Damals.

​
​

Damals hat ja Archimedes angeblich beim Bad in einem Holzzuber entdeckt, wie er den Goldgehalt der Krone von König Hieron II. messen kann – weil er just in dem Moment, als er wie Gott ihn schuf ins Wasser glitt, die Verdrängung des selbigen beobachtet hat. Woraufhin er wohl laut schreiend nackt durch die ganze Stadt gerannt ist, das erspar ich dir lieber.

​
​

Und seitdem schreit man das, wenn einen eine plötzliche Erkenntnis übermannt, vorwiegend von einem großen (geistigen) Problem.

​
​

Carl Friedrich Gauß hat das 1796 sogar in seinem Notizbuch notiert, als er entdeckte, dass sich jede positive ganze Zahl als Summe von höchstens drei Dreieckszahlen darstellen lässt:

​
​

„ΕΥΡΗΚΑ! num = Δ + Δ + Δ“.

​
​

Und mein HEUREKA Moment war gestern…

​
​

Ich mach mir nämlich schon länger Sorgen wegen der geplanten Abschaltung der customGPTs von OpenAI, am 11. Dezember diesen Jahres ist es soweit.

​
​

Immerhin hab ich ein paar davon verkauft. Und klar könnte ich jetzt sagen, „not my fault”, ich hab sie zur Verfügung gestellt im Rahmen eines Zug-um-Zug-Geschäfts und wenn der Plattformanbieter entscheidet, das gibt’s nicht mehr, dann gibt’s das halt nicht mehr.

​
​

Aber…

​
​

HEUREKA!

​
​

Hab ich dich tatsächlich ne Möglichkeit gefunden, wie alle ursprünglichen Käufer die customGPTs weiternutzen können.

​
​

Und zwar nicht mit der tollen Möglichkeit von ChatGPT, die einfach in „Plugins” zu migrieren, das hätte nämlich einen entscheidenden Nachteil:

​
​

Plugins kann nur ICH mit MEINEM Account nutzen, du hättest also gar nix davon (falls du mal was wie MEFFdigital, TRIP oder so gekauft hast).

​
​

Die Lösung kostet mich zwar unfassbar viel Zeit, aber:

​
​

Was macht man nicht alles für seine Kunden ¯_(ツ)_/¯

​
​

Markus

​
​

PS: tldr – wenn du mal ein customGPT von mir gekauft hast, kannst du das ab 11. Dezember trotz „Abschaltung” weiter nutzen, Details kommen dann in Thrivelearn.

​
​

Mit ChatGPT.

Dass am Sonntag die Uhren umgestellt werden auf Winterzeit, brauch ich dir ja nicht erklären…

​
​

Aber:

​
​

Ich hab dieses Jahr regelrecht Panik davor!

​
​

Seit zwei, drei Wochen wacht Söhnchen schleichend immer etwas früher auf…immer so ein paar Minuten, aber heute zum Beispiel ist er seit kurz vor Vier wach.

​
​

Und wenn jetzt die Uhr umgestellt wird…

​
​

Dann ist das ja kurz vor Drei.

​
​

Und da ich ja ein Gewohnheitsmensch bin, werd ich nicht auf einmal anfangen, ne Stunde früher ins Bett zu gehen – wie auch, an irgendeiner Stelle muss ich mich ja um das ganze Zeug immer kümmern.

​
​

Man könnte also fast sagen:

​
​

Der Kerl wird mir die Stunde klauen, die mir eigentlich geschenkt werden sollte und hat vermutlich nicht einmal ein schlechtes Gewissen deswegen.

​
​

Und ich kann NICHTS dagegen tun.

​
​

Dafür hab ich ne interessante Outreach-Nachricht bekommen die Woche. Wobei „interessant” falsch ist, sie war richtig gut.

​
​

Nächste Woche hab ich nen Zoomcall mit dem Akquirierenden, den wart ich mal noch ab und dann erklär ich dir mal, was an der Outreach-Nachricht so gut war und warum sie (bei mir) funktioniert hat.

​
​

Markus

Das sind NICHT unbedingt die Worte, die ich hören will von einem „professional”.

​
​

Gesagt hat der gute Mann sie leider Gottes trotzdem gestern, direkt nach einem von Kopfschütteln begleiteten „oh, oh, oh…”.

