|
Weißt du, was das Geilste an Silvester ist? Dass wir alle kollektiv beschlossen haben, einmal im Jahr komplett durchzudrehen. Wir nehmen unser hart verdientes Geld, stecken es in kleine Pappröhren voller Schwarzpulver, zünden die Scheiße an – und johlen dabei wie die Irren, während es in Rauch aufgeht. Und dann, Reader? Dann fegen wir den Dreck am nächsten Morgen zusammen, während die Hunde unter dem Bett zittern, Katzen sich unter den Küchenschränken verkriechen, die Wildvögel orientierungslos durch die Gegend flattern und irgendein Dreijähriger heulend in den Armen seiner Mutter liegt, weil er denkt, die Welt geht unter. Aber hey, Tradition ist Tradition, oder? Lass uns mal ganz ehrlich sein: Wenn dir ein Außerirdischer heute Abend beim Böllern zuguckt und fragt: „Was macht ihr da?” – was würdest du ihm antworten? „Wir feiern, dass die Erde einmal um die Sonne gekreist ist, indem wir Geld verbrennen und Tiere traumatisieren.” Der würde dir den Vogel zeigen und wieder in sein Raumschiff steigen. Und trotzdem machen wir's. Jahr für Jahr. Wie die Idioten. 197 Millionen Euro*. Allein in Deutschland. Pro Jahr. Für drei Minuten Spektakel. Jetzt stell dir mal vor, was passieren würde, wenn wir alle heute Abend einfach...nicht ballern. Einfach mal eine Nacht lang an Silvester nicht. Die Wildtiere würden durchatmen. Die Hunde würden schlafen. Die Kinder würden nicht heulen. Die Feuerwehr könnte mal entspannt ins neue Jahr rutschen, statt brennende Mülltonnen zu löschen und vielleicht könnten sich auch die Menschen in den Notaufnahmen entspannen, weil keine Bölleropfer eingeliefert werden. Und das Geld? Das Geld könnten wir in Dinge stecken, die tatsächlich einen Unterschied machen. Aber nein. Das ist ja „spießig”. Das ist ja „nicht lustig”. Das ist ja...vernünftig? Und wer will schon vernünftig sein, wenn man stattdessen mit einem Bier in der Hand rumstehen und „BOAH, GEIL!” brüllen kann, während es knallt? Die Wahrheit ist nunmal: Wir lieben es, Geld zu verbrennen. Nicht nur an Silvester. Immer & überall. Wir kaufen Kurse, die wir nie durcharbeiten. Wir buchen Coaching-Calls, die uns nicht weiterbringen. Wir investieren in Tools, die wir nie nutzen – obwohl wie Monat für Monat dafür zahlen. Und dann wundern wir uns, warum unser Business nicht wächst. Weil wir lieber Feuerwerkskörper sind als Feuer. Kurz aufleuchten. Laut knallen. Und dann? Nichts. Ich hab vor Jahren eine Regel für mich aufgestellt: Kein einziger Cent von dem Geld, das ich verdiene, geht in Scheiße, die einfach verpufft – und vor allem so vielen Lebewesen aktiv Schaden zufügt. Keine Böller. Keine Raketen. Kein Feuerwerk. Und auch kein Marketing-Bullshit, der nur gut aussieht, aber nicht funktioniert. Stattdessen investiere ich in Dinge, die wirken. Die mir helfen, besser zu werden oder besser zu leben. In mein Business. In meine Familie. In Projekte, die Sinn ergeben. Und genau deshalb gibt's BANG!. BANG! ist kein Feuerwerk, ganz im Gegenteil. Es ist nur ein kleines, unscheinbares Cheatsheet mit 3800 Wörtern, das dir zeigt, wie du Betreffzeilen schreibst, die so verdammt gut sind, dass deine Leser gar nicht anders können, als zu klicken. In Summe 50 Vorlagen. Keine Swipefile-Scheiße, die du blind abschreiben sollst und die dann genauso wenig funktioniert wie die China-Böller aus dem Discounter. Sondern echte Ideen. Mit Erklärungen. Mit Beispielen. Damit du verstehst, warum sie funktionieren – und wie du sie für dich einsetzt. Wenn du Bock drauf hast, mehr Umsatz mit Newlsettern zu machen (egal ob für dich oder für Kunden von dir), dann solltest du an erster Stelle einmal dafür sorgen, dass deine Newsletter auch gelesen werden. Und vor dem Lesen kommt das Öffnen. Dabei hilft dir definitiv BANG! Ich wünsch dir nen guten Rutsch, Reader – und hoffe, wir bleiben auch in 2026 in Kontakt.
Markus PS: Falls du denkst, ich bin jetzt der moralische Oberlehrer, der dir Silvester vermiesen will: Nope. Zünde so viele Böller, wie du willst. Ist dein Geld. Deine Entscheidung. Ich sitze später mit Katti, Töchterchen und Söhnchen auf der Couch, trinke vermutlich eine (oder mehrere!) Tasse Tee und freue mich über jeden Euro, der nicht in Rauch aufgegangen ist. Und wenn du clever bist, machst du's genauso. Prost auf 2026 – und auf Entscheidungen, die mehr sind als nur heiße Luft. |