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Gestern hab ich die vielleicht interessanteste Umfrage des Jahres 2026 ausgefüllt. Wissenschaftliche Studie über KI-Nutzung im Berufsalltag. Von einer Wirtschaftspsychologin. Peer-Review, DSGVO-konform, der ganze Kram. Ich klick mich durch, beantworte Fragen, halb automatisch – und dann kommt diese eine: „Qualitätsschwankungen von KI haben einen spürbaren Einfluss auf meine Arbeitszufriedenheit an dem jeweiligen Tag." JA VERDAMMT, JA! Mal ohne Marketing-Gelaber, stimmt schon. Wenn Claude heute irgendwie... daneben ist, wenn die Outputs merkwürdig klingen, wenn ich dreimal nachprompen muss für etwas, das gestern in einem Rutsch funktioniert hat – dann NERVT mich das. Mehr, als ich öffentlich zugeben würde. (und hier in der Mail zählt nicht, es geht ja um wichtiges Zeug!) Die Studie heißt AIWU – AI-Induced Workload Uncertainty. Simone Unger von DeepThinkHuman untersucht darin genau das: psychosoziale Belastung durch KI. Was passiert mit dir, wenn KI-Systeme schwanken oder ausfallen. Oder anders fomruliert: wie tief die Abhängigkeit von KI bereits sitzt. Spoiler: tiefer als die meisten zugeben würden. Du kannst teilnehmen, wenn du berufstätig bist und generative KI mindestens 3 Stunden pro Woche nutzt. Dauert 10 Minuten, könnte uns allen einen Gefallen tun, sobald Simone publiziert. Also mach doch bitte die Umfrage, Reader! Markus |