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Da hab ich letztens einen Newsletter geschrieben. Für einen Kunden. Also das, was ich so ziemlich jeden Tag mache. Und dann kommt eine Antwort auf diesen Newsletter… Sei mal ehrlich: Warst du das, Reader – und wolltest einfach ein bisschen trollen? “Mir” (also dem Absender) wurde vorgeworfen, dass dieser Newsletter wohl nicht ganz ernst gemeint sein konnte… Voller Rechtschreibfehler und falscher Satzzeichen. Sprachlich und stilistisch nicht korrekt. Und ob “ich” mir nicht wenigstens so viel Mühe machen wolle, Marketingmails in Zukunft fehlerfrei zu versenden. Ich erspar dir die ausschweifende Schilderung, wie ich stundenlang heulend vor meinem MacBook saß und die Welt einfach nicht mehr verstehen konnte… Und auch den beinahe Wutanfall, in dem ich hier in meinem Büro alles kurz und klein schlagen wollte. Kurz bevor also mein MacBook aus dem bereits geöffneten Fenster fliegen konnte, die rettende Idee: Zahlen lügen nicht. Niemals. Nie. Also kurz die Stats für diesen speziellen Newsletter gecheckt… Openrate: verbesserungswürdige 26,73%. Klickrate: gar nicht ganz so schlechte 1,4% (wie gut, dass mir solche Zahlen bei meinen Kunden egal sind) Direkter Umsatz: echt gute 13.200 Euronen Mein monatliches (!) Umsatzziel aus dem Newsletter liegt in meinem Deal mit dem Kunden bei 25k und in der Regel schreibe ich 4-5 Newsletter pro Woche… Hmmmm. Wenn ich jetzt meinen Kunden frage, dann sagt der wahrscheinlich: “Mach auf jeden Fall genau so weiter!” Der oder die Leser:in des Newsletters macht mir aber ziemlich deutlich klar, dass mein Newsletter Schrott ist und keinesfalls so verschickt werden sollte… Und Markus? Markus weiß mal wieder, warum man als Copywriter niemals und unter keinen Umständen “Referenzen” oder Beispieltexte zeigen sollte, wenn man einen Kunden für sich gewinnen will. Was zählt, ist nämlich immer nur: Geld. Und zwar Geld auf dem Konto deines Kunden. An einer Beispielcopy kannst du nicht erkennen, wie viel Geld sie eingebracht hat… Und du kannst auch nicht wissen, ob Fehler vielleicht Absicht sind. Weil: Wenn Kunden klicken und kaufen, wenn ich “pihte gaufn sie dem Brotugds” schreibe – dann ist das so und soll so sein. Markus PS: ich wollte ja aufhören. Mach ich auch. Ich spare mir die Energie, schlechtes Feedback zu lesen. Außer es kommt vom Auftraggeber. Und falls du auch mal so komische Mails schreiben willst…die Leute triggern, dazu verleiten, dich nicht mehr ernst zu nehmen – aber dir dafür direkt Geld bringen… Hm. Ich würd mir an deiner Stelle ja mal VEED anschauen ¯_(ツ)_/¯ |
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Ham die Lack gesoffen, Reader?? Ich schwöre: sowas kannst du dir nicht ausdenken… Man stelle sich vor, damit die Mail nicht ausartet, nur in chronologischen Stichpunkten:
Und eine neue Umsatzsteuer-ID. An der wiederum kam mir erstmal nichts komisch vor. Ich mein, geht mit „DE” los, hat dann noch 9 Ziffern – alles gut. Bis auf… Ja bis auf das, was unter der Umsatzsteuer-ID steht. Da stehen nämlich die Firmendaten, die bei Prüfung für diese Umsatzsteuer-ID angezeigt werden… UND DAS IST NICHT MEINE FIRMA. Irgendein minderbemittelter Beamter beim Bundeszentralamt für Steuern hat es tatsächlich geschafft, in meinen Firmennamen einen SCHREIBFEHLER einzubauen. WIE ZUR HÖLLE KANN DAS PASSIEREN? WOFÜR ZUM TEUFEL ZAHL ICH EUCH EIGENTLICH SEIT JAHREN SO VIEL VERDAMMTE KOHLE? Und natürlich kann jedem ein Schreibfehler unterlaufen, ich will da auch gar nicht kleinlich sein. Auch wenn es schon seltsam ist, weil das kein