Das ist eine der wichtigsten Fragen, die du klären musst, Reader...

​
​

Was wollen die Kunden deines Kunden eigentlich?

​
​

Weil, du kennst ja das Beispiel von meinem Hundi:

​
​

Hundi braucht täglich Tabletten – will sie aber nicht.

​
​

Hundi will täglich Leberwurst – soll sie aber nicht.

​
​

Also packt Markus die Tabletten einfach in Leberwurst – und jeder kriegt, was er will:

​
​

Hundi Leberwurst.

​
​

Markus die Gewissheit, dass der Teppich sauber bleibt.

​
​

Leider, leider…

​
​

Sind die meisten Menschen schlauer als Hundi.

​
​

Also – in manchen Dingen.

​
​

Nicht generell.

​
​

Wenn es jetzt also darum geht, jemandem etwas zu verkaufen…

​
​

Dann solltest du ihm genau das geben, was er will – nicht, was er braucht.

​
​

So weit, so gewöhnlich…

​
​

Man könnte fast denken, ich will auf einmal komplette Anfänger ansprechen, was?

​
​

Aber keine Angst Reader – ich weiß schon, dass du einiges weiter bist…

​
​

Und als Belohnung, dass du so weit gelesen hast, gibt es jetzt auch noch ein kleines Schmankerl:

​
​

Überleg dir bei deiner nächsten Copy mal, wo du den Leser ansprechen möchtest.

​
​

In seinem System-1- oder System-2-Denken.

​
​

Da spielt zum Beispiel der Preis des Angebots eine große Rolle…

​
​

Fakt ist auf jeden Fall:

​
​

Entscheidest du dich für das richtige System, schlägt deine Copy ein wie nochwas!

​
​

Markus

​
​

PS: Falls dir das mit den Denksystemen nichts sagt Reader...

​
​

​Hier wird das super erklärt - leider auf Englisch.​

Gestern früh, als ich grad vom Wochenmarkt heimkomm, check ich meine Mails – und finde eine von:

​
​

Christof.

​
​

Er wollte Feedback von mir zu einem Copysnippet bzw. einem promise, damit Menschen seinen Newsletter abonnieren…

​
​

Hab ich ihm natürlich gestern noch durchgeschickt, nicht nur Feedback, sodnern auch direkt 3 neue Varianten. Ich helf ja immer gern.

​
​

(nein Markus, er wollte kein Feedback von DIR – er wollte einfach Feedback von seiner Newsletterliste…denk nicht immer, die ganze Welt dreht sich um dich!)

​
​

Ähem.

​
​

Notiz an mich selbst: Ich muss aufhören, diese inneren Dialoge, die ich mit mir selbst führe, aufzuschreiben – oder wenigstens dafür sorgen, dass ich sie nicht an Reader schicke, könnte ja peinlich werden.

​
​

(und wieder ein innerer Dialog mit mir selbst – langsam wird’s gruselig)

​
​

Worauf ich aber hinaus will:

​
​

Christof schreibt gute Newsletter.

​
​

Und da obwohl er weder in der Marketing- noch in der Make-money-online-Bubble drin ist.

​
​

Im Gegenteil, eigentlich macht Christof ziemlich langweilige Dinge, ist promovierter Finanzwissenschaftler und so.

​
​

Und trotzdem:

​
​

​Allein auf seiner Website haut er ein dermaßenes BOLD Statement raus – du schlackerst mit den Ohren, Reader.​

​
​

(Spoiler: Wenn deine Altersvorsorge aktuell so aussieht, dass du regelmäßig Geld in den MSCI World packst – dann wirst du eine ziemliche böse Überraschung erleben, wenn’s soweit ist.)

​
​

Weil heute Sonntag ist, würde ich vorschlagen:

​
​

Du schaust dir seine Website an. Dauert auch nicht lang.

​
​

Und wenn das dann ein ganz klein bisschen mit dir resoniert…

​
​

Dann meldest du dich zu seinem Newsletter an.

​
​

So kriegst du zum einen regelmäßig ein Beispiel, wie man in eher „trockenen” Nischen einen geilen Newsletter schreiben kann…

​
​

Und zum andern lernst du was für’s Leben.

