Die meisten Copywriter, die so unterwegs sind…


Leiden hart am Impostor-Syndrom!


Sei mal ehrlich, Reader:


Gehörst du dazu?


Oder gehörst du eher zur Fraktion „Ich weiß, dass meine Copy funktioniert”?


Dabei gibt es einen absurd einfachen Trick, wie du dir sicher sein kannst, dass deine Copy funktioniert.


Das Problem ist nur:


Alle Die meisten ignorieren das Offensichtliche.


Was gehört denn dazu, dass Copy funktioniert?


Sie muss gelesen werden, klar.


Deshalb schreiben wir in kurzen Sätzen.


Verzichten auf so viele Kommas wie nur irgendwie möglich.


Und schreiben in einfacher Sprache – so, dass ein Viertklässler versteht, was wir schreiben.


Dann passen wir unsere Sprache noch ein bisschen daran an, wo man den Leser vermutlich im Motivkompass einordnet…


Und das wars dann schon.


Klingt jetzt nicht unbedingt nach Raketenwissenschaft.


Warum bist du dir also unsicher, ob deine Copy funktioniert?


Es gibt 2 Möglichkeiten, wie du aus der Nummer rauskommst…


(sind beide doof – aber so ist das halt…)


Möglichkeit eins:


Such dir einen Kunden, der genügend Budget hat, dass deine Copy großflächig am Markt getestet wird – besseres Feedback gibt es nicht.


Ja ich weiß – gerade am Anfang kann das schwierig sein…


Und vielleicht brauchst du ja schon gute Copy, um den potentiellen Kunden davon zu überzeugen, deine Texte mit seinem Geld zu testen…


Dann bleibt Möglichkeit Nummer zwei:


Und die hat nix damit zu tun, dass du die perfekte Vorlage haben musst…


Oder das eine Framework, das alles einfach macht – weil es immer funktioniert.


Ganz im Gegenteil:


Verzichte doch mal auf Vorlagen…


Und schreib einfach ein bisschen unstrukturiert runter, was dein Leser für Einwände gegenüber deinem Angebot haben könnte – und wie du sie entkräftest.


Funktioniert auf jeden Fall besser als die meisten Vorlagen 🙃


Was aber tatsächlich Möglichkeit Nummer zwei ist:


Recherchier lang und ausführlich genug, bis du selbst in deinem Kopf zum perfekten Kunden für das Angebot wirst.


Und dann schreibst du mit deinem Wissen zu Copywriting einfach nur das, was DU lesen müsstest, um zu kaufen.


Fertig.


Markus


PS: um Copywriting in Gänze zu verstehen, empfiehlt sich natürlich vorab:


Das Cashcow Copywriting Compendium zu lesen.


Ich würde sogar fast sagen: erst ab da macht es wirklich Sinn, so vorzugehen…

Ich hab mal durchgezählt…


Stand 14.01.2026: 14 Kunden.


Vierzehn verschiedene Unternehmen, für die ich (mehr oder weniger) regelmäßig Copy schreibe.


Dazu mein eigener Newsletter, meine Produkte – und dann hab ich ja auch noch mit Adrian und Chris zusammen den Copy Club.


Das klingt nach verdammt viel Arbeit.


Ja, Reader – ist es auch.

Deshalb werd ich wahrscheinlich auch so oft gefragt, wie ich das eigentlich mache, weil…


Ich arbeite maximal 25 Stunden pro Woche.


Wie geht das?


Die Antwort ist simpel: KI.


Aber nicht so, wie du denkst.


Ich nutze kein ChatGPT. Ich nutze keine Custom GPTs. Ich hab keine Prompt-Bibliothek mit 500 Copy-Paste-Prompts, die ich ständig anpassen muss.


Ich hab mir eine KI gebaut, die einfach funktioniert.


Die meine Voice kennt und die meiner Kunden. Die weiß, wie ich arbeite, worauf ich achte – und so weiter.


Und die mir so viel Arbeit abnimmt, dass ich 14 Kunden parallel betreuen kann, ohne auszubrennen – weil ich nur Teilzeit arbeite.


Bei mir funktioniert KI so, wie sich alle wünschen, dass KI funktioniert.


Ich teile hier mit dir jetzt mal den Prompt, mit dem ich die Ads geschrieben habe, die mit 7005,43 Euro Budget 2091 Leads an Land gezogen hat.


