|
Und schon war der Sonntag am Arsch, Reader... Ich hab mich gestern bei Kit eingeloggt, weil ich eigentlich vorhatte, meine Welcome-Sequenz ein wenig umzubauen… Was seh ich? Am 1. Januar – an fucking Neujahr – hat sich jemand abgemeldet. Absolut kein Pitch und schon gar kein „Kauf jetzt”. Einfach nur ein paar ehrliche Gedanken zum neuen Jahr. UND DANN KLICKT MAN AUF „UNSUBSCRIBE”?? Weißt du, wie sich das anfühlt? Wie wenn du jemandem zum Geburtstag gratulierst – und der blockt dich anschließend. Wie wenn du jemandem die Tür aufhältst – und der spuckt dir ins Gesicht. Wie wenn du den ganzen Tag für deine Freunde in der Küche stehst, kochst – und dann wird Pizza bestellt. Es tut weh. Ich hätte ja erwartet, dass ich einen Tag vorher ein paar Abmeldungen krieg, bei dieser Mail. Aber nein, da gehen scheinbar alle mit – oder zumindest die, die meine Mails lesen… Und ja, ich weiß. „Ist doch nur ein Newsletter-Abonnent. Reg dich nicht auf.” Aber es IST mehr als ein Newsletter-Abo weniger. Es ist MEINE Zeit. MEINE Arbeit. Es ist ein Stück VON MIR, das ich da reinpacke. Und dann klickt jemand auf „Abmelden” – an Neujahr, bei einer Mail ohne Verkauf – und ich denk mir: „Wofür mach ich den Scheiß eigentlich und schreib so viel?” Klar, auf der einen Seite, weil ich Geld verdien, wenn sich jemand CRASH! kauft. Oder BANG! Oder How To Manipulate People Online (fast). Oder CCC, KYCCE, MEFFdigital, VEED, TRIP, oder MDMR. Aber mit 9 Pitches in 1 Mail – hast du jetzt wenigstens nen guten Grund, auf „Abmelden” zu klicken 😉 Markus PS: dieses betrübliche Ereignis gestern hat mich so durcheinander gebracht, dass ich schon wieder jede Menge neue Ideen hatte, anstatt dass ich mich um die Welcome-Sequenz kümmere… Irgendwas ist halt immer. |
|
Du kennst Tom Liehr wahrscheinlich nicht, oder Reader? Fast niemand kennt ihn. Und ich versteh's nicht. Der Mann schreibt seit über zwanzig Jahren. Dreizehn Romane. Und jeder einzelne ist verdammt gut. Mein Favorit: Freitags bei Paolo. Marie und Clemens lernen sich in der Silvesternacht 2000 kennen. Schwören sich: Wenn's nicht mehr knistert, machen wir Schluss. Nach zwanzig Jahren tun sie's. Und merken dann erst, was sie gerade weggeworfen haben. Oder "Sommerhit" – über einen Jungen aus Dresden, der 1980 in den Westen flieht. Zu dick, zu blauäugig, zu Ost. Zwanzig Jahre später ist er ein Star. Und das Klassentreffen wird zur Abrechnung. Oder "Nachttankstelle" – über Uwe, 38, chronisch migränekrank, schiebt Nachtschichten an der Tanke. Sein Leben ist eine Übergangslösung. Bis er zwei Menschen trifft, die alles umwerfen. Oder "Pauschaltourist" – zwei Journalisten, sechs Wochen Pauschaltourismus, Bettenburgen des Grauens. Und irgendwann das Gefühl, Teil eines abgekarteten Spiels zu sein. Tom Liehr schreibt so, wie Menschen wirklich sind. Mit allen Macken. Allen Zweifeln. Allem Scheiß, den wir uns selbst einreden. Ein verbrannter Pancake. Eine Blume in der Vase. Ein Foto auf dem Tisch. Und du bist mittendrin. Falls du grad was zum Lesen suchst: Probier's aus. Falls nicht: Merk dir den Namen. Für später. Markus PS: Wenn du Tom Liehr kennst – schreib mir. Würd mich interessieren. Einfach, weil ich noch mit niemandem gesprochen hab, der ihn kennt. |
|