​
​

Im Ernst, ist wichtig, was Christof macht!

​
​

Markus

​
​

PS: weil das ja immer wichtig ist:

​
​

Ich verdiene nichts an der Empfehlung. Ich habe nicht vor, an der Empfehlung etwas zu verdienen, du wirst schon selbst wissen, was du tun solltest oder nicht.

​
​

(außerdem geht es ja nur um einen Newsletter Optin…)

​
​

Und:

​
​

Christof weiß gar nicht, dass ich dir das heute schreibe – außer er hat es selbst gelesen.

Wenn du willst, dass deine Copy funktioniert, musst du wissen:

​
​

In 9/10 Fällen reagieren (also kaufen) Menschen, weil du ihnen das Gefühl gegeben hast:

​
​

Sie schlagen mit deinem Angebot das System.

​
​

Ein plattes Beispiel:

​
​

Dein Wunsch ist es, mit 65 in Rente zu gehen und 5 Mio auf dem Konto zu haben.

​
​

Und ein kleines Strandhäuschen in der Karibik.

​
​

Der normale Weg:

​
​

Fang mit 20 an zu sparen.

​
​

Gönn dir gar nichts.

​
​

Reduziere deine Mahlzeiten auf eine am Tag – und eigentlich ist Haferschleim sowieso lecker genug, dass man nichts anderes essen muss.

​
​

Kümmere dich nicht darum, einen Partner zu finden.

​
​

Oder gar Kinder in die Welt zu setzen.

​
​

83% von deinem Gehalt überweist du direkt am Monatsersten in einen ETF…

​
​

Und das machst du dann die nächsten 45 Jahre.

​
​

Der Weg funktioniert.

​
​

Quasi garantiert.

​
​

Warum macht es kaum jemand?

​
​

Weil der Weg zwar ziemlich sicher funktioniert – aber einfach scheisse ist.

​
​

Was willst du stattdessen?

​
​

Einmalig nen Hunni in irgendeinen Coin oder ne Aktie investieren – und am nächsten Morgen aufwachen mit 5 Mio mehr auf dem Konto.

​
​

Damit hättest du das System geschlagen…

​
​

Funktioniert übrigens nicht nur mit Geld.

​
​

Hast du zufällig ne Copywriting-Ausbildung gemacht, Reader?

​
​

Sei mal ehrlich:

​
​

Hat man dir versprochen, es ist ganz leicht und geht ganz schnell?

​
​

Ja?

​
​

Und…

​
​

Durftest du dann feststellen, dass es doch nicht so leicht ist?

​
​

Und doch nicht so schnell geht?

​
​

Hm.

​
​

Oder…

​
​

Schonmal so Abnehmshakes probiert?

​
​

“Ersetze 1-2 Mahlzeiten am Tag und du nimmst 12kg+ pro Monat ab” und so…

​
​

Warum hast du sie gekauft?

​
​

Weil du dachtest, du könntest normales Abnehmen “schlagen” damit – und ohne großen Aufwand zum Ziel kommen.

​
​

Ohne Sport.

​
​

Ohne nachhaltige und dauerhafte Ernährungsumstellung…

​
​

So ist es mit allem:

​
​

Die meisten Menschen wollen sich die harte Arbeit nicht antun, mit der sie zum gewünschten Ergebnis kommen.

​
​

Wenn dein Angebot (oder das deines Kunden) also ein großes Commitment erfordert…

​
​

Dann wirst du vermutlich nicht allzu viel davon verkaufen.

​
​

Außer du zeigst ihnen, dass dein Angebot die Abkürzung ist.

​
​

So wie das Cashcow Copywriting Compendium die Abkürzung zu besserer Copy ist – weil du schön kompakt und ohne Blabla erklärt bekommst, wie du bessere Copy schreibst.

​
​

Markus

​
​

PS: Ich weiß, ich weiß…

​
​

Sehr subtil, der Pitch.

