Ich hab keinen Ahnung, was du so für Copy schreibst, Reader...


Außer ich hab schon was von dir gelesen.


Dann – ganz ehrlich – schreibst du natürlich gute Copy.


Weißt du, wie aus guter Copy großartige Copy wird?


Hör auf, deinem Leser Worte in den Mund zu legen!


Ich weiß, dass einem jeder Copywriting-Kurs das so beibringt…


Man muss beim Leser das Gefühl wecken, dass man ihn ganz genau kennt…


„Ich weiß, was du denkst…”


„Du struggelst den ganzen Tag mit XY…”


„Du hast zwar [Ergebnis], trotzdem ist da immer noch [Problem]...”


And so on.


Das kann funktionieren, Reader.


Kann.


Wahrscheinlicher ist aber, dass es eben nicht funktioniert.


Nehmen wir mal an, du kennst die Zielgruppe nicht zu 100%...


(und sei ehrlich: du kennst die Zielgruppen, für die du schreibst, nicht zu 100%. Sonst würdest du vermutlich nicht meinen langweiligen Newsletter lesen, sondern ich würde deinen lesen…)


Wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass einer der Punkte, die du ansprichst NICHT auf den Leser zutrifft?


Ziemlich hoch.


Und dann wolltest du dieses „ich weiß genau wie es dir geht” Gefühl erzeugen – und bekommst stattdessen:


Kognitive Dissonanz.


Dann ist dein Leser raus aus dem Lesefluss…


Und wird am Ende nicht klicken.


Dabei kannst du das ganz einfach umgehen:


Hör auf, deinem Leser die Worte in den Mund zu legen – und fang an, sie Menschen in den Mund zu legen, mit denen er sich identifizieren kann.


Klingt kompliziert?


Ist es nicht:


Statt zu sagen „Du kommst erschöpft von der Arbeit nach Hause, freust dich auf eine Dusche und ne kleine Sporteinheit – und landest doch wieder mit der Tüte Chips vor Netflix”...


Kannst du einfach sagen:


„Die meisten XY kommen erschöpft von der Arbeit nach Hause, freuen sich auf eine Dusche und ne kleine Sporteinheit - und landen dann doch wieder mit der Tüte Chips vor Netflix.”


Merkst du den Unterschied?


Ich freu mich vielleicht weder auf eine kleine Sporteinheit, noch komm ich von der Arbeit nach Hause – das Produkt wäre aber trotzdem interessant für mich…


Wenn ich lese, dass die meisten Problem XY haben – dann denk ich drüber nach, wie das bei mir ist.


Lese ich, dass ich das Problem haben soll, das ich nicht habe – dann bin ich weg.


So funktioniert Manipulation…kleiner Unterschied im Text, riesige Wirkung.


Du beeinflusst, wie dein Leser über sich selbst nachdenkt.


„Die meisten” triggert Selbstreflexion. „Du” triggert Widerstand.


Wenn du die echten Mechaniken hinter Einfluss, menschlichem Verhalten und Kaufentscheidungen verstehen willst…


Lies „How To Manipulate People Online (fast)”.


Markus

Oh wie ich es hasse…


Da fährst du mit deinem Auto dieselbe Strecke, wie jeden Tag.


Frühmorgens, auf Autopilot quasi.


Bis du auf einmal etwas siehst, was da nicht hingehört.


Ein Blitzer.


Wie aus dem nichts, ganz unscheinbar am rechten Straßenrand.


Kurzer Blick auf den Tempomat: 53 eingestellt, passt.


BLITZ.


Bitte was?


Ich fahr 53 mit Tempomat in der 50er-Zone und das Scheißding blitzt mich?


Puls auf 180.


Mindestens.


Aber: halb so wild, vielleicht stellen sie ihn ja gerade erst ein.


Da wird schon nichts kommen.


Hab ich mir gedacht…


Tja Reader – da kam doch was.


Schönes Bußgeld, das da ein paar Tage später im Briefkasten landete…


Zugegeben, ich hab damit gerechnet.


