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Nach ungefähr fünfhundert Metern kommt sie, Reader. Ich bin auf der Straße, der Blinker ist gesetzt, hinter mir will jemand raus. Und dann: Schlüssel-Batterie wechseln. Ja. Was genau soll ich JETZT machen? Rechts ranfahren, Schlüssel mit dem Fingernagel aufhebeln und im fahrenden Auto eine Knopfzelle aus dem Handschuhfach zaubern, die ich nicht besitze? Das erste Mal kam die Meldung am 16. August. Wir waren im Urlaub in den Niederlanden... Heute ist der fünfundzwanzigste September. Sechs Wochen, in denen mich das Ding jedes Mal nach fünfhundert Metern, plus minus, daran erinnert. Und jedes Mal bin ich an genau dem Punkt, wo sich nichts tun lässt. Beim Aussteigen ist es weg. Denkt man dran? Nein. Beim nächsten Losfahren auch nicht, weil ja nichts im Display steht. Fünfhundert Meter später: Schlüssel-Batterie wechseln. Der Wagen ist keine zwei Jahre alt und es ist eine Knopfzelle für ein paar Euro, auf die dann vermutlich mit Arbeitszeit ein dreistelliger Händleraufschlag dazu kommt. Und ich mein, der Schlüssel funktioniert ja. Seit sechs Wochen. Das Auto geht auf, der Motor läuft, Kofferraum öffnet sogar per Knopfdruck… Die Frage ist nur: Wann wird das zu nem echten Problem? Vermutlich an einem Dienstagabend, bei Regen, wenn ich es eilig hab. Markus |