Ich sitz hier und frag mich, ob das überhaupt Sinn macht.


Also – für mich auf keinen Fall, aber vielleicht ja für dich, Reader?


Pass auf:


Miriam Betancourt launcht gerade die Essenz-Loge – eine monatliche Community für Unternehmer, zusammen mit Journalist und Minimalist Stephan Rathgeb. 47 Euro im Monat, monatlich kündbar.


Ich kenne Miriam seit Jahren, hab lang mit ihr gearbeitet, und bin Affiliate für diesen Launch.


(und ich hab den Start gestern verpennt…also sorry, dass ich erst heut damit komm.)


Soweit normal.


Das Unnormale: ich wollte dir einen echten Grund geben, über meinen Link zu kaufen.


Also hab ich überlegt, was ich drauflegen kann.


Scheiße.


VEED – 88 Tipps, mein komplettes Newsletter-Wissen – kostet inzwischen €2.000 (wenn du mir nicht glaubst: hier). Wer’s noch zum Spottpreis von 200 gekauft hat, feiert es – alle anderen schauen in die Röhre.


How To Manipulate People Online (fast) – die echten Mechaniken hinter Einfluss und Kaufentscheidung – kostet inzwischen €1.500. Gibt’s hier – aber seien wir ehrlich: für das Geld wird das niemand kaufen.


Zusammen sind das: €3.500.


Und ich dachte mir:


Wer über meinen Link die Essenz-Loge bucht, bekommt VEED sofort automatisch dazu.


Nach 30 Tagen – wenn die Geld-zurück-Garantie abgelaufen ist und du noch dabei bist – schick ich How To Manipulate People Online (fast) persönlich rüber.


Die zwei Monate Mitgliedschaft kosten dich €94.


Du bekommst zwei Produkte von mir als Bonus für zusammen €3.500.


Ich hab das jetzt bestimmt fünfmal nachgerechnet, aber für mich ergibt das einfach keinen Sinn.


Vielleicht willst aber erstmal wissen, was die Essenz-Loge ist?


Miriam ist eine der wenigen Menschen, von denen ich sage: die weiß, was sie tut. Was sie macht ist kein Horoskop-Gelaber – das ist ein strategisches Denkwerkzeug, kombiniert mit Stephans Ansatz: das Richtige zur richtigen Zeit, mit minimalem Aufwand.


Zwei Live-Sessions im Monat, Telegram-Gruppe, monatlicher Impuls.


Ich glaub daran, dass das wertvoll ist. Sonst wär ich kein Affiliate – und hätte mit Sicherheit keinen €3.500-Bonus draufgelegt.


Wer beim Wort Astrologie gerade die Augen verdreht: fair enough. Das Angebot will ich dir trotzdem nicht vorenthalten.


Und jetzt zu dir.


Falls du VEED oder How To Manipulate People Online (fast) mal kaufen wolltest und es nicht getan hast – das hier ist deine zweite Chance. Eine dritte gibt es vermutlich nicht, weil ich mir nach diesem Launch wahrscheinlich selbst eine reinhaue.


Mehrfach.


€3.500 für €94.


Schau’s dir hier an – und rechne dann du mal nach, ob das Sinn macht!


Launch läuft bis 10. April. Jeden Tag verschwindet ein Bonus von Miriam.


Markus


PS: VEED kommt automatisch nach dem Kauf. How To Manipulate People Online (fast) schick ich dir nach 30 Tagen manuell – aber nur, wenn du noch dabei bist.


Wenn du dir nach 29 Tagen dein Geld zurückholst von Miriam, kriegst du es nicht.


Und kommst auf meine persönliche Blacklist, weil dann hast du dir VEED ja erschnorrt!

Waren wir als junge Erwachsene auch so…SELTSAM?


Keine Ahnung, wie das bei dir war, Reader – aber ich für meinen Teil war schon immer normal. Wenn, dann waren die anderen komisch…jedenfalls hatte ich über Ostern wieder mit ein paar Menschen aus der GenZ zu tun.


Und wenn die erklären hätten müssen, was Ostern eigentlich bedeutet, dann hätte das wohl so geklungen:


Also, imagine, Mausis: Jerusalem, Frühling, die Vibes sind pure chaos. Jesus – der absolute Main Character des ganzen Jahrtausends – hat gerade zu viel Clout, und die Römer haben es satt.