Mir ist natürlich aufgefallen, dass irgendjemand auf die Idee kam, AUS DEM NICHTS ein Tempo 30 Schild an der Straße aufzustellen.


Die Straße, die ich nur deswegen seit Jahren benutze, weil 50 erlaubt sind.


Ähem – waren.


Jetzt sind es 30.


Deshalb hat mein Fahrlehrer damals wohl immer gesagt, man muss immer 1 Auge auf den Schildern haben – egal wie oft man eine Strecke schon gefahren ist…


Du ahnst es wahrscheinlich:


Die Geschichte ist lange her.


Heute könnte mir sowas allein deshalb nicht mehr passieren, weil mein Auto ja eine Geschwindigkeitsbegrenzungserkennungsautomatik hat (heißt das so?)...


Aber damals musste ich in den sauren Apfel beißen.


Und heute muss ich es dir erzählen, weil… Newsletter schreiben ist genauso!


Du fährst auf Autopilot.


„Das hat doch immer funktioniert.”


Bis es halt NICHT MEHR funktioniert.


Deine Openrates sinken. Deine Klicks gehen gegen Null. Aber DU schreibst weiter wie immer.


Bis jemand dir sagt: „Deine Mails sind langweilig geworden.”


Zack – Bußgeld.


Nur dass es bei Newslettern nicht 30 Euro sind. Sondern Leser, die sich abmelden.


Für bessere Newsletter, die nicht langweilig sind:


Kauf dir VEED.


Markus


PS: Anders als beim Auto gibt's bei Newslettern keine Automatik, die dich warnt.


Du musst selbst checken, ob du noch auf der richtigen Spur bist.


VEED soll dabei helfen – hab ich gehört.

Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, Reader...


Aber könnte es sein, dass du dich manchmal in Gedanken verlierst – und wieder und wieder dasselbe denkst, ohne auf ein Ergebnis zu kommen?


Bezogen auf Copy natürlich.


Du weißt eigentlich, was du schreiben musst.


Aber jede Formulierung, die dir einfällt…


Hast du 2 Minuten davor schon verworfen.


Dein Kopf fühlt sich an wie ne Schallplatte mit Sprung, du hörst ein und denselben Akkord wieder und wieder…


(lass mich, ok? Ich bin halt alt…und mit Spotify funktioniert der Vergleich einfach nicht…)


Wenn du weißt, wie sich das anfühlt…


Hab ich gute Neuigkeiten:


Ich kenn einen Weg da raus.


Es gibt eine wahnsinnig einfach Methode, um effektiv aus diesem Negativ-Loop herauszukommen und gute Copy zu schreiben.


Ich spreche von:


FREEWRITING.


Damit kommst du schneller in den kreativen Flow als mit Aurora Typ 1.


(if you don’t know: besser bekannt als “Island Sweet Skunk” – hervorragender Sativa-Strain)


Mit Freewriting kommst du in deine natürliche Kreativität.


Ist wie beim Atmen:


Da denkst du auch nicht ständig „einatmen - ausatmen - einatmen - ausatmen - einatmen…” – oder?


So wie deine Nase weiß, wie sie atmen muss…


Weiss dein Gehirn, wie es kreativ sein muss.


Du lässt es halt nur nicht zu…


Bevor ich dir aber jetzt verrate, wie genau Freewriting funktioniert – erzähl ich dir erstmal, warum du nicht kreativ bist, wenn du es sein musst:


Wenn du dich zum Schreiben zwingst: dann wird das nix.


Wenn du während des Schreibens darüber nachdenkst, wie gut deine Copy ist: dann hindert dich das daran, gute Ideen zu bekommen.


Und wenn du beim Schreiben über deinen Text gehst und ihn korrigierst, dann kannst du es für den Moment gleich gut sein lassen.


Neu schreiben und überarbeiten beanspruchen völlig unterschiedliche Hirnareale – hab ich mal irgendwo aufgeschnappt.


Kurz gesagt geht es beim Freewriting darum:


Hör auf, darüber nachzudenken, was du schreibst – und SCHREIB EINFACH.