Richtig gerechnet: CPL 3,35 Euro.


Und das war nicht irgendein Wischiwaschi-Freebie oder sowas, das waren B2B-Webinar-Leads. Mit ner Show Up Rate über 40%. Im Januar 2026, falls du mir jetzt unterstellen willst, irgendeinen Big Win von 2014 aus dem Hut zu zaubern oder so...


Bevor ich weiter flexe, hier der exakte Prompt, Wort für Wort kopiert und frisch für dich eingefügt:


Ich brauch bitte Adcopy und creative copy für [Webinartitel].


THAT’S FUCKING IT.


Das war der gesamte Prompt – und die Ads haben im B2B-Bereich Leads für deutlich unter nem 5er reingebracht.


Ich würde sagen:


Das ist der Unterschied zwischen „KI nutzen” und „KI richtig nutzen”.


Die meisten Copywriter nutzen eine KI, brauchen schon ewig für den Prompt und dann…


Dann verbringen sie Stunden damit, den Text zu überarbeiten.

Ich nicht.


Weil meine KI schon weiß, was ich will. Wie ich schreibe. Was funktioniert.


Und wenn das für dich so klingt, als solltest du unbedingt wissen, wie mein System genau aussieht…


Wäre es dir einen mittleren dreistelligen Betrag wert, wenn ich dir mein komplettes Setup inkl. Anleitung überlasse?


Also keine Copy-Paste-Prompts, mit denen du dich stundenlang beschäftigen musst…

Sondern:


Ich richte dir die KI ein – und du arbeitest damit genau so wie ich.


Markus


PS: der einzige Haken:


Das ist natürlich mit laufenden Kosten für dich verbunden – im Normalfall rund 20 Euro im Monat.

Gestern war so ein Tag, Reader.


Einer von denen, wo du denkst: „Vielleicht einfach mal die Fresse halten und nix mehr sagen.”


Fettnäpfchen Nummer 1:


Ich schreib für eine Kundin ne Hand voll Skripte. Sie nickt alles ab. Alles perfekt.


Yay!


Bis sie mir schreibt: „Eine Sache noch... du hast mehrfach geschrieben, ich hab mit 38 angefangen. Ich bin erst 35.”


😳


Ich hab mich verrechnet. Oder nicht nachgedacht. Oder beides.


Frag mich nicht, wie ich drauf kam, dass sie mit 38 angefangen hat…ich hab ihr also mal eben in den Skripten unterstellt, sie wäre knapp 50.


Einer Frau…


Ich musste meinen ganzen Charme rausholen, um das wieder geradezubiegen…


Fettnäpfchen Nummer 2:


Abends hol ich Töchterchen bei ihrer Freundin ab. Die Mama hat die beiden vom Kindergarten abgeholt.


Ich komm rein, seh sie, und sag: „Oha, war wohl mehr als anstrengend mit den beiden, was?”


Sie schaut mich verwirrt an.


„Ja sorry, ich hab mich jetzt nicht extra geschminkt. So seh ich halt aus.”


Autsch.


Ich meinte natürlich die Kinder. Sie dachte, ich meine ihr Gesicht.


Zweimal am selben Tag.

Zweimal gedacht, ich weiß, was los ist.

Zweimal komplett daneben.


Weil ich angenommen hab. Statt zu fragen.


Das Problem mit Annahmen? Sie fühlen sich an wie Fakten.


„Die ist Ende 40, wenn sie das seit 10 Jahren macht.”

„Die sieht gestresst aus, die Kinder waren bestimmt anstrengend.”


Klingt logisch. Ist aber trotzdem falsch.


Und das Schlimme: Du merkst es erst, wenn's zu spät ist.


Das gleiche passiert, wenn du Copy für Kunden schreibst.


Du denkst, du weißt, was deren Zielgruppe will.

Du denkst, du weißt, wie du die ansprechen musst.


Du schreibst die Copy.


Und dann kommt die Mail vom Kunden:


„Sorry, aber das ist nicht, was wir wollten.”


Autsch.


Mach’s dir das nächste Mal doch einfach leichter und lass deinen Kunden vorher KYCCE ausfüllen?


Markus


PS: Falls du jetzt denkst „Wie konnte der so dumm sein?” – keine Sorge.


