Ich bin ja kein Geizhals, ABER…

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Das gestern war zu viel des Guten, Reader!

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Aber erstmal: weißt du, was richtig scheiße daran ist, wenn du Texter bist?

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Du verstehst Sprache. Und ordnest sie automatisch ein, immer und überall. Schlimm ist, dass du das immer wertend machst, ich zumindest. So richtig blöd ist dann, wenn dir selbst auffällt, was für einen Mist du da von dir gibst.

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Wie ich gestern:

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„Ich bin ja kein Geizhals, aber –”.

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Vermutlich (ohne den Geizhals, klar) der meistgehörte Satz an deutschen Stammtischen, oft in Bezug auf eine politische Position, die weit außerhalb des sinnvollen Spektrums liegt.

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Und jeder, der sich auch nur ansatzweise mit Sprache und ihrer Wirkung beschäftigt, weiß:

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Wenn ein Nebensatz mit „aber” losgeht, ist der Hauptsatz vorne dran quasi useless. Sagt man, stimmt aber nicht ganz. Der Nebensatz, der mit „aber” startet, ist nämlich gar kein Nebensatz im klassischen Sinn, weil das „aber” zwei gleichwertige Hauptsätze in Form einer koordinierenden Konjunktion miteinander verbindet.

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Warum fühlt es sich trotzdem so an?

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Weil wir Menschen dumm nicht ganz so intelligent sind, da gibt’s mit dem Rezenzeffekt sogar einen Namen für das Phänomen, unser Hirn merkt sich aber das zuletzt gehörte am besten und die Gewichtung verschiebt sich nach hinten.

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Aber genug trockene Theorie, es geht ja konkret um gestern:

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Kattis Geburtstag und wir wollten das ganz gemütlich angehen und nach Kaltenberg in die Kürbiswelten.

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Schon auf dem Weg zum Parkplatz schwant mir übles, ist doch die normale Zufahrt gesperrt und man wird außen rum geleitet…der Parkplatz dann: brechend voll. Aber vielleicht verteilt es sich ja ganz gut am Gelände…

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Am Arsch.

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Die Kürbiswelt war so dermaßen überfüllt, dass mir (ohne Witz) ständig irgendjemand auf die Zehen getreten ist.

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(wenn du weißt, was ich in der Regel für Schuhe trage, weißt du, dass mir das weh tun muss)

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Hundi hat sich ebenfalls sau unwohl gefühlt und selbst Söhnchen ist nach nicht einmal 30 Minuten komplett gekippt und hat sich die Seele aus dem Leib geheult.

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Dabei war das letztes Jahr so schön da…Töchterchen ist sogar in einem zum Boot geschnitzten Kürbis auf dem See gepaddelt…aber gut, da war ja auch schlechteres Wetter, gestern war wirklich Kaiserwetter.

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Jedenfalls:

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Ich hab mich so was von abgezockt gefühlt von den Eintrittspreisen, das glaubst du nicht.

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Vor allem, weil die groß und breit an mehrfacher Stelle auf ihrer Website schreiben, dass nur eine begrenzte Zahl Besucher eingelassen werden und man nur sicher reinkommt, wenn man möglichst schnell Tickets kauft.

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Seid halt wenigstens ehrlich im Marketing…

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Markus

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PS: war echt ein Reinfall. Wir waren nur so lang (rund 30 Minuten) drin, weil wir nicht schneller rauskamen.

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Zu voll.

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Vielleicht nächstes Jahr wieder, falls wir den Klimawandel bis dahin gestoppt kriegen ¯_(ツ)_/¯

Keine Ahnung, was wer sich dabei gedacht hat, aber…

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Warum muss Katti immer ausgerechnet am Tag nach einem bundesweiten Feiertag Geburtstag haben?

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Ich will mich nicht beschweren, bin aber durchaus der Meinung, dass das mir als Ehemann unnatürlich große Steine in den Weg legt:

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Frische Blumen? Kannst du vergessen in der Regel, zumindest nicht so, dass sie morgens beim Aufstehen schon da sind.

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Und erst das Geschenk!

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Wann soll ich das denn bitte kaufen, wenn nicht am Tag vorher?

