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„STOP! Hier geht’s nicht weiter!” „Aber…ich will doch nur meine –” „NEIN.” Dabei starrt er mir tief in die Augen und für einen Moment denke ich, ich kann in seinen Augen sehen, zu was für Grausamkeiten dieser Kerl imstande ist, vielleicht hab ich Glück und komm mit ein paar gebrochenen Knochen davon. Pavel. Das steht zumindest auf seinem Namensschild, wenn ich das richtig entziffern kann. Die Flecken sehen aus wie Blut und das macht mir Angst, wenn ich ehrlich bin. Pavel ist nen Kopf kleiner als ich, aber in seinem Blick liegt eine Härte, die man sonst nur Aufsehern in irgendwelchen sibirischen Gulags zutraut…und dass seine Schultern breiter sind, als ich hoch bin – macht es nicht besser. Er trägt ein altes, ausgewaschenes T-Shirt, das einen ziemlich schweren Job hat: bei jedem Atemzug kämpft der Stoff um die Brust und um den Bizeps damit, nicht zu zerreißen. Reader, es ist nicht so, dass ich mich jetzt drum prügeln würde, an mein Ziel zu kommen, so wichtig ist es mir nicht… Ok, eigentlich schon. Sonst wird mir wieder mangelnde Empathie vorgeworfen. Gnah! Neuer Versuch: „Schauen Sie, ich will nur –” „NEIN. Bitte wieder zurück und den Weg frei machen.” Man muss wissen, welche Kämpfe man nicht gewinnen kann. Also unterdrücke ich den Impuls der Augen verlassenden Tränen, drehe mich um, bücke mich und flüstere mit brüchiger Stimme: „Ok Schatz, du musst alleine weitergehen. Ich schau dir noch nach und hol dich nachher wieder ab.” Als sie aus meinem Sichtfeld verschwunden ist, dreh ich mich um und schlurfe ob der Niederlage mit hängendem Kopf und hängenden Schultern in Richtung Auto… Ich hab gestern Töchterchen zum ersten richtigen Schultag gebracht. Und wollte sie natürlich zum Klassenzimmer bringen, ist ja für sie auch alles neu. Aber Pavel sagt: „NEIN!” Pavel hat verschiedene Aufgaben in der Schule von Töchterchen und eine davon ist, dafür Sorge zu tragen, dass sich außer Lehrern und Schülern keine Personen im Schulgebäude aufhalten. Ist ja auch echt sinnvoll, sowas. Sicherheit geht vor, klar. Aber bei mir ist da ja was anderes, weil… Es ist witzig, Reader: Da will ich grad die gleiche „Ausrede” verwenden wie Menschen, bei denen ihr Business schleppend läuft. Da ist immer „der Markt schwierig”, oder „die Kunden sind ganz anders” – irgendwas ist halt immer ¯_(ツ)_/¯ Und niemand hinterfragt jemals, ob man nicht selbst was an der Situation ändern könnte, ob man irgendwas hat, was direkt im eigenen Einflussbereich liegt… Ist ja auch bequem. Bringt einen halt nur nie weiter, als man ist, das ist so sicher wie die Tatsache, dass ich auch nachher wieder von Pavel an der Tür abgewiesen werde. (gibt grad so Jugendvibes, als man nicht in die Disco kam…) Was helfen kann: Lass mal Leute nen Blick auf dein Business werfen, die das schon hunderte Male gemacht haben. Damit mein ich jetzt nicht mich (auch wenn ich dabei bin), sondern andere – wie wär’s heute um 11:00 Uhr? Da hast du nämlich die Chance auf ein Coaching for free von nem mehrfach 8-stelligen Unternehmer. Was du tun musst: VOR 10:45 Uhr auf diesen Link klicken. Dann landest du beim selben witzigen Gif wie gestern in meiner Mail und gleichzeitig wird die Automation getriggert, dass du um 10:45 Uhr den Zoomlink von mir bekommst. Deal? Markus |