Klingt trivial. Ist es auch, wenn du dich an folgende Schritte hältst:


Schritt 1: Setz dir ein Zeitlimit


5 Minuten, eine halbe Stunde – wichtig ist nur: es MUSS eine Zeitspanne sein, in der du ohne Pause maximal konzentriert sein kannst.


Ich mach das in der Regel in den ersten 10 Minuten nach dem Aufstehen…


(also, nicht ganz. Nach den 3 Minuten, die es braucht, bis das schwarze Gold in der Tasse ist natürlich)


Schritt 2: Schnapp dir deinen Lieblingsstift – oder leg die Hände bequem auf deinem Macbook ab


Ich hab dir schon mal erzählt, dass ich gerne von Hand schreibe? Spielt aber keine Rolle, was besser für dich funktioniert – und um ehrlich zu sein, mach ich das meistens für meinen Newsletter eben nicht von Hand, da bietet sich der Mac eher an – außer für Ideen im Vorfeld, die ich mir notiere, die landen wieder im reMarkable


Schritt 3: Schreib ununterbrochen, bis die Zeit abgelaufen ist


Jep Reader – das wars.


Easy, oder?


Wichtig ist nur:


In der Zeit schreibst du ununterbrochen – EGAL, WAS IST.


Bei mir kräht zum Beispiel grade Söhnchen schon rum…und will geholt werden.


Weswegen ich jetzt schneller tippen muss und eventuell den ein oder anderen Vertipper einbaue.


Natürlich nur, um zu sehen, ob dir der auffällt.


Du schreibst auch weiter, wenn du der Meinung bist, dass das gar keinen Sinn ergibt, was du gerade schreibst!


Weil das genau das ist, worum es hier geht:


Du musst den Müll im Kopf loswerden, dass gute Copy entstehen kann.


Du brauchst keinen Plan, worüber du schreiben willst.


(gut, hilfreich ist es natürlich, wenn es irgendwas mit der Copy zu tun hat, die du schreiben willst…)


Du startest einfach miteinem beliebigen Satz…


Und schreibst weiter.


Die Qualität deines Textes beim Freewriting spielt keine Rolle…


Es geht nicht darum, fertige Copy zu haben.


Und du willst auch niemanden beeindrucken, wie schnell du Copy schreiben kannst.


Das kontinuierliche Schreiben an sich löst die Magie aus, die dir die richtige Idee für geile Copy bringt.


Du musst mir das natürlich nicht glauben, Reader...


Aber:


Was, wenn das der Trick ist, wie du geile Copy am laufenden Band schreibst?


Markus


PS: probier es aus – und sag mir, ob dir das geholfen hat!

Man könnte sagen:


Der Januar ist ganz gut gelaufen – 61.712 sind jetzt kein Pappenstiel, da sagt man nicht nein zu.


Klar, es hätte deutlich mehr sein können…


Auf der anderen Seite ist es nichtmal die halbe Wahrheit, sondern nur ein Bruchteil vom eigentlichen Ergebnis:


Ich habe im Januar 61.712 Buchstaben in meinem Newsletter geschrieben.


(oder dachtest du, dass ich auf einmal anfange, mit meinem Umsatz zu flexen, Reader?)


Aus den Buchstaben raus hab ich’s auf immerhin 11.777 Wörter gebracht.


Was wiederum zu einem Durchschnitt von knapp 380 Wörtern pro Mail an dich führt…


Spannend.


Ich mag Zahlen einfach.


Um so mehr wurmt es mich, dass ich NIE weiß, wie viel Wörter ich wirklich in einem Monat geschrieben hab.


Hier im Newsletter ist das easy, ich hab meine Mails seit 1. Januar angefangen, in einem einzigen (untergliederten) Dokument zu sammeln.


Aber für die Kunden?


No way, da sind es lauter Einzeldokumente.


Und da ist es mir dann einfach viel zu viel Aufwand, jedes zu öffnen, den wordcount zu notieren und dann zusammenzurechnen…


Weshalb ich schon seit einiger Zeit überlege, meine Copy nicht mehr am Mac zu schreiben.


Es gibt nämlich Geräte, die zeichnen einfach jeden Tastenanschlag auf und werten das dann aus für dich.


