Es gibt so Momente, die vergisst man nicht. Egal wie lang sie her sind.


Einer, den ich für immer auf der Zunge schmecken kann, war im November 2018. Katti und ich haben einen spontanen Urlaub gemacht in Bardolino.


Eigentlich ne ziemliche scheiß Idee, weil – Gardasee im November ist halt echt nix. Da hatte alles zu…


Cafes, Restaurants – sogar Supermärkte. Aber ein ganz kleines Restaurant hatte geöffnet. Zwar nur an 2 von 7 Tagen, die wir dort waren, aber immerhin.


Die hatten ein Risotto, Reader...wenn es das letzte überhaupt gewesen wäre, was ich in meinem Leben gegessen hätte – ich wäre mit einem Lächeln abgetreten.


Cremig, al dente, Parmesan, und irgendwas, das ich nicht benennen konnte, aber einfach geil war. Ich wollte das zuhause nachkochen, ich wollte das unbedingt immer essen können, wenn ich Bock drauf hab.


Also suche ich seit über 7 Jahren nach dem perfekten Risotto-Rezept.


Erst letztens hab ich’s wieder mal versucht – und bin: gescheitert.


Erst waren die Reiskörner hart wie Kieselsteine, dann das ganze Risotto schlotziger wie gut gemachter Haferschleim (oder neudeutsch: Porridge). Der dritte Versuch hätte passen können – ich wollt’s grad vom Herd nehmen, da kommt Katti. Rührt dreimal um, zieht den Kochlöffel raus und meint:


„Das braucht noch 2 Minuten.”


Ich schau sie an und mein, einigermaßen verwirrt:


Woher willst du das wissen? Du weißt ja gar nicht, wie lange das schon köchelt, du warst doch gar nicht dabei? Und außerdem kennst du ja das Rezept nicht!


Sie schaut mich mit diesem mitleidigen Blick an, den Frauen ihren Männern zuwerfen, wenn sie wissen, dass der Mann nicht den Hauch einer Ahnung hat und meint:


„Ja, aber es läuft so vom Löffel.”


Es läuft so vom Löffel…JA KLAR. Davon stand NICHTS im Rezept.


Wie auch, kann ja gar nicht. Kein Tutorial der Welt kann beschreiben, wie Risotto vom Löffel laufen muss, wenn es fertig ist – weil man sowas nicht „aufschreiben” kann. Das ist was, das du einfach weißt, nachdem du es hundertmal gemacht hast. Du schaust drauf und siehst es.


Fertig.


Es ist zwar ein anderer Herd, aber das gleiche Problem hat jede einzelne Copywriting-Ausbildung auf dem Markt.


Die geben dir das „Rezept”. Gut gemeint, ordentlich aufgeschrieben oder in Videos aufgenommen, aber…


Warum dieser Satz verkauft und der fast identische daneben nicht – das kommt da nicht vor. Das lässt sich nicht aufschreiben.


Das kommt aus Jahren, in denen jemand Copy gelesen und geschrieben hat, bis er es einfach sieht.


Und im Copy Club bekommst du genau das von uns, Reader: wir haben den Copy-Kochlöffel schon tausende Male umgerührt.


(mit Klick auf den Link kannst du dir ein Video ansehen, in dem ich ich mich maximal unwohl fühle – und alles für 1 € ausprobieren. Ohne Kleingedrucktes.)


Markus


PS: ein legendäres Mitglied im Copy Club ist übrigens der weit über Schwaben hinaus bekannte Copykoch Martin.


Einen speziellen Gruß aus seiner Küche findest du hier.

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