Gestern Abend. Küche. Ich steh am Herd, rühre in irgendeinem Topf rum, und merke: Ich brauch Hilfe. Töchterchen sitzt keine fünf Meter entfernt auf dem Sofa. Sortiert ihre Bügelperlen. Nach Farben oder so. Ich ruf: „Töchterchen!" Nichts. Keine Reaktion. Als wäre ich Luft. Ich versuch's nochmal, diesmal lauter: „Töchterchen, kannst du mir bitte mal kurz helfen?" Immer noch nichts. Sie sortiert weiter. Lächelt, als sie die Perlen von links nach rechts – und wiedder zurück schubst. Die Welt um sie herum existiert nicht. Dafür bin ich jetzt leicht genervt. „TÖCHTERCHEN! HÖRST DU MICH?!" Nichts. Absolut gar nichts. Ich spür, wie mein Puls hochgeht. Nicht weil ich wütend bin – DOCH EIGENTLICH GENAU WEIL ICH UNFASSBAR WÜTEND bin langsam… Als würde ich gegen eine Wand reden. Was ist das immer mit den Frauen in meiner Familie… Und dann – weil ich in den letzten Jahren ein paar Dinge über Menschen gelernt hab – sage ich laut und völlig beiläufig: „Hm, ich glaub, ich hab noch Schokolade…” Keine zwei Sekunden später steht sie neben mir. Augen groß. Lächeln im Gesicht. Hand schon ausgestreckt. „Wo?" Was ist da gerade passiert? Ich hab drei Mal ihren Namen gerufen. Drei Mal. Und sie hat mich komplett ignoriert. Obwohl ich schon kurz davor, sogar ihren zweiten Vornamen zu benutzen. Aber ein einziges Wort – Schokolade – und plötzlich bin ich der interessanteste Menschder Welt für sie. Warum? Weil Namen scheißegal sind. Du hörst auch nicht auf deinen eigenen Namenl, wenn du gerade in was anderes vertieft bist. Aber „Schokolade"? Das ist kein Name, das ist ein Versprechen. Etwas, das sie will. Der Unterschied zwischen „vielleicht irgendwann mal" und „ICH BIN SCHON DA, PAPA." So traurig das für uns ale Eltern ist, Reader... Genau das machst du in deiner Copy auch. Du rufst deine Leser beim „Namen”. „Ich bin Copywriter und helfe dir, bessere Texte zu schreiben." „Unser Coaching unterstützt dich dabei, dein Business zu skalieren." „Wir bieten individuelle Lösungen für deine Herausforderungen." Das klingt professionell. Seriös. Korrekt – und es interessiert keine Sau. Weil du über DICH redest. Nicht über das, was SIE wollen. Menschen reagieren nicht auf „Ich helfe dir". Sie reagieren auf „Du kriegst endlich das, was du seit Wochen suchst". Ich könnte zum Beispiel schreiben: „Das Cashcow Copywriting Compendium ist ein eBook mit 76 Tipps für bessere Texte." Das ist so spannend wie ein Elternabend in der Grundschule. Das ist „Töchterchen, kannst du mal herkommen?" Oder ich könnte schreiben: Das wär dann die Schokolade… Der Grund, warum Leute ihre Kreditkarte rausholen. Also, vorausgesetzt, du lässt mich jetzt nicht hängen und ignorierst mich wie Töchterchen? Markus PS: Und falls du dich fragst, ob Töchterchen ihre Schokolade bekommen hat: Natürlich NICHT. Erstens weiß sie ja, dass es Abends keine Schoki mehr gibt…und zweitens hätte ich nen Ruf zu verlieren. Ich bin ja nicht nur Copywriter – sondern auch professioneller Kindermanipulator. |
|
Neujahrsmorgen. Kurz nach 5 Uhr. Söhnchen wacht auf. Wie immer. Weil Babys scheißen auf Feiertage, Wochenenden und die Tatsache, dass Papa gestern Nacht eindeutig 8 Einheiten Schlaf zu wenig bekommen hat. Also schleppe ich mich aus dem Bett, schnappe mir den kleinen Mann und wickle ihn. Oder besser gesagt: Ich versuche, ihn zu wickeln, während er wie ein durchgeknallter Oktopus um sich schlägt und nach allem greift, was in Reichweite ist. Spielt damit rum. Ist happy. Ich bin sowieso im Halbschlaf, die Windel war mehr als voll und ich war ein kleines bisschen stolz, dass ich es trotz seiner Zappelei und meiner Verfassung geschafft hab, ihn zu wickeln. Windel zu. Fertig. Weiter geht's. Wir spielen. Ich trink Kaffee. Er krabbelt