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Was will niemand? Schmerzen erleiden. (außer, man hat da so gewisse Vorlieben – ist aber ein völlig anderes Thema und für Copy auch vollkommen irrelevant) Wenn du Copy schreibst, muss dem Leser klar werden: Wenn er jetzt nicht kauft, dann tut es irgendwann verdammt weh. Weil sich an seiner Situation nämlich nichts ändern wird, wenn er nicht aktiv wird… Deine Copy muss ein Bild im Kopf des Lesers erzeugen, was passiert, wenn er nicht kauft: Es bleibt alles Mist – oder wird sogar noch schlimmer. Und das darf nicht nur weh tun, das muss RICHTIG KRASSE SCHMERZEN verursachen. Weißt du noch, wie man dir als Kind beigebracht hat, dass die Herdplatte heiß ist, Reader? Man hat dich drauffassen lassen… Das hat wehgetan. Und höchstwahrscheinilch hast du danach nie wieder die Hand in Richtung heißer Herdplatte ausgestreckt… Obwohl du deinen Eltern vorher nicht glauben wolltest, dass man da nicht draufpatscht. Bewusst Schmerzen zu verursachen, um klar zu machen, was gut für einen ist – das macht die Menschheit seit Jahrtausenden. Also warum schreibst du verweichlichte Copy und zeigst dem Kunden nicht, wie sehr es weh tun wird, wenn er nicht kauft? Egal ob du Coach, Copywriter, Dienstleister oder sonstwas bist: Es ist immer stärker, dem Kunden zu zeigen, was es bedeutet, nicht zu kaufen – als ihm immer nur das schöne Leben nach einem Kauf zu präsentieren. Was natürlich nicht heißt, dass du einfach nur schreiben kannst: „Du bleibst ein Loser, du wirst nie genug Geld haben, du Opfer, wenn du jetzt nicht kaufst” Ein bisschen subtiler darf es dann schon sein… Aber sag mal: Wie ist das denn bei dir, wenn du Copy schreibst? Weißt du immer, welchen „Schmerz” du ansprechen musst, dass die Leute schon kaufen, obwohl sie noch gar nicht alles gelesen haben? Na? Falls nicht… Hol dir CRASH – und du weißt es. Markus |