Und ein Gerät, das es mir angetan hat:


Ist das hier.


Das einzige, was mich noch davon abhält: ich weiß haargenau, sobald ich das habe…will ich DAS HIER auch noch. Für unterwegs.


Und was soll ich sagen…


Beide gibt der Kontostand einfach nicht her.


Eigentlich ist es eh Quatsch. Immerhin wäre das Gerät für unterwegs deutlich sinnvoller, das hat aber wiederum keine mechanischen Tasten und die hätte ich dann doch ganz gern.


Und außerdem gibt es die Hemingway-Edition nicht für „unterwegs” und dann ist der Winkel zum Display wahrscheinlich eh total doof, wenn ich auf dem Sofa sitze oder am Esstisch oder so…


Du merkst schon:


Ich find genug Ausreden, dass ich’s nicht kaufen werde.


Aber spannend wäre es wahrscheinlich schon…


Anyway:


Bock mir hierfür ein bisschen Geld in den Rachen zu werfen?


Hat zwei Vorteile:


Wenn genügend Menschen das heute tun, kann ich vielleicht doch beide kaufen – und du kriegst nen erste Hand Erfahrungsbericht, ob man damit wirklich so gut schreiben kann…


Und ich kann mir schönreden:


Theoretisch hab ich ja gar kein Geld dafür ausgegeben.


Markus

„Sag mal, geht’s noch Markus? Was fütterst du dem Kind da??”


Ich höre den Satz. Merke am Unterton, dass es möglicherweise ziemlich ernst von Katti sein könnte…


Und versteh trotzdem nur Bahnhof ¯_(ツ)_/¯


Bevor ich aber antworten kann, geht’s weiter:


„Du bist ja wohl komplett irre, du kannst doch nem Baby keinen *** füttern!”


Doch. Mag er – siehst du doch?


„NIMM IHM SOFORT DAS BROT WEG!!!”


Den letzten Satz schreit mir Katti in einer Lautstärke und mit einer Entschlossenheit entgegen, dass ich reflexartig versuche, Söhnchen das Brot aus der Hand zu nehmen.


Aber:


Das lässt der natürlich nicht so einfach mit sich machen…schmeckt ihm ja.


Und schon passiert, was passieren muss:


Die Apple Watch meldet sich, dass die Umgebungsgeräusche einen Lautstärkepegel erreicht haben, der „gefährlich” sei und „das Gehör dauerhaft schädigen” könne.


Weil ich umgeben bin von Gebrüll. Katti. Söhnchen. Und beide wollen irgendwie die lautesten sein.


Schlimm an der ganzen Sache:


Ich versteh immer noch nicht, was das Problem ist, Reader.


Zu Einordnung: Söhnchen ist mit seinen 14 Monaten grade extrem wählerisch und hat auf die meisten Sachen keine Lust, die man ihm so zum Essen anbietet.


Was ich schon festgestellt habe: er scheint da ganz ähnlich zu ticken wie ich, lieber Gemüse als Fleisch oder Wurst, aber nichts, wobei man sich die Finger schmutzig machen könnte.


Und ich dachte bis zu Kattis Intervention, ich hätte einen neuen Verbündeten in der Familie gefunden, nachdem Katti, Töchterchen und sogar Hundi diese Leckerei verschmähen:


Weißlacker.


Die traurige Realität: Söhnchen hat ihn genauso geliebt wie ich. Hat. Vergangenheit.


Weil – und das muss ich zu meiner Schande zugeben:


Katti lag richtig.


Ist offenbar gar nicht ganz so gut, wenn Söhnchen da mitisst…


Auf der anderen Seite weiß ich aber (von Mama, hab extra gefragt!), dass der kleine Markus auch noch viel zu jung war, als er zum Weißlacker-Connoisseur wurde…


Und ich hab’s auch überlebt.


Markus


PS: blöd ist natürlich, dass Söhnchen und ich da nicht so ein heimliches Papa-Sohn-Ding draus machen können, weil…


Ja – Katti würde auch noch nach 2 Stunden riechen, was wir gegessen haben.