Ich frag mich das auch ¯_(ツ)_/¯


PPS: Die Kundin hat's mir verziehen.


Die Mama der Freundin... keine Ahnung.


Ich geh da erstmal nicht mehr hin.

Gestern Nachmittag.


Töchterchen steht am Fenster. Draußen liegt Schnee. Viel Schnee.


Sie dreht sich zu mir um: „Raus. Jetzt.”


Sie ist 5. Die will Schnee. Sofort.

Ich schau nach draußen. Dann zu Söhnchen. Der spielt in seinem Laufstall mit Bauklötzchen und schaut mich an mit diesen großen Augen.


Und ich denk mir: „Fuck. Wie soll das gehen?”


Kinderwagen im Schnee? Vergiss es. Die Räder stecken nach 3 Metern fest. Ich schieb das Ding keine 10 Meter, bevor ich versink.


Gut, dass ich verheiratet bin und es Kattis Aufgabe ist, da eine Lösung zu finden. Also sag ich ihr: „Töchterchen will raus, Hundi sowieso bei Schnee – lass uns alle rausgehen. Nimmst du den Kinderwagen? Dann nehm ich Hundi und Töchterchen.”


Sie schaut mich an. Aus dem Fenster. Dann wieder zu mir.


„Vergiss es”


„Aber die Kinder sollten schon raus…”


„Ja, aber DU nimmst den Kinderwagen. Ich kämpf mich damit doch nicht durch den Schnee. Du warst ja wieder zu geizig, nen Babyschlitten zu kaufen.”


„60 Euro. Mindestens. Für einen Schlitten, den wir genau eine Saison nutzen. NIEMALS”


Pause.


Du bist so ein Geizhals…


Was soll ich sagen? Das ist einfach der schwäbische Einschlag beim Allgäuer. Brutal effektiv.


Ich steh da. Töchterchen will raus. Söhnchen muss irgendwie mit. Es gibt aber keinen Hundeschlitten.


Und dann – keine Ahnung, wie sie auf die Idee kam – sagt Katti:


„Wäschewanne.”


„Was?”


Pack ihn in die Wäschewanne. Mit dem Sitzsack aus dem Kinderwagen. Dann ziehst du ihn.”


Ich schau zur Wäschewanne. Dann zu Söhnchen. Dann wieder zu Katti.


„Du willst, dass ich unser Kind wie...wie einen Kasten Bier durch den Schnee ziehe?”


„Hast du eine bessere Idee?”


Hatte ich nicht.


Also pack ich Söhnchen in seinen Sitzsack. Stell den Sitzsack in die Wäschewanne.

Schnapp mir die Hundeleine. Befestige sie an der Wanne.


Katti schaut zu. Sagt nichts. Aber ich seh's in ihren Augen: Sie genießt das.


Wir gehen raus.

Töchterchen rennt durch den Schnee, schreit vor Freude.

Ich zieh Söhnchen hinter mir her. In einer Wäschewanne. Mit einer Hundeleine.


Und guess what? Söhnchen grinst. Die ganze Zeit. Der sitzt da, warm und trocken, wird durch den Schnee gezogen wie ein kleiner König auf seinem Thron.

Und ich hab 60 Euro gespart. Mindestens 😎


Aber das ist nicht die eigentliche Story.


Die eigentliche Story ist: Söhnchen hat keine Ahnung, dass das absurd ist. Für ihn ist das normal. Das ist, wie man im Schnee unterwegs ist.


Wäschewanne. Hundeleine. Papa zieht.


Ich hab ihm eine Realität verkauft. Und er hat sie gekauft.


Ohne zu fragen. Ohne zu zweifeln.

Weil ich ihm keine Alternative gezeigt hab – und weil er noch nicht sprechen kann, klar. Aber es geht ja ums Prinzip.


Das ist Manipulation in Reinform.


Auch wenn’s weder böse noch gemein war.


(obwohl die Blicke der Menschen, die uns begegnet sind, so judgy waren, dass…ja. Egal. Hauptsache, alle hatten Spaß – und ich musste keine 60 Euro auf den Tisch legen)


Ich hab die Realität geframt. Ich hab ihm eine Lösung präsentiert, die absurd ist – aber er weiß das nicht.


Für ihn ist das die einzige Lösung. Also akzeptiert er sie.