​
​

Hintergrund:

​
​

Unser Ofen ist kaputt, der geht nicht mehr an. Der Herd funktioniert aber wunderbar und das ist leider so ein Kombigerät.

​
​

(ist es glaub meistens, ich hab ja keine Ahnung…)

​
​

Und was war das überhaupt für ne Odyssee, den Mann überhaupt mal zu uns nach Hause zu bringen!

​
​

In unserer wunderschönen Küche haben wir nämlich einen Gasherd und damit auch einen Gasofen. Nur leider…

​
​

Ein Gastromodell. Übergröße mit einem Meter Breite.

​
​

Und das von nem Hersteller, der augenscheinlich überhaupt nur von zweieinhalb Betrieben im Mitteleuropäischen Raum gewartet werden darf – so hat es sich zumindest angefühlt, nachdem wir wochenlang nur Absagen bekommen haben:

​
​

„Tut uns leid, bei dem Hersteller darf keiner von uns ran.” oder „Oh – da lassen wir die Finger von, ich weiß auch nicht, an wen sie sich da wenden könnten…” und ähnliche Ausreden.

​
​

Also musste ich, vor allem in Hinblick auf die nahende Laible-Zeit, den Joker ziehen:

​
​

Ich hab Schwiegermama beauftragt.

​
​

Und die hat es tatsächlich in nur knapp 6 Wochen geschafft, einen Betrieb ausfindig zu machen, der sich das Ding zumindest einmal anschaut.

​
​

Der Ofenwarter (sagt man das so?) kommt also, ist super nett, freut sich, was wir für ein geiles Ding wir da haben (hätten wir, würde alles funktionieren), schraubt erstmal alles auseinander, leuchtet, macht die Sicherung am Sicherungskasten raus, zieht, biegt, flucht, weil er sich schneidet und kommt zum Ergebnis:

​
​

„Jaa…müssen wir mal schauen….weiß ich jetzt auch nicht…”.

​
​

Und das wird er jetzt wohl tun, immerhin hat er alles wieder zusammengebaut, bevor er gefahren ist und meinte:

​
​

„Ich schau mal, ob ich da Ersatzteile herbekomme. Aber leicht wird das nicht.”

​
​

Leider hab ich zu wenig Erfahrung mit sowas, aber so ein bisschen ein Gschmäckle hat das ja schon…

​
​

Ich mein:

​
​

An seiner Stelle würd ich es genauso machen, um den Preis ein bisschen nach oben zu treiben ¯_(ツ)_/¯

​
​

Ich nehm also noch Wetten entgegen, Reader:

​
​

Kann Katti Laible backen zur Adventszeit – oder nicht?

​
​

Und nein, ein neuer Ofen soll nach Möglichkeit nicht in Frage kommen…damit der in die Küche passt, müsste es

​
​

  1. wieder ein Gastroding sein
  2. in Übergröße, aber nicht zu groß
  3. und Gas sein, wir haben keinen passenden Stromanschluß

​
​

Markus

​
​

PS: hab ich erwähnt, dass vorgestern die Spülmaschine den Geist aufgegeben hat? Nein?

​
​

Ich war gestern mal nach einer neuen schauen…

​
​

Rate mal, warum sich der Kauf ebenfalls als extrem schwierig herausgestellt hat.

Ich weiß nicht, ob sich das inzwischen rumgesprochen hat, Reader, aber ich verdiene mein Geld mit dem SCHREIBEN von Texten.

​
​

Dafür muss man sitzen. Am besten am Schreibtisch, mit nem Kaffee daneben und ein paar Stunden am Stück, in denen keiner was von einem will, man ändert höchstens mal die Playlist.

​
​

(Hab ich mal irgendwo gelesen. Muss schön sein.)

​
​

Gestern ging's morgens los mit Töchterchen in die Schule und Söhnchen in die Kita, danach bin ich mit Katti zum Arzt gefahren und hab im Wartezimmer gesessen, dann kamen Meetings, bei denen ich mich ehrlich gefragt hab, wer die eigentlich angesetzt hat – und warum, und kaum war das letzte vorbei, musste ich schon wieder los, Töchterchen von der Schule abholen und mit ihr direkt weiter zum Reiterhof.

​
​

Als wir wieder daheim waren, war's Abend.