Vertipper ist – liegen immerhin 4 Tasten zwischen dem richtigen und dem falschen Buchstaben… Aber nach diesem ganzen Bohei mit Notar und Beglaubigung und KOSTENPFLICHTIGEM ZWANGSEINTRAG im Handelsregister – kann ich ja wohl erwarten, dass man wenigstens den Firmennamen richtig schreibt. Weil – und das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: UNSEREINER als Unternehmer ist ja verpflichtet, bei B2B-Geschäften im EU-Ausland sorgfältig die Umsatzsteuer-ID zu prüfen, bevor man eine Geschäftsbeziehung eingeht. Und wenn ich jetzt etwas in, sagen wir, Polen bestellen will und das Unternehmen prüft sorgfältig die Umsatzsteuer-ID, wie gesetzlich vorgeschrieben – Dann zahle ICH auf einmal 23% Umsatzsteuer, die mir nicht zurückerstattet wird. Und das alles nur, weil irgendeiner mit nem sicheren Job und ner geilen Pension es NICHT schafft, 14 effing Buchstaben korrekt abzutippen. Wenn er sie schon nicht kopiert… Allein beim Tippen ist mein Puls schon wieder auf ungesunde 280 Schläge pro Minute gestiegen – frag mich nicht, wie ich getobt habe, als ich den Brief in der Hand hatte (und natürlich ist für solche Sache niemand telefonisch erreichbar)... Andererseits ist so eine Tirade am Montagmorgen vielleicht ganz gut – und ich kann den Rest der Woche entspannter angehen… Oder auch nicht: Immerhin fehlt mir jetzt die Transition zu einem guten Pitch – und damit ist das Bundeszentralamt für Steuern jetzt auch noch für fehlenden innerdeutschen Umsatz verantwortlich. Aber gut, dann kriegen sie auch weniger Geld von mir – haben sie jetzt davon. Markus PS: ich bin ab Donnerstag in Berlin – wer noch? |
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Kennst du den allerersten Bond Streifen, Reader? James Bond – 007 jagt Dr. No Ich hab mir den letztens mal wieder angeschaut – einfach ein Klassiker. (vielleicht war meine Prokrastinationsmotivation aber auch einfach grad auf dem „nächsten Level”) Jedenfalls: Nach gut 10 Minuten wird Bond dem Zuschauer „vorgestellt”. Natürlich in einem schicken Casino. Man sieht eine attraktive Brünette, die Bakkara spielt gegen einen Mann, der nicht zu sehen ist. Sie verliert immer wieder, wird wütend… Besteht aber darauf, weiterzuspielen. Der Gegner (den man nicht sieht), meint: „Ich bewundere Ihren Mut, Miss…?” „Trench”, sagt sie mit leicht irritiertem Gesichtsausdruck. „Sylvia Trench. Ich bewundere Ihr Glück, Mister…?” Die Kamera schwenkt um, man sieht Sean Connery, der sich gelangweilt eine Zigarette anzündet. „Bond. James Bond.” Außer der Codenummer 007 und dem dämlichen Martini ist diese Aussage doch das, was Bond ausmacht, oder? Seit Jahrzehnten hat jeder bei Bond im Kopf: Bond. James Bond.” Ist dir aufgefallen, dass der gute alte James diese ikonische Vorstellung einfach von Sylvia Trench geklaut hat? Und dann natürlich auch ihr Herz – wie immer… Da hat der gute Gentleman seine Gegenüber einfach gespiegelt… Also genau das, was wir bei Copy versuchen: Wir verwenden die Worte unserer Zielgruppe, um ihr Problem und unsere Lösung zu beschreiben. Das funktioniert bei Copy genauso wie im Gespräch – durch „Mirroring” schaffen wir es, „Rapport” aufzubauen. NLP Grundlagen. Und schon ist verkaufen einfach. Markus |
