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Nur so können wir gemeinsam das nächste Level erreichen! Du musst einfach langsam zurück zu deiner Urkraft finden… Weißt du, warum so hohle Phrasen in deiner Copy nichts verloren haben, Reader? Ich hab in den letzten Jahren in der ein oder anderen Copyfeedback-Runde so viele davon gelesen. Mehrmals. Und abgesehen davon, dass das halt definitiv keine voice of customer ist… Also, dass die Zielgruppe so mit ihrem besten Freund über ihr Problem sprechen würde. Konnte mir niemals auch nur einer beantworten, was das denn konkret im jeweiligen Kontext bedeutet. Und das ist der Punkt: Wenn nicht mal der Copywriter weiß, was ein Satz für das Problem des Zielkunden bedeutet… Wie soll es dann der Zielkunde erkennen? Wenn du nach Formulierungen suchst, dann denk dich einmal exakt in den Zielkunden hinein: Wenn er einen miesen Tag hatte… Sich abends mit dem besten Kumpel oder der besten Freundin auf ein Bier, ein Glas Wein oder was auch immer trifft… Wie kotzt er sich aus? Sagt er Dinge wie „ich will endlich mein volles Potential entfalten”? Oder „ich brauch einfach meine Urkraft wieder”? Nein? Dann lass den Mist weg – in der Headline, im CTA, überall. Sonst kannst du dir das alles gleich sparen und in deiner Copy mit „Herzlich Willkommen auf meiner neuen Internetseite, ich hoffe, sie gefällt dir” starten… Die einfachste Möglichkeit, Menschen zum Kauf zu bewegen, ist: Gib ihnen das Gefühl, dass du verdammt nochmal in ihrem Kopf herumspazierst, ihre ganzen Gedanken kennst, ihren Schmerz nachvollziehen kannst – und genau dafür eine Lösung hast. Am einfachsten erreichst du das, wenn du deine Copy so schreibst, wie sie selbst über ihr Problem schreiben würden… Da brauchst du dann auch keine besonderen Copyskills oder irgendein Framework – sondern kannst das Ding einfach runterschreiben… Wenn du solche Texte und Formulierungen dann aber noch kombinierst mit dem richtigen Aufbau für die jeweilige Situation… Dann schreibst du Copy, die garantiert funktioniert. Markus PS: Hinterhältig daran ist, dass natürlich nicht alle hohlen Phrasen so plakativ und altbekannt sind wie hier in der Mail… |
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Gestern konntest du bei Sky live miterleben, was das grundlegende Narrativ dieser Mail wird: Bayern hat gegen Mainz 4:3 gewonnen, obwohl sie zur Halbzeit 0:3 hinten lagen. Überhaupt spielt Bayern eine grandiose Saison – erst der Auswärtssieg gegen Real, dann im Rückspiel ebenfalls einen dreifachen Rückstand gedreht…das sah in der Saison 23/34 gaaaaanz anders aus. Obwohl ein Großteil der Spieler auf dem Platz identisch ist. Was ist anders? Der Trainer. Laut Kommentar war der „Bankwert” bei Bayern, der gestern in der ersten Hälfte nicht gespielt hat, bei 400 Millionen. Allein Harry Kane kam 2023 für (ich glaube) 90 Millionen… Man sollte doch meinen: Ein Fußballer, für den man 90 Mio hinlegt, kann Fußball spielen. Ohne ihm jetzt zu nahe treten zu wollen…so richtig zeigt er das erst, seit Kompany Cheftrainer ist. Und da schlagen wir die wunderbare Brücke, dass selbst absolute Ausnahmetalente und Spitzensportler immer jemanden an ihrer Seite brauchen – also warum nicht auch du, Reader? Und ja, auch in der wunderbaren Marketingwelt gibt es NIEMANDEN, der es ohne Mentoren schafft. Schau dir Hormozi an. Living legend für viele, die ihn für den Marketing-GOAT schlechthin halten. Auch der hat Mentoren. Jason Fladlien zum Beispiel – der selbst