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Es ist jedes Jahr dasselbe…

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Ich mein, klar – ich könnte natürlich im Vorfeld schon für ein Geschenk sorgen, mich „rechtzeitig” drum kümmern, dass es im Haus ist und ich gar nicht erst in die jährliche Bredouille komme, mir schweißgebadet am 03. Oktober Gedanken darüber zu machen, was ich jetzt verschenken kann – und wo ich’s herbekomme.

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Aber…

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Das führt natürlich direkt zum nächsten Problem:

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Wohin mit dem Geschenk, wenn ich es schon Tage, wenn nicht Wochen oder Monate vorher besorge?

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2 Möglichkeiten:

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Normale „Verstecke”, die findet Katti, noch bevor das Geschenk dort drin wär. Die hat da irgendwie nen Riecher für…

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(sie hat sogar schonmal ne Tüte Gummibärchen, die ich mir ganz heimlich gekauft hab, entdeckt. Im Auto. Unter dem Kofferraumboden. Ich war mir 100% sicher, sie wüsste gar nicht, dass man den Boden anheben kann und da drunter noch Platz ist…aber keine 2 Stunden, nachdem ich da Gummibärchen versteckt hab….zack, macht sie auf.)

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Oder ich versteck es soooo gut, dass ich es selbst nicht mehr finde, sobald sie Geburtstag hat.

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(lach nicht, Reader. Ich käme selbst nicht auf so eine Idee, wenn nicht genau das schon passiert wäre…)

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Dieses Jahr hab ich deshalb einen seltsamen Trick zum ersten Mal erfolgreich angewendet, der hervorragend funktioniert hat.

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So abstrus simpel, dass man gar nicht drauf kommt…

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Und das, obwohl Kattis Geschenk – ein vertikaler Indoor-Gemüse-Garten – sogar so viel Platz verpackt einnimmt, dass es kaum ins Auto gepasst hat.

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Kommst du drauf, was der seltsame, abstrus einfache Trick war?

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​

Markus

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PS: drück mir die Daumen, dass mein Geschenk jetzt dann gleich so gut ankommt, wie ich mir das vorgestellt hab…

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Sonst steh ich echt doof da, mehr hab ich nämlich nicht ¯_(ツ)_/¯

Gestern war Weltlächeltag, Reader.

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Und weil ich ein gründlicher Mensch bin, hab ich mir dazu ein Interview mit Rainer Stollmann durchgelesen (ja, in der BILD). Stollmann ist Lachforscher aus Bremen. Den Beruf gibt's wirklich, der Mann hat sich 1995 über die Natur und Kultur des Lachens habilitiert.

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Gleich die erste Antwort hat mich erwischt. Stollmann zitiert Loriot: Die Deutschen „brauchen ein Signal, damit sie wissen, dass sie lachen dürfen".

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Stimmt leider. Wir lachen meistens erst, wenn der Chef zuerst gelacht hat.

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Das bekannteste Lach-Signal der Welt hat übrigens ein Werbegrafiker gezeichnet. Harvey Ball, Worcester, Massachusetts.

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1963 meldet sich bei ihm eine Versicherung, die State Mutual, die gerade fusioniert hat, und wie das bei Fusionen so ist, sitzt die halbe Belegschaft mit Bauchweh am Schreibtisch und fragt sich, ob sie nächsten Monat noch einen hat, an dem sie sitzen kann und dann Geld dafür bekommt. Die Firma will Anstecker oder so, irgendwas, das die Leute aufmuntert.

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Stollmann nennt Lachen das älteste Mittel gegen Angst. Die Versicherung wusste das 1963 offenbar auch schon.

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Harvey malt also einen gelben Kreis. Setzt zwei Augen rein, das rechte ein kleines bisschen größer als das linke. Drunter einen Mund, der ihm etwas schief gerät.

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Keine zehn Minuten hat er dafür gebraucht. Honorar: 45 Dollar.

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Und dann…

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Geht das Ding durch die Decke. Anfang der 70er sind 50 Millionen Smiley-Buttons verkauft.

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Das Geld machen zwei Brüder aus Philadelphia, weil Harvey sich das Motiv nie hat schützen lassen.

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Ich hätte an seiner Stelle in die Tischkante gebissen.

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Harvey nicht. Sein Sohn hat später erzählt, was der Alte dazu gesagt hat: „Ich kann eh nur ein Steak auf einmal essen."

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1999 hat er dann den Weltlächeltag erfunden. Sein Smiley grinste inzwischen von jeder zweiten Kaffeetasse, und Harvey fand, dass dabei die Menschen zu kurz kommen.