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Ich bin mir grade nicht ganz sicher, ob ich richtig gelesen hab, weil – ist ja Valentinstag und so… Und da wundert es mich erst, dass ich heut Nacht ne E-Mail von Reader bekomm – und dann steht auch noch folgendes drin: „Markus, ich hatte eben einen verrückten Traum: Ich hab geträumt, du würdest mir helfen, damit ich in meinem Copybusiness vorankomme. Aber nicht, indem du mir zeigst, wie ich gute Copy schreibe… Sondern das ganze Drumherum! Also wie ich überhaupt einmal an Kunden komme für mein Copy-Business. Wie ich es schaffe, Erstgespräche zu generieren. Und wie ich in den Erstgesprächen meine potentiellen Kunden dann auch abschließen kann. Du weißt schon – so wie du das machst? Und weißt du, was das Coolste daran war, Markus? Du hast das komplett for free angeboten. Oder war das doch kein Traum? Machst du das wirklich, Markus? LG Reader” Äääääähm. Nein. Reader, sorry – das war wohl nur ein Traum. But let me be your Valentine… Die zweitbeste Möglichkeit nach „Markus macht das for free” ist: Da lernst du nämlich (neben ner Menge anderem Zeugs) genau das. Markus PS: ich finds nett, dass du mir deine Träume als Mail schickst. Wirklich, Reader! Ich hoffe trotzdem: Du schickst mir immer nur deine Träume mit Business-Bezug – Katti hat echt komisch geschaut! |
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Was ist das Wichtigste für deinen Kunden? Die customer experience… Glasklar muss die sein. Dein Kunde muss jederzeit wissen, was sein nächster Schritt ist. Und du musst ihm das in deiner Copy zeigen! Menschen sind einfach dumm, Reader. So wie Markus letztens: Nehmen wir einfach mal hypothetisch an: Katti hat den Wasserkocher entkalkt. Mit so nem schweineteuren Öko-Entkalker. Davon wusste Markus natürlich nichts, weil er zu seiner Schande eingestehen muss, dass er sich um so profane Dinge wie Entkalkungen keine Gedanken macht. Außer bei der Kaffeemaschine. Klar. Abends wird Söhnchen ins Bett gebracht, ich mach ihm noch ne Flasche. Seh, da ist noch Wasser im Wasserkocher… (bestimmt noch von Kattis Tee am Morgen übrig) Schalte also einfach an, stell die Temperatur ein, mach die Flasche fertig… „Maaaarkus! Komm sofort her!” Ja Reader – das war der Moment, in dem ich erfahren hab, dass Katti den Wasserkocher entkalkt hat…weil Söhnchen schon nach dem ersten Schluck wieder alles ausgespuckt und sich geschüttelt hat… Flasche in die Hand, Warnhinweise. Mama angerufen. Google bemüht. (das alles in wahnwitzigen 7 Sekunden oder so) Und dann den Giftnotruf gewählt. Treffer 1 und 2 bei Google, Berliner Nummer – trotzdem angerufen. Dann wollen die erstmal meine Postleitzahl… Dann kommt die Bandansage, dass ich „vermutlich aus Bayern” anrufe. Ach nee. Gefolgt von der Frage, ob ich mit dem regionalen Giftnotruf verbunden werden möchte. Also die # gedrückt für ja. Bandansagen. Datenschutz, Möglichkeit, sich online zu informieren – aber niemand geht ran. Endlich Tuten, dann eine Stimme: „Giftnotruf Berlin, wie kann ich Ihnen helfen?” Das hat mich getriggert, ok? Verdutzt hab ich gefragt, ob ich jetzt nicht zum Giftnotruf nach München verbunden wurde… Hab mir dann erklären lassen, dass die Technik da manchmal nicht so läuft, blablablub… Bis mir eingefallen ist: Eigentlich wollte ich nur asap abklären, ob ich Söhnchen jetzt sofort ins Auto schmeiß und Richtung Krankenhaus fahr oder nicht. Also zurück zum Thema… Es ist so: Der eine Schluck macht nix. Da war sie sich sicher… Es hätte aber auch was Schlimmes sein können. Und dann hätte ich wertvolle Zeit verplempert, weil ich mich so drüber aufregen muss, dass die „customer experience” einfach Mist war. Markus PS: Meine Learnings: Wenns um was Schlimmes gehen könnte, darf ich mich nicht so leicht triggern lassen. Man sollte in jeder Aussage immer zu 100% klar sein – auch wenns nur um die Angabe ner Kontaktnummer geht. „Ökologisch” heißt bei Reinigungsmitteln nicht, dass sie nicht hochgiftig sein können. Und ich werde den Wasserkocher nie wieder anschalten, ohne vorher am Wasser drin gerochen zu haben. |
