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Die letzten Wochen waren…anstrengend. Neue Großkundin, Weihnachtsgeschäft, jeden Tag was für den Copylender überlegen… Darum kam meine Mail für dich auch nicht wie gewohnt jeden Tag um 7:00 Uhr, Reader – sorry. Ich werd die nächsten Tage vermutlich auch eher unregelmäßig schreiben, ich muss einfach mal durchatmen… Lass mich dir nur noch eine überaus wichtige Frage stellen: Was liegt bei dir heut unterm Baum? Wenn du dich nicht darauf verlassen willst, dass deine Lieben die richtige Idee hatten… Oder wenn ihr euch ganz klassisch “dieses Jahr nichts schenkt” – Vorsicht, wenn du ein Mann bist und Frauen im Spiel sind, dann bedeutet “nichts” auf keinen Fall “nichts” – dann beschenk dich doch noch rechtzeitig selbst? Mein Vorschlag: Und im Kampf gegen die Inflation, gegen gestiegene Preise an allen Ecken und Enden…darfst du dir sogar selbst aussuchen, was er kostet. Ich wünsch dir von Herzen: Frohe Weihnachten, Reader! Markus |
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Wir Copywriter lieben es, kluge Sprüche zu klopfen. „Menschen kaufen keine Produkte, sie kaufen Geschichten!“ – wie oft hast du das schon gehört, Reader? Aber weißt du, was? DAS IST NUR DIE HALBE WAHRHEIT! Klar, Geschichten sind großartig. Sie fesseln. Sie unterhalten. Aber rate mal, was sie NICHT tun? Naaaaa? Eine Geschichte allein bringt niemanden dazu, mit der Kreditkarte zu wedeln und “ich will bitte kaufen” zu schreien… Eine gute Geschichte ist kein Selbstzweck. Sie ist ein Werkzeug.
Wenn deine Geschichte das nicht schafft, dann ist sie wie ein Instagram-Reel ohne Ton: nett, aber nutzlos. Geschichten können mächtig sein – aber nur, wenn sie sich um deinen Leser drehen… Also vergiss die Idee, dass „jede Geschichte verkauft“. Erzähle nur Geschichten, die deinem Leser einen Grund geben, zu kaufen. Wenn du das lernen willst, dann kauf: Bitte nicht von mir – sondern von der absoluten Queen für Geschichten, die auch wirklich verkaufen – Karla. (und wenn du nicht erkannt hast, dass das eben ein Link war – dann klick hier) Markus PS: Du weißt, was passiert, wenn du Geschichten erzählst, die keine klare Verbindung zum Leser haben? Nichts. Niemand klickt. Niemand kauft. Niemand merkt sich, was du geschrieben hast. PPS: Und um hier noch ne Story reinzubringen: Es war einmal… Reader [LAST_NAME GOES HERE]. Reader wollte unbedingt hier Karlas Programm “Goldmarie” kaufen… Hatte aber dummerweise die eigene E-Mail-Adresse vergessen. Ist aber gar nicht schlimm, ich helf ja, wo ich kann: Hier einmal zum einfach kopieren: Reader |
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Ein Geständnis: Ich hasse Recherche. Dann habe ich etwas Verrücktes gemacht. Warum? Kein nerviges Stochern im Nebel. Kein Reddit-Scrollen bis 3 Uhr morgens. Keine absurden Versuche, Zielgruppen in Online-Foren zu stalken („Hallo, Leute, zufällig jemand hier, der im letzten Monat drei Zahnbürsten gekauft hat?“). Nur purer Copywriting-Nektar, frisch gepresst von deinem Kunden. Und damit du eine Vorstellung hast, wie das in der Praxis aussieht… Diese Rückmeldung haben Micky & ich gestern von einer Kundin bekommen:
Ein guter CTA wär jetzt wahrscheinlich sowas wie: Klicke hier, schnapp dir das Teil, und genieße das süße Leben der Copywriting-Elite. Markus PS: Ach ja, falls du dich fragst: Nein, mein Kunde massiert mir nicht wirklich die Füße. Aber er lobt meine Arbeit, empfiehlt mich weiter und zahlt pünktlich. Und das ist fast genauso gut, Reader! |
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Ich bin gestern über ein Zitat von Richard Feynman gestolpert: Wie geil, oder Reader? Es erinnert mich an eine Lektion, die ich als Copywriter immer wieder auf die harte Tour lernen musste: Jedes Mal, wenn du denkst, du wärst „gut genug“, hörst du auf, besser zu werden. Das passiert subtil. Du hast ein paar Siege eingefahren. Deine E-Mails ziehen. Deine Kunden sind happy. Und bevor du es merkst, ruhst du dich auf deinen Lorbeeren aus. Und weißt du, was dann passiert? STILLSTAND. Du merkst es nicht sofort. Aber nach ein paar Monaten fühlst du dich seltsam uninspiriert. Deine Copy klingt irgendwie…mechanisch. Warum? Weil du aufgehört hast, dich herauszufordern. Ich habe festgestellt, dass der Moment, in dem du dich sicher fühlst, der gefährlichste ist. Denn das ist der Moment, in dem du aufhörst, Neues zu lernen. Keine neuen