Und genau so funktioniert Manipulation im Marketing.


Du zeigst Menschen eine Realität. Du framst das Problem. Du framst die Lösung.

Und wenn du es richtig machst, kaufen sie. Ohne zu fragen. Ohne zu zweifeln.


Weil sie keine Alternative sehen.


So treffen Menschen Entscheidungen.


Und wenn du nicht verstehst, wie das funktioniert, wirst du manipuliert. Jeden Tag. Von jedem, der besser ist als du.


Wenn du da mehr drüber wissen willst…


Klick auf keinen Fall hier – sonst gibst du nur wieder Geld aus!


Markus

Heute Morgen Kopfschmerzen. Richtig übel.


Ich hab's nicht mal geschafft, dir zu schreiben, Reader

.

Aber jetzt muss es noch sein.


Weil ich heut Nachmittag mit der Family unterwegs war – und ich hab gezählt:


17 Menschen haben uns angeschaut, als wären wir komplett durchgeknallt.


Nicht normal angeschaut.


So richtig judgy.


Abschätzige Blicke. Kopfschütteln. Eine Frau hat zu ihrem Mann etwas gesagt und dabei auf uns gezeigt.


Ich hab mich gefühlt, als wär ich nackt durch die Stadt gelaufen. Und dann, als wir über die Ampel sind, hab ich verstanden, warum.


Fuck…


Aber das erzähl ich dir morgen.


Weil die Story zu gut ist, um sie jetzt noch schnell rauszuhauen.


Markus


PS: Falls ich morgen etwas pitche (was ich wahrscheinlich tu)...


Und du diese Mail hier gelesen hast…


Würd ich mal den Gutschein "judgeme" probieren.


Nur so als Tipp.

Letztens in nem Call mit ein paar anderen Selbstständigen.


Wir reden über Fokus. Projekte. Was funktioniert, was nicht.


Und irgendwann sagt jemand: „Ich glaub, ich bin einfach zu chaotisch. Ich kann mich nicht auf eine Sache fokussieren."


Nicken in die Runde.


„Ja, ich auch."

„Same."

„Ich hab gleichzeitig 5 Projekte offen und krieg keins fertig."


Und dann lachen wir.


Weil wir alle merken: Fuck, wir sind ALLE so.


Keiner von uns ist der strukturierte Typ.


Keiner macht Wochenpläne und hält sich dran.


Keiner hat eine perfekte Morning Routine.


Und keiner hat das Gefühl, „genug Disziplin" zu haben.


Aber wir alle verdienen Geld. Wir alle haben (mehr oder weniger, so viel Ehrlichkeit darf sein) erfolgreiche Businesses.


Wie passt das zusammen, Reader?


Und wie’s der Zufall will, schreibt mir Inga gestern ne Mail. Wenn du Inga nicht kennst…


Biohackerin. Chronobiologie. Flow statt Frust.


Und sie HASST Struktur genauso wie ich.


War mal im 5 AM Club. ToDo-Listen, Wochenpläne, alles was man so macht.

War produktiv. War unglücklich.


Bis sie gemerkt hat: Das Problem ist nicht, dass sie chaotisch ist.


Das Problem ist, dass sie versucht hat, sich in ein System zu quetschen, das nicht zu ihr passt.


Und natürlich war ihre Mail eine fast schon schamlose Anfrage, ob ich nicht ihr neues Angebot bewerben will:


Eine Audio-Experience für selbstständige Frauen, die genauso ticken.


OWN YOUR CRAZYNESS


Falls du zu den Leuten gehörst, die ständig denken „Ich bin zu chaotisch fürs Business" – schau's dir an.


(heute – und leider nur heute – gibt es sogar noch nen ziemlich nicen Bonus dazu!)


Falls nicht – ignorier's.


Markus


PS: Inga kenn ich schon ewig. Ich empfehl hier nur Zeug, das ich gut finde. Und das hier muss gut sein.


PPS: Falls du sagst „Aber ich LIEBE Struktur!" – dann ist das hier nichts für dich.


Das ist für die Chaoten. Die Verzettelten. Die mit 1000 Ideen im Kopf.

Ich muss heute um 09:00 Uhr eine Copy für eine Salespage abgeben.


Aber ich schreib nicht.


