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„Hallo? Sie da! He! Wenn Sie den Umzug anschauen möchten, müssen Sie noch bezahlen…” „Danke, wir wollen den Umzug gar nicht anschauen, wir wollen eigentlich nur – ” „Der Umzug findet aber jetzt statt und wenn Sie da jetzt durchgehen, können Sie ihn ja sehen, deshalb müssten Sie noch bezahlen. Macht 10 Euro pro Person, die Kinder sind frei.” „Ich will ja nicht aufmüpfig sein, aber…wenn ich mir die Massen anschaue, die vor den Absperrungen stehen, dann…KÖNNEN wir ja gar nichts sehen? Kinder klein, Frau klein – und ich bin ja auch nicht der Größte.” „Ja, aber theorethisch…” „Theorethisch könnte ich ja auch mit verschlossenen Augen dran vorbeilaufen?” „…” Ich hab natürlich bezahlt, Reader. Man will ja auch keinen Ärger. Gesehen haben wir trotzdem nichts – wobei das technisch nicht ganz stimmt, Töchterchen hat sich nämlich ein paar Mal durchaus soweit nach vorn durchgemogelt, dass sie zumidnest was gesehen hat… Aber Kinder waren ja eh frei. Wo wir waren, fragst du (hoffentlich, sonst wird die Überleitung holprig)? Bei „Wallenstein 1630 in Memmingen – Bürger der Stadt spielen ihre Geschichte” Johannes Kepler hat Wallenstein ja für das Frühjahr 1634 dunkle Stunden prophezeit – und tatsächlich wurde er im Februar selbigen Jahres beim Egerer Blutbankett (ok nicht er, aber sein Gefolge, er dann später im Bett) niedergemetzelt… Was die wenigsten über Johannes Kepler wiederum wissen, ist die Tatsache, dass er während seiner Tätigkeit als kaiserlicher Hofastronom in den 1620ern die ein oder andere treffende Vorhersage für die Zukunft getroffen hat. Wallenstein war eine prominente davon, eine eher unbekannte war die folgende: Markus PS: Wallenstein würde rückblickend vermutlich zur 7-Tage-Testphase raten. Im Nachhinein wirken Prophezeiungen erstaunlich überzeugend. *Quelle: Keplers verschollenes 4. Gesetz der Planetenbewegung. Historisch nicht belegt, inhaltlich jedoch überraschend plausibel. |