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Erinnerst du dich an letztes Wochenende? Ich schon… Da war nämlich Copy Club Offline Treffen. Und offensichtlich hab ich dir am Samstag keine Mail geschrieben. Das tut mir leid, Reader, ok? Ich hab’s einfach nicht geschafft… Es war so viel zu organisieren, mein Kopf hat so geraucht, ich hab schlecht geschlafen, Kind hat geschrien (das weiß ich gar nicht mehr, aber bestimmt, wann schreit Söhnchen grad mal nicht nachts) und schon beim Aufwachen hab ich gemerkt: Gefühlte drölf Millionen Dinge, die längst hätten erledigt werden müssen und wofür es eigentlich schon zu spät ist. Normalerweise hätte ich das lächelnd einfach wegignoriert, aber ich war ja Mit-Veranstalter von dem ganzen Ding… Du kannst dir also in etwas vorstellen, wie stressig mein Samstag in der Früh war, da blieb leider keine Zeit… Und weißt du, wer schuld daran ist? INGA! Die besitzt nämlich die Frechheit, ihren Workshop „How to make ToDo-Liste suck less” nämlich erst am 07. Oktober um 13:00 Uhr. Da nützt mir das herzlich wenig, ehrlicherweise. Ich weiß nicht so recht, wie realistisch die Chancen dafür stehen, aber man weiß ja nie. Falls es dir manchmal ähnlich geht, also dass du dich vor lauter Tasks so verzettelst, dass du völlig aus den Augen verlierst, was eigentlich wichtig wäre… Kostet nur ne Mailadresse, kein Geld – und neben augenöffnenden Tools für ein entspannteres Business kann ich dir eine Sache garantieren: Workshops mit Inga machen immer Spaß. Wenn man dabei ist! Markus PS: um ehrlich zu sein: Soooo viel offene Tasks hatte ich gar nicht. Die Wahrheit ist aber noch härter: Ich bin einfach so alt, dass ich das gar nicht mehr aushalt, so spät ins Bett zu gehen. |
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Es gibt unerschütterliche Wahrheiten, die immer zutreffen, egal in welcher Konstellation. So Dinge wie Schnee ist weiß (zumindest, wenn er vom Himmel fällt und niemand draufpinkelt oder so). Zucker ist süß. Regen ist nass. Nutellabrot isst man ohne Butter drunter. Ich denk, du weißt, was ich meine – oder, Reader? Jedenfalls: Bis gestern dachte ich auch, es gilt die Grundregel: Je weiter die Strecke ist, die man mit der Deutschen Bahn zurücklegt, umso später kommt man an. Pustekuchen. Mit viel gutem Willen, göttlichem Beistand, unverschämt viel Glück oder was auch immer, hat nämlich B.* ihren Heimatbahnhof gestern auf die Minute genau pünktlich erreicht. Trotz zahlreicher Umstiege (denke ich mal, glaub nicht, dass da von Kempten aus was durchfährt) und einer Strecke, die mit dem Auto je nach Route zwischen 867-1006 Kilometern liegt. Wie kann sowas denn sein? Vielleicht gibt es auch ein geheimes Ritual, das nur die wenigsten Menschen kennen…da muss man dann bei Vollmond linksgerührte Joghurt-Kulturen bei Kerzenschein durch eine getragene Polyestersocke sieden (natürlich auf 61 Grad hocherhitzt!), während im Radio schon „Last Christmas” gespielt wird oder so… damit der Zug dann pünktlich ist. Wenn du mich fragst, kann da irgendwas nicht mit rechten Dingen zugehen, es ist zumindest in meinem Universum unerklärbar, eine dermaßene Distanz mit der Bahn pünktlich zurückzulegen. Fehler in der Matrix oder so. Es ist doch so: wenn du mit dem Auto unterwegs bist, hast du die Chance, verlorene Zeit durch Staus durch simples Erhöhen deiner Reisegeschwindigkeit auszugleichen… Aber ein Zug kann das ja nicht, oder? Und wenn er könnte, warum fährt er nicht von Haus aus schneller? Und erst das Ding mit den Anschlußverbindungen immer… Wobei ja L.