​
​

Aber ich kann ja nicht immer schreiben:

​
​

​Wenn du endlich gute Copy schreiben willst, klick hier und kauf das Ding.​

Reader – wenn du es mal bisschen leichter haben willst bei der Recherche…

​
​

Wenn du herausfinden willst, wie deine Zielgruppe über ihr Problem spricht…

​
​

Und was sie gern für eine Lösung hätte…

​
​

Dann hab ich da mal was für dich vorbereitet.

​
​

​Du klickst einfach hier…​

​
​

Dann landest du auf meiner Seite – ganz ohne Cookies.

​
​

Bei URL gibst du amazon. com ein…

​
​

Bei Auswahl entscheidest du dich für einen Motivator…

​
​

Und trägst dann ein Keyword ein.

​
​

Mit Klick auf Go wird ein custom searchlink für Google kreiert.

​
​

Und den klickst du einfach an und schaust dir die Ergebnisse an.

​
​

So findest du schnell raus, was deine Zielgruppe will.

​
​

Einziger Haken:

​
​

Es läuft quasi nur auf Englisch – aber da ist der Markt eh größer.

​
​

Markus

​
​

PS: ja, das geht auch direkt über Google.

​
​

Aber:

​
​

Mir war das zu doof mit den ganzen Doppelpunkten, Anführungszeichen…

​
​

Also hab ich mir dieses wunderhübsch anzusehende Script gebastelt.

Wo is the latest shit?

​
​

Wo ist das denn?

​
​

Wo passiert das denn?

​
​

Wo ist der Merger?

​
​

Wo ist hier Fashion?

​
​

Wo ist Musik?

​
​

Wo ist Architektur?

​
​

Ich seh' so ein paar Prints, n paar Poster.

​
​

[…]

​
​
​

Wo sind die Magazine?

​
​

Wo ist die Inspiration?

​
​

Wo ist Augmented Reality?

​
​

Wo ist das alles?

​
​

Wo sind die Oculus Rift Brillen?

​
​

Das ist alles so eine Komfortzone!

​
​

Und aus der musst du halt manchmal einfach raus, Reader...

​
​

Ich hab ehrlicherweise keine Ahnung, ob Walter Gropius auch nur ein einziges Wort von dem verstanden hätte, was Mike Meiré da von sich gegeben hat…

​
​

Aber was ich weiß:

​
​

​Immer, wenn ich über dieses Video stolpere – bleib ich dran hängen.​

​
​

Lass ich manchmal sogar zum einschlafen laufen!

​
​

Markus

Ich hab keinen Ahnung, was du so für Copy schreibst, Reader...

​
​

Außer ich hab schon was von dir gelesen.

​
​

Dann – ganz ehrlich – schreibst du natürlich gute Copy.

​
​

Weißt du, wie aus guter Copy großartige Copy wird?

​
​

Hör auf, deinem Leser Worte in den Mund zu legen!

​
​

Ich weiß, dass einem jeder Copywriting-Kurs das so beibringt…

​
​

Man muss beim Leser das Gefühl wecken, dass man ihn ganz genau kennt…

​
​

„Ich weiß, was du denkst…”

​
​

„Du struggelst den ganzen Tag mit XY…”

​
​

„Du hast zwar [Ergebnis], trotzdem ist da immer noch [Problem]...”

​
​

And so on.

​
​

Das kann funktionieren, Reader.

​
​

Kann.

​
​

Wahrscheinlicher ist aber, dass es eben nicht funktioniert.

​
​

Nehmen wir mal an, du kennst die Zielgruppe nicht zu 100%...

​
​

(und sei ehrlich: du kennst die Zielgruppen, für die du schreibst, nicht zu 100%. Sonst würdest du vermutlich nicht meinen langweiligen Newsletter lesen, sondern ich würde deinen lesen…)

​
​

Wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass einer der Punkte, die du ansprichst NICHT auf den Leser zutrifft?

​
​

Ziemlich hoch.

​
​

Und dann wolltest du dieses „ich weiß genau wie es dir geht” Gefühl erzeugen – und bekommst stattdessen:

​
​

Kognitive Dissonanz.

​
​

Dann ist dein Leser raus aus dem Lesefluss…

​
​

Und wird am Ende nicht klicken.