Dann passiert der biggest betrayal aller Zeiten: Judas, sein OG-Homie, verkauft ihn für 30 Silberlinge. Dreißig. Das ist nicht mal ein Netflix-Jahresabo. Grösster L der Weltgeschichte. 📉


Jesus wird verhaftet. Pilatus macht den Vibe-Check, kommt zu: „Der hat nix gemacht, Leute." – aber die Crowd schreit trotzdem „Crucify him!"


Absolutes mob mentality Moment.


Er trägt sein Kreuz durch die Stadt, no cap voll dramatisch. Stirbt. Alle denken: Story over. Main Character defeated. ☠️


Aber dann – Day Three.


Das Grab: leer. Die Römer-Guards: completely cooked. Maria Magdalena kommt hin, denkt, irgendwer hat den Homie einfach weggetragen.


Und dann erscheint er einfach. Resurface wie ein gelöschter Instagram-Account der plötzlich wieder online ist. Seine Jünger: „Bro is BACK??" 🤯


Wer dabei war, würde das heute wohl so captionen:


„He understood the assignment. #Resurrected #NoCapKing #EasterVibes"


(oder so ähnlich…)


Frohe Ostern.


Markus


PS: Falls du dieses Wochenende auch irgendwie GenZ-Verwandtschaft erklären musstest, warum Hasen Eier verstecken – hier die offizielle Version, die lowkey verstanden wird:


Also, der Hase war ursprünglich das Spirit Animal der Frühlingsgöttin Eostre. Mega lore, voll unterschätzt. Irgendwann hat er aus Versehen ein Ei gefunden – nobody knows how, Hasen legen ja bekanntlich keine – und statt es wegzuschmeißen hat er es einfach versteckt.


Erste Reaction der Leute: „Bro, was machst du?" Aber er hat einfach weitergemacht. Sigma Hase Energy. 🐇


Und weil er's nie erklärt hat, wurde draus eine Tradition. Hundreds of years later verstecken Kinder Eier im Garten und keiner fragt mehr warum.


Manchmal ist es halt cringe, manchmal ist es Kultur. ¯_(ツ)_/¯


Und falls du zwischendurch mal was Sinnvolles lesen willst: kauf halt hier.

Zwölf Leute im Team.


Einer davon hat ihn für 30 Silbermünzen verkauft. Ein anderer ihn dreimal verleugnet, bevor der Hahn zweimal gekräht hat. Beim ersten echten Gegenwind sind die meisten weggelaufen.


Heute kennt ihn jede zweite Person auf diesem Planeten, mindestens – obwohl das jeder Marketer heutzutage anders gemacht hätte.


Sieben Benefits. Bonus eins, zwei, drei – und vier, aber nur heute. Eine Countdown-Uhr, die sich jeden Morgen zurücksetzt. Drei Testimonials, alle mit exakt demselben Satz: „DaS hAt MeIn LeBeN vErÄnDeRt.”


Und irgendwo zwischen Bullet 14 und dem „Aber warte, da ist noch mehr!” hat der Leser aufgehört zu lesen.


Der erfolgreichste Copywriter aller Zeiten hatte genau eine Message. Eine einzige. So klar, dass 2000 Jahre und null Euronen Werbebudget ihr nichts anhaben konnten.


Die stärkste Copy aller Zeiten bestand aus Geschichten, die erzählt wurden. Erst von ihm, dann über ihn.


(und er hatte auch keinen fancy Funnel!)


Ganz im Gegensatz zu mir, ich kann dir nur nen total stupiden CTA hinknallen:


Kauf dir das Cashcow Copywriting Compendium.


Du musst mir nur eine Sache versprechen vorab:


Nutz das Wissen nicht, um ne neue Weltreligion ins Leben zu rufen, Reader!


Markus


PS: Er ist übrigens auch der einzige, den ich kenne, der grundsätzlich das „show, don’t tell” Prinzip verwendet hat.


Oder kennst du eine Story von ihm, bei der man nicht erlebt hat, was er meint?

Halb drei, Reader.


Söhnchen SCHREIT.


Ich kenn seine verschiedenen Schreie mittlerweile. Das Hunger-Schreien. Das Langeweile-Schreien. Das „ich weiß selber nicht, warum, aber ich hab Bock”-Schreien.


