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Heut bin ich tatsächlich mit leerem Hirn aufgewacht… Worüber soll ich schreiben? Ehrlich – keine Ahnung, Reader...obwohl echt viel los war die letzten Tage, aber da muss ich mich wohl noch ein wenig sammeln. Social battery ist total leer, quasi. (falls du auch in Berlin warst, Reader – an DIR lag’s nicht, versprochen!) Damit das nicht nochmal passiert: Was für eine Frage hast du dich noch nie getraut zu stellen? (zum Thema Copywriting…) Schick sie mir – und ich beantworte sie spätestens dann, wenn mir mal wieder nichts einfallen will, worüber ich schreiben soll… (natürlich anonymisiert…) Genieß den Dienstag! Markus |
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Keine Ahnung, welche Himmelsrichtung, Reader... Aber: das Fenster in meinem Büro zeigt halt echt zur falschen Seite! Weil: Heute hämmern permanent irgendwelche Regentropfen an die Scheibe… Tock. Tock. Tock. Du kannst dir nicht vorstellen, wie sehr das nervt. Rolladen runter bringt auch nix – ich hab ja nur so komische Papiervorhänge hier… Und gefühlt jedes einzelne Mal, wenn ich gerade den richtigen Gedanken hab, was genau ich grad in einer Copy schreiben soll… Tock. Und der Gedanke ist weg… Heute morgen übrigens auch: Erstmal war’s ein wenig hektisch, das Wochenende war anstrengend, die vielen, vielen Menschen um mich rum, die Fahrt von Berlin nach Hause…und nachdem mir dann gegen 9:00 Uhr im Büro endlich die perfekte Idee für den Newsletter heute einfallen wollte – Tock. Und weg war die Idee. Und heute ist es so schlimm, dass ich nicht anders kann, als dir wenigstens mein Leid zu klagen. Das blöde ist: Bei dem, was ich gerade eigentlich schreiben sollte, kann ich das nicht. Bevor du mir jetzt den Tipp gibst, ich soll einfach die ANC an meinen Kopfhörern anschalten… Hab ich. Aber ich kann diese scheiß Regentropfen buchstäblich fühlen. Markus PS: vielleicht such ich auch nur nen Schuldigen, warum ich nicht so schnell vorankomm, wie ich eigentlich will… Und Regen ist da ganz gut, der ist so wenig greifbar. Oder soll ich meinem Kunden sagen: “Sorry, dauert noch – immerhin musste ich erstmal eine Mail an Reader schreiben, weil heut morgen keine kam”? |
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Bevor ich jetzt gleich meinen Koffer packe, noch schnell in Richtung Frühstück geh und dann endlich nach Hause fahre, lass mich mal vermuten, was dir schon so (oder zumidnest so ähnlich) passiert ist als Copywriter: Du hast (vielleicht sogar stundenlang) recherchiert. Du hast dich mit dem Produkt deines Kunden auseinandergesetzt… Es in alle Einzelteile zerlegt. Du hast alles gelesen, was dein Kunde bisher an Rezensionen bekommen hat. Du hast alle Rezensionen bei seinen Mitbewerbern studiert. (vor allem die negativen, du willst ja auch wissen, was konkret Leute stört, die schon gekauft haben – so kannst du mögliche Einwände nämlich direkt im Vorfeld entkräften…) Du hast dir ein Framework ausgesucht, mit dem du das Angebot deines Kunden leicht verkaufen kannst… Hast die Copy-Grundregeln wie kurze verständliche Sätze oder Cialdinis Wege der Überzeugung beachtet… Ein 5-jähriger würde deinen Text verstehen… Du hast ein bisschen mit der Angst potentieller Kunden gespielt…nicht zu viel, aber gerade so viel, dass beim Leser das Gefühl entsteht „ich muss was tun…“… Dein Text folgt einem roten Faden…und führt in logischer Konsequenz zu dem Angebot, das du machst… Kurz – deine Copy ist gut. Und trotzdem: In dem Moment, wo du den “Senden”-Button in deinem Mailprogramm drücken möchtest… Kommt die kleine Stimme im Kopf, die sagt: “Reader, deine Copy ist nicht gut genug…was, wenn sie deinem Kunden nicht gefällt?” Grundsätzlich: Die Copy muss deinem Kunden nicht gefallen – seine Kunden müssen wegen der Copy kaufen. In der Praxis ist das ein Unterschied wie ayurvedischer Gemüsereis und Currywurst mit Pommes. Beides füllt den Bauch – das wars dann aber auch mit den Gemeinsamkeiten… Denk immer dran, was eigentlich dein Ziel ist, Reader… Leo Burnett hat das so schön gesagt: „We want consumers to say that‘s a hell of a product instead of that’s a hell of an ad!