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Wie kurz, hat Stollmann ausgerechnet. Vor 50 Jahren haben die Deutschen noch 15 bis 20 Minuten am Tag gelacht. Heute ist es deutlich weniger, vermutlich wegen Stress. Ein Erwachsener kommt auf etwa 25 Lacher am Tag, Kinder auf ein Vielfaches.

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(das mit dem Vielfachen glaub ich sofort. Ich wohne mit zweien davon zusammen)

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Und Hunde, sagt der Professor, können auch lächeln. Die sind uns darin sogar am nächsten.

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Ob Hundi damals um halb 5 bei minus 15 Grad gelächelt hat, weiß ich nicht. Ich war mit Frieren beschäftigt…

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Ich muss dir aber was gestehen, Reader...

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Ich bin kein Harvey Ball.

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Ich will das Steak. Und wenn's geht, auch das zweite. Dass hier verkauft wird, weißt du ja, steht schließlich in jeder Signatur.

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Aber da ist noch was, das mir fast genauso wichtig ist:

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Dass du beim Lesen ab und zu grinst, über Hundi, Töchterchen, Söhnchen, Katti oder über mich und das Finanzamt.

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Ich hoffe, meine Mails sind öfter mal dein Lach-Signal. Für zwei oder drei von deinen 25.

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Und falls nicht: Die hier hat dich wenigstens keine 45 Dollar gekostet ¯_(ツ)_/¯

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Markus

Es war einmal…

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So fangen viele gute Geschichten an, Reader.

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Und bei erstaunlich wenigen Salespages wird dann aber ein Sale draus.

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Seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, wird dir in der Marketing-Welt an allen Ecken und Enden gepredigt, wie wichtig gutes Storytelling ist…

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Weil Geschichten Bilder im Kopf des Lesers entstehen lassen, die merkt man sich ja bekanntlich besser als trockene Fakten. Außerdem verspürt man die Emotionen, die transportiert werden, fast als seine eigenen – denk mal drüber nach, wenn dir mal wieder die Tränen kommen, wenn dein Lieblingscharakter einen viel zu frühen Serientod sterben muss…

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Weißt du, was quasi NIEMAND macht?

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Sein Storytelling-Angebot über eine STORY verkaufen.

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Da gibt es dann doch nur Zahlen, Daten, Fakten, Features und – wenn man Glück hat – noch ein paar Benefits.

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Ganz ehrlich:

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Ich versteh das nicht ¯_(ツ)_/¯

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​

Markus

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PS: das einzige Storytelling-Offer, das ich kenne, das über eine Story verkauft…

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Verlink ich dir jetzt mal nicht.

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Ich will ja keine plumpe Werbung machen.

Wenn heute 11:00 Uhr noch nicht bei dir im Kalender steht, dann frag ich mich ernsthaft:

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Wie willst du rechtzeitig an den Zoom-Link kommen?

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Thorsten Kreutz & ich sind wieder einmal live in der Coaching Business Show…

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Ich bin da (wahrscheinlich) etwas voreingenommen, aber mir wurde zumindest einige Male zurückgespielt, dass das sehr wertvoll sei, da mal zuzuhören, zuzuschauen – oder sogar mitzumachen.

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​

Kriegst nämlich unter Umständen ein live 1:1 Coaching for free von uns.

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​

Was du tun musst:

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​Füg dir den Termin halt hier mit einem Klick zum Kalender hinzu.​

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(gut, es sind möglicherweise zwei oder drei Klicks, aber hey…)

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​

Und dann sehen wir uns heut um 11:00 Uhr.

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​

Markus

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PS: außerdem kriegst du anders den Zoomlink nicht, bisschen commitment braucht es da schon von dir, Reader...

Neulich im Supermarkt an der Kasse:

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Vor mir ein Mann, überschaubarer Einkauf: Toast, etwas Wurst, Käse, Toilettenpapier.

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Alles läuft normal, bis er die Karte zückt.

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PIIIIIIEEEEP. Vorgang abgelehnt.

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​

Nochmal.

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PIIIIIIEEEEP. Vorgang abgelehnt.

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​

Ein drittes Mal.

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​

PIIIIIIEEEEP. Vorgang abgelehnt.

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(du kennst dieses hässliche Piepen vom Kartengerät, wenn die Zahlung nicht durchgeht – oder, Reader?)