​
​

Wann bitte soll ich da noch schreiben??

​
​

Ich hatte den Tag morgens schon abgehakt. Wenn der Kalender so aussieht, brauch ich mir gar nicht erst einreden, dass da noch was geht.

​
​

Und dann das:

​
​

Die erste Idee kam im Auto. Im Wartezimmer kam die nächste, und auf dem Reiterhof ging's munter weiter. Und zwar nicht die Sorte, die man sich halt mal notiert und nie wieder anschaut. So gute, dass ich sie sofort aufgeschrieben oder ins Plaud gesprochen hab, damit sie mir bis zum Abend nicht abhandenkommen.

​
​

Abends hab ich mich dann hingesetzt und alles in einem Rutsch runtergeschrieben, ohne erst ewig auf ein leeres Dokument zu starren.

​
​

(Mein schön durchgeplanter Schreibtag kriegt das übrigens selten so hin. Das ärgert mich fast mehr als die Meetings.)

​
​

Ich glaub, das hat mit Erwartung zu tun. Am Schreibtisch soll jetzt bitte was Gutes rauskommen, schließlich hab ich mir extra Zeit dafür genommen. Im Auto erwartet keiner was von mir, ich selbst am allerwenigsten, und genau da tauchen die Ideen dann auf.

​
​

Wer weniger erwartet, ist wacher.

​
​

Mit Mails ist es übrigens genauso. Die, die unbedingt gut werden muss, wird meistens brav. Die guten Sätze kommen eher, wenn's gerade gar nicht drauf ankommt.

​
​

Ich hör jetzt trotzdem nicht auf zu planen, dafür häng ich zu sehr an meinem Kalender. Aber über volle Tage meckere ich in Zukunft vielleicht ein bisschen leiser.

​
​

Ein paar ruhige Stunden am Schreibtisch hätt ich trotzdem gern mal wieder ¯_(ツ)_/¯

​
​

Markus

​
​

PS: Was da im Auto oder im Wartezimmer entsteht, sind erstmal Schnipsel. Und aus nem Schnipsel wird nicht von allein eine Mail, die jemand bis zum Ende liest.

​
​

​Wie du das schaffst, zeig ich dir in Sirene.​

Da zahlt der Kerl effing 3.000 Dollar (in Buchstaben: dreitausend), nur um einmal 30 Minuten mit Iman Gadzhi 1:1 zu quatschen!

​
​

So jedenfalls hat Tomek mir das mal von einem Kollegen erzählt…

​
​

(Ich hab’s mal grob überschlagen: das sind 100 Dollar pro Minute. Ich hoffe, er hatte seine Fragen vorher aufgeschrieben.)

​
​

Und dann bietet Iman ihm einen Job an, für um die 4.000 Dollar im Monat.

​
​

Lass dir das auf der Zunge zergehen. Gerade eben hat der Mann noch 100 Dollar pro Minute hingeblättert, um eine halbe Stunde mit Iman reden zu dürfen, und jetzt könnte er jeden Tag mit ihm arbeiten und würde dafür sogar noch bezahlt.

​
​

Er sagt NEIN.

​
​

Warum?

​
​

Er hat von anderen gehört, die „Guru Tax“ sei zu hoch. So nennt man in der Szene den Preis, den du angeblich zahlst, wenn du für einen bekannten Namen arbeitest.

​
​

Von wem er das gehört hat? Keine Ahnung. Ich tippe auf Leute, die selbst noch nie für Iman gearbeitet haben.

​
​

Das Absurde daran: Der Mann hatte den besten Beweis, den es gibt, für das, was Iman ihm wert ist. Sein eigenes Konto. 3.000 Dollar für eine halbe Stunde zahlt kein Mensch für jemanden, von dem er nichts lernen will.

​
​

Und dann hat er dem Gerede von anderen mehr geglaubt als seiner eigenen Überweisung.

​
​

Viele Copywriter machen den gleichen Bullshit…gehörst du dazu, Reader?

​
​

Deine Liste kauft seit Monaten, wenn du lange Mails schreibst. Dann liest du auf LinkedIn, lange Mails liest heute keiner mehr. Und du fängst an zu kürzen.

​
​

Deine Zahlen sagen das eine, irgendein Fremder sagt das andere, und du glaubst dem Fremden.