​
​

Dabei kannst du das ganz einfach umgehen:

​
​

Hör auf, deinem Leser die Worte in den Mund zu legen – und fang an, sie Menschen in den Mund zu legen, mit denen er sich identifizieren kann.

​
​

Klingt kompliziert?

​
​

Ist es nicht:

​
​

Statt zu sagen „Du kommst erschöpft von der Arbeit nach Hause, freust dich auf eine Dusche und ne kleine Sporteinheit – und landest doch wieder mit der Tüte Chips vor Netflix”...

​
​

Kannst du einfach sagen:

​
​

„Die meisten XY kommen erschöpft von der Arbeit nach Hause, freuen sich auf eine Dusche und ne kleine Sporteinheit - und landen dann doch wieder mit der Tüte Chips vor Netflix.”

​
​

Merkst du den Unterschied?

​
​

Ich freu mich vielleicht weder auf eine kleine Sporteinheit, noch komm ich von der Arbeit nach Hause – das Produkt wäre aber trotzdem interessant für mich…

​
​

Wenn ich lese, dass die meisten Problem XY haben – dann denk ich drüber nach, wie das bei mir ist.

​
​

Lese ich, dass ich das Problem haben soll, das ich nicht habe – dann bin ich weg.

​
​

So funktioniert Manipulation…kleiner Unterschied im Text, riesige Wirkung.

​
​

Du beeinflusst, wie dein Leser über sich selbst nachdenkt.

​
​

„Die meisten” triggert Selbstreflexion. „Du” triggert Widerstand.

​
​

Wenn du die echten Mechaniken hinter Einfluss, menschlichem Verhalten und Kaufentscheidungen verstehen willst…

​
​

​Lies „How To Manipulate People Online (fast)”.​

​
​

Markus

Oh wie ich es hasse…

​
​

Da fährst du mit deinem Auto dieselbe Strecke, wie jeden Tag.

​
​

Frühmorgens, auf Autopilot quasi.

​
​

Bis du auf einmal etwas siehst, was da nicht hingehört.

​
​

Ein Blitzer.

​
​

Wie aus dem nichts, ganz unscheinbar am rechten Straßenrand.

​
​

Kurzer Blick auf den Tempomat: 53 eingestellt, passt.

​
​

BLITZ.

​
​

Bitte was?

​
​

Ich fahr 53 mit Tempomat in der 50er-Zone und das Scheißding blitzt mich?

​
​

Puls auf 180.

​
​

Mindestens.

​
​

Aber: halb so wild, vielleicht stellen sie ihn ja gerade erst ein.

​
​

Da wird schon nichts kommen.

​
​

Hab ich mir gedacht…

​
​

Tja Reader – da kam doch was.

​
​

Schönes Bußgeld, das da ein paar Tage später im Briefkasten landete…

​
​

Zugegeben, ich hab damit gerechnet.

​
​

Mir ist natürlich aufgefallen, dass irgendjemand auf die Idee kam, AUS DEM NICHTS ein Tempo 30 Schild an der Straße aufzustellen.

​
​

Die Straße, die ich nur deswegen seit Jahren benutze, weil 50 erlaubt sind.

​
​

Ähem – waren.

​
​

Jetzt sind es 30.

​
​

Deshalb hat mein Fahrlehrer damals wohl immer gesagt, man muss immer 1 Auge auf den Schildern haben – egal wie oft man eine Strecke schon gefahren ist…

​
​

Du ahnst es wahrscheinlich:

​
​

Die Geschichte ist lange her.

​
​

Heute könnte mir sowas allein deshalb nicht mehr passieren, weil mein Auto ja eine Geschwindigkeitsbegrenzungserkennungsautomatik hat (heißt das so?)...

​
​

Aber damals musste ich in den sauren Apfel beißen.

​
​

Und heute muss ich es dir erzählen, weil… Newsletter schreiben ist genauso!

​
​

Du fährst auf Autopilot.

​
​

„Das hat doch immer funktioniert.”

​
​

Bis es halt NICHT MEHR funktioniert.

​
​

Deine Openrates sinken. Deine Klicks gehen gegen Null. Aber DU schreibst weiter wie immer.

​
​

Bis jemand dir sagt: „Deine Mails sind langweilig geworden.”

