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Die Antworten auf die Eselsmail sind da, Reader. B. B. B, B, B. Kein einziges A. Nicht eins. (zumindest war das der Stand, als ich gestern Abend ins Bett bin. Heut hab ich noch nicht in die Mails geschaut, sonst lass ich mich nur wieder ablenken und komm in Hektik, dass ich dir rechtzeitig schreibe…) Im ersten Moment wollte ich richtig stolz auf jeden einzelnen Leser und jede einzelne Leserin sein, die geantwortet hat, weil ihr ja offensichtlich alle genau wisst, was gut für euch ist. Dann dachte ich mir, dass das ziemlich überheblich von mir wäre und ich hab meine eigene Mail nochmal gelesen. A hat zwei Zeilen bekommen. Nüchtern, und fertig. B hat sieben bekommen, plus einen Drucker-Fehlercode, plus Söhnchen mit Fieber, plus mich, wie ich nachts wach liege, weil mich das Ding kribbelig macht. Nachtigall, ick hör dir trapsen. Die Frage war eigentlich keine Frage, sondern eine Abstimmung, deren Ergebnis schon feststand. (so wie beim Kartentrick, wo dir jemand das Gefühl gibt, DU hättest dich für eine Karte entschieden) Und eigentlich war das Storytelling ¯_(ツ)_/¯ Storytelling heißt nämlich nicht nur, dass du brav eine Geschichte erzählst. Das ist der Teil, den jeder sieht und deswegen reden auch alle nur darüber. Der andere Teil: Du kannst im Kopf deines Lesers Klavier spielen, ohne dass er die Finger bemerkt und kriegst am Ende genau die Antwort, die du haben wolltest. Er hält sie für seine eigene, hat sie ja schließlich getippt. Vielleicht hab ich das diesmal aus Versehen gemacht. Aber egal, es wird B. Sonntag, 9. August, 7:00 Uhr. Da geht Modul 1 raus. Hab ich schonmal erwähnt, dass ich am besten funktioniere, wenn’s harte Deadlines gibt? Immerhin hab ich bis jetzt keine einzige Sekunde aufgenommen… Markus PS: falls du dir nochmal live anschauen willst, was ich gemacht gestern gemacht hab: Hier. |