​
​

Wenn du schon andere fragst, dann frag wenigstens Leute, die wissen, wovon sie reden.

​
​

Dafür gibt’s den Copy Club, den ich mit Laura & Chris mache. Da sitzen Leute, die selbst jeden Tag schreiben und verkaufen. Die kennen den Unterschied zwischen einer Meinung und einer Zahl auf dem Konto.

​
​

​30 Tage kosten dich 1 Euro. Das sind ungefähr 0,0023 Cent pro Minute, wenn ich jetzt nicht grob falsch rechne ¯_(ツ)_/¯ ​

​
​

Iman ist da etwas teurer.

​
​

Markus

​
​

PS: Falls du dich fragst, was ich gemacht hätte: angenommen und die Guru Tax von den 4.000 Dollar bezahlt.

​
​

Der Mann hat 3.000 Dollar für einen Call hingelegt, aus dem ein Jobangebot wurde. Das ist wahrscheinlich der teuerste Lead, den ich je gesehen hab.

​
​

Den lässt man doch nicht liegen.

Mir ist gestern beim Durchscrollen meiner eigenen Mails was aufgefallen, Reader.

​
​

Am 4. Oktober hab ich dir von Kattis Geburtstag erzählt. Vom Geschenk, das ich wegen des Feiertags jedes Jahr auf den letzten Drücker besorgen muss, und von Kattis Spürnase, die sogar meine Gummibärchen unterm Kofferraumboden gefunden hat.

​
​

Und dann hab ich die Mail mit einer Frage beendet:

​
​

„Kommst du drauf, was der seltsame, abstrus einfache Trick war?“

​
​

Und dann…

​
​

NICHTS.

​
​

Am nächsten Tag hab ich mich über die Kürbiswelt aufgeregt. Danach kamen Schneeballsystem, Lumpy Mails, HAKEN und ein BMW auf dem Bäckerparkplatz. Die Auflösung hab ich schlicht vergessen.

​
​

Das ist ungefähr so, als würde ich dir einen Witz erzählen und vor der Pointe aufs Klo gehen.

​
​

Und nie wiederkommen.

​
​

Mein Copywriter-Ich hat beim Draufschauen kurz den Kopf auf die Schreibtischplatte gelegt. Weil ich genau das seit Jahren predige. Es steht sogar in VEED, Regel 50:

​
​

Wer Neugier weckt, muss liefern. Sonst öffnet der Leser die nächste Mail ein bisschen misstrauischer.

​
​

Und irgendwann gar nicht mehr.

​
​

Ein paar von euch haben trotzdem geraten. Ganz ohne Auflösung, einfach so. Das rechne ich euch hoch an.

​
​

Jemand hat getippt, ich hätte es ins Büro bestellt. Gar nicht so weit weg, aber nein.

​
​

Und mein persönlicher Favorit: Ich hätte den Paketboten bestochen, damit er mir das Ding extra am Sonntag liefert.

​
​

Ehrlich gesagt wär ich da gern selbst draufgekommen.

​
​

Also, mit über zwei Wochen Verspätung, hier ist er, der seltsame, abstrus einfache Trick, mit dem ich einen vertikalen Indoor-Gemüsegarten vor Kattis Spürnase versteckt hab, obwohl das Ding verpackt so groß war, dass es kaum ins Auto gepasst hat:

​
​

Ich hab ihn zu meinen Eltern bestellt.

​
​

Ja.

​
​

Das war's.

​
​

Ich merk gerade selbst, wie das klingt. Zwei Wochen Spannung, ein bestochener Paketbote im Rennen, und dann das.

​
​

Damit hab ich es geschafft, in einer einzigen Geschichte beide Fehler zu machen, die man mit Neugier machen kann. Erst gar nicht liefern. Und dann was liefern, das kleiner ist als der Aufbau davor.

​
​

Zu meiner Verteidigung: Der Trick ist wirklich gut. Katti findet dort nichts, weil sie dort nicht sucht. Und ich kann das Versteck nicht vergessen, weil das Geschenk gar nicht bei mir ist, mein Papa wiederum aber jemand ist, der mich seit Lieferung ungefähr zweimal täglich kontaktiert hat, um mir zu sagen, ich solle nicht vergessen, es rechtzeitig zu holen.