Das hier ist keins davon.


Ich bin noch halb im Schlaf (Überraschung, nachts um halb drei…), als ich in sein Zimmer gehe. Er steht im Bettchen, Gesicht rot vor Anstrengung, Augen zu und macht dieses Geräusch – dieses heisere, erschöpfte Wimmern, wo man merkt: der schläft schon seit Stunden nicht, der muss schon länger weinen.


(warum ist Katti eigentlich nicht aufgestanden? Also – vorher? Ich mein, sie ist doch die Mama, sie kann das doch sowieso viel besser…)


Ich glaub: der kann nicht mehr.


Ich nehm ihn hoch. Er schmiegt sich an mich, hört kurz auf. Dann fängt er wieder an.


Während ich eigentlich vorhatte, ihn beruhigend wieder in den Schlaf zu wiegen, merkt meine Nase:


Der hat die Windel voll, aber sowas von.


Also wickeln…liiiiiiiiebe ich, vor allem nachts.


Ich leg ihn hin, mach die Windel auf…


und ich versteh in diesem Moment, warum er schreit wie am Spieß.


Der Po ist nicht rot. „Rot” trifft's nicht – und ich seh’s ja eh nicht.


Der ganze Arsch sieht aus, als hätte man ihn auf selbigem nackt 3 Kilometer über Asphalt geschleift mit über 100 Sachen.


Der ist wund. Ich mein, ich hab schon Windelausschläge gesehen, aber nicht SO.


Söhnchen schreit beim Saubermachen, exakt in dem Moment, als das Feuchttuch zum ersten Mal Kontakt mit seiner wunden Haut hat. Wobei „schreit” maßlos untertrieben ist.


Der BRÜLLT mit mindestens 150 Dezibel – und strengt sich dabei so an, dass er schon gar keine Luft mehr bekommt.


Eincremen.


Katti hat doch mal gesagt, eincremen ist wichtig. Aber – womit? Zinksalbe? Ich probiers vorsichtig…und er BRÜLLT wieder.


Vielleicht ist die falsch…wir haben auch Windelbalsam. Und Beinwellsalbe. Und aufgrund von Überforderung, völlig hilflos:


Klatsch ich ihm einfach alles drauf. Viel hilft viel, denk ich mir.


Bevor ich die neue Windel drum mach, noch alles schön mit Heilwolle ausstopfen, dass er es nicht wieder „feucht” hat, sollte er weiter schlafen.


Also – er MUSS weiterschlafen.


Ich bin am Ende.


Gewickelt ist er, also als nächstes Fläschchen…vielleicht beruhigt ihn das. Er trinkts, ich leg ihn hin.


Er ist ruhig…die Äuglein fallen zu…Flasche leer, ich nehm sie vorsichtig –


UND ER BRÜLLT.


Schon wieder…


Er hält meine Hand…das scheint ihn zu beruhigen…gut, dass ich das Handy dabeihab. Ich fang an, zu schauen, was das sein könnte…und tatsächlich:


Durchfall. Beim Zahnen. Sein Körper produziert mehr Speichel, der Magen dreht durch und die Säure macht ihm den wunden Hintern.


Toll.


Heißt wohl:


Der wunde Po ist nur ein Symptom, die Cremes helfen da alle nicht…die Ursache liegt ja viel weiter oben: im Mund.


Also wie bei so vieler Copy, die nicht verkauft…


Da wird an der Headline rumgebastelt, an den CTAs, vielleicht noch am Design der Page – statt einfach mal zu überlegen, warum jemand kauft. Oder eben nicht.


Anyways: ich tippe die Mail heute am Handy. Mit nur einer Hand, die andre hält Söhnchen ja fest umklammert…


Und es ist schon kurz vor 5 jetzt.


Deshalb bin ich mir sehr sicher: schick ich jetzt nix ab (bzw. plane die Mail auf 7 Uhr ein), dann kommt heut nix.


Und das wollen wir ja nicht riskieren.


Markus


PS: Und Katti…


Die kriegt nachher was zu hören von mir.


Und ihre Noise-Cancelling-Kopfhörer, die nehm ich ihr auch weg!

Ich bin froh, Reader.


Wirklich.