rum. Alles gut – ich konnte dir ja sogar ne Mail schreiben gestern. Dann wacht Töchterchen auf. Ich mach Frühstück für beide. Wir essen zusammen. Sie erzählt mir irgendwas von Einhörnern, Wichteln und den bunten Raketen. Ich nicke und tue so, als würde ich alles verstehen. Töchterchen und ich basteln. Sie malt. Ich trinke noch einen Kaffee. Söhnchen spielt derweil alleine im Laufstall. Alles entspannt. Kurz nach 9 Uhr steht Katti auf. Ich mache ihr einen Kaffee. Sie kuschelt kurz mit Töchterchen. Dann schnappt sie sich Söhnchen aus dem Laufstall. Und macht ein Gesicht. So ein Gesicht, das jeder Vater kennt. Das „irgendwas stimmt hier nicht”-Gesicht. Sie fängt an, ihn zu untersuchen. Tastet seine Windel ab. Und dann kommt der Satz, der mich aus meinem Kaffee-Koma reißt: „Scheißt der Steine oder was? Hast du ihn nicht gewickelt?” Ich schwöre dir, Reader, in diesem Moment dachte ich: „Natürlich hab ich ihn gewickelt. Vor vier Stunden. Was redet die wieder?” Aber Katti guckt mich so an, wie nur Mütter gucken können, wenn sie wissen, dass du als Vater Scheiße gebaut hast. Also gehen wir nochmal wickeln. Sie macht die Windel auf. Nichts. Keine Steine. Kein Haufen. Nichts Hartes. Nur… Warte. Was ist das? Ein Fläschchen. Ein verdammtes Fläschchen mit ätherischem Öl. (falls es dich interessiert: Fenchel, Lavendel, Orange und Zirbelkiefer – soll entspannenden Schlaf ermöglichen) IN. DER. WINDEL. Rückseitig… Ich hab's im Halbschlaf beim Wickeln irgendwie IN die Windel gepackt. Oder er mit seinen Oktopusarmen… Und der arme Kerl saß die ganze Zeit – vier Stunden – AUF diesem Fläschchen. (und er hat ja grad die Phase, wo er versucht, zu stehen und zwei, drei winzige Schritte zu machen. Danach landet er mit Schwung auf dem Allerwertesten – also ebenfalls: auf der Flasche…) Katti guckt mich an. Ich gucke sie an. Söhnchen guckt uns beide an, als würde er sagen: „Ja, und? Ist doch bequem.” Ich fang an, nervös zu lachen. Katti schüttelt den Kopf. Und ich denke mir: „Willkommen in 2026, Markus. Läuft bei dir.” Markus PS: ich nehm noch Wetten entgegen: Wie lange wird Katti noch sämtlichen Freundinnen (und vor allem Schwiegermama) davon erzählen, was „der Markus wieder gemacht hat”? |
|
Mal ne Frage, Reader: Was genau ist heute anders als gestern? Die Sonne ist aufgegangen. Wie immer. Die Erde dreht sich weiter. Wie immer. Dein Kaffee schmeckt vermutlich genauso wie gestern. Vielleicht ein bisschen schlechter, weil du gestern Abend zu tief ins Glas geguckt hast. Aber ansonsten? Nichts. Heute ist der 1. Januar 2026. Gestern war der 31. Dezember 2025. Das einzige, was sich geändert hat, ist eine Zahl auf dem Kalender. Und trotzdem tun wir alle so, als wäre heute der Tag, an dem alles neu wird. Als würde heute irgendein magischer Schalter umgelegt. Als wären wir heute plötzlich andere Menschen – motivierter, disziplinierter, fokussierter – nur weil wir gestern Abend um Mitternacht „Frohes Neues!” gebrüllt haben. Spoiler: Sind wir nicht. Du bist heute der gleiche Mensch wie gestern. Mit den gleichen Macken. Den gleichen Ängsten. Den gleichen Ausreden. Und trotzdem. Trotzdem hat dieser Tag etwas an sich. Weil wir entschieden haben, dass er besonders ist. Wir haben uns kollektiv darauf geeinigt, dass heute ein guter Tag ist, um neu anzufangen. Und weißt du was? Das reicht. Zeit ist eine Illusion. Ein Konstrukt, das wir uns ausgedacht haben, um unser Leben zu organisieren. Sekunden. Minuten. Stunden. Tage. Jahre. Alles