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Oh wie ich es hasse… Da fährst du mit deinem Auto dieselbe Strecke, wie jeden Tag. Frühmorgens, auf Autopilot quasi. Bis du auf einmal etwas siehst, was da nicht hingehört. Ein Blitzer. Wie aus dem nichts, ganz unscheinbar am rechten Straßenrand. Kurzer Blick auf den Tempomat: 53 eingestellt, passt. BLITZ. Bitte was? Ich fahr 53 mit Tempomat in der 50er-Zone und das Scheißding blitzt mich? Puls auf 180. Mindestens. Aber: halb so wild, vielleicht stellen sie ihn ja gerade erst ein. Da wird schon nichts kommen. Hab ich mir gedacht… Tja Reader – da kam doch was. Schönes Bußgeld, das da ein paar Tage später im Briefkasten landete… Zugegeben, ich hab damit gerechnet. Mir ist natürlich aufgefallen, dass irgendjemand auf die Idee kam, AUS DEM NICHTS ein Tempo 30 Schild an der Straße aufzustellen. Die Straße, die ich nur deswegen seit Jahren benutze, weil 50 erlaubt sind. Ähem – waren. Jetzt sind es 30. Deshalb hat mein Fahrlehrer damals wohl immer gesagt, man muss immer 1 Auge auf den Schildern haben – egal wie oft man eine Strecke schon gefahren ist… Du ahnst es wahrscheinlich: Die Geschichte ist lange her. Heute könnte mir sowas allein deshalb nicht mehr passieren, weil mein Auto ja eine Geschwindigkeitsbegrenzungserkennungsautomatik hat (heißt das so?)... Aber damals musste ich in den sauren Apfel beißen. Und heute muss ich es dir erzählen, weil… Newsletter schreiben ist genauso! Du fährst auf Autopilot. „Das hat doch immer funktioniert.” Bis es halt NICHT MEHR funktioniert. Deine Openrates sinken. Deine Klicks gehen gegen Null. Aber DU schreibst weiter wie immer. Bis jemand dir sagt: „Deine Mails sind langweilig geworden.” Zack – Bußgeld. Nur dass es bei Newslettern nicht 30 Euro sind. Sondern Leser, die sich abmelden. Für bessere Newsletter, die nicht langweilig sind: Markus PS: Anders als beim Auto gibt's bei Newslettern keine Automatik, die dich warnt. Du musst selbst checken, ob du noch auf der richtigen Spur bist. VEED soll dabei helfen – hab ich gehört. |