​
​

Hätte ich das am 4. Oktober gleich verraten, wär's eine nette Pointe gewesen…

​
​

Falls du nächstes Jahr selbst was verstecken musst: Gern geschehen.

​
​

Markus

​
​

PS: wie schade ist es denn, dass man ein offensichtlich so gutes Werk wie VEED quasi nicht mehr kaufen kann?

​
​

Himmel auch – dieser kurze Anflug von Business-Midlife-Krise im März war echt scheiße…

​
​

Hast du meine Mails da schon gelesen?

Was für ein unfassbar hässliches Geräusch:

​
​

KRRRRKKKS!

​
​

Während ich Freitag um kurz nach halb Acht beim Verlassen meiner Lieblingsbäckerei, mit 5 frischen Ofennudeln im Gepäck, dem Abschiedsgruß noch auf den Lippen schon an den ersten Call des Tages denke – hör ich es.

​
​

Das hässliche Geräusch, das Auffahrunfälle verursachen.

​
​

Wenn man ein bekanntes Geräusch hört, schaltet der Körper ja irgendwie auf Autopilot, zumindest ist das bei mir so und quasi bei jedem, den ich kenne, ich dreh also den Kopf in Richtung des Geräuschs und sehe:

​
​

Nichts.

​
​

Normalerweise müsste man ja den Unfall sehen.

​
​

(keine Angst, ich wollte nicht gaffen – wie gesagt, einfach der Autopilot, Reader...)

​
​

Da ist aber keiner.

​
​

Bis mein Blick auf mein Auto fällt.

​
​

Ich hab nen Moment gebraucht, um das zu begreifen. Mein Auto stand da, wo ich es geparkt hatte, ist ja auch irgendwie logisch. Aber vor meinem Auto stand ein BMW und zwar so eng, Schnauze an Schnauze, wie man es sonst vom Kuss nach dem Ja-Wort kennt.

​
​

Da ist mir einer auf dem Parkplatz der Bäckerei frontal ins Auto gefahren.

​
​

War ihm sichtlich peinlich, er hat nämlich erklärt, wie es dazu kam. Wohl, weil ich ihn angeschaut hab wie so ein Teletubby, weil ich mir partout nicht erklären konnte, wie zur Hölle man es schafft, auf diesem Parkplatz frontal in ein anderes Auto zu fahren…

​
​

Und zwar:

​
​

„Ich dachte, ich hätte auf P gestellt, wollte aussteigen und dann rollt es einfach los.”

​
​

Was soll man da sagen?

​
​

Verlass dich lieber nicht auf Technik ¯_(ツ)_/¯

​
​

Ist wie beim Copy schreiben: auch wenn du mit KIs wie der Pure Persuasion AI grundsätzlich geile Copy schreiben kannst, bist du immer davon abhängig, dass die Dienste grad laufen…

​
​

Und wenn mal nix geht, weil Cloudflare wieder down ist, dann stehst du halt da. Wenn du dann nicht jahrelange Erfahrung im Copy schreiben von Hand hast, wird’s schwer…

​
​

Was aber immer geht:

​
​

​Ne gute Story erzählen – lernst du hier.​

​
​

Markus

Es tut mir leid, Reader!

​
​

Wenn dich mein Angebot gestern getriggert hat, dann war das natürlich so gewollt absolut keine Absicht.

​
​

Naiv wie ich bin, dachte ich ja, ich tu dir was gutes, wenn ich dich selbst aussuchen lass, was HAKEN dir wert ist…

​
​

Aber nein:

​
​

Als Psychopathen musste ich mich beschimpfen lassen!

​
​

Kannst du dir das vorstellen?

​
​

Ich hätte ja nicht gedacht, dass man das so auslegen kann…

​
​

Umso wichtiger ist:

​
​

Wenn du Copy schreibst, schalt dein Hirn an!

​
​

Immer.

​
​

Siehst du ja, sogar so etwas harmloses wie ein „pay what you want” Angebot sorgt anscheinend dafür, dass Menschen sich schlecht fühlen…

​
​

Dabei war doch alles, was ich wollte:

​
​

​Dass du dir hier HAKEN kaufst und dir nen vernünftigen Preis aussuchst, mit dem ich auch happy bin.​

​
​

Jetzt bin ich mir allerdings unsicher, ob ich das weiterhin machen soll – ich will ja nicht schuld sein.