​
​

Zack – Bußgeld.

​
​

Nur dass es bei Newslettern nicht 30 Euro sind. Sondern Leser, die sich abmelden.

​
​

Für bessere Newsletter, die nicht langweilig sind:

​
​

​Kauf dir VEED.​

​
​

Markus

​
​

PS: Anders als beim Auto gibt's bei Newslettern keine Automatik, die dich warnt.

​
​

Du musst selbst checken, ob du noch auf der richtigen Spur bist.

​
​

VEED soll dabei helfen – hab ich gehört.

Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, Reader...

​
​

Aber könnte es sein, dass du dich manchmal in Gedanken verlierst – und wieder und wieder dasselbe denkst, ohne auf ein Ergebnis zu kommen?

​
​

Bezogen auf Copy natürlich.

​
​

Du weißt eigentlich, was du schreiben musst.

​
​

Aber jede Formulierung, die dir einfällt…

​
​

Hast du 2 Minuten davor schon verworfen.

​
​

Dein Kopf fühlt sich an wie ne Schallplatte mit Sprung, du hörst ein und denselben Akkord wieder und wieder…

​
​

(lass mich, ok? Ich bin halt alt…und mit Spotify funktioniert der Vergleich einfach nicht…)

​
​

Wenn du weißt, wie sich das anfühlt…

​
​

Hab ich gute Neuigkeiten:

​
​

Ich kenn einen Weg da raus.

​
​

Es gibt eine wahnsinnig einfach Methode, um effektiv aus diesem Negativ-Loop herauszukommen und gute Copy zu schreiben.

​
​

Ich spreche von:

​
​

FREEWRITING.

​
​

Damit kommst du schneller in den kreativen Flow als mit Aurora Typ 1.

​
​

(if you don’t know: besser bekannt als “Island Sweet Skunk” – hervorragender Sativa-Strain)

​
​

Mit Freewriting kommst du in deine natürliche Kreativität.

​
​

Ist wie beim Atmen:

​
​

Da denkst du auch nicht ständig „einatmen - ausatmen - einatmen - ausatmen - einatmen…” – oder?

​
​

So wie deine Nase weiß, wie sie atmen muss…

​
​

Weiss dein Gehirn, wie es kreativ sein muss.

​
​

Du lässt es halt nur nicht zu…

​
​

Bevor ich dir aber jetzt verrate, wie genau Freewriting funktioniert – erzähl ich dir erstmal, warum du nicht kreativ bist, wenn du es sein musst:

​
​

Wenn du dich zum Schreiben zwingst: dann wird das nix.

​
​

Wenn du während des Schreibens darüber nachdenkst, wie gut deine Copy ist: dann hindert dich das daran, gute Ideen zu bekommen.

​
​

Und wenn du beim Schreiben über deinen Text gehst und ihn korrigierst, dann kannst du es für den Moment gleich gut sein lassen.

​
​

Neu schreiben und überarbeiten beanspruchen völlig unterschiedliche Hirnareale – hab ich mal irgendwo aufgeschnappt.

​
​

Kurz gesagt geht es beim Freewriting darum:

​
​

Hör auf, darüber nachzudenken, was du schreibst – und SCHREIB EINFACH.

​
​

Klingt trivial. Ist es auch, wenn du dich an folgende Schritte hältst:

​
​

Schritt 1: Setz dir ein Zeitlimit

​
​

5 Minuten, eine halbe Stunde – wichtig ist nur: es MUSS eine Zeitspanne sein, in der du ohne Pause maximal konzentriert sein kannst.

​
​

Ich mach das in der Regel in den ersten 10 Minuten nach dem Aufstehen…

​
​

(also, nicht ganz. Nach den 3 Minuten, die es braucht, bis das schwarze Gold in der Tasse ist natürlich)

​
​

Schritt 2: Schnapp dir deinen Lieblingsstift – oder leg die Hände bequem auf deinem Macbook ab

​
​

Ich hab dir schon mal erzählt, dass ich gerne von Hand schreibe? Spielt aber keine Rolle, was besser für dich funktioniert – und um ehrlich zu sein, mach ich das meistens für meinen Newsletter eben nicht von Hand, da bietet sich der Mac eher an – außer für Ideen im Vorfeld, die ich mir notiere, die landen wieder im reMarkable…

​
​

Schritt 3: Schreib ununterbrochen, bis die Zeit abgelaufen ist

​
​

Jep Reader – das wars.