** zum Beispiel am Donnerstag in Richtung Kempten mehrmals die Notification bekam, sie würde den Anschlußzug verpassen, aufgrund irgendwelcher Verzögerungen… Sie hat sie dann trotzdem jedes Mal erwischt und kam ebenfalls auf die Minute pünktlich an. Das sind 2 solch kuriose Pünktlichkeitsvorfälle innerhalb der letzten paar Tage – und ich wittere hier eine Verschwörung: Entweder ist das so ein Imageding der Bahn, dass sie immer unpünktlich sei und es war die letzten Jahrzehnte extrem anstrengend, das aufrecht zu erhalten. Oder es passieren bald noch seltsamere Dinge auf der Welt… Hey, wer weiß schon: Ich glaub, ich bin da was auf der Spur, Reader! Markus |
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Da hält der mir sein Handy so dermaßen penetrant ins Gesicht, wie es sonst nur Boomer machen! Es gibt ja eine Generation von Menschen, nennen wir sie einfach „Boomer”, wenn die dir was am Handy zeigen, dann halten sie es dir mit ungefähr maximalen drei Zentimeter Abstand ins Gesicht… (kennen sie vielleicht von sich selbst, weil sie sonst nichts lesen können…das Alter halt. Wobei Kinder – bei mit Töchterchen – das auch immer so machen, dass man grade eben keine Chance hat, zu erkennen, was da eigentlich gezeigt werden soll.) Und die letzten beiden Tage hat N.* das bei mir gemacht. Einmal um kurz nach 22:00 Uhr, um mir zu zeigen, dass ich grade seinen Wecker verpasst habe und gestern dann um Punkt 22:00 Uhr, um mir zu zeigen, wie der Wecker klingelt. Ironischerweise musste ich es gar nicht lesen können, was da angezeigt wird. Entspricht ja auch dem ursprünglichen Zweck des Weckers – der soll gehört werden. Ein klein bisschen stolz hat mich das schon gemacht, dass N. mir das gezeigt hat…immerhin hat er die Idee für diesen Wecker von mir. Quasi. Also genauer gesagt, hat er ihn aus SIRENE. Da kriegst du nämlich am Anfang des Kurses die Aufgabe, dir einen täglichen Wecker auf deine Wunschzeit einzustellen. Jetzt sollte man ja meinen, dass ein täglicher Wecker irgendwann nervt… Der nicht. Im Gegenteil, N.* ist sogar so begeistert davon, dass er ihn mir direkt zeigen musste, nur weil wir uns zufällig auf dem Copy Club Offline Treffen begegnet sind. Und ich bin mir unsicher, ob ich mir das zusammenfanatasiert hab, aber mir war so, als hätte er sogar extra betont: SIRENE hat einen besseren Storyteller aus ihm gemacht. Und grade von N.* find ich das schon ein großes Lob, weiß man ja, dass er für gute Stories bekannt ist. Allein seine Story, wie er gestern in einem ultrasmoothen Pitch den ersten Preis abgeräumt hat für seine Lösung eines Problems, das quasi jeder Tourist in Kempten hat. (wobei ihm SIRENE da vermutlich extrem geholfen hat. Just saying…) Weißt du, um wen’s hier geht, Reader? Falls nicht, du es aber wissen willst: Wärst du halt mal beim Copy Club Offline Treffen dabei gewesen ¯_(ツ)_/¯ Aber bald wird’s ja wieder ne Chance geben… Markus *N. ist natürlich mit vollständigem Namen bekannt. Dir vielleicht auch. Ich war mir halt nur unsicher: Will er jetzt mit vollem Namen dazu benutzt werden, dir SIRENE zu verkaufen? Und weil ich ihn jetzt so früh nicht fragen will, mach ich’s halt so. War einfach spät gestern… |