wiederum stark beeinflusst wurde von… (je nachdem, wie „fit” du in der Marketing-Welt bist: ich finde, man erkennt immer ziemlich gut, wer in wessen „Schule” ging…) Wo war ich? Ach ja – ich wollte dir in dieser Mail ein 5000 Euro High-Ticket-Coaching verkaufen. Aber nicht so, wie du es erwartest, Reader. Hast du schonmal ein High-Ticket-Programm gekauft? Ich schon…viele. Und noch mehr hab ich von innen gesehen, weil ich irgendwie beim Funnel mitgemischt hab, als Copywriter oder bei ganz klassischer Marketing-Beratung. Und falls du selbst schon die Erfahrung gemacht hast, dann kennst du das Personal-Brand-Coaching-Paradoxon: Du kaufst ein Gesicht – das du außerhalb der Werbeanzeigen quasi nie zu sehen bekommst. Das Fulfillment wird vom Team gemacht…Menschen, die vor dir gekauft haben und jetzt genug gelernt haben, dass sie dir alles beibringen können…und dann verwässert alles, weil du dann ne Kopie wirst. Aber nicht einmal vom Original – du wirst ne Kopie von einer Kopie. Und wenn du das mal bei nem richtigen Kopierer ausprobierst: jedes Mal leidet die Qualität ein kleines bisschen mehr. Deshalb hier mein Angebot: Du kaufst dir mein High-Ticket-Mentoring, in dem ich dich persönlich begleite. Alles, was dir bei deinem Copywriting-Business hilft – oder wo du in jedem anderen Business Marketing-Unterstützung benötigst. Und damit ich den Preis rechtfertigen kann: Zahlst du natürlich keine 5000 Euro. Wir sparen uns auch Smalltalk, Höflichkeiten und nicht zielführendes Geplänkel. Bei dir taucht eine Frage auf, du brauchst Input zu einer Copy, eine Idee für einen Angle, ne absurde Möglichkeit, einen ganz bestimmten Prospect als Kunde zu gewinnen – oder willst einfach nur flexen, wie geil eine Idee von dir funktioniert hat: Dann schickst du mir eine Nachricht über meine „Consulting-Plattform” – und hast innerhalb von 24 Stunden die Antwort drauf. Die Plattform funktioniert über kurze Videos, das heißt, es ist fast so, als würden wir live miteinander sprechen. Mit dem kleinen (aber feinen) Unterschied: Wir beide können vorher über unsere Antwort oder Reaktion nachdenken. Die Details zu diesem High-Ticket-Coaching: Markus PS: und ja, wenn du kaufst, lös ich mein Versprechen aus dem Betreff ein… Weil: Es gibt grad mal ne handvoll High Ticket Coachings im deutschsprachigen Raum, bei denen du für 5000 Euro 30 echte Minuten mit dem Gesicht hinter dem Offer bekommst. |
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Gestern ist passiert, wovor ich mich mal wieder viel zu lang gedrückt hab: Buchhaltung. Es gibt NICHTS, was mich mehr nervt auf der Welt – da sind selbst Zahnschmerzen oder übers Handgelenk rutschende Ärmel beim Händewaschen nicht so nervig. Und wenn du mich vor ein paar Jahren gefragt hättest, ich hätte aus felsenfester Überzeugung geantwortet: Jeder Mensch hasst Buchhaltung. Ich hätte sogar gewettet. Dann hab ich vor 2 Jahren Mandy kennengelernt…wobei „kennengelernt” einfach der falsche Begriff ist. Eigentlich wurde mir nur von ihr erzählt – und ich hab mir dann von Mandys Mann eine Automation zusammenprogrammieren lassen. Fakt ist aber: Mandy hat mich gestern davon überzeugen können, dass Buchhaltung eben doch nicht „so schlimm” ist – und mir so viele praktische Tipps mitgegeben, dass ich – halt dich fest, Reader – am Freitag Abend einfach mal „sauber” gemacht hab bei mir. Obwohl nicht mal ne Deadline für irgendwas ansteht in nächster Zeit. Einfach nur, weil ich auf einmal sowas wie „Lust” (das fühlt sich