erfunden. Die Erde dreht sich. Die Sonne geht auf und unter. Das wars. Den Rest haben wir uns ausgedacht, weil wir Struktur brauchen. Weil wir Ankerpunkte brauchen. Weil wir Momente brauchen, an denen wir sagen können: „Ab hier läuft's anders.” Und genau deshalb funktioniert Neujahr. Weil wir glauben, dass heute irgendwie magisch ist. Und dieser Glaube? Der ist mächtig. Der gibt uns die Erlaubnis, Dinge anders zu machen. Der gibt uns den Mut, Scheiße loszulassen, auf die wir keinen Bock mehr haben. Der gibt uns die Hoffnung, dass wir es diesmal wirklich schaffen. Ob wir's dann tatsächlich schaffen? Andere Geschichte. Aber der Moment, in dem wir glauben, dass es möglich ist – der ist echt. Und der ist wertvoll. Deshalb wünsch ich dir heute NICHT, dass alles gut wird. Das ist Bullshit. Es wird nicht alles gut. Es wird nicht alles einfach. Es wird nicht alles so laufen, wie du's dir vorstellst. 2026 wird dir in den Arsch treten. Mehrfach. Garantiert. Es wird Tage geben, an denen du denkst: „Fuck, warum mach ich das eigentlich?” Es wird Projekte geben, die floppen. Es wird Kunden geben, die nerven. Es wird Momente geben, in denen du am liebsten alles hinschmeißen würdest. Und das ist okay. Weil das Leben halt so ist. Was ich dir stattdessen wünsche? Ich wünsch dir, dass du heute – an diesem konstruierten, illusorischen, komplett ausgedachten „besonderen Tag” – eine Entscheidung triffst. Eine kleine. Eine große. Egal. Hauptsache, du triffst sie. Und dann ziehst du sie durch. Die muss nicht Instagram-würdig perfekt und fehlerlos sein. Einfach nur...konsequent. Ich wünsch dir, dass du aufhörst, auf den perfekten Moment zu warten. Weil der sowieso nicht kommt. Ich wünsch dir, dass du aufhörst, dich mit anderen zu vergleichen. Weil die dir eh nur die Highlights zeigen, die du sehen sollst. Ich wünsch dir, dass du die Dinge machst, die dir wirklich wichtig sind. Und die Dinge sein lässt, die dir nur wichtig erscheinen, weil alle anderen sie machen. Ich wünsch dir, dass du mehr Geld verdienst. Aber nur, wenn du dabei nicht deine Seele verkaufst. Ich wünsch dir, dass du scheiterst. Weil Scheitern bedeutet, dass du's zumindest versucht hast. Und ich wünsch dir, dass du lachst. Über dich selbst. Über das ganze Chaos. Über die Absurdität, dass wir alle auf einem Stein durchs All fliegen und so tun, als hätten wir Ahnung, was wir hier eigentlich machen. Heute ist kein besonderer Tag, Reader. Aber du kannst ihn besonders machen. Weil du entscheidest, dass er es ist – und nicht, weil’s im Kalender steht. . In diesem Sinne: Frohes Neues. Und viel Erfolg mit all dem Scheiß, den du dir vorgenommen hast. Markus PS: Falls du dich fragst, was ich mir vorgenommen hab: Nichts. Ich hab keine Neujahrsvorsätze. Die funktionieren bei mir eh nicht. Stattdessen hab ich eine Liste mit Dingen, die ich 2026 anders machen will. Kleinere Dinge. Konkretere Dinge. Dinge, bei denen ich weiß, dass ich sie auch wirklich umsetzen kann. Ob ich's schaffe? Keine Ahnung. Aber ich versuch's. Und das ist mehr, als 90% der Leute machen, die heute mit ihren fancy Vorsätzen auf LinkedIn rumposieren. |
|