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Nach ungefähr fünfhundert Metern kommt sie, Reader. Ich bin auf der Straße, der Blinker ist gesetzt, hinter mir will jemand raus. Und dann: Schlüssel-Batterie wechseln. Ja. Was genau soll ich JETZT machen? Rechts ranfahren, Schlüssel mit dem Fingernagel aufhebeln und im fahrenden Auto eine Knopfzelle aus dem Handschuhfach zaubern, die ich nicht besitze? Das erste Mal kam die Meldung am 16. August. Wir waren im Urlaub in den Niederlanden... Heute ist der fünfundzwanzigste September. Sechs Wochen, in denen mich das Ding jedes Mal nach fünfhundert Metern, plus minus, daran erinnert. Und jedes Mal bin ich an genau dem Punkt, wo sich nichts tun lässt. Beim Aussteigen ist es weg. Denkt man dran? Nein. Beim nächsten Losfahren auch nicht, weil ja nichts im Display steht. Fünfhundert Meter später: Schlüssel-Batterie wechseln. Der Wagen ist keine zwei Jahre alt und es ist eine Knopfzelle für ein paar Euro, auf die dann vermutlich mit Arbeitszeit ein dreistelliger Händleraufschlag dazu kommt. Und ich mein, der Schlüssel funktioniert ja. Seit sechs Wochen. Das Auto geht auf, der Motor läuft, Kofferraum öffnet sogar per Knopfdruck… Die Frage ist nur: Wann wird das zu nem echten Problem? Vermutlich an einem Dienstagabend, bei Regen, wenn ich es eilig hab. Markus |
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Der Typ ging mir aber mal sowas von auf die Nerven, Reader. Frag mich nicht warum. Irgendwas an der Art, wie er sich gegeben hat. Wie er dastand, wie er redete. Allein, wie der schon geatmet hat! Immer so ein…aus…ein…aus… Da kann man sich nur drüber aufregen! Wir haben beide unsere Kinder im selben Kindergarten abgegeben, morgens, fast jeden Tag. Er hat genickt, ich hab meistens reflexartig zurückgenickt und mir dabei Tag für Tag „was für ein Depp" gedacht und bin weitergegangen. Bestimmt ein Jahr lang ungefähr, oder so.... Dann kam der St.-Martins-Umzug. Dunkel, kalt, überall Laternen und schiefer Gesang. Und der Depp dreht sich zu mir um und fragt, ob ich kurz die Laterne von seiner Tochter halten kann. Sie musste die Schuhe zugebunden kriegen. Ich hab die Laterne gehalten. Vielleicht vierzig Sekunden. Danach haben wir kurz geredet. Und beim nächsten Abgeben morgens auch. Und irgendwann stand ich zehn Minuten mit ihm auf dem Parkplatz, weil man sich ja mal austauschen muss. Seine Tochter und Töchterchen gehen inzwischen in dieselbe Klasse, wir unterhalten uns sogar noch mehr und haben dieses Jahr schon zweimal in kleinen Projekten zusammengearbeitet. Einmal hat er mich angefragt, einmal ich ihn. Und ich hab bis heute keine Ahnung, was ich damals eigentlich gegen ihn hatte. Vielleicht lässt sich das historisch erklären? Pennsylvania, um 1737. Benjamin Franklin will Schreiber der Versammlung bleiben. Ein neuer Abgeordneter im Parlament, reich, gebildet, bestens vernetzt, hält dagegen und teilt in einer Rede ordentlich gegen ihn aus. Franklin hätte ihn, wie man das halt macht, zum Essen einladen können oder ihm ein kleines Präsent zukommen lassen – stattdessen bittet er ihn um einen Gefallen. Der Mann besitzt ein seltenes Buch. Franklin schreibt ihm, ob er es für ein paar Tage haben könnte. Das Buch kommt sofort. Eine Woche später schickt Franklin es mit einem herzlichen Dankesbrief zurück. Beim nächsten Treffen im Parlament spricht der Mann ihn an. Zum