Froh, dass ich mich damals für Copywriting entschieden hab und nicht für eine Karriere als Musiker.


Weil heute, Karfreitag, würde mich die bayerische Staatsregierung schlicht mundtot machen.


Stiller Feiertag.


Bayern lässt da nicht mit sich reden. Wer heute auf der Bühne steht, kriegt einen Brief vom Amt. Mit Bußgeld.


Als Texter? Kein Problem. Ich tipp heute so viel ich will. Der Staat hat kein Problem mit meiner Existenz – es sei denn, das Klackern der Tastatur gilt als Percussion…


Hauptsache, der Schlagzeuger in der Wohnung über mir hat heute frei.


(hoffe ich für ihn, sonst muss ich den Alman spielen)


Markus


PS: Falls du heute in Bayern tanzen willst – ich hab nix gesehen!

ES IST EINFACH UNGERECHT.


Schau, irgendjemand hat sich vermutlich irgendwas dabei gedacht, als er den Solidaritätszuschlag mal ins Gespräch gebracht hat…


Ich mein:


Natürlich war nicht alles schlecht, damals – aber den neuen Bundesländern geht es tendenziell einfach schlechter als den „alten”.


Und unter uns:


Da unterstützt man doch gern, wo man kann – oder, Reader?


Der Soli ist aber ein klassisches Beispiel für „gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht”, weil, mal ehrlich:


Wer zahlt denn Soli?


Ich auf jeden Fall nicht – und du vermutlich auch nicht.


(no front, falls du doch Soli zahlst. Ehrt dich!)


Laut Gemini, zahlen geschätzt 90-95% der deutschen Bevölkerung KEINEN Soli.


Ja wie soll das denn dann funktionieren, wenn keiner zahlt?


Also hab ich mir was überlegt…wenn ich mich schon nicht automatisch über die Steuererklärung an der Förderung der neuen Bundesländer beteiligen kann, dann muss ich das anders angehen.


Natürlich nicht, indem ich ne GoFundMe-Kampagne aufmach oder so, da muss was subtileres her…irgendwas, bei dem man meine Absichten auch nicht direkt erkennen kann.


(ich hasse es, als „Gönner” wahrgenommen zu werden)


Nach reiflicher Überlegung…vielen verworfenen Ideen, unzähligen, vollgekritzelten Seiten im ReMarkable hatte ich dann eine Idee.


Eine Idee, soooo gut. Niemand würde draufkommen, dass ich damit freiwillig Soli bezahle…


Also: direkt in die Tat umgesetzt.


Und, was soll ich sagen:


Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!


Ab sofort darf ich mich offiziell „Aufbau Ost: förderndes Mitglied" oder so nennen. Ich hab mich nämlich auf dem Weg nach Berlin letzten Monat extra blitzen lassen…


Und gestern die „Rechnung” vom Freistaat Thüringen bekommen.


Bitte, gern geschehen – ich helf, wo ich kann!


Markus

PS: falls du zufällig ebenfalls den Aufbau Ost unterstützen möchtest, dir aber ein bisschen Kleingeld dafür fehlt…


Weil es ja so schwer ist, heutzutage an Kunden zu kommen, jaahaaa, ich weiß schon…


Aber:


Denk doch mal um die Ecke und mach dein eigenes Business?


Das geht heute einfacher, als du denkst – und Tim* hat dafür sogar ne step by step Anleitung for free. Kriegst du hier**.


*Tim ist…wie sagt man im Internet? Ein guter Freund? Mein guter Freund? Oder einfach: Tim.


**nope, kein Affiliatelink. Aber ich weiß zufällig, dass die Seite seit gestern online ist und wollte dir das nicht vorenthalten!

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Reader, heute möchte ich mit dir über etwas sprechen, das mir wirklich am Herzen liegt.


Denn die Wahrheit ist: KI-Copy verändert unsere Branche. Grundlegend. Nachhaltig. Unwiderruflich.


Und ich frage mich: Siehst du das auch so?


Lass mich das kurz einordnen.


Wir leben in einer Zeit des Wandels. Die Digitalisierung schreitet voran, die Technologie entwickelt sich weiter, und die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Nicht weil wir es wollen — sondern weil es die logische Konsequenz einer sich verändernden Welt ist.