Ich hab noch nicht einmal angefangen damit, Reader.


Kunden, andere Copywriter – ich werd ständig gefragt: „Markus, wie kannst du so schnell Copy schreiben?”


Lass mich ehrlich sein:


Kann ich gar nicht ¯_(ツ)_/¯


Was ich kann, ist: schnell Denken.


Und wenn ich weiß, dass ich Copy schreiben muss, dann denk ich nach.


Ich lauf durch die Wohnung. Ich mach Kaffee. Ich schau aus dem Fenster. Ich geh mit Hundi Gassi.


Ich spiel die Copy im Kopf durch. Die Story. Den Angle. Die Transition. Den Pitch.


Alles muss fertig sein. Im Kopf.


Und wenn's fertig ist?


DANN setz ich mich hin. Und schreib die Copy in 10 Minuten runter.


Das ist mein System.


Die 10 Minuten, die ich dann am MacBook sitz und die Copy „schreibe”, die sind nur das Abtippen.


Die eigentliche Arbeit passiert vorher. Beim Nachdenken. Beim Rumlaufen. Beim Kaffee machen.


Das Problem bei den meisten:


Sie setzen sich hin, OHNE vorher zu Ende gedacht zu haben.


Sie öffnen Google Docs. Cursor blinkt. Und dann?


Dann überlegen sie.


Sie schreiben einen Satz. Löschen ihn. Schreiben ihn neu. Löschen ihn wieder.


Sie starren auf den Bildschirm und warten auf Inspiration.


Und nach 2 Stunden haben sie 200 Wörter. Die auch noch scheiße sind.


Weil sie zu früh angefangen haben.


Sie haben nicht zu Ende gedacht. Sie haben keine klare Story. Keinen klaren Angle. Keine klare Richtung.


Sie dachten: „Ich setz mich hin und schreib einfach los.”


Aber so funktioniert Copy nicht.


Copy braucht Klarheit. Und Klarheit kommt nicht beim Schreiben. Klarheit kommt beim Denken.


Wenn du länger als 10 Minuten für 500 Wörter brauchst, liegt das nicht daran, dass du langsam tippst.


Es liegt daran, dass du nicht weißt, WAS du schreiben sollst.


Und es liegt daran, dass du zu früh angefangen hast.


Du hast deine Hausaufgaben nicht gemacht. Du kennst die Zielgruppe nicht gut genug. Du kennst den Main Benefit nicht klar genug. Du weißt nicht, warum jemand das Angebot JETZT braucht.


Ich setz mich erst hin, wenn mir im Kopf schon vollkommen klar ist, was ich schreib.


Und dann geht’s ganz schnell.


Markus


PS: Ja, die Deadline ist jetzt in ein bisschen mehr als 2 Stunden.


Aber ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie die Copy werden soll.


Erstmal Töchterchen in Kindergarten bringen, Gassi mit Hundi – und dann wird das schon rechtzeitig was.

Ich scroll durch Insta…


Und da ist er wieder.


Mindset Macher-Marvin.


Schlecht sitzender Anzug. Hemd drei Knöpfe zu weit offen. Irgendwas Rolexartiges am Handgelenk.


Im Hintergrund sein AMG (gemietet für 2 Stunden, er hat nur noch 10 Minuten, aber das sagt er nicht).


Und dann der Post:


„Ich arbeite nur noch mit Premium-Kunden. Alles unter 10.000€? Nicht mein Level. Du musst deinen Wert kennen. Act like a CEO, not like a freelancer.”


126 Likes. 14 Kommentare. Alle: „So true, bro 🔥”


Ich scroll weiter.


Nächster Post. Andere Person. Gleiches Schema:


Foto im Co-Working-Space. Laptop aufgeklappt. Kaffee daneben (natürlich Oatly Barista).


Caption:


„Heute wieder einen 5-stelligen Deal abgeschlossen. Wenn du weniger als 5k pro Projekt verlangst, verkaufst du dich unter Wert. Period.”


Und noch einer.


Diesmal mit Sonnenbrille. Im Café. Lässig zurückgelehnt.


„Du bist VA/ Copywriter / Freelancer, kein billiger Auftragsnehmer. Sag Nein zu allem, was nicht Premium ist. Deine Zeit ist wertvoll.”


Fuck off.


