 500 Euro extra auf die Rechnung, weil du ihm erklärt hast, wer eigentlich sein Kunde ist! Punkt 1 kommt wahrscheinlich am häufigsten vor… Gerade, wenn jemand mit etwas neuem starten möchte, ist es schwierig, vorherzusehen, ob das Angebot überhaupt ankommen kann… Kurz zusammengefasst: Bei Punkt 3 – lernst du einfach, bessere Copy zu schreiben. Bei Punkt 2 – recherchierst du den Zielkunden genauer. Bei Punkt 1 wird’s dann etwas komplizierter. Woher willst du wissen, ob es einen Bedarf für ein Produkt gibt, das es noch nie gab? Du könntest deinem Kunden von Anfang vorschlagen, anders an die Sache ranzugehen… Und einen Beta-Launch verkaufen! Bei einem Beta-Launch kannst du ganz offen kommunizieren, dass es das Angebot noch gar nicht gibt – sondern erst nach dem Kauf erstellt wird. Biete eine verlängerte Geld-zurück-Garantie und erstelle das vollständige Angebot gemeinsam mit den Beta-Käufern. Hat den Vorteil: du kriegst die Infos aus erster Hand, was die Leute eigentlich von dir wollen – und kannst entsprechend reagieren… Puuuuh, Reader – Textwand, ich weiß… Aber: Als Copywriter musst du meistens einfach auch Marketingstratege für deine Kunden sein. Dann brauchst du auch keine Angst haben, dass deine Copy nicht funktioniert. Denk einfach immer dran: Mit nur einem Buntstift kannst du einen ganzen Elefanten malen! Markus |