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Er wird rot. Schaut hilflos. Kramt im Portemonnaie. Hinter uns wird die Schlange, langsam ungeduldig und die ersten verdrehen genervt die Augen. Und ich merke, wie ihm jede Sekunde mehr zur Qual wird…

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Bevor’s ganz schlimm wird, mach ich nen langen Arm und sag „probieren wir’s mal mit meiner Karte, vielleicht hat das Ding keinen Empfang oder so”.

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​

Und dann kommt er, dieser fast schon sanfte, Erfolg-bestätigende

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​

PIIIIIIEEEEP. Zahlung erfolgreich.

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Er schaut mich an, beginnt zu stammeln – und ich wiegel ab „lass uns draußen kurz quatschen, nicht dass die da hinten noch länger warten müssen”.

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​

Er packt zusammen und geht.

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Mein Einkauf wird über das Kassenband gezogen, ich bezahle, packe ein und gehe nach draußen.

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​

Da steht er.

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Stammelt. Will sich bedanken – aber ich kann ihm klar machen:

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„Das war nichts besonderes – 16,73 Euro machen mich nicht arm und dich nicht reich. Außerdem hatte ich es selbst ein bisschen eilig”.

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Sein Angebot, mir das Geld bald zurückzugeben, lehne ich dankend ab – immerhin hat sich mir just in diesem Moment eine Idee ergeben, die ich irgendwann einmal (heute!) in ein Copywriting-Learning verwandeln kann:

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Weil, pass auf:

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Genau so fühlt es sich an, wenn Menschen deine Copy lesen…und am Ende trotzdem nicht kaufen können.

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​

Sie wollen ja.

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​

Aber irgendwas blockiert.

Die Karte wird nicht akzeptiert.

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​

Weil das Versprechen unklar ist.

Weil das Vertrauen fehlt.

Weil die Hürden noch nicht vollständig aus dem Weg geräumt sind.

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​

Deine Aufgabe als Copywriter ist es, das Ding beim ersten Mal durchflutschen zu lassen.

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​

Einfach den Leser kurz an dein Offer hinhalten, PIIIIIEP – Zahlung erfolgreich.

​
​

Markus

Erinnerst du dich an letztes Wochenende? Ich schon…

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​

Da war nämlich Copy Club Offline Treffen.

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​

Und offensichtlich hab ich dir am Samstag keine Mail geschrieben. Das tut mir leid, Reader, ok?

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​

Ich hab’s einfach nicht geschafft…

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Es war so viel zu organisieren, mein Kopf hat so geraucht, ich hab schlecht geschlafen, Kind hat geschrien (das weiß ich gar nicht mehr, aber bestimmt, wann schreit Söhnchen grad mal nicht nachts) und schon beim Aufwachen hab ich gemerkt:

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​

Gefühlte drölf Millionen Dinge, die längst hätten erledigt werden müssen und wofür es eigentlich schon zu spät ist.

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​

Normalerweise hätte ich das lächelnd einfach wegignoriert, aber ich war ja Mit-Veranstalter von dem ganzen Ding…

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​

Du kannst dir also in etwas vorstellen, wie stressig mein Samstag in der Früh war, da blieb leider keine Zeit…

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​

Und weißt du, wer schuld daran ist?

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​

INGA!

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​

Die besitzt nämlich die Frechheit, ihren Workshop „How to make ToDo-Liste suck less” nämlich erst am 07. Oktober um 13:00 Uhr.

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​

Da nützt mir das herzlich wenig, ehrlicherweise.

​
​

​Außer es gäbe eine Möglichkeit, sich jetzt hier per Klick anzumelden, teilzunehmen und dann nochmal letzte Woche zu haben.​

​
​

Ich weiß nicht so recht, wie realistisch die Chancen dafür stehen, aber man weiß ja nie.

​
​

Falls es dir manchmal ähnlich geht, also dass du dich vor lauter Tasks so verzettelst, dass du völlig aus den Augen verlierst, was eigentlich wichtig wäre…

​
​

​Meld dich an.​

​
​

Kostet nur ne Mailadresse, kein Geld – und neben augenöffnenden Tools für ein entspannteres Business kann ich dir eine Sache garantieren:

​
​

Workshops mit Inga machen immer Spaß.

​
​

Wenn man dabei ist!