Weißt du, was das Geilste an Silvester ist? Dass wir alle kollektiv beschlossen haben, einmal im Jahr komplett durchzudrehen. Wir nehmen unser hart verdientes Geld, stecken es in kleine Pappröhren voller Schwarzpulver, zünden die Scheiße an – und johlen dabei wie die Irren, während es in Rauch aufgeht. Und dann, Reader? Dann fegen wir den Dreck am nächsten Morgen zusammen, während die Hunde unter dem Bett zittern, Katzen sich unter den Küchenschränken verkriechen, die Wildvögel orientierungslos durch die Gegend flattern und irgendein Dreijähriger heulend in den Armen seiner Mutter liegt, weil er denkt, die Welt geht unter. Aber hey, Tradition ist Tradition, oder? Lass uns mal ganz ehrlich sein: Wenn dir ein Außerirdischer heute Abend beim Böllern zuguckt und fragt: „Was macht ihr da?” – was würdest du ihm antworten? „Wir feiern, dass die Erde einmal um die Sonne gekreist ist, indem wir Geld verbrennen und Tiere traumatisieren.” Der würde dir den Vogel zeigen und wieder in sein Raumschiff steigen. Und trotzdem machen wir's. Jahr für Jahr. Wie die Idioten. 197 Millionen Euro*. Allein in Deutschland. Pro Jahr. Für drei Minuten Spektakel. Jetzt stell dir mal vor, was passieren würde, wenn wir alle heute Abend einfach...nicht ballern. Einfach mal eine Nacht lang an Silvester nicht. Die Wildtiere würden durchatmen. Die Hunde würden schlafen. Die Kinder würden nicht heulen. Die Feuerwehr könnte mal entspannt ins neue Jahr rutschen, statt brennende Mülltonnen zu löschen und vielleicht könnten sich auch die Menschen in den Notaufnahmen entspannen, weil keine Bölleropfer eingeliefert werden. Und das Geld? Das Geld könnten wir in Dinge stecken, die tatsächlich einen Unterschied machen. Aber nein. Das ist ja „spießig”. Das ist ja „nicht lustig”. Das ist ja...vernünftig? Und wer will schon vernünftig sein, wenn man stattdessen mit einem Bier in der Hand rumstehen und „BOAH, GEIL!” brüllen kann, während es knallt? Die Wahrheit ist nunmal: Wir lieben es, Geld zu verbrennen. Nicht nur an Silvester. Immer & überall. Wir kaufen Kurse, die wir nie durcharbeiten. Wir buchen Coaching-Calls, die uns nicht weiterbringen. Wir investieren in Tools, die wir nie nutzen – obwohl wie Monat für Monat dafür zahlen. Und dann wundern wir uns, warum unser Business nicht wächst. Weil wir lieber Feuerwerkskörper sind als Feuer. Kurz aufleuchten. Laut knallen. Und dann? Nichts. Ich hab vor Jahren eine Regel für mich aufgestellt: Kein einziger Cent von dem Geld, das ich verdiene, geht in Scheiße, die einfach verpufft – und vor allem so vielen Lebewesen aktiv Schaden zufügt. Keine Böller. Keine Raketen. Kein Feuerwerk. Und auch kein Marketing-Bullshit, der nur gut aussieht, aber nicht funktioniert. Stattdessen investiere ich in Dinge, die wirken. Die mir helfen, besser zu werden oder besser zu leben. In mein Business. In meine Familie. In Projekte, die Sinn ergeben. Und genau deshalb gibt's BANG!. BANG! ist kein Feuerwerk, ganz im Gegenteil. Es ist nur ein kleines, unscheinbares Cheatsheet mit 3800 Wörtern, das dir zeigt, wie du Betreffzeilen schreibst, die so verdammt gut sind, dass deine Leser gar nicht anders können, als zu klicken. In Summe 50 Vorlagen. Keine Swipefile-Scheiße, die du blind abschreiben sollst und die dann genauso wenig funktioniert wie die China-Böller aus dem Discounter. Sondern echte Ideen. Mit Erklärungen. Mit Beispielen. Damit du verstehst, warum sie funktionieren – und wie du sie für dich einsetzt. Wenn du Bock drauf hast, mehr Umsatz mit Newlsettern zu machen (egal ob für dich oder für Kunden von dir), dann solltest du an erster Stelle einmal dafür sorgen, dass deine Newsletter auch gelesen werden. Und vor dem Lesen kommt das Öffnen. Dabei hilft dir definitiv BANG! Ich wünsch dir nen guten Rutsch, Reader – und hoffe, wir bleiben auch in 2026 in Kontakt.