“ Entscheidend ist, was die Kunden deines Kunden denken – nicht, was dein Kunde denkt… Falls du die Chancen, dass deine Copy a) funktioniert und sie b) deinem Kunden auch noch gefällt signifikant erhöhen willst… Dann würd ich an deiner Stelle KYCCE kaufen und damit arbeiten. Markus |
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Ich weiß, dass dich das brennend interessiert… Wie schaffe ich es, mir Inhalt für einen täglichen Newsletter aus den Fingern zu saugen? Ziemlich easy eigentlich… Schritt Nummer 1: Fang an, täglich eine E-Mail zu schreiben! Auch wenn du noch keinen Auftrag hast – eigentlich gerade dann – solltest du täglich schreiben… Ich schreibe zum Beispiel ja gern in der Früh, direkt nach dem Aufstehen. Warum? Weil es mir wichtig ist, vielleicht? Wenn du das konsequent durchziehst, hast du eine 100% Chance, dass folgendes passiert: Du wirst eine Gewohnheit entwickeln. Und wenn du die Gewohnheit entwickelt hast, täglich eine E-Mail zu schreiben – und dann klopft ein Kunde an und will genau das von dir – dann hast du nicht mal zusätzliche Arbeit! Der einzige Haken: Glaubt man dem European Journal of Social Psychology… Dann dauert es zwischen 18 und 254 Tagen, bis du eine neue Gewohnheit entwickelt hast, Reader... 18 Tage sind easy nur gut 2 Wochen – aber 254 Tage sind halt fast ein Jahr… Besser, du startest gleich, oder? Was Hoffnung schenkt: Im Durchschnitt dauert es genau 66 Tage, um eine neue Gewohnheit wie das tägliche Schreiben eines Textes zu etablieren… Wenn du heute anfängst, heißt das: Setz dir einen Reminder im Kalender deiner Wahl (idealerweise in einen, in den du auch reinschaust!)... Und schick mir am 28.04.26 eine Mail, in der du mir erzählst, ob es geklappt hat! Das gilt übrigens nicht nur für Newsletter – damit kannst du dir alles antrainieren 😉 Und gerade im Copywriting gilt: Writers gonna write. Markus PS: vielleicht nehm ich mich da ein bisschen zu wichtig, wenn ich denke, dass du brennend auf Insights aus Berlin wartest… Aber ich kann dich beruhigen: die kommen noch. Ich will aber noch abwarten, was heute passiert… Nicht, dass ich unter Umständen die wertvolle tägliche Mail an dich für irgendwas verschwende, was doch nicht so bahnbrechend war. Wobei allein die Location gestern… Ui. Da soll mal einer sagen, ich hätte Ansprüche! |
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Vielleicht wäre ein besserer Betreff gewesen: “Warum ich keine Contentstrategie habe, um Kunden zu gewinnen” Oder noch besser: “Wer Kunden braucht, darf keine Contentposts schreiben” Aber ich wollte halt unbedingt das Monarchiebeispiel irgendwo unterbringen… Reader, das Ding ist ganz einfach: Du kannst nicht kontrollieren, wem dein Content angezeigt wird. Das steuert ein Algorithmus… Und das einzige, was du über den weißt: Das soziale Netzwerk deiner Wahl wird einen Teufel tun und dir erklären, was genau dahintersteckt. Sonst würde es ja kein geld mehr damit verdienen, dass du dir Reichweite in Form von Ads teuer “erkaufst”. Heißt also, du bist auf den Goodwill angewiesen von einem Stück Software, über das du eigentlich nichts weißt… Und als Copywriter