Ich hab gestern ein bisschen digitalen Frühjahrsputz gemacht:


Und bin dabei mal wieder über das Doc mit dem Titel „Copygrave” gestolpert.


Ich weiß nicht ob dich das interessiert, Reader – aber du wirst hoffentlich auf jeden Fall erstmal bis zum Ende lesen!


In dem Doc landen alle Drafts von mir, die ich mal verworfen hab.


Textschnipsel von Mails, Ads, Salespages – alles.


Jeder Satz hat nur eins gemeinsam:


Ich war mir sicher, ihn nicht zu verwenden.


Deshalb lösch ich das Doc auch nie…


Ist quasi sowas wie mein eigenes Mahnmal.


Aber:


Jedesmal, wenn ich es öffne, lese ich es durch – manchmal komplett.


Und das kostet mich Zeit.


(sind inzwischen mehr Seiten als ein durchschnittlicher Spiegel Bestseller hat)


Warum mach ich das?


Ich hatte die Ideen ja alle verworfen…


Trotzdem sitz ich stundenlang lesend vor dem Bildschirm…


Bei einigen Ideen werd ich dann richtig wehmütig…


Die wären so geil gewesen.


Aber irgendwie hat es nicht gepasst.


Entweder hatte der Kunde nicht genug Cojones, um den Text online zu bringen…


Oder ich dachte mir, es passt nicht 100% zur Zielgruppe.


Vielleicht hab ich mich auch nicht getraut hab, das dem Kunden zu zeigen


Nein, das ist natürlich Quatsch.


Ich geb natürlich jeden Text ab, von dem ich überzeugt bin.


Auch wenn er provokativ ist…


Oder einen bestimmten Typ Mensch richtig anwidert.


(Im Idealfall natürlich die, die der Kunde nicht als Kunden haben will – klar, oder?)


Warum sammel ich aber alles, was ich geschrieben – und nie verwendet hab?


Ziemlich simpel:


Es hat ja einen Grund, warum es damals nicht gepasst hat.


Richtig, Reader – damals hat es nicht gepasst.


Vielleicht passt es aber jetzt.


Für ein ganz anderes Produkt.


Für einen ganz anderen Kunden.


Weil:


Hinter jedem Satz steckt eine Idee.


Eine Idee, die dann nur noch ausformuliert werden muss.


Und ich weiß ja nicht, wie das bei dir so ist, Reader...


Aber irgendwann gehen einem die Ideen aus.


Manchmal ist man einfach blockiert…


Und weiß einfach nicht, welche grandiose Idee man jetzt in seine Copy packen sollte.


Die meisten Copywriter werfen dann einen Blick in ihr Swipefile…


(keine Angst, mach ich auch)


Aber wer schaut sich seine eigenen Ideen nochmal an?


Hat ja einen Grund, dass du dir mal darüber Gedanken gemacht hast…


Oder?


Falls du also bisher kein Draft-Grab hast…


Dann leg dir schleunigst eins an!


Markus


PS: Mindsetbonus: immerhin war die Idee von DIR – und da du zur absoluten Copyelite im DACH-Raum gehörst, wäre es schade, wenn sie immer verloren wäre…

Hat dir auch irgendjemand erzählt, du müsstest einen detaillierten Kundenavatar haben, wenn du gute Copy schreiben möchtest?


Vielleicht hast du auch eine Vorlage, die du immer gewissenhaft mit deinen Kunden ausfüllst…


Vergiss sie, Reader!


Also – natürlich nicht komplett.


Was du aber geflissentlich ignorieren darfst:


Soziodemographische Merkmale.


Wie alt der Wunschkunde ist? Interessiert keine Sau


Was er für einen Beruf hat? Musst du nicht wissen


Ob er Kinder hat – und wie viele? Spielt überhaupt keine Rolle


Wohnsituation? Ach komm schon, Reader...


Auch das Einkommen spielt einfach überhaupt keine Rolle.


Denk immer dran:


Jeder kann so viel bezahlen, wie ihm die Lösung seines Problems wert ist.


Punkt.


