„Aber jetzt will ich nochmal Riesenrad fahren, Papa!”


Na klar…


Sind wir ja erst zweimal heute. Und Kettenkarussell, Geisterbahn, Achterbah, Trampolin – gut, dass wir zwischendurch wenigstens immer wieder an irgendwelchen Fresshütten pausiert haben.


Konnte man wenigstens noch mehr Geld ausgeben…


Ich sag’s dir, Reader:


So gern ich meine Innenstadtwohnung hab, so sehr nervt es mich, dass der Rummel immer direkt nebenan ist.


Da war ich nämlich gestern mit Töchterchen, Katti hat mir das als wichtige „Papa-Tochter-Zeit” verkaufen wollen, aber ich hab den Braten natürlich sofort gerochen: ihre Ruhe wollte sie haben, um nix anderes gings!


Ja und ich kann Töchterchen halt immer nix abschlagen…


Und so sind wir alles gefahren und haben alles gegessen.


Tolle Wurst – also eigentlich nicht. Der Nibelungen-Grill war auch mal besser…


Jedenfalls:


Töchterchen hat schon so ihre Mittel, wie sie mich dazu bringt, genau das zu machen, was sie will. Und ich Opfer fühl mich dann nicht einmal schlecht dabei.


Ich hab also wahnsinniges Glück, dass sie erst 6 und noch nicht wirklich geschäftstüchtig ist.


Die könnte mir alles andrehen, egal zu welchem Preis.


Wobei sie sich das wahrscheinlich von Katti abschaut…die hat mich nämlich zusätzlich dazu überredet, dass wir (also ich) Schwiegermama heute zum Essen einladen.


Das bringt wieder den ganzen Samstag durcheinander – wie soll ich da genug Zeit für den Wochenmarkt haben?


Wann Söhnchen wohl endlich so kommunikationsfähig ist, dass er mich wenigstens ein kleines bisschen unterstützen kann?


Markus