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Das ist diesmal kein Witz, Reader! Ich schwör. Ich hatte heute wirklich Probleme mit dem Raum-Zeit-Kontinuum. Hört sich für dich vielleicht an wie Science Fiction, ist aber die brutale Realität. 2026 ist echt anstrengend! Ich mein, eigentlich ist es ziemlich geil, in der Zukunft zu leben. Aber auf der anderen Seite halt auch nicht. Mein Opa – der hatte es damals noch gut. Die einzige, die ihm gesagt hat, was er zu tun hat, war – meine Oma. Und wie ist das bei mir? Mir sagt Katti, was ich zu tun hab. Und Töchterchen natürlich und Söhnchen (auch wenn die Lautierversuche von letzterem kaum verständlich sind). Dann diktiert aber auch noch Hundi, wann Markus in Ruhe am MacBook arbeiten kann und wann nicht. (vor 20 Minuten zum Beispiel musste Hundi ganz dringend raus – gerade als ich mich mit ner Tasse heißem Kaffee an den Mac gesetzt hab…) Kaum bin ich zurück – plärrt auch noch diese bescheuerte Alexa in aller Herrgottsfrüh: „Ihr Wäschetrockner ist fertig. Bitte entnehmen Sie die getrocknete Wäsche” Gut, Markus ist natürlich schlau und macht’s mit Alexa wie mit Katti: Erstmal ignorieren. Ja, ich weiß – ich hätte wissen müssen, dass das nicht die beste Idee ist… Aber was soll ich denn machen? Ich wusste ja, dass der Trockner morgens fertig ist, ich hab den ja extra so eingestellt. Was ich nicht wusste: Dass Katti noch schläft. Ich dachte, ich bin nett, programmier den Trockner auf halb Sieben, dass sie direkt eine Beschäftigung hat, wenn sie aufsteht und sich nicht langweilen muss am Donnerstag… Jedenfalls: Alexa plärrt natürlich nach 5 Minuten „Snooze” direkt nochmal los… Die Gefahr ist also relativ groß, dass Katti davon aufwacht. Alexa sagt irgendwas von „du faule Sau, räum endlich den Trockner aus” oder so. Also mach ich das natürlich... Weil wenn Katti aufwacht von Alexa – oh Gott. Dann darf ich mir wieder stundenlang anhören, dass der ganze SmartHome-Scheiss total sinnlos sei, ich das alles wegmachen soll und so weiter und so fort. Darauf hab ich echt keine Lust… Zumindest nicht schon wieder. Was aber übrigens ziemlich genau der Grund meines Problems mit dem Raum-Zeit-Kontinuum ist: Wie soll ich denn vor 7:00 Uhr einen vernünftigen Newsletter schreiben, wenn ich viel zu viel Raum (Gassigehen, Trockner ausräumen, Alexa leiser machen) in so verdammt wenig Zeit zurücklegen soll? Hast du irgendwelche Tipps? (sag ja nicht “steh halt früher auf”!) Nein? Eben. Markus PS: vielleicht sollte ich doch mal wieder einen Blick in VEED werfen… Da soll man das ja immerhin lernen! |
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Ist das so, Reader? Die Diskussion hab ich tatsächlich letztens mit einem „rising Copywriter” geführt… Der genaue Wortlaut war ungefähr: „Ich hab das Gefühl, es ist 2026 fast unmöglich ein guter Copywriter zu werden – da hätte ich mich einfach 10 Jahre früher mit befassen sollen.” Du ahnst wahrscheinlich, was ich ihm gesagt hab, oder? So ein Bullshit! Heutzutage ist es nicht schwer ein guter Copywriter zu werden – es ist so einfach, wie es NOCH NIE war! Überleg mal, wie das damals gewesen sein muss, als ich angefangen hab…(2010) Skool-Communities oder Facebook-Gruppen, in denen man sich über Copy austauschen kann? Fehlanzeige – ich bin mir gar nicht ganz sicher, ob es damals überhaupt schon Facebook-Gruppen gab. Skool gab’s jedenfalls nicht. YouTube? Bitte, das hat 2010 noch kaum ne Rolle gespielt – und wenn, dann eher für Witziges, wobei da ClipFish besser war, wenn ich mich recht erinnere… Es gab auch niemanden, der einen Kurs angeboten hätte, in dem man Copywriting lernen kann! Kein Philipp, kein Tim, kein Stephan, kein Max, kein Michael, kein Omar, keine Christine… Einfach niemand. Geschweige denn irgendwelche Swipefiles oder Templates, die man für sich nutzen konnte… Und es gab auch noch keine KI-Systeme wie ChatGPT, Claude und Co., die dir die Arbeit größtenteils abnehmen. Weißt du, wie ich Copywriting noch lernen musste? Ich musste scheißtteure, 50 Jahre alte (englische) Bücher bei Amazon kaufen und lesen. Musste selbst „übersetzen”, wie das Marketing der 50er Jahre in den USA nach der Jahrtausendwende online in Deutschland funktioniert. Und ich musste mir selbst überlegen, womit man Menschen überzeugen kann – immerhin kam Cialdinis Psychologie des Überzeugens zwar 2009 schon raus, ich habs aber damals nicht gekannt. (du könntest ja erstmal das CCC kaufen – das ist sogar auf Deutsch!) Warum also sollte es in 2026 schwerer sein als vor 10 Jahren? Es ist so, so viel einfacher. Das einzige Problem: Wenn dir alles vorgekaut wird, wirst du faul. Du wartest buchstäblich darauf, dass dir jemand sagt „mach dies, tu das” – und schon wirst du zum A-Lister. Wann hast du denn das letzte mal angeschaut, wie ein guter Copywriter winning Copy von Anfang bis Ende auseinander nimmt? (gibts Millionenfach bei YouTube) Schreibst du jeden Tag, um besser zu werden? Und ganz wichtig: Hast du schon gefunden, womit du dich von den meisten anderen unterscheiden kannst – weil du besser darin bist? Markus |
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Bist du eigentlich auf Tinder unterwegs? Ja? Nein? Darf keiner wissen? Prinzipiell ist mir das egal, Reader. Aber ich verurteile jede Einzelne und jeden Einzelnen, der nicht auf Tinder ist. Und sich beschwert, dass er keine Kunden findet. Auf’s Schärfste. Jeder sagt doch immer: „think outside the box” - oder? Wenn du als Copywriter also Schwierigkeiten hast bei der Akquise… Probier dein Glück doch mal bei Tinder? Ähem – nein, du sollst dir da weder Sugardaddy noch Sugarmommy suchen, Reader... Darum gehts nicht – ich mein, du könntest es mal mit Tinder bei deinem Business versuchen. Ich muss dir das echt erklären, wie ich das meine? Sei froh, dass ich dir hier nur ne Mail schreib – bei Zoom hätte ich jetzt ordentlich mit den Augen gerollt, bis sie fast aus den Höhlen gefallen wären. Mindestens. Überleg mal: was für Menschen sind auf Tinder? Menschen, die andere Menschen suchen für…gemeinsame Aktivitäten oder so. Und was entscheidet, ob nach links oder rechts geswiped wird? Erstmal das Bild – dann aber immer der Text. Jetzt gibt es Menschen, die mit einer dermaßenen Attraktivität gesegnet sind, dass allein aufgrund des Bildes jeder richtig swiped. Das sind aber die Wenigsten. Bei allen Anderen: Entscheidet der Text über den Erfolg. Als Copywriter kannst du sowas… Ich wette, es gibt jede Menge Tinder-User, die dir nen Fuffi zahlen würden, damit ihr Text mehr Matches anzieht. Oder aus 😇 Klar ist das nix zum reichwerden… Und die Amis würden sagen, even not enough for a living. Aber: Es ist eine gute Möglichkeit, sich im Akquise-Game zu üben – ohne großes Risiko, dein Tinder-Profil ist ja schnell gelöscht. Und ein bisschen Taschengeld ist obendrauf drin. Deshalb: immer außerhalb vom Schachterl denken, für Copywriter gibts überall Kunden. Markus PS: und wer weiß – vielleicht gibts ja auch den Traumpartner obendrauf… Win-Win und so. PPS: nein, ich bin nicht bei Tinder. Ich war auch noch nie bei Tinder. Ich hatte aber auch noch nie das Problem, keine Kunden zu haben ¯_(ツ)_/¯ |