Markus PS: Falls du denkst, ich bin jetzt der moralische Oberlehrer, der dir Silvester vermiesen will: Nope. Zünde so viele Böller, wie du willst. Ist dein Geld. Deine Entscheidung. Ich sitze später mit Katti, Töchterchen und Söhnchen auf der Couch, trinke vermutlich eine (oder mehrere!) Tasse Tee und freue mich über jeden Euro, der nicht in Rauch aufgegangen ist. Und wenn du clever bist, machst du's genauso. Prost auf 2026 – und auf Entscheidungen, die mehr sind als nur heiße Luft. |
|
Es war Weihnachten. Und ein alter Geizhals lernte die härteste Lektion seines Lebens. Durch drei Geister, die ihm zeigten: wer er war, wer er ist, und wer er werden könnte. Am nächsten Morgen war er ein anderer Mensch. Das ist die Story, die jeder kennt. Aber hier ist die Story, die keiner erzählt: Die Transformation ist nicht das Happy End. Die Transformation ist der Anfang. Und genau deshalb schreib ich dir diese Mail. Weil ich drei Geister getroffen hab. Und weil du sie auch treffen solltest, Reader. Der erste Geist: Copy Past Vor rund 10 Jahren saß ich vor meinem Laptop und starrte auf eine Sales Page, die nicht verkaufte. Die Copy war gut. Solide Struktur. Klare CTAs. Emotional Hooks. Social Proof. Alles da. Conversion: 0.8%. Ich dachte: „Vielleicht ist das Angebot Scheiße.” Also hab ich das Angebot geändert. Neuer Launch. Gleiche Copy-Qualität. Conversion: 0.9%. Ich dachte: „Vielleicht ist die Zielgruppe falsch.” Also hab ich die Zielgruppe gewechselt. Neuer Funnel. Wieder gute Copy. Conversion: 0.7%. Ich saß da, um 3 Uhr nachts, und dachte: „Was zur Hölle mach ich falsch?” Die Antwort kam nicht. Nicht in diesem Jahr. Nicht im nächsten. Nicht in den fünf Jahren danach. Ich hab weiter gute Copy geschrieben. Und ich hab weiter mittelmäßige Conversions bekommen. Pain Sections, die trafen. Aber zu spät kamen. Hope Sections, die inspirierten. Aber ohne Foundation. Belief Sections, die überzeugten. Aber bevor der Reader aktiviert war. Ich hatte alle richtigen Elemente. Nur in der falschen Reihenfolge. Und niemand hat mir das gesagt. Nicht die Kurse, die ich gekauft hab. Nicht die Mentoren, die ich bezahlt hab. Nicht die Bücher, die ich verschlungen hab. Alle haben mir beigebracht: „Mach gute Copy.” Keiner hat mir beigebracht: „Mach gute Sequenz.” Das ist der Geist, der mich heimgesucht hat. Die Erinnerung an all die Jahre, in denen ich das Richtige zur falschen Zeit gesagt hab. All die Launches, die hätten funktionieren können. All die Sales, die ich liegen gelassen hab, weil ich nicht wusste, dass die Architektur wichtiger ist als die Worte. 10 Jahre. 10 verdammte Jahre. Bis der zweite Geist kam. Der zweite Geist: Copy Present Es war ein normaler Dienstag. Ich analysierte die Sales Page eines Kunden. Gute Copy. Schlechte Conversion. Und plötzlich sah ich's. Nicht die Words. Die Sequenz. Er sprang von Pain direkt zu Belief. Ohne Problem Awareness. Ohne Hope. Er pitchte sein Produkt, bevor der Reader überhaupt wusste, warum er ein Problem hat. Ich hab die Struktur umgebaut. Gleiche Words. Andere Reihenfolge. Von 0.9% auf 2.4%. 167% Conversion-Increase. Nicht durch bessere Copy. Durch bessere Architektur. Und da hab ich's verstanden: Copy ist Offense. Du baust Momentum auf. Objection Handling ist Defense. Du entfernst Friction. Aber wenn beides nicht synchron läuft? Wenn dein Reader durch die States stolpert, statt gleitet? Wenn Objections nicht gehandelt werden, bevor sie bewusst gedacht werden? Dann hast du keine Conversion. Nur Confusion. Ich hab angefangen, alle meine alten Projekte zu analysieren. Jede Sales Page. Jeder VSL. Jede Email-Sequenz. Und überall das gleiche Pattern: Gute Elemente. Falsche Sequenz. Pain kam nach Belief. Hope fehlte komplett. Objections wurden ignoriert oder zu spät adressiert. Ich hab Monate damit verbracht, ein System zu bauen. Ein System, das nicht nur sagt „mach bessere Copy” – sondern „ist die Architektur, die funktioniert.