​
​

Ich könnte ja auch einfach mal den Durchschnittspreis aller Verkäufe ausrechnen und den draufschreiben?

​
​

Wobei du da wahrscheinlich schlecht weg kommst, es waren auch 3-stellige Beträge dabei. Wohl von Menschen, die wissen, wie wichtig eine gute Headline ist.

​
​

​Und in Haken findest du die 100 besten, die je geschrieben wurden – mit ausführlicher Erklärung, warum die so gut sind und wie du das adaptieren kannst.​

​
​

Ich erklär dir da die ganze Mechanik dahinter und du bekommst sogar einen Prompt zu jeder Headline, damit die KI deiner Wahl (ich wäre ja für Pure Persuasion AI) die Mechanik dahinter auf dein Angebot ummünzt. Oder das deines Kunden.

​
​

Markus

​
​

PS: für den Moment bleibts dabei, dass du zahlen kannst, was du willst.

​
​

Aber ich denke, allzu lange mach ich das nicht.

Ich muss dir was beichten, Reader.

​
​

Ich hab mich in den letzten Jahren ziemlich oft über die Ogilvy-Fanboys lustig gemacht.

​
​

Du kennst die Nummer: „80 % des Erfolgs hängen an der Headline“. Und weil ein Betreff ja irgendwie auch eine Headline ist, hängt dein Newsletter angeblich zu 80 % an der Betreffzeile.

​
​

Quatsch.

​
​

Dabei bleib ich auch. Gelesen wird zuerst der Absendername, und wenn der nervt, rettet dich der genialste Betreff der Welt nicht mehr.

​
​

Aber:

​
​

Ich hab die letzten Wochen damit verbracht, die 100 besten Headlines aller Zeiten auseinanderzunehmen. Die Liste, die seit Jahrzehnten als dünnes PDF mit Jay Abrahams Namen drauf durch die Copywriter-Szene geistert. Ich bin sie Zeile für Zeile durchgegangen, bis ich bei jeder einzelnen wusste, welches Rädchen sich da eigentlich dreht.

​
​

Und irgendwann dazwischen musste ich mir eingestehen:

​
​

Ogilvy hatte recht.

​
​

Zumindest bei Headlines.

​
​

Nummer 15 zum Beispiel:

​
​

„When Doctors ‚Feel Rotten‘ This Is What They Do“

​
​

Laut Überlieferung hat man damals eine höflichere Fassung dagegen getestet. „Don’t Feel Up To Par“ statt „Feel Rotten“.

​
​

Ergebnis: ungefähr die Hälfte der Antworten.

​
​

Ein einziger Ausdruck, und jeder zweite Interessent war weg.

​
​

Und so geht das hundertmal. Ein „little“ hier, ein „these“ da, und jedes Mal entscheidet ein Wort darüber, ob jemand weiterliest oder umblättert.

​
​

Deshalb gibt’s das jetzt als eBook:

​
​

​HAKEN.​

​
​

Hundert Alte Klassiker, Endlich Neu. (Ja, hab ich mir selbst ausgedacht. Ja, ich bin stolz drauf.)

​
​

Zu jeder der 100 Headlines kriegst du:

​
​

  • warum sie damals funktioniert hat
  • wo du die Mechanik heute einsetzt, von der Betreffzeile bis zum Reel-Hook
  • vier fertige deutsche Varianten
  • eine Formel zum Nachbauen und einen Prompt für die KI

​
​

Rund 42.000 Wörter, also eher weniger was für die Mittagspause zwischen zwei Calls.

​
​

Natürlich hat auch HAKEN einen…Haken:

​
​

Den Preis.

​
​

Irgendwas ist schließlich immer. Du musst nämlich… ach, schau’s dir einfach selbst an:

​
​

​Hier geht’s zu HAKEN und den 100 besten Headlines, die je geschrieben wurden – inkl. ihrer Übersetzung für 2026.​

​
​

Markus

​
​

PS: wie immer gilt:

​
​

Wer weiß schon, wie lange ich mir den Preis noch leisten kann…

​
​

🫣

Erinnerst du dich an meine Mail vom 13. Oktober diesen Jahres, Reader?