so falsch an, so eine Formulierung im Zusammenhang mit Buchhaltung zu verwenden) bekommen habe, mich drum zu kümmern. Jedenfalls: Ich hab mir einen Consulting-Call bei ihr gebucht für gestern. In den bin ich mit einer klaren Erwartungshaltung rein, welches Problem ich gerne gelöst hätte. Und… Mein Problem, war gar kein Problem – und so fix gelöst, dass Mandy mir eben noch dutzend weiterer kleiner Buchhaltungshacks erklärt hat. Das ging soweit… Dass ich sie am Ende unseres Gesprächs gefragt hab: „Sag mal – habt ihr eigentlich sowas wie nen Videokurs, den ich kaufen kann? In dem einfach mal alles so erklärt wird, dass ich es versteh?” Turns out: haben sie. Und weil ich weiß, dass Mandy meine Newsletter liest: du wolltest mir noch einen Kauflink schicken per Mail – auf den warte ich! Mir wurde gestern das Gefühl vermittelt, ich könne Buchhaltung verstehen – und es könnte (wenn die Sterne günstig stehen oder so) sogar sowas wie Spass machen. Und das hat mich so gecatcht, dass ich unbedingt kaufen wollte, ohne dass mir irgendwas angeboten wurde. Keine Angst, Reader – ich klatsch dir hier KEINEN Link hin. Erstens hab ich ihn noch nicht und zweitens ist das gar nicht nötig. Aber wenn du (so wie ich und JEDER andere Mensch auf der Welt*) manchmal ein bisschen strugglest mit deiner Buchhaltung… Dann hol dir hier Mandys Buchhaltungscheckliste. Und obwohl du keinen Cent dafür bezahlst, kriegst du obendrauf wöchentlich den sehr empfehlenswerten Newsletter von Mandy – ebenfalls für lau. Markus PS: für die Transparenz: KEIN Affiliatelink. Mandy weiß nicht mal, dass ich heut über sie schreibe – also zumindest, bis sie die Mail halt liest. *außer Mandy natürlich und alle, die sich von ihr haben inspirieren lassen ¯_(ツ)_/¯ |
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🎶 WHAT A FEEEEEEEEEEEEEELING!! 🎶 Ich hab ja diese Woche ganz unscheinbar MARCO gelauncht… Und – es nicht einmal geschafft, meine 5 Betaplätze zu verkaufen. Macht aber nix. Was ich nämlich dafür feststellen durfte: Bei diesem „Format” gewinnen einfach beide Seiten. Auf der einen Seite muss man sich nicht auf ein konkretes Zeitfenster einigen, wenn beide Zeit haben… Auf der anderen Seite ist natürlich die Qualität deutlich höher: Ich kann mir länger Gedanken machen, was ich konkret auf Fragen antworte, welche strategischen Überlegungen ich unbedingt noch unterbringen möchte – und du, Reader – du kannst natürlich nicht nur viel mehr Fragen stellen, sondern kannst dir auch viel konkreter überlegen, was genau du eigentlich wissen musst. Klassische Win-Win-Situation. (und da ist noch gar nicht berücksichtigt, dass es sich für mich anfühlt, als wäre weniger Zeit „gebunden”) Einen Haken hat die Sache allerdings: So ein unlimited Angebot werd ich vermutlich nicht dauerhaft machen – höchstens zu einem Preis, bei dem es mir dann auch Spaß macht. Aber: Wenn ich zeitlich dazu kommen sollte, gibts ab Wochenende dann mein klassisches 45-Minuten-Zeit-mit-Markus-Angebot – in ebenfalls der asynchronen Form. Jetzt erstmal: Zweiter Kaffee – ich bin so durch von der Woche, davon muss ich dir unbedingt mal erzählen! Markus |