ersten Mal überhaupt. Ausgesprochen freundlich. Die beiden bleiben Freunde bis zu seinem Tod. Franklins Erklärung dafür steht in seiner Autobiografie: Wer dir einmal einen Gefallen getan hat, tut dir eher den nächsten als der, dem du selbst einen getan hast. Dein Kopf hält's schlecht aus, was Nettes für jemanden zu tun, den er blöd findet. Und weil die gehaltene Laterne sich nicht mehr zurücknehmen lässt, dreht er lieber die Meinung über diesen Depp vom Kindergarten. Vierzig Sekunden haben gereicht, um ein Jahr voller Vorurteile ins Gegenteil zu drehen. Deswegen lassen dich gute Newsletter dauernd was tun. Antworte mir kurz. Klick mal hier. Stimm ab, tu mir mal den Gefallen und... Und deswegen ist der Käufer, der dir mal 20 Euro gegeben hat, für das 200-Euro-Offer längst warm, während der Freebie-Sammler nach zwei Jahren immer noch überlegt. DU hast dem einen was gegeben. Der andere hat DIR was gegeben. Wobei die Sache klein bleiben muss. Franklin wollte ein Buch für eine Woche. Der Depp wollte vierzig Sekunden. Schreib einem, den du für dich gewinnen willst, „schaust du mal kurz über meine Salespage?", dann kostet ihn dein kleiner Gefallen eine halbe Stunde. Frag lieber, ob er mal kurz die Laterne halten kann. Markus PS: Anstrengend ist der Kerl immer noch… Stört mich nur nicht mehr so sehr ¯_(ツ)_/¯ |
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Mit SCHRECKEN schau ich grad in den Kalender und stelle fest: Übermorgen startet schon das vielleicht überragendste Copywriting-Event aller Zeiten. Das heißt, langsam wird es eng mit den Vorbereitungen, die noch so zu machen sind…und jeden Tag kommen noch mehr Pakete mit Lieferungen bei mir an. Irgendjemand muss dann noch alles zusammenbringen – werd wahrscheinlich ich sein. Und dann… Ja. Falls du auch dabei sein willst, am vielleicht perfektesten Ort überhaupt für sowas, Reader – nämlich Kempten im Allgäu – dann solltest du dich beeilen: Komm hier für nen einzigen kleinen Testeuro 30 Tage in den Copy Club. Und dann schreibst du einfach im gepinnten Post, dass du dabei bist, dass du dich wahnsinnig freust, mal alle in persona zu sehen und fragst, was du mitbringen sollst. (also – Salat oder Kuchen braucht es nicht, denk ich…dir fällt bestimmt was ein!) Das Programm: Kannst du dir in Skool direkt durchlesen! Markus PS: ja, ich weiß… Bisschen einfallslos. Zu meiner Verteidigung: Ich war heute schon um 4 Uhr in einem Zoomcall, der mir sehr wichtig war. |
Reader, ich hab mal was über dich aufgeschrieben:Na? Wie gut hab ich dich getroffen? Auf ner virtuellen Skala von „saugut” bis „100%”? Glückwunsch. Dann bist du genau wie 39 Psychologie-Studenten im Jahr 1948. Bertram Forer hieß der Mann, der sie reingelegt hat. Psychologe. Er ließ seine Studenten einen Persönlichkeitstest ausfüllen und drückte jedem eine Woche später seine persönliche Auswertung in die Hand. Dann sollten sie bewerten, wie gut die passt. Skala 0 bis 5. Durchschnitt: 4,26. Die waren hin und weg. Endlich hat sie mal einer verstanden. Blöd nur, dass alle exakt denselben Text bekommen hatten ¯_(ツ)_/¯ Forer hatte ihn sich aus einem Astrologie-Buch vom Zeitungskiosk zusammengeklaubt. Die Sätze oben sind übrigens seine. Leicht eingedeutscht. Paul Meehl hat dem Ganzen später einen Namen gegeben: Barnum-Effekt. Nach P. T. Barnum, dem Zirkusdirektor, bei dem angeblich für jeden was dabei