Und mittendrin: KI-generierte Texte.


Texte, die klingen. Die fließen. Die funktionieren — zumindest auf den ersten Blick.

Aber weißt du, was sie nicht können?

Sie können nicht fühlen. Sie können nicht erleben. Sie können nicht authentisch sein.


Die drei größten Probleme mit KI-Copy:


Erstens: Sie klingt professionell, aber sie sagt nichts.


Zweitens: Sie wirkt strukturiert, aber sie berührt niemanden.


Drittens: Sie erscheint vollständig, aber sie ist leer.


Und genau deshalb ist es so wichtig, dass wir als Copywriter — als Menschen, als Geschichtenerzähler, als Kommunikatoren — einen Schritt zurücktreten und uns fragen:


Was macht unsere Texte wirklich wertvoll?


Die Antwort liegt auf der Hand.


Es ist die menschliche Verbindung. Die echte Geschichte. Die authentische Stimme.


Nicht die Perfektion — sondern die Persönlichkeit.

Nicht die Struktur — sondern die Substanz.

Nicht der Algorithmus — sondern das Herz.


Ich sehe das täglich in meiner Arbeit.


Copywriter, die großartige Texte schreiben wollen. Die wirklich etwas bewegen möchten. Die tief in sich wissen, dass es mehr geben muss als generische Phrasen und austauschbare Formulierungen.


Und weißt du, was ich ihnen sage?


Du hast recht.


Denn am Ende des Tages — und das ist die unbequeme Wahrheit, die niemand gerne hört — gewinnt immer der Mensch. Immer der Charakter. Immer die echte, ungeschliffene, imperfekte Stimme.


KI kann vieles. Aber sie kann nicht DU sein, Reader.


Was bedeutet das für dich konkret?


Es bedeutet, dass du eine Entscheidung treffen musst. Heute. Jetzt. In diesem Moment.


Willst du Copy schreiben, die klingt?

Oder willst du Copy schreiben, die bleibt?


Willst du Texte, die beeindrucken?

Oder willst du Texte, die bewegen?


Willst du Worte, die gelesen werden?

Oder willst du Worte, die gefühlt werden?


Die Wahl liegt bei dir. Und ich glaube, du weißt bereits, was die richtige Antwort ist.


Ich habe in den letzten Jahren viel darüber nachgedacht, wie wir als Copywriter in dieser neuen Realität bestehen können. Und ich bin zu einer Erkenntnis gekommen, die alles verändert hat.


Es geht nicht darum, besser zu sein als KI.

Es geht darum, menschlicher zu sein.

Tiefer. Echter. Verletzlicher.


Und wenn du das verinnerlichst — wirklich verinnerlichst, auf einer fundamentalen Ebene — dann wird deine Copy eine Qualität erreichen, die kein Algorithmus dieser Welt je replizieren kann.


Das ist mein Versprechen an dich.


Markus


PS:


😜


Wie wunderbar, dass heute 01. April ist 🥳


Hast du mitgezählt?


Mindestens sieben Dreiklänge, vier „nicht weil, sondern…”-Konstruktionen, drei rhetorische Fragenkaskaden und einmal auf einer „fundamentalen Ebene”.


Und trotzdem NICHTS gesagt mit der Mail.


Das CCC existiert genau dafür: https://copystuff.de/ccc

Es gibt so Momente, die vergisst man nicht. Egal wie lang sie her sind.


Einer, den ich für immer auf der Zunge schmecken kann, war im November 2018. Katti und ich haben einen spontanen Urlaub gemacht in Bardolino.


Eigentlich ne ziemliche scheiß Idee, weil – Gardasee im November ist halt echt nix. Da hatte alles zu…


Cafes, Restaurants – sogar Supermärkte. Aber ein ganz kleines Restaurant hatte geöffnet. Zwar nur an 2 von 7 Tagen, die wir dort waren, aber immerhin.


Die hatten ein Risotto, Reader...wenn es das letzte überhaupt gewesen wäre, was ich in meinem Leben gegessen hätte – ich wäre mit einem Lächeln abgetreten.


Cremig, al dente, Parmesan, und irgendwas, das ich nicht benennen konnte, aber einfach geil war. Ich wollte das zuhause nachkochen, ich wollte das unbedingt immer essen können, wenn ich Bock drauf hab.


