|
Ich bräuchte nur kurz deine Rückmeldung: Hat der Betreff dich zum Öffnen gebracht? Oder öffnest du sowieso jede Mail von mir, Reader? Ich hab nämlich letztens zurück gedacht an ein Reel, das mir die liebe Jennie mal geschickt hatte…müsste wahrscheinlich 2023 gewesen sein oder so. Da hat ein Dude die Betreffzeile geteilt, die er verwendet hat. Und die ihm 100% Öffnungsrate in der Kaltakquise beschert hat. Und du weißt ja, was Ogilvy sagt: 80% ist die Headline – bei Mails also der Betreff. Der Meinung bin ich zwar sowas von nicht – „siehe Tipp 11 in VEED” hätte ich geschrieben, wenn es das noch zu kaufen gäbe – aber in dem Fall ist der Betreff speziell. Benutzt wurde er zur Kaltakquise. Was macht der Betreff mit dir, wenn du den Absender nicht kennst? Er bringt dich wahrscheinlich dazu, die Mail zu öffnen. Weil er einem ganz einfachen Grundprinzip im Copywriting folgt: Du verkaufst immer nur den nächsten Schritt. Dein Betreff soll nur dafür sorgen, dass deine Mail geöffnet wird… Du musst also Neugier damit wecken – oder schon ein Bedürfnis befriedigen. Was dann folgt, ist der „Lead” der Mail: In den ersten Sätzen muss klar werden, warum dein Leser weiterlesen soll… Mit deiner „Einleitung” verkaufst du also, die Mail zu lesen. Wenn du so nen Betreff in deinem Newsletter verwendest… Könnte das ziemlich dumm sein. Es kann nämlich passieren, dass du dir deine Liste damit verbrennst. Wenn es öfter passiert, dass deine Mail nicht hält, was der Betreff verspricht – verlierst du Leser. Wenn es aber um Kaltakquise geht… Dann ist der Kontakt ja gar nicht auf deiner Liste. Und es ist egal, ob du ihn mit dem Betreff verbrennst oder nicht. Es geht nämlich nur um eins: Er soll die verdammte Mail öffnen. Er soll die verdammte Mail lesen. Und er soll verdammt nochmal mit dir in Kontakt treten. Deshalb: Wenn du coldmails verschickst… Schreib „drüber”. Nimm nen Betreff, den man gar nicht ignorieren kann. Dann ist die Chance extrem hoch, dass der Empfänger deine Nachricht zumindest öffnet. Wenn dann im Text ein Angebot von dir versprochen wird, das man nicht ablehnen kann… (Neudeutsch: No-Brainer) Dann verpuffen deine Akquisemails nicht mehr irgendwo im Nirgendwo – sondern funktionieren. Markus PS: ein letzter Disclaimer: Wenn du sowas versprichst wie „Ich hab 50 Mio, bin sterbenskrank und suche jemanden, der mit dem Geld was Gutes tut”... Dann wirds eher nicht funktionieren. Das ist zu drüber. Da wirkst du dann wie ne Mischung aus Catfish und nigerianischem Prinzen. |