wissen wir ja: Du musst alles über die Zielgruppe wissen, sonst funktioniert es nicht. Also warum saugst du dir 3-7 Contentposts pro Woche aus den Fingern, wenn der Algorithmus die nur einer handvoll Menschen anzeigt – vielleicht sogar den falschen? Du kannst die beste Copy der Welt schreiben: Wenn sie keiner liest, funktioniert sie nicht. Lass uns mal ein Experiment machen: Erstens – du fragst dich, wie viel Zeit du pro Woche für Contentposts aufbringst. Zweitens – die nächsten 4 Wochen machst du keinen einzigen Contentpost. Stattdessen nutzt du die Zeit und beschäftigst dich mit deinem Traumkunden. Mit beschäftigen meine ich: Finde heraus, was aktuell der größte Schmerz von ihm oder ihr ist. Und damit meine ich nicht, dass er sich ja Zeit spart, wenn er dich bucht… Wenn du den Schmerz weißt, geht das “stalking” los: Schau dir jede Story an. Lies alle seine Posts. Meld dich zum Newsletter an. Finde heraus, was ihm / ihr wichtig ist – im Leben, in der Partnerschaft, im Business. Lies dir durch, was Kunden und Geschäftspartner über deinen Traumkunden sagen. Sobald du das weißt, überleg dir, was ihn / sie von dir und deiner Copy überzeugen könnte… Und dann schreibst du deinen Traumkunden in Woche 5 an. Realistisch (also das, was ich schaffe, wenn ich auf Kundensuche bin) sind so ca. 3-4 “Traumkunden”, die du in 4 Wochen analysieren kannst… Bedeutet: In Woche 5 schreibst du die 3-4 an, mit dem ganzen Wissen aus 4 Wochen “Analyse”. Wenn dann kein zahlender Kunde dabei herauskommt, dann passt was nicht. Markus |
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Intime Details straight outta Kempten: Ich hab eher so 16+cm, Reader. Katti (stellvertretend für die ein oder andere Frau aus der Gegend) meint sogar, ein wenig mehr…eigentlich sind sich aber alle einig: Das ist fast zu viel. Weil: Warum zum Teufel muss es heute Nacht so schneien bei uns?? Was soll der ganze Schnee? Und – ist das nur hier so oder versinkt gesamt Deutschland im Schneechaos an ausgerechnet dem Tag, an dem ich nach Berlin fahre? Ich wusste es von Anfang: Dieses vorschnelle Zusagen, hier „klar bin ich dabei” wenn sich der Copy Club trifft… Hätte ich auch bleiben lassen können. Jedenfalls: Zu keiner Zeit meines Lebens war ich schlechter auf so eine große Reise vorbereitet, wie heute:
Irgendwie hatte ich das nicht so auf dem Schirm, dass man im Idealfall vor Antritt einer Reise anfangen sollte, zu packen. Würde vielleicht Sinn machen… Ich mein: Bei Copy mach ich das doch auch? Da überleg ich vorher, wem ich eigentlich was verkaufen will…damit das wie leichter wird. Und damit man da nicht so viel selbst denken muss (ist ja anstrengend)... Lass ich meine Kunden immer KYCCE ausfüllen. Das hat einen ganz entscheidenden Vorteil: Man spart sich Zeit und Zeit ist Geld – weil KYCCE der Kunde allein ausfüllen kann. Und als Bonus: Weiß man schon vorher, dass dem Kunden gefallen wird, was man so an Copy schreibt. Win-Win oder so. Markus PS: ich mach jetzt dann gleich nach Gassi mit Hundi los, werd hektisch ein paar Sachen in einen Koffer werfen… |
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Das hat der echt gefragt, Reader 😱 Was soll man denn darauf antworten? Sowas wie: “Gar kein kein Problem, ich schreib das so oft neu, bis es funktioniert?” Puuuuh. Damit würde ich mir schwer tun. Weil weißt du, was das bedeuten würde? Ich hätte meinen Job im Vorfeld nicht gut gemacht – weil dann hätte ich gewusst, dass die Copy so nicht funktioniert… Also ist was die einzig richtige Antwort? Wenn man seine street credibility behalten will? Na? Ich mach mal paar Absätze hier rein, das machts doch spannender – oder? 👇 👇 👇 👇 👇 👇 👇 👇 👇 👇 👇 👇 Wann gibts du auf, Reader? 👇 👇 👇 👇 👇 👇 👇 👇 👇 👇 👇 👇 👇 👇 Komm, ist gut jetzt: 👇 Wenn meine Copy nicht funktioniert, ist wahrscheinlich dein Angebot scheisse! Markus PS: das ist einer der Vorteile, wenn man für Erstgespräche schon Geld verlangt – dann sind die Leute in der Regel schon extrem daran interessiert, dass man für sie arbeitet… PPS: ist das dieses “Mindset”, von dem immer alle reden? Wenn man so von sich überzeugt ist, dass es am andern liegen muss? |