​
​

(falls es mit dem Kurzzeitgedächtnis bei dir ähnlich schwierig ist, wie bei mir: hier kannst du nochmal nachlesen)

​
​

Jedenfalls hab ich dir da ja einen Tipp gegeben – oder eher mehrere, wie du erfolgreich Kunden gewinnst.

​
​

Es ging ja darum, dass du gar nicht immer unbedingt deinen Zielkunden „erreichen” musst, sondern einfach nur jemanden, der dann dafür sorgt, dass sich dein Zielkunde bei dir meldet.

​
​

Ja, die Süßigkeiten klappen – außer, wenn die halbe Belegschaft aus Dinkel-Dörthes, Tofu-Torbens oder Keto-Katharinas besteht.

​
​

Dann hast du verkackt.

​
​

Was ich jedenfalls immer versuche, ist folgendes: vorher zu wissen, auf welche Art von Trigger Personen im Umfeld meines Zielkunden anspringen.

​
​

Und ich hab das auch schon mal sehr…hm, ich muss fast sagen, „unmoralisch” gemacht.

​
​

Damals wollte ich einen Kunden gewinnen, der partout keinen Bock hatte, als Kunde gewonnen zu werden, zumindest hat er auf keinen meiner Versuche reagiert.

​
​

Was ich aber wusste:

​
​

Im Büro seiner Sekretärin waren einige Orchideen und andere Pflanzen, das hat man von der Straße aus gesehen. Und die Sekretärin auch.

​
​

Sah aus wie ne Lisbeth: der typische Vorzimmerdrache, den man sich vorstellt.

​
​

Also dachte ich mir, die muss ich davon überzeugen, dass der Chef mich kontaktieren will.

​
​

Mein Plan:

​
​

Emotionale Erpressung vom Feinsten.

​
​

Ich hab eine hübsche, kleine Orchidee gekauft…in einen alten Pokerkoffer (halt so ein Metallköfferchen, schwarze Ober- und Unterseite, silberne Ränder) mittig auf die Fläche ein Loch gebohrt, die Orchidee „ausgepflanzt”, durch das Loch gesteckt, im Koffer die Erde wieder drumrum gepackt und den Koffer per Zahlencode verschlossen.

​
​

Ab in einen Versandkartin, adressiert an die Sekretärin und noch ein kleines Kärtchen dabei:

​
​

„Ich sterbe, wenn Ihr Chef mich nicht anruft…2 Minuten reichen.”

​
​

Und meine Handynummer dazu…

​
​

Ich hab das Tracking natürlich live online mitverfolgt…und keine 10 Minuten nach Zustellung klingelt mein Handy.

​
​

Hätte das mit den Süßigkeiten von vorgestern genau so funktioniert? I doubt it.

​
​

Deshalb ist es so wichtig, die richtigen Ideen zu haben, wenn du mit lumpy mails Kunden gewinnen willst.

​
​

Wie du auf die richtige Idee kommst:

​
​

​Das lernst du in Teil 1 von Karlas „Post mit Beule” Workshop.​

​
​

In Teil 2 geht’s dann an die Umsetzung.

​
​

Und ich kenn zwar „Post mit Beule” nicht, aber dafür kenn ich Karla. Und bei ihr bin ich ziemlich sicher:

​
​

Die liefert immer mehr, als sie versprochen hat.

​
​

Und damit sie damit nicht so allein ist:

​
​

Wenn du über meinen Link oben kaufst, kriegst du noch vollautomatisch mein VEED, BANG! und How To Manipulate People Online (fast) dazu.

​
​

Wenn du dir die aktuell kaufen würdest, wärst du bei über 3500 Euro…netto.

​
​

Du machst also nen ziemlich geilen Deal ¯_(ツ)_/¯

​
​

Markus

​
​

PS: wenn du nicht kaufst: das war’s mit Angeboten dazu von mir, findet ja auch schon nächsten Montag statt, der Workshop…

​
​

Also, letzte Chance:

​
​

​Hier.​

​
​
​

PPS: du kannst dir das Geld natürlich auch sparen…

​
​

Es könnte nämlich sein, möglicherweise – also rein hypothetisch – wäre es möglich, dass schon morgen ein neues Angebot von mir in meiner Mail drin ist.

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