​
​

Easy, oder?

​
​

Wichtig ist nur:

​
​

In der Zeit schreibst du ununterbrochen – EGAL, WAS IST.

​
​

Bei mir kräht zum Beispiel grade Söhnchen schon rum…und will geholt werden.

​
​

Weswegen ich jetzt schneller tippen muss und eventuell den ein oder anderen Vertipper einbaue.

​
​

Natürlich nur, um zu sehen, ob dir der auffällt.

​
​

Du schreibst auch weiter, wenn du der Meinung bist, dass das gar keinen Sinn ergibt, was du gerade schreibst!

​
​

Weil das genau das ist, worum es hier geht:

​
​

Du musst den Müll im Kopf loswerden, dass gute Copy entstehen kann.

​
​

Du brauchst keinen Plan, worüber du schreiben willst.

​
​

(gut, hilfreich ist es natürlich, wenn es irgendwas mit der Copy zu tun hat, die du schreiben willst…)

​
​

Du startest einfach miteinem beliebigen Satz…

​
​

Und schreibst weiter.

​
​

Die Qualität deines Textes beim Freewriting spielt keine Rolle…

​
​

Es geht nicht darum, fertige Copy zu haben.

​
​

Und du willst auch niemanden beeindrucken, wie schnell du Copy schreiben kannst.

​
​

Das kontinuierliche Schreiben an sich löst die Magie aus, die dir die richtige Idee für geile Copy bringt.

​
​

Du musst mir das natürlich nicht glauben, Reader...

​
​

Aber:

​
​

Was, wenn das der Trick ist, wie du geile Copy am laufenden Band schreibst?

​
​

Markus

​
​

PS: probier es aus – und sag mir, ob dir das geholfen hat!

Man könnte sagen:

​
​

Der Januar ist ganz gut gelaufen – 61.712 sind jetzt kein Pappenstiel, da sagt man nicht nein zu.

​
​

Klar, es hätte deutlich mehr sein können…

​
​

Auf der anderen Seite ist es nichtmal die halbe Wahrheit, sondern nur ein Bruchteil vom eigentlichen Ergebnis:

​
​

Ich habe im Januar 61.712 Buchstaben in meinem Newsletter geschrieben.

​
​

(oder dachtest du, dass ich auf einmal anfange, mit meinem Umsatz zu flexen, Reader?)

​
​

Aus den Buchstaben raus hab ich’s auf immerhin 11.777 Wörter gebracht.

​
​

Was wiederum zu einem Durchschnitt von knapp 380 Wörtern pro Mail an dich führt…

​
​

Spannend.

​
​

Ich mag Zahlen einfach.

​
​

Um so mehr wurmt es mich, dass ich NIE weiß, wie viel Wörter ich wirklich in einem Monat geschrieben hab.

​
​

Hier im Newsletter ist das easy, ich hab meine Mails seit 1. Januar angefangen, in einem einzigen (untergliederten) Dokument zu sammeln.

​
​

Aber für die Kunden?

​
​

No way, da sind es lauter Einzeldokumente.

​
​

Und da ist es mir dann einfach viel zu viel Aufwand, jedes zu öffnen, den wordcount zu notieren und dann zusammenzurechnen…

​
​

Weshalb ich schon seit einiger Zeit überlege, meine Copy nicht mehr am Mac zu schreiben.

​
​

Es gibt nämlich Geräte, die zeichnen einfach jeden Tastenanschlag auf und werten das dann aus für dich.

​
​

Und ein Gerät, das es mir angetan hat:

​
​

​Ist das hier.​

​
​

Das einzige, was mich noch davon abhält: ich weiß haargenau, sobald ich das habe…will ich DAS HIER auch noch. Für unterwegs.

​
​

Und was soll ich sagen…

​
​

Beide gibt der Kontostand einfach nicht her.