Versteh mich nicht falsch, Reader:


Ich find's gut, wenn Leute ihre Preise hochschrauben. Wenn sie wissen, was sie wert sind. Wenn sie nicht für jeden Scheißjob ihre Hand aufhalten.


Aber dann scroll ich weiter.


Und sehe dieselben "Premium-Only"-Typen ein paar Tage später:


„Warum finde ich keine Kunden? Was mach ich falsch? Die Leute wollen nicht für Qualität zahlen.”


Was du falsch machst?


Du bist zu beschäftigt damit, Premium zu sein. Statt einfach zu arbeiten, Macher-Marvin!


Ich mein, ich kenn genug Copywriter, die sich zu schade sind für 200€-Projekte.


Die dann rumsitzen und warten. Auf den großen Deal mit dem Premium-Kunden. Auf das 10k-Projekt.


Und in der Zwischenheit? Nichts.


What the hell is wrong with you, dude?


Nur Insta-Posts über „Know your worth” und „Du bist mehr wert als das”.


Merk dir bitte:


Solange du nichts Besseres zu tun hast, schreib die 200€-Salespage.


Weil 200 € sind 200 €. Und Praxiserfahrung sammelst du währenddessen sogar gratis.


Kannst du später Nein sagen zu 200 € Popelaufträgen? Klar. Wenn du genug bessere Aufträge hast.


Aber bis dahin?


Hör auf, so zu tun, als wärst du dir zu schade dafür.


Und wenns sogar daran scheitert…komm in den Copy Club.


Da unterstützen wir dich, auch wenn's mal kein Premium-Kunde ist. Auch wenn's Grindwork ist – und du hast verdammt viele Ressourcen, die dich besser im Copywriting machen.


(neben der so ziemlich geilsten Community überhaupt – da darfst du dich auch einfach mal ausheulen)


Weil einfach Fakt ist:


Alle erfolgreichen Copywriter haben Grindwork gemacht. Keiner ist als „Premium-Only” gestartet.


Und damit es dir leichter fällt:


Antworte mir und du kriegst nen Code, mit dem du den ersten Monat für 1€ reinschnuppern kannst.


Markus

PS: außer du bist Macher-Marvin.


Dann hab ich auch nen Code für dich – zahlst halt das Doppelte.

(komm schon, das passt – ist eh nur Mindset. Da musst du vielleicht einfach mal ein bisschen dran arbeiten? Bist du heut denn um 4 aufgestanden? 300km joggen und dann 4kg rohes Fleisch? Nein? Ja gut...)

Gestern Abend. Küche.


Töchterchen will Saft.


Ich geh zum Schrank. Mach ihn auf. Fünf Gläser. Alle identisch. Ich greif eins, schenk ein, geb's ihr.


Sie schaut das Glas an.


Dann mich.


„NEIN! NICHT DAS! DAS ANDERE!”


„Welches andere?”


Sie zeigt in den Schrank: „DAS DA!”


Ich schau rein.


Vier Gläser. Alle. Exakt. Gleich.


„Schatz, die sind alle gleich.”


„NEEEEEIIIIN!”


Sie fängt an zu weinen.


Ich steh da. Glas in der Hand. Schrank offen. Vier identische Gläser starren mich an.


Und ich hab keine Ahnung, welches das „richtige” ist.


Ich zeig auf eins: „Das?”


„NEEEIN!”


Anderes: „Das?”


„NEEEIIIIN!”


Sie heult jetzt richtig.


Ich auch. Innerlich. Also greif ich blind eins raus, schenk ein, geb's ihr.


Sie nimmt einen Schluck.


Lächelt glücklich.


Ich schau das Glas an. Dann das erste. 100% identisch. Ich hab keinen Schimmer, was grade passiert ist.


Das Ding ist: Für mich sind das identische Gläser. Für sie gibt es nur EIN richtiges Glas.


Ihres.


Keine Ahnung welches. Keine Ahnung warum. Aber sie weiß es. Und das ist alles, was zählt.


In deiner Copy machst du denselben Fehler, Reader – vermute ich mal stark.


Du denkst: „Feature A ist objektiv besser”, schreibst logisch, rational, mit Fakten. Du zeigst auf dein Produkt und sagst: „Das hier ist das richtige.”


Niemand kauft.


Warum?