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Da hab ich letztens einen Newsletter geschrieben. Für einen Kunden. Also das, was ich so ziemlich jeden Tag mache. Und dann kommt eine Antwort auf diesen Newsletter… Sei mal ehrlich: Warst du das, Reader – und wolltest einfach ein bisschen trollen? “Mir” (also dem Absender) wurde vorgeworfen, dass dieser Newsletter wohl nicht ganz ernst gemeint sein konnte… Voller Rechtschreibfehler und falscher Satzzeichen. Sprachlich und stilistisch nicht korrekt. Und ob “ich” mir nicht wenigstens so viel Mühe machen wolle, Marketingmails in Zukunft fehlerfrei zu versenden. Ich erspar dir die ausschweifende Schilderung, wie ich stundenlang heulend vor meinem MacBook saß und die Welt einfach nicht mehr verstehen konnte… Und auch den beinahe Wutanfall, in dem ich hier in meinem Büro alles kurz und klein schlagen wollte. Kurz bevor also mein MacBook aus dem bereits geöffneten Fenster fliegen konnte, die rettende Idee: Zahlen lügen nicht. Niemals. Nie. Also kurz die Stats für diesen speziellen Newsletter gecheckt… Openrate: verbesserungswürdige 26,73%. Klickrate: gar nicht ganz so schlechte 1,4% (wie gut, dass mir solche Zahlen bei meinen Kunden egal sind) Direkter Umsatz: echt gute 13.200 Euronen Mein monatliches (!) Umsatzziel aus dem Newsletter liegt in meinem Deal mit dem Kunden bei 25k und in der Regel schreibe ich 4-5 Newsletter pro Woche… Hmmmm. Wenn ich jetzt meinen Kunden frage, dann sagt der wahrscheinlich: “Mach auf jeden Fall genau so weiter!” Der oder die Leser:in des Newsletters macht mir aber ziemlich deutlich klar, dass mein Newsletter Schrott ist und keinesfalls so verschickt werden sollte… Und Markus? Markus weiß mal wieder, warum man als Copywriter niemals und unter keinen Umständen “Referenzen” oder Beispieltexte zeigen sollte, wenn man einen Kunden für sich gewinnen will. Was zählt, ist nämlich immer nur: Geld. Und zwar Geld auf dem Konto deines Kunden. An einer Beispielcopy kannst du nicht erkennen, wie viel Geld sie eingebracht hat… Und du kannst auch nicht wissen, ob Fehler vielleicht Absicht sind. Weil: Wenn Kunden klicken und kaufen, wenn ich “pihte gaufn sie dem Brotugds” schreibe – dann ist das so und soll so sein. Markus PS: ich wollte ja aufhören. Mach ich auch. Ich spare mir die Energie, schlechtes Feedback zu lesen. Außer es kommt vom Auftraggeber. Und falls du auch mal so komische Mails schreiben willst…die Leute triggern, dazu verleiten, dich nicht mehr ernst zu nehmen – aber dir dafür direkt Geld bringen… Hm. Ich würd mir an deiner Stelle ja mal VEED anschauen ¯_(ツ)_/¯ |
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Ham die Lack gesoffen, Reader?? Ich schwöre: sowas kannst du dir nicht ausdenken… Man stelle sich vor, damit die Mail nicht ausartet, nur in chronologischen Stichpunkten:
Und eine neue Umsatzsteuer-ID. An der wiederum kam mir erstmal nichts komisch vor. Ich mein, geht mit „DE” los, hat dann noch 9 Ziffern – alles gut. Bis auf… Ja bis auf das, was unter der Umsatzsteuer-ID steht. Da stehen nämlich die Firmendaten, die bei Prüfung für diese Umsatzsteuer-ID angezeigt werden… UND DAS IST NICHT MEINE FIRMA. Irgendein minderbemittelter Beamter beim Bundeszentralamt für Steuern hat es tatsächlich geschafft, in meinen Firmennamen einen SCHREIBFEHLER einzubauen. WIE ZUR HÖLLE KANN DAS PASSIEREN? WOFÜR ZUM TEUFEL ZAHL ICH EUCH EIGENTLICH SEIT JAHREN SO VIEL VERDAMMTE KOHLE? Und natürlich kann jedem ein Schreibfehler unterlaufen, ich will da auch gar nicht kleinlich sein. Auch wenn es schon seltsam ist, weil das kein Vertipper ist – liegen immerhin 4 Tasten zwischen dem richtigen und dem falschen Buchstaben… Aber nach diesem ganzen Bohei mit Notar und Beglaubigung und KOSTENPFLICHTIGEM ZWANGSEINTRAG im Handelsregister – kann ich ja wohl erwarten, dass man wenigstens den Firmennamen richtig schreibt. Weil – und das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: UNSEREINER als Unternehmer ist ja verpflichtet, bei B2B-Geschäften im EU-Ausland sorgfältig die Umsatzsteuer-ID zu prüfen, bevor man eine Geschäftsbeziehung eingeht. Und wenn ich jetzt etwas in, sagen wir, Polen bestellen will und das Unternehmen prüft sorgfältig die Umsatzsteuer-ID, wie gesetzlich vorgeschrieben – Dann zahle ICH auf einmal 23% Umsatzsteuer, die mir nicht zurückerstattet wird. Und das alles nur, weil irgendeiner mit nem sicheren Job und ner geilen Pension es NICHT schafft, 14 effing Buchstaben korrekt abzutippen. Wenn er sie schon nicht kopiert… Allein beim Tippen ist mein Puls schon wieder auf ungesunde 280 Schläge pro Minute gestiegen – frag mich nicht, wie ich getobt habe, als ich den Brief in der Hand hatte (und natürlich ist für solche Sache niemand telefonisch erreichbar)... Andererseits ist so eine Tirade am Montagmorgen vielleicht ganz gut – und ich kann den Rest der Woche entspannter angehen… Oder auch nicht: Immerhin fehlt mir jetzt die Transition zu einem guten Pitch – und damit ist das Bundeszentralamt für Steuern jetzt auch noch für fehlenden innerdeutschen Umsatz verantwortlich. Aber gut, dann kriegen sie auch weniger Geld von mir – haben sie jetzt davon. Markus PS: ich bin ab Donnerstag in Berlin – wer noch? |
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Kennst du den allerersten Bond Streifen, Reader? James Bond – 007 jagt Dr. No Ich hab mir den letztens mal wieder angeschaut – einfach ein Klassiker. (vielleicht war meine Prokrastinationsmotivation aber auch einfach grad auf dem „nächsten Level”) Jedenfalls: Nach gut 10 Minuten wird Bond dem Zuschauer „vorgestellt”. Natürlich in einem schicken Casino. Man sieht eine attraktive Brünette, die Bakkara spielt gegen einen Mann, der nicht zu sehen ist. Sie verliert immer wieder, wird wütend… Besteht aber darauf, weiterzuspielen. Der Gegner (den man nicht sieht), meint: „Ich bewundere Ihren Mut, Miss…?” „Trench”, sagt sie mit leicht irritiertem Gesichtsausdruck. „Sylvia Trench. Ich bewundere Ihr Glück, Mister…?” Die Kamera schwenkt um, man sieht Sean Connery, der sich gelangweilt eine Zigarette anzündet. „Bond. James Bond.” Außer der Codenummer 007 und dem dämlichen Martini ist diese Aussage doch das, was Bond ausmacht, oder? Seit Jahrzehnten hat jeder bei Bond im Kopf: Bond. James Bond.” Ist dir aufgefallen, dass der gute alte James diese ikonische Vorstellung einfach von Sylvia Trench geklaut hat? Und dann natürlich auch ihr Herz – wie immer… Da hat der gute Gentleman seine Gegenüber einfach gespiegelt… Also genau das, was wir bei Copy versuchen: Wir verwenden die Worte unserer Zielgruppe, um ihr Problem und unsere Lösung zu beschreiben. Das funktioniert bei Copy genauso wie im Gespräch – durch „Mirroring” schaffen wir es, „Rapport” aufzubauen. NLP Grundlagen. Und schon ist verkaufen einfach. Markus |