war. Horoskope leben davon. Wahrsager auch. Und erstaunlich viele Salespages, die richtig gut verkaufen. Schreib „Viele Selbstständige tun sich schwer mit der Kundengewinnung" und dein Leser nickt. Höflich. Und scrollt weiter. Schreib „Du hast schon mal einen Kurs gekauft, den du nie fertig gemacht hast" und er zuckt zusammen. Du auch? Welcher Kurs gammelt seit 2023 auf deiner Festplatte rum und wartet drauf, doch nochmal geöffnet zu werden? Der Satz trifft auf fast jeden zu. Er fühlt sich für dich trotzdem an, als hätte jemand dein Tagebuch gelesen. Schiefgehen tut's, wenn du nur noch Barnum machst. Dann klingst du wie das Horoskop in der Fernsehzeitung. „Heute begegnet Ihnen eine interessante Person." Ja. Der Paketbote. Dein Satz muss für fast jeden in deiner Zielgruppe stimmen. Für den Rest der Welt darf er gerne Quatsch sein. Und ja… oben hab ich's gerade bei dir gemacht. Wenn's geklappt hat, antworte mir einfach mit einer Zahl von 0 bis 5. Ich rechne dann den Durchschnitt aus und schau, ob wir Forer schlagen. Markus PS: Der Satz mit dem „kritisch mit dir selbst" zieht bei so gut wie jedem. Warum das so ist und wie du Selbstzweifel in der Copy als Hebel nutzt, steht in Tipp #43 im CashCow Copywriting Compendium. Plus 75 weitere. |
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Es ist scheißegal, wie alt du bist, Reader: Wenn du auch nur eine einzige reife Kastanie auf dem Boden liegen siehst, fängst du an zu sammeln! Ich weiß nicht, ob ich da in ner Bubble bin, aber ich kenne niemandem, bei dem das nicht so ist – wie schaut’s bei dir aus? Wir haben gestern jedenfalls bestimmt siebenundzwanzig Kilo Kastanien gesammelt. Oder so. Töchterchen hatte einen Heidenspaß, Söhnchen auch – und ich wahrscheinlich am meisten. Stellt sich nur die Frage: Was zur Hölle macht man jetzt mit so vielen Kastanien? Klar, basteln. Aber was? Und wozu? Und wer? Ich bin ehrlich: Basteln macht mir so unendlich viel weniger Spaß als Sammeln, das war schon als Kind so… Gibt aber ne fast schon grenzgeniale Business-Beobachtung dazu: Die meisten Menschen haben wahnsinnig viel Spaß dabei, Wissen zu „sammeln”, setzen es aber dann nicht um. (ehrlicherweise schauen sich die meisten nicht einmal die Inhalte wirklich an, ich gehör da auch dazu…) Heißt für dich: Wenn du nen Onlinekurs oder so anbietest, dann muss der gar nicht wahnsinnig gut sein. Eigentlich kann er sogar richtig schlecht sein, weil die meisten ihn sowieso nicht bis zum Ende konsumieren. Deine einzige Aufgabe ist also: Mach geiles Marketing dafür, dann läuft das schon. Markus PS: und wil die Transition in einen Pitch einfach viel zu gut passt: Was meinst du denn, warum SIRENE als Podcast ausgeliefert wird? Den du überall, zuhause, unterwegs, auf dem Boot, im Flugzeug, wo auch immer anhören kannst? Sogar freihändig. Weil das die Chance auf echten Konsum erhöht. (darum sind die einzelnen Folgen auch kurz, da reicht schon eine am Tag, während du wartest, bist das Wasser kocht, oder so) Hör hier gern mal rein, Reader! |