Also suche ich seit über 7 Jahren nach dem perfekten Risotto-Rezept.


Erst letztens hab ich’s wieder mal versucht – und bin: gescheitert.


Erst waren die Reiskörner hart wie Kieselsteine, dann das ganze Risotto schlotziger wie gut gemachter Haferschleim (oder neudeutsch: Porridge). Der dritte Versuch hätte passen können – ich wollt’s grad vom Herd nehmen, da kommt Katti. Rührt dreimal um, zieht den Kochlöffel raus und meint:


„Das braucht noch 2 Minuten.”


Ich schau sie an und mein, einigermaßen verwirrt:


Woher willst du das wissen? Du weißt ja gar nicht, wie lange das schon köchelt, du warst doch gar nicht dabei? Und außerdem kennst du ja das Rezept nicht!


Sie schaut mich mit diesem mitleidigen Blick an, den Frauen ihren Männern zuwerfen, wenn sie wissen, dass der Mann nicht den Hauch einer Ahnung hat und meint:


„Ja, aber es läuft so vom Löffel.”


Es läuft so vom Löffel…JA KLAR. Davon stand NICHTS im Rezept.


Wie auch, kann ja gar nicht. Kein Tutorial der Welt kann beschreiben, wie Risotto vom Löffel laufen muss, wenn es fertig ist – weil man sowas nicht „aufschreiben” kann. Das ist was, das du einfach weißt, nachdem du es hundertmal gemacht hast. Du schaust drauf und siehst es.


Fertig.


Es ist zwar ein anderer Herd, aber das gleiche Problem hat jede einzelne Copywriting-Ausbildung auf dem Markt.


Die geben dir das „Rezept”. Gut gemeint, ordentlich aufgeschrieben oder in Videos aufgenommen, aber…


Warum dieser Satz verkauft und der fast identische daneben nicht – das kommt da nicht vor. Das lässt sich nicht aufschreiben.


Das kommt aus Jahren, in denen jemand Copy gelesen und geschrieben hat, bis er es einfach sieht.


Und im Copy Club bekommst du genau das von uns, Reader: wir haben den Copy-Kochlöffel schon tausende Male umgerührt.


(mit Klick auf den Link kannst du dir ein Video ansehen, in dem ich ich mich maximal unwohl fühle – und alles für 1 € ausprobieren. Ohne Kleingedrucktes.)


Markus


PS: ein legendäres Mitglied im Copy Club ist übrigens der weit über Schwaben hinaus bekannte Copykoch Martin.


Einen speziellen Gruß aus seiner Küche findest du hier.

Was ne miserable Kombi!


Kaum hast du ne 4 vorne dranstehen, werfen dich die einfachsten Dinge aus der Bahn…


Gestern zum Beispiel.


Zeitumstellung.


Hat mir nie was ausgemacht. Und jetzt? Hänge ich total durch und bin an Tag 2 völlig groggy – direkt nach dem Aufstehen.


Es ist jetzt 06:51 Uhr und die zweite Tasse Kaffee ist schon leer. Trotzdem konnte ich mich eben erst aufraffen, das MacBook überhaupt aufzuklappen…


Und obendrauf:


Schmerzen am ganzen Leibe, Reader!


Ich hab Muskelkater des Todes: Arme. Beine. Rücken.


Es gibt quasi nichts, was mir NICHT weh tut.


Und das alles nur wegen der komischen Zeitumstellung. Von was soll es denn sonst kommen?


Ich glaube, dass gestern Hallenbad mit den Kids ja wohl kaum ausschlaggebend dafür sein kann.


Wenigstens gab’s Schwimmbadpommes.


Schwimmbadpommes sind einfach dreimal geiler als normale Pommes, egal wo – keine Ahnung, woran das liegt.


Ich würd dir echt gern welche anbieten, weil ich glaube, es ist immer der richtige Zeitpunkt dafür, selbst wenn es 7:00 Uhr morgens ist…


Stattdessen hab ich nur das CCC im Angebot.


Das sorgt aber wiederum dafür, dass sich dein Angebot (oder das deines Kunden), verkauft WIE Schwimmbadpommes.


Markus

Ich sehe es vor meinem geistigen Auge in dem Moment, bevor es passiert – und halte instinktiv die Luft an:


Das kann nicht sein. Das darf nicht sein. Das wird nicht…


Doch.