“ Ich hab's genannt: SOS – Save Our Salescopy. Weil genau das macht es. Es rettet Copy, die ertrinkt. Vier Skills: Emotional Sequencing – Die 7 States in der richtigen Reihenfolge. Von Indifference bis Urgency. Mit Transition-Checks und Sequence-Break-Diagnose. Emotion Amplifier – Intensity-Scoring für jeden State. Konkrete Benchmarks. Before/After mit technical Breakdown. Was ist 2/5 Pain? Was ist 5/5? Objection Destroyer – Alle 6 Objection Categories identifizieren. Probability Scoring. Wo in der Sequence müssen sie gehandelt werden? Welche MÜSSEN addressed werden? Objection Weaver – Integration ohne Friction. Ein Paragraph kann 3 Objections gleichzeitig handlen. Invisible, chirurgisch, in deinem Voice. Und dann der Magic Moment: Wenn Sequencing (Offense) und Objection Handling (Defense) zusammenkommen? Wenn jeder State smooth zum nächsten führt UND gleichzeitig Objections pre-emptiv crusht? Dann wird "Yes" unvermeidbar. 0.9% wird 2.4%. Gute Copy wird legendäre Copy. Und der Reader denkt nicht„ kauf jetzt“ – er denkt „warum hab ich nicht schon längst gekauft?" Das ist der Geist, der mir gezeigt hat: Du hattest die Tools. Du wusstest nur nicht, wie man sie benutzt. Der dritte Geist: Copy Future Jetzt kommt der Teil, wo ich dir zeige, was möglich ist. Stell dir vor: Du hast eine Sales Page geschrieben. Sie konvertiert bei 1.2%. Nicht schlecht. Aber auch nicht gut. Du öffnest SOS. Du gibst Kontext: Avatar. Offer. Market Awareness. Sophistication. SOS analysiert. Nicht mit „add more emotion" oder „make it better." Sondern: „Section 2 ist Pain Recognition, aber nur 2/5 Intensity. Hier ist warum: Du nutzt distancing language ('many people struggle'), keine sensory details, keine consequence cascade. Hier ist 5/5: [konkrete Before/After mit technical Breakdown].” „ Sequence hat einen Break: Du springst von Pain (Section 2) direkt zu Belief (Section 4). Problem Awareness und Hope fehlen komplett. Hier ist die Resequence: [komplette Struktur mit expected impact].“ „Du hast ein 5/5 Probability Price Objection – aber keinen Handler. 80%+ deiner Readers bouncen beim Preis. Hier sind 3 Weaving-Optionen, die du in Section 6 integrieren kannst: [konkrete Handler mit Placement-Guidance].“ A-Lister Level Feedback. In Minuten. Und weil Weihnachten ist, dachte ich mir: das wird NICHT verkauft, das sollst du einfach so bekommen, Reader. Die Sache hat allerdings einen kleinen Haken: Ich hab das System als customGPT gebaut und musste den Link ja irgendwo hinpacken – und der beste Ort, der mir dafür eingefallen ist, ist: Falls du da noch nicht drin bist…solltest du vielleicht einfach reinkommen? Lohnt sich auf so vielen Ebenen mehr als nur für das System… Und damit dir die Entscheidung leichter fällt… Und weil natürlich Weihnachten ist… Ich wünsche dir von Herzen: FROHE WEIHNACHTEN. Markus |
|
Es geht los: Übermorgen ist Heiligabend. Abgesehen davon, dass ich versuchen werde, ein paar Tage Zeit nur für Family zu haben, heißt das vor allem eins: Stand jetzt fehlen nur noch 3 Türchen im Storylender. Nach diesen 3 Türchen (bzw. insgesamt 24) hast du die eine Fähigkeit gemeistert, von der ALLE immer sagen, sie ist so wichtig: Storytelling. Aber halt nicht um des Erzählens von Geschichten willen, sondern mit dem glasklaren Ziel, am Ende des Tages damit zu verkaufen. Ich hab den Preis jetzt schon verdoppelt. Weil ja Weihnachten ist. Über die Feiertage stell ich den Storylender dann offline und mach ein „normales” Produkt draus, wird irgendwas mit Storytelling Masterclass oder so heißen, mir fällt aber bestimmt was besseres ein. Und der Preis wird nochmal ordentlich nach oben gehen. Heißt für dich: Wenn du die Feiertage nutzen willst, um Storytelling von mir zu lernen, Reader... Dann solltest du jetzt noch zum Storylenderpreis kaufen. Weil – sonst gehts erst wieder nach den Feiertagen. Und kostet obendrein deutlich mehr. Markus |