Oder besser:


Ausrufezeichen!


(wann immer sich ein Leser deiner Copy denkt „zu teuer” – hast du ihm nicht klar gemacht, wie dringend er deine Lösung wirklich braucht…)


Man hat dir gesagt, das musst du wissen?


Ok Reader – lass mich dir ein Beispiel geben:


  • 50 Jahre alt
  • aufgewachsen in den USA
  • 3 Kinder
  • beruflich erfolgreich
  • vermögend und berühmt
  • hört gerne Rap-Musik
  • lebt privat zurückgezogen


Es braucht ein bisschen, um solche Infos herauszufinden…


(also Zeit)


Aber was kannst du damit anfangen?


Ziemlich wenig.


Oder denkst du, dass du Eminem und The Rock mit derselben Copy zum kaufen kriegst?


(die Merkmale oben bilden die beiden nämlich ziemlich exakt ab…)


Bevor du deine Zeit also damit verschwendest, solche Infos herauszubekommen…


Konzentrier dich lieber auf „voice of customer”.


Wie spricht der Traumkunde mit seinem besten Freund über sein Problem?


Und schon weißt du, wie deine Copy konvertiert.


Markus

Swen!


Swen – was soll das?


Krieg ich doch vorgestern ne Mail von ihm. Hat mich eh schon gewundert, hat länger nix mehr von sich hören lassen.


In der Mail erklärt er dann lang und breit, dass er dabei war, irgendwas weiterzuentwickeln…und dafür als Testcase einen Upsell gebraucht hat.


Und…


Bei mir hat er einen alten gefunden.


Den Webhook hat er natürlich entschärft, dass er da rum testen kann…aber:


Das hat überhaupt nicht geklappt.


Weißt du, was der gemacht hat?


ER HAT IN MEINER BUCHHALTUNG MUNTER IRGENDWELCHE RECHNUNGEN ERSTELLT UND DANN AUCH NOCH AN DIE KUNDEN RAUSGESCHICKT.


Jetzt könnte man natürlich von einem Win für mich ausgehen, weil:


Ich gehe ja davon aus, wenn jemand wie Reader zum Beispiel eine Rechnung von mir bekommt, wird die schon zeitnah bezahlt werden…


Blöderweise stand aber auf jeder Rechnung: „Der Betrag wurde bereits bezahlt.”


Also, fassen wir zusammen:


  • doch kein Geld für mich
  • meine Kunden kriegen Rechnungen, die zwar als „bezahlt” markiert sind, mit denen sie aber nichts anfangen können
  • ich darf nicht nur die Rechnungen alle in Lexoffice stornieren (da waren so schöne Rechnungsnummern dabei, die jetzt für immer verloren sind, verschwendet an so einen dummen Fehler) – ich muss auch jeden Kunden darüber informieren, dass das ein Fehler war, ich das storniert hab, bla bla bla…


Oh – warte, Reader:


Für dich wirkt das grade alles ein bisschen zusammenhangslos, oder?


Let me explain:


Swen ist vom Team Lebensentdecker – Buchhaltungscracks, die das so drauf haben, dass man als Selbständiger wieder entdecken kann, wie sich ein Leben außerhalb der Arbeit so anfühlt. Weil sie’s einfach einfacher machen.


In meinem Fall:


Sie haben mir eine Automation gebaut, dass meine Verkäufe über Thrivecart abgewickelt werden, die Rechnung aber in Lexoffice erstellt und rausgeschickt wird.


Hat den Vorteil:


Ich muss NICHT mehr händisch die Belege von Thrivecart herunterladen und in Lexoffice hochladen.


Und obendrauf ist die Buchhaltung auch noch sauber, weil es jetzt fortlaufende Rechnungsnummern gibt.


Solltest du Produkte über Thrivecart verkaufen und Lexoffice nutzen…


Lass dir von Swen diese Automation einrichten.


Kein Witz:


Bei mir hat die sich nach dem ersten Monat schon sowas von rentiert, allein die Zeit, die ich seitdem spare…


Und außerdem:


Swen hat mir das vor 2 Jahren schon eingerichtet. Und kümmert sich immer noch drum, das Ding weiterzuentwickeln.


