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Damals. Damals, als ich mit Copywriting angefangen hab. Für die jüngeren unter euch: Das war quasi zu einer Zeit, da waren Gummistiefel noch aus Holz. Zumindest hier auf dem Land. Damals war Copywriting noch richtig hartes Brot. Weil: Niemand wusste, was Copywriting bedeutet. Niemand wusste, dass Texte darüber entscheiden, ob ein Produkt verkauft wird oder nicht… Und niemand wusste, dass er mir einen Haufen Geld für meine Texte bezahlen sollte. Bedeutet natürlich im Umkehrschluss: Verkaufsgespräche haben ewig gedauert. Weil ich ja bei den meisten irgendwo nahe Null anfangen musste… Nur, damit sie verstehen, warum ich ihnen überhaupt etwas verkaufen will… Hat ne ganze Weile gedauert, bis ich verstanden hab, was mein Problem war: Ich bin immer eingestiegen mit „Ich bin Copywriter”. Und das war Quatsch. Weil – meine Kunden zu Beginn waren keine Coaches. Oder eCom-Läden. Die meisten hatten überhaupt keinen Vertriebskanal online. Ganz normale Mittelständler. Die der Meinung waren, je größer das Plakat, desto mehr Aufträge kommen rein. Klar, dass die mit „Copywriter” nichts anfangen können… Ja klar, Reader – heute bin ich auch schlauer… Aber damals: wusste ich es halt noch nicht ¯_(ツ)_/¯ Auf der anderen Seite: Nur weil es so war… Konnte ich meine eigene Akquisemethode finden. Die ich immer weiter perfektioniert habe… Und die mir in den letzten 10 Jahren jeden Kunden gebracht hat, den ich haben wollte. Na gut Reader – es war mit Sicherheit eine ein- oder sogar zweistellige Anzahl an Kunden dabei, die ich nicht bekommen habe… Aber: ich red mir immer ein, dass ich die ja sowieso nicht haben wollte. Wenn du jetzt wissen willst, welche Art der Akquise eine fast 100%ige Erfolgschance hat…
Dann ist die Antwort gar nicht so kompliziert: Behandle jeden potentiellen Kunden so, als würdest du schon für ihn schreiben. That’s it. Markus |