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Wenn ich doch nur ein kleines bisschen von diesem Blick haben könnte… Dem Blick, den Hundi so drauf hat. Dann hätte ich mir beim Metzger essen kaufen organisieren können, Reader. Hundi hat nämlich ein ganzes Wiener bekommen, während ich leer ausging… Weil: Kein Bargeld mehr. Gut, nicht so schlimm…ich kann beim Gassigehen ja bei ner Bank vorbeilaufen und nochmal zurück. Nur: Wirklich nah ist halt nur die Raiffeisenbank. Und ein Blick in die App verrät mir: Auf der Raiffeisenbank ist gar nicht mehr genug Geld drauf, dass man guten Gewissens was abheben könnte – paar Sachen werden ja noch abgebucht. Also kurz bei der anderen Bank eingeloggt, eine Echtzeitüberweisung auf mein Raiffeisenbankkonto ausgeführt… Fehler. Also Fehler – ich konnte nicht überweisen!! Geld war noch ein bisschen drauf…daran kanns nicht liegen… pling Aha – neue Mail. Von der Bank. „Leider wurde deine Echtzeitüberweisung an Markus Bocionek über € 3.000,00 € von der Empfängerbank abgelehnt. Dein Konto wurde nicht belastet. Führe die Zahlung am besten als reguläre SEPA-Überweisung erneut durch. Der Grund für die Ablehnung der Echtzeitüberweisung wurde uns nicht mitgeteilt. Solltest du weitere Informationen dazu benötigen, kontaktiere bitte den Empfänger oder die Empfängerbank.” HMPF. Normale Überweisung nützt mir halt wenig, wenn ich jetzt gleich Geld abheben will… Also mal gemacht, was ich bestimmt seit 20 Jahren nicht mehr gemacht hab: Ich hab meinen Bankdude bei der Raiffeisenbank im Allgäuer Land angerufen. Also…ich wollte ihn anrufen. Ran ging möglicherweise irgendein Azubi oder so… Immerhin wirkte er nicht nur ziemlich unsicher… Er hatte auch nicht den Hauch einer Ahnung. Du musst dir das so vorstellen: „Markus Bocionek hier, es geht um Kontonummer bei euch. Ich wollte mir eben von einem anderen Konto aus 3000 per Echtzeitüberweisung überweisen – die andere Bank meldet aber zurück, dass die Überweisung nicht ausgeführt werden kann, weil ihr den Empfang ablehnt. Was ist da los?” „Haben Sie Ihre EC-Karte grade zur Hand?” „Ja – ich will ja gleich Geld abheben, deshalb will ich ja Geld per Echtzeitüberweisung auf das Konto bei euch packen…” „Geben Sie mir mal die letzten 4 Ziffern der Kartennummer…und das Postfach…wie hoch ist Ihr Kreditlimit? Wann haben Sie Geburtstag? Wo ist Ihr Geburtsort? Welche Farbe haben Ihre Schnürsenkel? Was haben Sie gestern zu Abend gegessen? Und – wann hatten Sie das VORletzte Mal Stuhlgang?” Uff… Also ich weiß nicht mehr, ob der wirklich das ALLES wissen wollte… Aber so hab ich mich gefühlt. Warum kann da auch nicht der Wolfi hingehen? Der hätte mich gekannt…allein schon wegen Fußball früher…menno. Ja gut, ist wichtig… Aber… Diese ganze Verifiziererei für DEN anschließenden Satz: „Vielleicht kann die Überweisung nicht durchgeführt werden, weil das Konto nicht ausreichend gedeckt ist?” „Willst du mich eigentlich verarschen?? Natürlich sind keine 3000 Euro auf dem Konto, deshalb will ich die ja DRAUF ÜBERWEISEN…” Ein bisschen hin und her diskutiert… Er hat mich in die Warteschleife gepackt, um mal einen Kollegen zu fragen… Konnte mir aber nicht helfen. Also hab ich mir gedanklich ne Notiz gemacht, dass ich wenig Grund sehe, weiterhin Monat für Monat Gebühren bei der Raiffeisenbank zu zahlen, wenn ich so ÜBERHAUPT nichts davon hab… Im Copy Club ist das anders: Da kriegst du nicht nur wöchentlich mindestens einen wertvollen Zoomcall in kleiner Gruppe – nööö, du kriegst auch permanent die besten Copywriting Tipps, Tricks und Taktiken, die in der Praxis funktionieren. Gut, dafür kostet es halt ein bisschen mehr als die Gebühren bei der Raiffeisenbank… Markus |