|
Time for confessions… Und ich hoffe, du kennst diesen Trend, der vor einigen Wochen (oder sind’s shcon wieder Monate?) durch TikTok und Insta-Reels gerast ist… We listen and we don’t judge, Reader. Deal? Also…. Gestern hab ich eine Mail von Felix bekommen. Felix hat sich den Storylender gesichert. Und mir (sinngemäß!) geschrieben: Er hat noch nie so einen geilen Adventskalender für so wenig Geld gekauft. Eigentlich war er wesentlich ausführlicher, hat mir direkt beschrieben, was er schon alles umsetzen konnte – und dass allein das erste Türchen ihn schon in der Zusammenarbeit mit seinem größten Kunden enorm weitergebracht hat. Dann fielen noch Begriffe wie „geil”, „No-Brainer”, „großes Dankeschön” und „[...] ist so günstig, aber bietet dabei so verdammt viel?”... Und ja, ich muss es zugeben: Das schmeichelt meinem Ego natürlich schon ein klein wenig. Auf der anderen Seite treibt mich das natürlich an, möglichst noch mehr abzuliefern… …was ich natürlich getan habe. Im heutigen Türchen warten effing 2530 Wörter pure Storytelling-Magie auf dich. Und jetzt kommt das Problem: Kit sagt mir… Die Mail hat so viel Mehrwert (ich glaube, die haben das irgendwie „size limit” genannt oder so, aber mein Englisch ist auch nicht das beste), dass Gmail mein Türchen vermutlich nicht komplett anzeigen wird. Schöne Scheiße – hab ich mir gedacht, so vulgär würd ich ja nie in einem Newsletter schreiben… Naja. Also, Reader: Wenn du das Türchen heut um 18:00 Uhr bekommst und das irgendwie abrupt endet, dann solltest du ganz unten auf jeden Fall auf „Vollständige Nachricht ansehen” klicken. Dann öffnet sie sich im Web. Damit hören aber die schlechten Nachrichten nicht auf, so leid mir das tut… Weil: Irgendwie passt der Preis nicht mehr zum Inhalt – ab Montag dreh ich die Preisschraube ordentlich nach oben. So Stichwort Energieausgleich und so. Markus |
|
Ich glaub es fast nicht… 1486, Reader! Was ist das erste, was dir dazu einfällt? Je nachdem, wie historisch bewandert du bist, weißt du bestimmt, dass das Jahr 1486 überaus bedeutsam war: Immerhin wurde da Erzherzog Maximilan I. nicht nur zum römisch-deutschen König (und bald Kaiser!) gewählt und gekrönt, was die Macht der Habsburger gefestigt hat, nein… Da erschien auch „Malleus Maleficarum” (Der Hexenhammer) von Heinrich Kramer, was sich wiederum (trotz anfänglicher Ablehnung) rasch verbreitete und damit die Hexenverbrennung förderte… Schlimme Zeit, damals. Obwohl es mit der Geburt von Prinz Arthur Tudor, Sohn von Heinrich VII. und Elisabeth von York, sogar ein starkes Symbol für die Vereinigung der rivalisierenden Adelshäuser nach den Rosenkriegen gab. Sind aber alles Dinge, um die es überhaupt nicht geht heute – es schien mir nur passend, dich ein wenig in die Irre zu führen. Heute steht 1486 im Kontext für: Ich hab eben Türchen #20 vom Storylender fertig geschrieben – und das ist ein Brett mit 1486 Wörtern. Der gesamte Storylender bringt dir ja Storytelling bei…und heute gehts einfach nur um die Anleitung, wie Stories in E-Mail-Launches funktionieren… Ziemlich nützlich, wie ich finde. Und du hast sogar eins meiner besten Frameworks mit drin für erfolgreiche Launchkampagnen. Ich wünsch dir heut Abend viel Spaß beim Lesen, Reader! Markus PS: natürlich nur, wenn du dir den Storylender rechtzeitig gekauft hast. Aber… Das sollte ja eigentlich klar sein. Ich kann dir nur 2 Dinge versprechen: Erstens: Du lernst darin nicht nur, wie man eine Story „erzählt” (auch wenn natürlich Dinge wie die Heldenreise vorkommen, klar), sondern auch… Wie du das in der Praxis so umsetzt, dass am Ende genau eine Sache dabei herauskommt: Geld auf deinem Konto. PPS: Nachdem der Storylender jetzt schon über 80 Seiten lang ist… Und der Preis geradezu unverschämt günstig… Bin ich mir ziemlich sicher: Wenn fertig, dann deutlich teurer. Deutlich. |