​
​

Markus

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​

PS: um ehrlich zu sein:

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​

Soooo viel offene Tasks hatte ich gar nicht.

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Die Wahrheit ist aber noch härter:

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​

Ich bin einfach so alt, dass ich das gar nicht mehr aushalt, so spät ins Bett zu gehen.

Es gibt unerschütterliche Wahrheiten, die immer zutreffen, egal in welcher Konstellation.

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​

So Dinge wie Schnee ist weiß (zumindest, wenn er vom Himmel fällt und niemand draufpinkelt oder so). Zucker ist süß. Regen ist nass. Nutellabrot isst man ohne Butter drunter.

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Ich denk, du weißt, was ich meine – oder, Reader?

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​

Jedenfalls:

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Bis gestern dachte ich auch, es gilt die Grundregel:

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Je weiter die Strecke ist, die man mit der Deutschen Bahn zurücklegt, umso später kommt man an.

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Pustekuchen.

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Mit viel gutem Willen, göttlichem Beistand, unverschämt viel Glück oder was auch immer, hat nämlich B.* ihren Heimatbahnhof gestern auf die Minute genau pünktlich erreicht.

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​

Trotz zahlreicher Umstiege (denke ich mal, glaub nicht, dass da von Kempten aus was durchfährt) und einer Strecke, die mit dem Auto je nach Route zwischen 867-1006 Kilometern liegt.

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Wie kann sowas denn sein?

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Vielleicht gibt es auch ein geheimes Ritual, das nur die wenigsten Menschen kennen…da muss man dann bei Vollmond linksgerührte Joghurt-Kulturen bei Kerzenschein durch eine getragene Polyestersocke sieden (natürlich auf 61 Grad hocherhitzt!), während im Radio schon „Last Christmas” gespielt wird oder so… damit der Zug dann pünktlich ist.

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​

Wenn du mich fragst, kann da irgendwas nicht mit rechten Dingen zugehen, es ist zumindest in meinem Universum unerklärbar, eine dermaßene Distanz mit der Bahn pünktlich zurückzulegen.

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​

Fehler in der Matrix oder so.

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Es ist doch so: wenn du mit dem Auto unterwegs bist, hast du die Chance, verlorene Zeit durch Staus durch simples Erhöhen deiner Reisegeschwindigkeit auszugleichen… Aber ein Zug kann das ja nicht, oder? Und wenn er könnte, warum fährt er nicht von Haus aus schneller?

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​

Und erst das Ding mit den Anschlußverbindungen immer…

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Wobei ja L.** zum Beispiel am Donnerstag in Richtung Kempten mehrmals die Notification bekam, sie würde den Anschlußzug verpassen, aufgrund irgendwelcher Verzögerungen…

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​

Sie hat sie dann trotzdem jedes Mal erwischt und kam ebenfalls auf die Minute pünktlich an.

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​

Das sind 2 solch kuriose Pünktlichkeitsvorfälle innerhalb der letzten paar Tage – und ich wittere hier eine Verschwörung:

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Entweder ist das so ein Imageding der Bahn, dass sie immer unpünktlich sei und es war die letzten Jahrzehnte extrem anstrengend, das aufrecht zu erhalten.

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​

Oder es passieren bald noch seltsamere Dinge auf der Welt…

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​

Hey, wer weiß schon:

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​

​Vielleicht behauptest du gleich, du hättest noch nie von Pure Persuasion AI gehört und wüsstest gar nicht, dass du nur diesen Link zu klicken brauchst, um sie 7 Tage 100% for free zu testen??​

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​

Ich glaub, ich bin da was auf der Spur, Reader!

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​

Markus

Da hält der mir sein Handy so dermaßen penetrant ins Gesicht, wie es sonst nur Boomer machen!

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Es gibt ja eine Generation von Menschen, nennen wir sie einfach „Boomer”, wenn die dir was am Handy zeigen, dann halten sie es dir mit ungefähr maximalen drei Zentimeter Abstand ins Gesicht…

​
​

(kennen sie vielleicht von sich selbst, weil sie sonst nichts lesen können…das Alter halt. Wobei Kinder – bei mit Töchterchen – das auch immer so machen, dass man grade eben keine Chance hat, zu erkennen, was da eigentlich gezeigt werden soll.)