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Irgendwie hat mich gestern ein Algorithmus-Loophole erwischt…mir wurden ständig irgendwelche Ads ausgespielt, die ich rein zu „Recherchezwecken” angeklickt hab… Und hinterher hatte ich fast ein schlechtes Gewissen, weil ich zum einen die Conversionrates der Landingpages negativ beeinflusst habe, zum andern, weil weil ich die CTR positiv beeinflusst habe. Kann man nur hoffen, dass Mediabuyer da jetzt wegen mir keine vorschnellen Entscheidungen treffen… Wobei ich mich da grad ein bisschen zu wichtig nehme, denke ich. Aufgefallen ist mir dafür was spannendes: 9 von 10 dieser LPs legen dem Leser Worte in den Mund – und das ist fatal! Ich weiß, dass einem jeder Copywriting-Kurs das so beibringt… Man muss beim Leser das Gefühl wecken, dass man ihn ganz genau kennt… „Ich weiß, was du denkst…” „Du struggelst den ganzen Tag mit XY…” „Du hast zwar [Ergebnis], trotzdem ist da immer noch [Problem]...” And so on. Das kann funktionieren, Reader. Kann. Wahrscheinlicher ist aber, dass es eben nicht funktioniert. Nehmen wir mal an, du kennst die Zielgruppe nicht zu 100%... (und sei ehrlich: du kennst die Zielgruppen, für die du schreibst, nicht zu 100%. Wenn du nämlich Zielgruppen zu 100% treffen würdest, würde ich deinen Newsletter lesen – und du würdest dich nicht durch meinen quälen Tag für Tag…) Wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass einer der Punkte, die du ansprichst, NICHT auf den Leser zutrifft? Ziemlich hoch. Und dann wolltest du dieses „ich weiß genau wie es dir geht” Gefühl erzeugen – und bekommst stattdessen: Kognitive Dissonanz. Dann ist dein Leser raus aus dem Lesefluss… Und wird am Ende nicht klicken. Dabei kannst du das ganz einfach umgehen: Hör auf, deinem Leser die Worte in den Mund zu legen – und fang an, sie Menschen in den Mund zu legen, mit denen er sich identifizieren kann. Klingt kompliziert? Ist es nicht: Statt zu sagen „Du kommst erschöpft von der Arbeit nach Hause, freust dich auf eine Dusche und ne kleine Sporteinheit – und landest doch wieder mit der Tüte Chips vor Netflix”... Kannst du einfach sagen: „Die meisten [Zielgruppe] kommen erschöpft von der Arbeit nach Hause, freuen sich auf eine Dusche und ne kleine Sporteinheit – und landen dann doch wieder mit der Tüte Chips vor Netflix.” Merkst du den Unterschied? Ich freu mich vielleicht weder auf eine kleine Sporteinheit, noch komm ich von der Arbeit nach Hause – das Produkt wäre aber trotzdem interessant für mich… Wenn ich lese, dass die meisten, die so sind wie ich, Problem XY haben – dann denk ich drüber nach, wie das bei mir ist. Lese ich, dass ich ein Problem haben soll, das ich nicht habe – dann bin ich weg. Markus |
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Schon einmal erlebt, Reader? Die klassische Schreibblockade steht ja für: Sitzt Copywriter Hoffnungsvoll, Rührt Espresso, Ignoriert Blankes Blatt – Lässt Offenbar Cortex Komplett Aussetzen, Denkt: Egal… morgen. Du bist da in bester Gesellschaft, das passiert allen… Du weißt, was du schreiben musst. Aber jede Formulierung, die dir einfällt… Hast du 2 Minuten davor schon verworfen. Dein Kopf fühlt sich an wie ne Schallplatte mit Sprung, du hörst ein und denselben Akkord wieder und wieder… Aber: nie wieder ist jetzt! Ich kenn einen Weg da raus. Es gibt eine wahnsinnig einfach Methode, um effektiv aus diesem Negativ-Loop herauszukommen und gute Copy zu schreiben. (ich hab übrigens genau das gemacht – und hier mal mein neues Angebot runtergeschrieben. Falls du Interesse haben könntest unter Umständen, würd ich direkt klicken – ich verkauf das erstmal nur