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Das ist eine der wichtigsten Fragen, die du klären musst, Reader... Was wollen die Kunden deines Kunden eigentlich? Weil, du kennst ja das Beispiel von meinem Hundi: Hundi braucht täglich Tabletten – will sie aber nicht. Hundi will täglich Leberwurst – soll sie aber nicht. Also packt Markus die Tabletten einfach in Leberwurst – und jeder kriegt, was er will: Hundi Leberwurst. Markus die Gewissheit, dass der Teppich sauber bleibt. Leider, leider… Sind die meisten Menschen schlauer als Hundi. Also – in manchen Dingen. Nicht generell. Wenn es jetzt also darum geht, jemandem etwas zu verkaufen… Dann solltest du ihm genau das geben, was er will – nicht, was er braucht. So weit, so gewöhnlich… Man könnte fast denken, ich will auf einmal komplette Anfänger ansprechen, was? Aber keine Angst Reader – ich weiß schon, dass du einiges weiter bist… Und als Belohnung, dass du so weit gelesen hast, gibt es jetzt auch noch ein kleines Schmankerl: Überleg dir bei deiner nächsten Copy mal, wo du den Leser ansprechen möchtest. In seinem System-1- oder System-2-Denken. Da spielt zum Beispiel der Preis des Angebots eine große Rolle… Fakt ist auf jeden Fall: Entscheidest du dich für das richtige System, schlägt deine Copy ein wie nochwas! Markus PS: Falls dir das mit den Denksystemen nichts sagt Reader... |
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Gestern früh, als ich grad vom Wochenmarkt heimkomm, check ich meine Mails – und finde eine von: Christof. Er wollte Feedback von mir zu einem Copysnippet bzw. einem promise, damit Menschen seinen Newsletter abonnieren… Hab ich ihm natürlich gestern noch durchgeschickt, nicht nur Feedback, sodnern auch direkt 3 neue Varianten. Ich helf ja immer gern. (nein Markus, er wollte kein Feedback von DIR – er wollte einfach Feedback von seiner Newsletterliste…denk nicht immer, die ganze Welt dreht sich um dich!) Ähem. Notiz an mich selbst: Ich muss aufhören, diese inneren Dialoge, die ich mit mir selbst führe, aufzuschreiben – oder wenigstens dafür sorgen, dass ich sie nicht an Reader schicke, könnte ja peinlich werden. (und wieder ein innerer Dialog mit mir selbst – langsam wird’s gruselig) Worauf ich aber hinaus will: Christof schreibt gute Newsletter. Und da obwohl er weder in der Marketing- noch in der Make-money-online-Bubble drin ist. Im Gegenteil, eigentlich macht Christof ziemlich langweilige Dinge, ist promovierter Finanzwissenschaftler und so. Und trotzdem: (Spoiler: Wenn deine Altersvorsorge aktuell so aussieht, dass du regelmäßig Geld in den MSCI World packst – dann wirst du eine ziemliche böse Überraschung erleben, wenn’s soweit ist.) Weil heute Sonntag ist, würde ich vorschlagen: Du schaust dir seine Website an. Dauert auch nicht lang. Und wenn das dann ein ganz klein bisschen mit dir resoniert… Dann meldest du dich zu seinem Newsletter an. So kriegst du zum einen regelmäßig ein Beispiel, wie man in eher „trockenen” Nischen einen geilen Newsletter schreiben kann… Und zum andern lernst du was für’s Leben. Im Ernst, ist wichtig, was Christof macht! Markus PS: weil das ja immer wichtig ist: Ich verdiene nichts an der Empfehlung. Ich habe nicht vor, an der Empfehlung etwas zu verdienen, du wirst schon selbst wissen, was du tun solltest oder nicht. (außerdem geht es ja nur um einen Newsletter Optin…) Und: Christof weiß gar nicht, dass ich dir das heute schreibe – außer er hat es selbst gelesen. |