Techniken, keine frischen Ideen. Keine Verwirrung. Verwirrung ist der ultimative Beweis, dass du an deinen Grenzen arbeitest. Es ist wie im Fitnessstudio: Wenn das Gewicht nicht schwer genug ist, passiert nichts. Keine neuen Muskeln. Keine Fortschritte. Es ist unbequem. Es macht keinen Spaß. Aber es ist notwendig. Du kannst also beruhigt sein: Wenn du dich heute bei deiner Arbeit ein bisschen überfordert fühlst – sei es beim Copywriting, bei deinem Job oder sonst irgendwo – dann bist du genau da, wo du sein solltest. Und wenn du dich mal zu sicher fühlst? Such dir eine neue Herausforderung. Einen neuen Bereich, in dem du der Anfänger bist – und wenn das nur heißt, dass du dir Kunden aus einer anderen Nische suchst… Denn das ist der Moment, in dem du aufhörst, ein „guter“ Copywriter zu sein – und anfängst, ein großartiger zu werden. Markus |
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Was kann ich Katti zu Weihnachten schenken, Reader? Ich hab quasi noch das ganze Wochenende Zeit, was zu besorgen…und mir fehlt die Idee. Wellness? Langweilig und war sie ja erst. Schmuck? Find ich viel schöner, wenn ich ihr den kauf, wenn wir zusammen in der Stadt sind und ihr spontan was gefällt. Küchenutensilien? Fände ich praktisch, ich hab’s aber schon probiert – kommt jetzt nicht so gut an… “Zeit zu zweit”? Ultraschwierig, wegen der 4- und 2-beinigen kleinen Monster…ist immer mehr Stress, als es Erholung bringt. Also? Hast du die absolute Hammer-Idee für mich? Falls ja, kriegst du dafür von mir auch was zu Weihnachten – versprochen! (aber erst, wenn es bei Katti gut ankam, klar…) Markus |
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Ich nehm dich mal mit in meinen Kopf Reader – kann ja nicht angehen, dass du zwei Tage so gar nix von mir hörst… Ich hab letzte Woche die Zusammenarbeit mit einer neuen Kundin gestartet. Große Kundin, großer Retainer. Und bevor ich da auch nur ein Wort Copy schreibe, muss ich eine ganze Menge Dinge verstehen… Also hab ich mir:
Und… Da war einfach keine Hirn-Kapazität mehr für irgendwas anderes. Dafür bin ich mit der Einarbeitung aber in den letzten Zügen…ich hab einen Brand Voice Guide erstellt, der mehr als 30 Seiten hat… Ich bin mir sicher, dass ich eine Art “Framework” in ihrer Kommunikation entdeckt hab, an dem ich mich langhangeln kann – auch wenn ihr das vermutlich gar nicht bewusst war… Und so langsam kann ich anfangen, für sie zu schreiben. Und zwar so, dass niemand merkt, dass auf einmal jemand anderes schreibt. Markus |
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Man fasst es nicht: Töchterchen hat mich heute ausschlafen lassen – bis fast 8:00 Uhr! Ich sag dir, Reader: das tat richtig gut. War aber halt ein bisschen blöd für das, was ich heute morgen eigentlich vorhatte… Zumindest jetzt bin ich einigermaßen auf Kurs: das heutige Türchen im Copylender ist hier online, und zumindest die Leseversion der aktuellen Ausgabe der Odyssee durch Copyland ist auch online. (als Abonnent findest du sie hier – und wenn du sie gerne hättest, musst du dich halt noch schnell einkaufen) Die Ausgabe für diesen Monat hat mir besonders viel Spaß gemacht…es geht darum, wie du EXAKT in der Stimme deines Kunden schreiben kannst. So, dass niemand merkt, dass dein Kunde nicht selbst schreibt. Und vor allem: Wie du das auch rational begründen und verifizieren kannst – und dich nicht nur auf dein Gefühl verlassen musst, dass das “schon ungefähr passt”. Ein bisschen arg nerdig…aber ich denke: Eine der wertvollsten Ausgaben überhaupt, die es in meiner Odyssee durch Copyland bisher gab. Markus PS: genieß den dritten Advent, bald ist Weihnachten! |
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Ich weiß nicht, ob du meine Mail gestern gelesen hast… Falls nicht: du findest sie hier nochmal: How to write Copy…FAST Ich gebs zu: ich wollte mir eigentlich nur einen Spaß machen, weil ich wissen wollte, ob du klickst, Reader... (und die Klickrate verrät mir: die meisten haben geklickt…) Hier aber die Erklärung, wie du wirklich schneller wirst im Copy schreiben: Hör. Auf. Templates. Zu. Benutzen. Wirklich, lass es einfach. Stattdessen: Überleg dir einfach, wo dein optimaler Kunde gerade steht, was er denkt – und was er hören muss, damit er kaufen will. Das klingt einfach – und ist auch einfach. Es geht viel, viel schneller, wenn du mit diesem Wissen im Kopf einfach an den Rechner sitzt, oben