exakt fünf mal.) Ich spreche von: Freewriting. Damit kommst du schneller in den kreativen Flow als mit Aurora Typ 1. (if you don’t know: besser bekannt als „Island Sweet Skunk” – hervorragender Sativa-Strain) Mit Freewriting kommst du in deine natürliche Kreativität. Ist wie beim Atmen: Da denkst du auch nicht ständig „einatmen - ausatmen - einatmen - ausatmen - einatmen…” – oder? So wie deine Nase weiß, wie sie atmen muss… Weiss dein Gehirn, wie es kreativ sein muss. Du lässt es halt nur nicht zu… Bevor ich dir aber jetzt verrate, wie genau Freewriting funktioniert – erzähl ich dir erstmal, warum du nicht kreativ bist, wenn du es sein musst: Wenn du dich zum Schreiben zwingst – dann wird das nix. Wenn du während des Schreibens darüber nachdenkst, wie gut deine Copy ist – dann hindert dich das daran, gute Ideen zu bekommen. Und wenn du beim Schreiben über deinen Text gehst und ihn korrigierst, dann kannst du es für den Moment gleich gut sein lassen. Neu schreiben und überarbeiten beanspruchen völlig unterschiedliche Hirnareale – hab ich mal irgendwo aufgeschnappt. Kurz gesagt geht es beim Freewriting darum: Hör auf, darüber nachzudenken, was du schreibst – und schreib einfach. Aber genug Theorie, so gehts: Schritt 1: Setz dir ein Zeitlimit 5 Minuten, eine halbe Stunde, egal – wichtig ist nur: es muss eine Zeitspanne sein, in der du ohne Pause maximal konzentriert sein kannst. Ich mach das in der Regel in den ersten 10 Minuten nach dem Aufstehen… Schritt 2: Schnapp dir deinen Lieblingsstift – oder leg die Hände bequem auf deinem Macbook ab Ich hab dir schon mal erzählt, dass ich gerne von Hand schreibe? Spielt aber keine Rolle, was besser für dich funktioniert und um ehrlich zu sein, mach ich das meistens für meinen Newsletter, da bietet sich der Mac eher an… Schritt 3: Schreib ununterbrochen, bis die Zeit abgelaufen ist Jep Reader - das wars. Easy, oder? Wichtig ist nur: In der Zeit schreibst du ununterbrochen - egal was ist. Bei mir kräht zum Beispiel grade Söhnchen schon rum…und will geholt werden. Weswegen ich jetzt schneller tippen muss und eventuell den ein oder anderen Vertipper einbaue. Natürlich nur, um zu sehen, ob dir der auffällt. Du schreibst auch weiter, wenn du der Meinung bist, dass das gar keinen Sinn ergibt, was du gerade schreibst! Weil das genau das ist, worum es hier geht: Du musst den Müll im Kopf loswerden, dass gute Copy entstehen kann. Du brauchst keinen Plan, worüber du schreiben willst. (gut, hilfreich ist es natürlich, wenn es irgendwas mit der Copy zu tun hat, die du schreiben willst…) Du startest einfach mit einem beliebigen Satz… Und schreibst weiter. Die Qualität deines Textes beim Freewriting spielt keine Rolle… Es geht nicht darum, fertige Copy zu haben. Und du willst auch niemanden beeindrucken, wie schnell du Copy schreiben kannst. Das kontinuierliche Schreiben an sich löst die Magie aus, die dir die richtige Idee für geile Copy bringt. Du musst mir das natürlich nicht glauben, Reader... Aber: Was, wenn das der Trick ist, wie du geile Copy am laufenden Band schreibst? Markus |