Ohne Aufpreis – da verzeih ich ihm doch auch gern, dass ich fast 5 Minuten Aufwand wegen ihm hatte gestern ❤️


Markus

Also, wie sieht es aus…?


Willst du mich heiraten, Reader?


Wie – NEIN?


Pffff…


Was, Reader?


Ich?


Ich fall mit der Tür ins Haus?


Ach was…


Schau, es ist doch so:


Wenn ich mir die Texte von 84%* aller Selbständigen durchlese…


(vor allem, wenn es um Outreach geht!)


Dann lesen sich die Nachrichten exakt so!


So, als würden sie auch wildfremde Leute auf der Straße ansprechen…


Und als ersten Satz loslassen:


„Willst du mich heiraten?”


Dass das schlecht funktioniert, sollte eigentlich jedem klar sein…


(ich bin allerdings in der aktuellen Dating-Szene nicht so drin, belehr mich also gern eines Besseren!)


Ich versteh aber natürlich die Grundproblematik:


Du musst natürlich fremde Leute ansprechen, um an Kunden zu kommen.


Es sei denn, du hast schon so einen Ruf, dass die Kunden von selbst bei dir anklopfen und nachfragen, ob du nicht für sie arbeiten möchtest…


Wie lösen wir das Problem?


Nicht, indem du…


  • irgendeine dumme Outreach-Nachricht schreibst, die du dann an Hunderte rausschickst… (unpersönlich, generisch, langweilig – und nervig)
  • Leute anschreibst mit „hey, mir ist da was aufgefallen, sollen wir mal zoomen dazu? Bei mir geht es übermorgen oder am Freitag…”
  • Menschen mit einer shady Frage zur Antwort verlocken willst, like „Hey Reader, machst du aktuell Sport?” oder „Hi Reader, bist du auch manchmal gestresst von der Arbeit?”


Sondern ganz simpel:


Gib ihnen etwas, mit dem sie nicht gerechnet haben – und das sie auf keinen Fall ablehnen wollen!


(du kennst ja „Der Pate”, oder Reader? Mach ihnen das Angebot, das sie nicht ablehnen wollen…)


Warst du eigentlich schonmal in einem Autohaus?


(harter Cut, ich weiß – ist aber wichtig als Learning!)


In Autohäusern gibt es ja den Klischee-schmierigen-Verkäufer…


Der um dich herumtänzelt…


Und versucht, dir ein neues Auto aufzuschwatzen.


Meistens hat er damit wenig Erfolg – außer, du willst speziell ein Auto aus diesem Autohaus…


Aber was wäre, wenn…


Du nur am Autohaus vorbeiläufst…


Der Verkäufer dich durch die Glasscheibe sieht, zu dir rausrennt und sagt:


„Ich weiß nicht, ob du grad ein neues Auto brauchst - aber dahinten der silberne ist vollgetankt, hier sind die Schlüssel - nimm einfach mal mit!”


Ganz ehrlich Reader:


Würdest du nein sagen?


Ich kann es mir kaum vorstellen…


Und genau so ein Angebot musst du Menschen machen, die du zu Kunden machen willst!


Weil – wenn sie nicht nein sagen können…


Dann sagen sie jJA!


Markus



*die 84% von oben sind nur eine grobe Schätzung anhand der Nachrichten, die ich jeden Tag bekomme…


Realistisch betrachtet ist die Zahl wahrscheinlich sogar wesentlich höher!

Exakt jetzt ist deine letzte Chance, Reader!


(vorausgesetzt, du liest meine Mails direkt nach dem Aufstehen?)


Jetzt ist deine letzte Chance…


Mit einem Lächeln in die neue Woche zu starten!


Also:


Kurz die Friese richten.


Rücken durchstrecken.


Lächeln.


Und mit dem Gedanken in den Montag starten:


Diese Woche wird gut.


Markus


PS: probier’s echt mal.


Ich hab das jetzt ein paar Tage lang gemacht, bewusst als erstes nach dem Aufwachen gelächelt…


Tut gut!

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