anfängst und unten aufhörst – als wenn du mühsam versuchen würdest, Sektion für Sektion “auszufüllen” bei deiner tollen Salespage-Vorlage. Und der Bonus-Tipp ist: Hab immer frische Ideen im Kopf, wie du eine Copy starten kannst. Was mein ich damit? Die meisten erfolgreichen Copywriter, die ich kenne, nutzen für ihre Ideen sogenannte “Prompts”. Also jetzt nicht für ChatGPT, sondern um die passende Idee zu entwickeln, auf der sie ihre Copy aufbauen. Sowas wie ein “Rätsel”, das du lösen / beantworten kannst – und dann weißt du, wie du deine Copy schreibst. Und es gibt da jemanden, der hat das perfektioniert… Und zwar so sehr, dass ihre “Prompts” nicht nur ihren Kunden, sondern auch schon jeder Menge Copywritern weitergeholfen haben, bessere Copy in weniger Zeit zu schreiben. Ich spreche von niemand anderem als… Karla 🤩 Ihre Kunden sagen über sie “was Karla anfasst, wird zu Gold” und so – und so wie ich das sehe, kann ich das vollkommen unterschreiben… Da macht es Sinn, dass Karla jetzt mir ihrem Programm “Goldmarie” an den Start geht! Ihre Zielgruppe sind zwar eigentlich Unternehmer, die es sich nicht leisten können, sie zu beauftragen… (du kennst das ja: gute Copywriter sind einfach teuer) Aber: Mit “Goldmarie” verschaffst du dir halt auch als Copywriter einen fast schon unfairen Vorteil! Lass dich von der Salespage nicht irritieren – sie will ja eigentlich gar nicht an Copywriter verkaufen…und sie weiß auch nicht, dass ich dir heute ihr Programm empfehle, sonst hätte sie das ja vielleicht geändert… Aber… Allein ihre Prompts sind locker das 10-fache von dem wert, was sie verlangt – wenn du sie anständig nutzt. Und das solltest du tatsächlich können, so als Copywriter Reader... Also, was meinst du: Könnte dir das helfen? Dann schlag zu, bevor Karla erkennt, dass sie Goldmarie viel zu günstig anbietet! Markus |
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Zeit ist ja immer so ein Thema, wenn man Copy schreibt… Wenn du aufhören willst, Zeit gegen Geld zu tauschen, Reader... Dann ist dein größter Hebel: Du musst deine Copy einfach schneller schreiben. Und dafür brauchst du kein Template… Und kein riesiges Swipefile… Das ist der einfachste Weg, um schneller gute Copy zu schreiben! Markus |
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Mein Plan war eigentlich ganz gut, nur die Durchführung…naja. In nem Computerspiel hätte ich “reload” gedrückt und nochmal von vorn angefangen… Alles fing damit an, dass Inga mich kontaktiert hat und mich auf eine Session eingeladen hat. (falls du Inga nicht kennst – das ist die, die mit Unternehmern und Unternehmerinnen ins Bett geht und das Ganze auch noch filmt, hier ist ihr Instagram) Und…ich war ein bisschen aufgeregt und hab Katti das gestern morgen erzählt: “Ach Schatz – die Inga hat mir gestern Abend geschrieben, sie will mit mir ins Bett.” Kein so cleverer Move…vor allem, weil ich AirPods drin hatte. Und just in diesem Moment eine Notification reinkam, die ich mir hab vorlesen lassen – ich war also minimal abgelenkt. Katti hat irgendwas entrüstet gebrabbelt, das ich nur mit halbem Ohr (höchstens!) gehört hab…weshalb meine Antwort auch nicht ganz passend war möglicherweise: “Nein, nein, die will nur ein Video davon machen und online stellen”. Reader – ich bin echt schlecht mit Emojis, wie würdest du es passend darstellen, was Katti mir wohl entgegen geschrien hat? (unter der Prämisse: ich hab irgendwie verpasst, zu erwähnen, dass das nur Ingas Podcastformat ist und sie mich in ihren Podcast eingeladen hat…) Ich vermute irgendwas in der Art: 🤬💥🤯 #@%!&*$!!! 💣🔥😤🤬💢⚡💥💢😡💣!!! Merke also: Klare Kommunikation ist nicht nur in Copy wichtig – sondern auch in Beziehungen. War so höchstens ein kleines bisschen geplant, weil ich mir schon dachte, ich könnte eine Mail drüber schreiben… Worüber ich mir allerdings keine Gedanken gemacht hab: Wie mach ich daraus irgendeinen Pitch? Ich könnte es ja mal mit Ehrlichkeit versuchen und sagen “mir fällt keine gute Transition ein, also erklär ich das einfach genau so” oder so… Und außerdem: Außerdem ist die ganze Brainpower heute schon in Türchen #12 vom Copylender geflossen – ich erklär dir Schritt für Schritt, wie du diesen ominösen “belief shift” bei den Lesern deiner Copy auch tatsächlich hinbekommst. Also der belief shift, der ja anscheinend immer nötig ist, dass jemand “von cold zu sold” wird – und dein Offer kauft. Markus |