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Wenn ich dir eine Möglichkeit versprechen könnte, mit der deine Copy bei Ads mindestens für einen ROAS von 728 sorgt und deine Kunden von 0 auf 12 figures im Monat bringt… Würdest du sie haben wollen, Reader? Ok, rhetorische Frage…klar würdest du. Aber: Was wärst du bereit, dafür zu tun? Ich will kein Geld von dir, nur dein Wort drauf, dass du bereit bist, alles dafür zu tun, wenn du jetzt weiterliest. (keine Angst: absoult nix unmoralisches…) Haben wir einen Deal? ⏱️ Ich lass dich noch ein wenig überlegen… ⏱️ Noch ein bisschen… ⏱️ Und? Entschieden? ⏱️ Gut. Schau…es gibt ein Wort, das darüber entscheidet, ob deine Copy funktioniert oder nicht. So groß das klingt, es ist ein Fakt. Das Wort ist: KONTEXT. Es bringt dir NICHTS, wenn du dir anschaust, welche Copy für andere funktioniert hat. Eine Anzeige, eine Landingpage, Salespage oder auch nur einzelne Sektionen zu „kopieren” – macht einfach keinen Sinn. Weil dir der Kontext fehlt: Du weißt nicht, wer genau die Zielgruppe ist. Du weißt nicht, was genau hinter dem Angebot steckt. Du weißt nicht, wie erfolgreich die Copy ist, die du grade kopierst, modellierst, als Inspiration nutzt – whatever. Und wenn du jetzt denkst, die Copy muss erfolgreich sein, weil die läuft seit Monaten und die Company macht ja auch ein paar Mio im Jahr… Dann weißt du trotzdem nicht, wie die „journey” des Lesers der Copy bis zu diesem Moment aussah. Wie viele Touchpoints im Vorfeld nötig waren. Ob es vielleicht eine retargeting ad war. Ob die Company hinter dem Angebot einfach nur unfassbar viel Trust genießt, weil Oma da schon Kunde war. Oder ob die vielleicht nur bei Menschen funktioniert, die schon mal Socken für ihre Hamster gehäkelt haben. Du weißt es einfach nicht… Du weißt weder, ob die Copy überhaupt funktioniert, noch, für wen genau sie gedacht war. Was willst du mit den Infos anfangen? Richtig: GAR NICHTS. Deshalb ist der eine ultrageheime Tipp für bessere Copy, den mindestens 11 von 10 Copywritern nicht anwenden (können?): Mach deine eigene Recherche – und mach sie verdammt nochmal richtig. Du wirst feststellen: Dann brauchst du weder Templates, noch Vorlagen, noch ein riesiges Swipefile zur Inspiration – weil deine Copy auch so exakt auf den Punkt trifft. Markus PS: Das Problem dabei ist natürlich offensichtlich: Es ist verdammt viel Arbeit – und KI kann dir nicht allzuviel davon abnehmen. |
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Gestern war so ein traumhafter Tag – und nachdem Katti mit Söhnchen ja sowieso im Krankenhaus festsitzt (und meine Anwesenheit irgendwie gar nicht so unbedingt erwünscht war) und Töchterchen bei Oma ist… Hab ich kurz mein Rad flott gemacht, um die erste Runde des Jahres zu drehen. Damit die Zeit aber nicht „verschwendet” ist (ich mein: jeder hasst es doch, unproduktiv zu sein?), wollte mich wohl mein Gewissen mit folgendem Gedanken beruhigen: „Mensch Markus – du hast so viel Onlinekurse gekauft, in die du noch nicht einmal reingeschaut hast…hör dir doch auf der Fahrt einen an?” Grandios, oder Reader? Ich hab das Gefühl, ich hab „gearbeitet” udn war trotzdem an der frischen Luft. Also überlegt, was es werden könnte…schonmal geöffnet, Fahrrad aus dem Ständer in Richtung Straße geschoben, aufgeschwungen – Und als ich meine AirPods in die Ohren stecken wollte, ich das Case öffne – ist NUR EIN AIRPOD im Case! Uff… Ein fehlender AirPod ist ein echter Alptraum – oder? Ich zermarter mir also das Hirn, wo der AirPod sein könnte…es war übrigens der linke; mein mindestens zweitliebster… Aber: Ich hab nicht den Hauch einer Ahnung, wo er sein könnte… Also wieder hoch in die Wohnung und – Spoiler: erfolglos - weiter suchen. Bis ich die rettende Idee hab: Ich kann AirPods ja einfach über „Wo ist?” suchen… Also App geöffnet, AirPods ausgewählt und „Ton abspielen”. Irgendeine Warnung