​
​

Eigentlich ist es eh Quatsch. Immerhin wäre das Gerät für unterwegs deutlich sinnvoller, das hat aber wiederum keine mechanischen Tasten und die hätte ich dann doch ganz gern.

​
​

Und außerdem gibt es die Hemingway-Edition nicht für „unterwegs” und dann ist der Winkel zum Display wahrscheinlich eh total doof, wenn ich auf dem Sofa sitze oder am Esstisch oder so…

​
​

Du merkst schon:

​
​

Ich find genug Ausreden, dass ich’s nicht kaufen werde.

​
​

Aber spannend wäre es wahrscheinlich schon…

​
​

Anyway:

​
​

​Bock mir hierfür ein bisschen Geld in den Rachen zu werfen? ​

​
​

Hat zwei Vorteile:

​
​

Wenn genügend Menschen das heute tun, kann ich vielleicht doch beide kaufen – und du kriegst nen erste Hand Erfahrungsbericht, ob man damit wirklich so gut schreiben kann…

​
​

Und ich kann mir schönreden:

​
​

Theoretisch hab ich ja gar kein Geld dafür ausgegeben.

​
​

Markus

„Sag mal, geht’s noch Markus? Was fütterst du dem Kind da??”

​
​

Ich höre den Satz. Merke am Unterton, dass es möglicherweise ziemlich ernst von Katti sein könnte…

​
​

Und versteh trotzdem nur Bahnhof ¯_(ツ)_/¯

​
​

Bevor ich aber antworten kann, geht’s weiter:

​
​

„Du bist ja wohl komplett irre, du kannst doch nem Baby keinen *** füttern!”

​
​

„Doch. Mag er – siehst du doch?”

​
​

„NIMM IHM SOFORT DAS BROT WEG!!!”

​
​

Den letzten Satz schreit mir Katti in einer Lautstärke und mit einer Entschlossenheit entgegen, dass ich reflexartig versuche, Söhnchen das Brot aus der Hand zu nehmen.

​
​

Aber:

​
​

Das lässt der natürlich nicht so einfach mit sich machen…schmeckt ihm ja.

​
​

Und schon passiert, was passieren muss:

​
​

Die Apple Watch meldet sich, dass die Umgebungsgeräusche einen Lautstärkepegel erreicht haben, der „gefährlich” sei und „das Gehör dauerhaft schädigen” könne.

​
​

Weil ich umgeben bin von Gebrüll. Katti. Söhnchen. Und beide wollen irgendwie die lautesten sein.

​
​

Schlimm an der ganzen Sache:

​
​

Ich versteh immer noch nicht, was das Problem ist, Reader.

​
​

Zu Einordnung: Söhnchen ist mit seinen 14 Monaten grade extrem wählerisch und hat auf die meisten Sachen keine Lust, die man ihm so zum Essen anbietet.

​
​

Was ich schon festgestellt habe: er scheint da ganz ähnlich zu ticken wie ich, lieber Gemüse als Fleisch oder Wurst, aber nichts, wobei man sich die Finger schmutzig machen könnte.

​
​

Und ich dachte bis zu Kattis Intervention, ich hätte einen neuen Verbündeten in der Familie gefunden, nachdem Katti, Töchterchen und sogar Hundi diese Leckerei verschmähen:

​
​

Weißlacker.

​
​

Die traurige Realität: Söhnchen hat ihn genauso geliebt wie ich. Hat. Vergangenheit.

​
​

Weil – und das muss ich zu meiner Schande zugeben:

​
​

Katti lag richtig.

​
​

Ist offenbar gar nicht ganz so gut, wenn Söhnchen da mitisst…

​
​

Auf der anderen Seite weiß ich aber (von Mama, hab extra gefragt!), dass der kleine Markus auch noch viel zu jung war, als er zum Weißlacker-Connoisseur wurde…

​
​

Und ich hab’s auch überlebt.

​
​

Markus

​
​

PS: blöd ist natürlich, dass Söhnchen und ich da nicht so ein heimliches Papa-Sohn-Ding draus machen können, weil…

​
​

Ja – Katti würde auch noch nach 2 Stunden riechen, was wir gegessen haben.

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