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​

Und die letzten beiden Tage hat N.* das bei mir gemacht. Einmal um kurz nach 22:00 Uhr, um mir zu zeigen, dass ich grade seinen Wecker verpasst habe und gestern dann um Punkt 22:00 Uhr, um mir zu zeigen, wie der Wecker klingelt.

​
​

Ironischerweise musste ich es gar nicht lesen können, was da angezeigt wird. Entspricht ja auch dem ursprünglichen Zweck des Weckers – der soll gehört werden.

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​

Ein klein bisschen stolz hat mich das schon gemacht, dass N. mir das gezeigt hat…immerhin hat er die Idee für diesen Wecker von mir.

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​

Quasi.

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​

Also genauer gesagt, hat er ihn aus SIRENE.

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​

Da kriegst du nämlich am Anfang des Kurses die Aufgabe, dir einen täglichen Wecker auf deine Wunschzeit einzustellen.

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​

Jetzt sollte man ja meinen, dass ein täglicher Wecker irgendwann nervt…

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​

Der nicht.

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​

Im Gegenteil, N.* ist sogar so begeistert davon, dass er ihn mir direkt zeigen musste, nur weil wir uns zufällig auf dem Copy Club Offline Treffen begegnet sind.

​
​

Und ich bin mir unsicher, ob ich mir das zusammenfanatasiert hab, aber mir war so, als hätte er sogar extra betont:

​
​

​SIRENE hat einen besseren Storyteller aus ihm gemacht.

​
​

Und grade von N.* find ich das schon ein großes Lob, weiß man ja, dass er für gute Stories bekannt ist.

​
​

Allein seine Story, wie er gestern in einem ultrasmoothen Pitch den ersten Preis abgeräumt hat für seine Lösung eines Problems, das quasi jeder Tourist in Kempten hat.

​
​

(wobei ihm SIRENE da vermutlich extrem geholfen hat. Just saying…)

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​

Weißt du, um wen’s hier geht, Reader?

​
​

Falls nicht, du es aber wissen willst:

​
​

Wärst du halt mal beim Copy Club Offline Treffen dabei gewesen ¯_(ツ)_/¯

​
​

Aber bald wird’s ja wieder ne Chance geben…

​
​

Markus

​
​

*N. ist natürlich mit vollständigem Namen bekannt. Dir vielleicht auch.

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​

Ich war mir halt nur unsicher:

​
​

​Will er jetzt mit vollem Namen dazu benutzt werden, dir SIRENE zu verkaufen?​

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​

Und weil ich ihn jetzt so früh nicht fragen will, mach ich’s halt so. War einfach spät gestern…

Nach ungefähr fünfhundert Metern kommt sie, Reader.

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​

Ich bin auf der Straße, der Blinker ist gesetzt, hinter mir will jemand raus.

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​

Und dann: Schlüssel-Batterie wechseln.

​
​

Ja.

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​

Was genau soll ich JETZT machen?

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​

Rechts ranfahren, Schlüssel mit dem Fingernagel aufhebeln und im fahrenden Auto eine Knopfzelle aus dem Handschuhfach zaubern, die ich nicht besitze?

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​

Das erste Mal kam die Meldung am 16. August. Wir waren im Urlaub in den Niederlanden...

​
​

Heute ist der fünfundzwanzigste September.

​
​

Sechs Wochen, in denen mich das Ding jedes Mal nach fünfhundert Metern, plus minus, daran erinnert.

​
​

Und jedes Mal bin ich an genau dem Punkt, wo sich nichts tun lässt.

​
​

Beim Aussteigen ist es weg. Denkt man dran? Nein.

​
​

Beim nächsten Losfahren auch nicht, weil ja nichts im Display steht.

​
​

Fünfhundert Meter später: Schlüssel-Batterie wechseln.

​
​

Der Wagen ist keine zwei Jahre alt und es ist eine Knopfzelle für ein paar Euro, auf die dann vermutlich mit Arbeitszeit ein dreistelliger Händleraufschlag dazu kommt.

​
​

Und ich mein, der Schlüssel funktioniert ja. Seit sechs Wochen. Das Auto geht auf, der Motor läuft, Kofferraum öffnet sogar per Knopfdruck…

​
​

Die Frage ist nur:

​
​

Wann wird das zu nem echten Problem?

​
​

Vermutlich an einem Dienstagabend, bei Regen, wenn ich es eilig hab.

​
​

Markus

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