ignoriert, dass ein sehr lauter Ton abgespielt wird oder so… Ich mein: hoffentlich ist das LAUT – ich will ja hören, wo der AirPod sein könnte… Kurzer Einschub: ohne Witz, ich glaub, die übertreiben das mit diesen ewigen Warnhinweisen inzwischen, niemand wäre doch so blöd… Ich bestätige nochmal, dass der Ton abgespielt werden soll… PIIEP. PIIEP. PIIEP – mein Kopf explodiert fast 😱 Wow, war das laut… Und Notiz an mich selbst: Das nächste mal das linke Ohr checken, wenn der linke AirPod fehlt… Gott sei Dank hat Gott mir ein rechtes Ohr gegeben. Mit dem konnte ich dann auf dem Weg mal kurz in den Onlinekurs reinhören. Der war übrigens so schlecht, dass ich ihn mir auf keinen Fall zu Ende anhören konnte. Furchtbar… Gelohnt hat sich das ganze trotzdem… Immerhin weiß ich jetzt, wo ich fehlende AirPods zuerst suche in Zukunft: in den Ohren. Markus PS: falls du das Gefühl hast, dir würde auch was fehlen… (also kein AirPod – schau dazu einfach mal in deinen Ohren, trust me!) Zum Beispiel regelmäßige Tipps, Tricks und Taktiken im Copywriting, die einfach nur verdammt krass und nützlich sind…oder, dass die Lösungen, warum du mit deiner Copy nicht zufrieden bist (und der Kunde natürlich auch nicht) manchmal direkt vor deinen Augen liegen, ohne, dass du sie sehen kannst… Dann solltest du dich vielleicht mal im Copy Club umschauen? Kein Witz: erst letzten Donnerstag im Livecall passiert – die liebe S. hat sofort verstanden, was sie anders machen muss. War so ein richtiger „Facepalm-Moment”, das hat man gesehen. Und, damit du jetzt nicht lange suchen musst: |
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Damals. Damals, als ich mit Copywriting angefangen hab. Für die jüngeren unter euch: Das war quasi zu einer Zeit, da waren Gummistiefel noch aus Holz. Zumindest hier auf dem Land. Damals war Copywriting noch richtig hartes Brot. Weil: Niemand wusste, was Copywriting bedeutet. Niemand wusste, dass Texte darüber entscheiden, ob ein Produkt verkauft wird oder nicht… Und niemand wusste, dass er mir einen Haufen Geld für meine Texte bezahlen sollte. Bedeutet natürlich im Umkehrschluss: Verkaufsgespräche haben ewig gedauert. Weil ich ja bei den meisten irgendwo nahe Null anfangen musste… Nur, damit sie verstehen, warum ich ihnen überhaupt etwas verkaufen will… Hat ne ganze Weile gedauert, bis ich verstanden hab, was mein Problem war: Ich bin immer eingestiegen mit „Ich bin Copywriter”. Und das war Quatsch. Weil – meine Kunden zu Beginn waren keine Coaches. Oder eCom-Läden. Die meisten hatten überhaupt keinen Vertriebskanal online. Ganz normale Mittelständler. Die der Meinung waren, je größer das Plakat, desto mehr Aufträge kommen rein. Klar, dass die mit „Copywriter” nichts anfangen können… Ja klar, Reader – heute bin ich auch schlauer… Aber damals: wusste ich es halt noch nicht ¯_(ツ)_/¯ Auf der anderen Seite: Nur weil es so war… Konnte ich meine eigene Akquisemethode finden. Die ich immer weiter perfektioniert habe… Und die mir in den letzten 10 Jahren jeden Kunden gebracht hat, den ich haben wollte. Na gut Reader – es war mit Sicherheit eine ein- oder sogar zweistellige Anzahl an Kunden dabei, die ich nicht bekommen habe… Aber: ich red mir immer ein, dass ich die ja sowieso nicht haben wollte. Wenn du jetzt wissen willst, welche Art der Akquise eine fast 100%ige Erfolgschance hat…
Dann ist die Antwort gar nicht so kompliziert: Behandle jeden potentiellen Kunden so, als würdest du schon für ihn schreiben. That’s it. Markus |