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„Das wird nicht passieren, egal was du sagst…!” Hab ich mich noch sagen hören und trust me: In dem Moment hab ich das sowas von gemeint! Man hat ja auch Prinzipien, du ja bestimmt auch, Reader. Keine 12 Stunden später ist es passiert. Ich weiß nicht genau, wie es dazu kommen konnte, hab aber eine leichte Tendenz in eine Richtung, die mir wahrscheinlich erscheint. Gestern war aber erstmal Sport- & Familientag in Kempten. War ganz nett, aber furchtbar überlaufen mit den ganzen Menschen überall. Vielleicht ist das mitunter deshalb so schwierig für mich, mich in Menschenmassen in Fußgängerzonen wohlzufühlen, weil ich durch einen schweren Schicksalsschlag kurz nach meiner Geburt ja ein großes Leiden habe: Mir steht (offensichtlich) in riesigen Buchstaben irgendwo auf der Stirn dick und fett: „Bitte sprich mich an, quatsch mir irgendwas auf, ich sag sowieso ja. Außerdem leb ich nicht am Existenzminimum und hab ein großes Herz, erzähl mir also einfach ne traurige Story und ich unterschreib den Lastschrifteinzug.” Anders kann ich mir nicht erklären, warum hunderte Menschen an den Ständen von Wohltätigkeitsorganisationen in der Fußgängerzone ungehindert passieren können – wohingegen ich grundsätzlich abgepasst werde. Macht ja auch nix, wer sowieso schon ans Rote Kreuz spendet und die Johanniter, dem geht’s auch gut damit, wenn er noch den ASB unterstützt und die Malteser. Warum auch nicht, machen ja alle was recht sinnvolles. Tatsächlich war aber gestern niemand auf Spenderfang, dafür hatten ganz viele Krankenkassen und Sportvereine das dringende Bedürfnis, dass ich Mitglied bei ihnen werde. Und ich sag dir eins: Da war ich froh, dass Söhnchen sehr grätig war den ganzen Tag über und immer rechtzeitig mit Schreien angefangen hat, bevor ich wieder irgendwas unterschreiben konnte. Töchterchen hat’s auch gefallen, die hat ordentlich Werbegeschenke abgesahnt. Und natürlich Zuckerwatte…ein Eis – mehr will ich gar nicht erzählen, wer weiß schon, wer hier alles mitliest…aber ich sag mal so: wäre Katti mit dabei gewesen, wären die Kids sicher nicht so gut weggekommen. Ich kämpf hier übrigens grad schon wieder mit dem, der nicht schlafen will, wenn er soll – und es nur tut, wenn es überhaupt nicht passt. Drum kann ich auch nicht mehr Gegenlesen, muss sowieso alle paar Wörter die Aufmerksamkeit weg vom Mac hin zu selbigem richten – nein, du kletterst nicht auf den Tisch, das ist gefährlich – und hab generell keine Ahnung mehr, womit ich die Mail angefangen hab. Macht die Sache mit nem passenden Pitch jetzt nicht unbedingt einfacher… Vorschlag zur Güte: Scroll drei Zeilen runter bis zur Signatur, Reader, und such dir einfach aus, was dir am besten gefällt! Markus |
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Effing kurz vor 4 weckt mich der kleine Terrorzwerg heute mit unsäglichem Geschrei. Und besitzt dann nicht einmal den Anstand, mir auch nur den leisesten Hinweis zu geben, was genau denn jetzt grad das Problem ist. Also Standardprogramm abgespult: Windel – voll, aber nicht zu voll, trotzdem schnell gewechselt. Das Geschrei bleibt. Durst – Wasser angeboten, er trinkt, unterbricht das Geschrei aber wohl nur aus physikalischen Gründen. Vielleicht Hunger? Ich hab alles probiert: Banane, Brei, Breze, Brot, Semmel, Himbeeren, Wurst, Käse, getrocknete Mango – und der Kerl: Schreit. Und die paar Zeilen sind alles, was ich in 3 Stunden getippt bekomm, weil er so viel Aufmerksamkeit braucht. Und ich hab keine Ahnung, wie ich ihm die so geben kann, dass er zufrieden ist. Markus PS: Betreff und Preheader sind Absicht, wegen „klar statt clever“ und so… Und außerdem: Ich kann so nicht denken, Reader. |