Doch, Reader, es ist exakt das passiert, was nie hätte passieren dürfen.


Söhnchen.


Dieser wunderbare Mensch…isst ja inzwischen fleißig am Tisch mit. Keine Ahnung, ob das jetzt grob fahrlässig ist oder nicht (es gibt da beide Lager, ich hab recherchiert!), aber bei uns isst er einfach „mit”.


Es wird ein bisschen weniger gewürzt als üblich, aber das war’s dann auch.


Der kleine Prinz braucht ja nicht meinen, dass sich die ganze Welt um ihn dreht – und man am Ende noch extra für ihn kocht oder so 🙄


Jedenfalls:


Egal, wie viel Mühe ich mir schon gegeben hab – so richtig klappt das nicht, mit dem Essen.


Also prinzipiell, vom Ergebnis her schon (= Essen in Mund), aber…


WIE, halt.


Der saut umeinander, kannst du dir vermutlich nur vorstellen, wenn du selbst Kinder hast oder zumindest welche im näheren Umfeld.


Ja…und als der vorausschauende, Sauberkeit liebende und schmutzige Finger verabscheuende Markus, der ich nunmal bin, hab ich da natürlich vorgesorgt:


Söhnchen trägt beim Essen einen Latz.


Und zwar einen von der besseren Sorte, der hat nämlich vorne so ne Art Tasche (wie bei vielen Kapuzenpullovern), die nach oben hin offen ist.


In der Theorie landet das verkleckerte Essen also komplett da drin. Und in der Praxis auch.


Nur:


WAS FÜR EFFING SADISTEN HABEN DIESE STRUNZDUMME IDEE BITTE GEHABT??


Wer trägt solche Lätzchen? Na? KINDER.


Und warum tragen die die? Weil sie es mit dem Essen noch nicht so auf die Kette kriegen und ALLES EINSAUEN.


Was könnte mir also schon vorher klar gewesen sein?


Dass das gar nicht funktionieren kann:


Söhnchen isst mit uns Spaghetti Bolognese. Viele Spaghetti und noch mehr Soße finden den Weg in den Mund NICHT, sondern fließen schön langsam in die Tasche vom Latz.


(ist so ein Silikonding. Spülmaschinenfest.)


Was dann passiert, kommt einer Kettenreaktion gleich:


Der kleine Saukerl macht seinen berühmten „ich-hab-gute-Laune-Kreischer”, den man sicherlich noch 2 Straßen weiter hört, hüpft in seinem Babystuhl auf und ab, soweit es die glücklicherweise eingeschränkte Bewegungsfreiheit zulässt…


UND ZIEHT SICH DEN LATZ ÜBER DEN KOPF.


Das heißt, die (richtig rum angezogen) nach oben geöffnete „Tasche” voller Spaghetti Bolognese erlebt eine ruckartige Drehung um 180 Grad – und ist auf einmal nach unten offen.


Und zwar in genau dem Moment…


IN DEM DER LATZ EXAKT ÜBER SÖHNCHENS KOPF IST.


Einer fands extrem lustig und hat gekreischt, Töchterchen hat mich ausgelacht, weil ich jetzt alles sauber machen darf – und Katti meint trocken:


„Also ich würd ihm das nicht durchgehen lassen.”


Ja – wie denn? Der versteht doch nicht, was ich zu ihm sage…und außerdem: sie saß ja neben ihm.


Anyway:


Dieser Latz hat exakt das noch viel schlimmer gemacht, was er eigentlich hätte verhindern sollen.


Und meine Laune war nahe dem Gefrierpunkt.


Danke, Produktdesigner!


Happy sunday, Reader!


Markus


PS: an die Eltern hier…


Wie kriegt man diese Problematik in den Griff?


Die letzten verbleibenden Ideen, die ich noch habe, sind:


  • Söhnchen wird zurück-umgestellt und kriegt wieder ausschließlich Fläschchen
  • Söhnchen bekommt sein Essen nur noch allein und in der Badewanne
  • ich leg mir nen Reizdarm zu und muss immer zufälligerweise exakt dann auf die Toilette, wenn es ans Essen geht – und leider dauert das dann, bis Söhnchen fertig ist