Weil Menschen nicht kaufen, was objektiv richtig für sie wäre.


Sie kaufen, was sich für sie richtig anfühlt.


Sie kaufen eine Identität.

Ein Gefühl.

Die Bestätigung: „Das ist meins.”


Es gibt kein objektiv richtiges „Glas”. Es gibt nur das Glas, das sich für DEINEN Kunden richtig anfühlt.


Und wenn du nicht weißt, welches das ist – stehst du mit dem falschen Glas da, während dein Kunde weint.


(oder schlimmer: einfach nicht zum zahlenden Kunden wird, das geht auch ganz ohne Heuldrama)


CRASH zeigt dir, warum Menschen wirklich kaufen.


28 psychologische Trigger.


Nicht was „logisch” ist – sondern was unter der Haut brennt.


Du liest CRASH einmal – und danach weißt du, welches Glas dein Kunde will, bevor er's dir sagt.

.

Markus

Was. Für. Eine. Nacht.



Es ist kaum vorstellbar, Reader – aber: ich schlafe. Tief und fest.


Söhnchen hatte ausnahmsweise Mitleid – und hat durchgeschlafen. Zum ersten Mal seit gefühlt drei Monaten.


Ich träume irgendwas Schönes. Katti liegt neben mir. Alles ist perfekt.


Und dann stupst mich etwas an.


Stupst. Katti wäre da nicht so zimperlich, die schlägt ja immer regelrecht nach mir, wenn ich aufstehen soll…und Töchterchen nimmt einfach Anlauf und springt aus gefühlten 10 Metern Höhe aufs Bett – meistens ziemlich zielsicher: auf mich.


Also bleibt nur: Hundi.


Sie steht neben dem Bett. Schaut mich an. Und ich weiß sofort, was das heißt: Sie muss raus.


Fuck.


Ich quäle mich aus dem Bett, werfe einen Blick in Richtung Handgelenk. Kurz nach 4.


Fuck.


Zieh mir die Jacke über, schlüpf in die Schuhe. Halb im Schlaf, halb im „Warum hab ich mir einen Hund geholt”-Modus.


Tür auf.


Und dann:


BAM.


Mich erwischt ein Gefühl, das wohl am ehesten vergleichbar ist mit dem eines Amateurs, der unvorbereitet an einem internationalen Slap Fighting Turnier antritt – und direkt in Runde 1 auf den späteren Sieger trifft.


FUCKING MINUS 15 GRAD RASEN MIR ENTGEGEN UND TREFFEN MICH MIT VOLLER WUCHT.


Bei jedem Atemzug brennt die Luft in der Lunge. Meine Finger sind nach 10 Sekunden taub.

Die Augen tränen sturzbachartig und frieren direkt beim Austritt aus den Augenhöhlen an Wange und Bart fest.


Es knistert sogar.


Und Hundi? Die trottet gemütlich raus, als wär nix.


Ich steh da, halb erfroren, und hab keine Ahnung, was zur Hölle ich grad eigentlich mache.


Ich dachte, ich wär vorbereitet. Man weiß ja: es ist Winter, da kanns schon kalt werden.


Jacke an, Schuhe an, Mütze auf und mentale Einstellung: „Wird schon gehen.”


Aber -15 Grad ist was anderes als „kalt”.


Das ist der Unterschied zwischen „Ich glaub, ich bin ready” und „Die Realität interessiert sich einen Scheiß für meine Vorbereitung”.


Kälte fragt dich nicht, ob du bereit bist. Die ist einfach da. Und tut weh.


Ist übrigens auch genau das, was mit deiner Copy passiert – sorry to say.


Du denkst, sie ist gut.


Du hast ne Headline, nen CTA, ein paar Bullets. Du hast dir Mühe gegeben, fühlst dich vorbereitet…


Aber dann schickst du sie raus – und die Realität schlägt zu:


Niemand klickt. Niemand kauft.


Copy schreiben ist wie bei -15 Grad rausgehen:


Du kannst dir vorstellen, wie's wird. Du kannst dich mental vorbereiten.


Aber am Ende entscheidet die Realität. Und die interessiert sich nicht für deine Theorien.


Und das ist mit ein Grund, warum ich das CashCow Copywriting Compendium geschrieben hab.


76 Tipps für Copy, die in der Praxis funktionieren.


Markus

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