Entspannter Start in den Tag gestern, bis wirklich ALLES schief ging.

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Erst schlafen noch alle und ich hab’s sogar geschafft, morgens, nach dem Newsletter an dich schreiben, eine weitere Lektion vom Storytellingkurs zu recorden.

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Familie wird wach, ich mach Frühstück für alle, wir frühstücken, sind fertig. Ich räum – wie quasi jeden Morgen – die Spülmaschine aus. Ärgere mich kurz über Katti, weil sie mal wieder ein Glas in die untere Hälfte der Spülmaschine geräumt hat.

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Ich mein: was für ein Psycho macht sowas??

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Ich hol das Glas raus und –

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HABE SOLCHE HÖLLENSCHMERZEN, DASS ICH SOFORT ANFANGE ZU SCHREIEN.

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Gut, vielleicht hab ich nicht wirklich geschrien, aber:

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Ich hatte auf einmal einen stechenden Schmerz im unteren Rücken.

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Und dann haben sich die Ereignisse überschlagen…

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Aus dem Augenwinkel sehe ich eine hektische Bewegung, gefolgt von einem langgezogenen, sehr piepsigen „AAAAAAAAAAHHHHH”, das anschließend in lautes Geheule umschlägt.

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Ich steh währenddessen immer noch vornübergebeugt über der Spülmaschine, weil ich mich nicht mehr aufrichten kann.

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Ich drehe mich also im Ganzen und sehe Söhnchen auf dem Boden liegen.

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Mitten in einer Blutlache.

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Da ist der Knirps gestolpert und zielsicher mit dem Kopf auf der Treppenkante in Richtung Wintergarten aufgeschlagen…

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Also Zähne zusammengebissen, ihn mit dem Gefühl, mein Rücken werde jeden Moment in mindestens 2 Teile brechen, tröstend hochgehoben – und das Loch im Kopf gesehen.

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Platzwunde.

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Klare Aufgabe: ich muss funktionieren, ich muss sofort ins Krankenhaus mit ihm. Nur…mein Auto war in der Tiefgarage, ich hatte ja vorgestern Abend ein bisschen Angst vor möglichem Hagel.

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Und weil in der Innenstadt (Allgäuer Festwoche sei Dank) grade alles gesperrt ist, sogar für Fußgänger, darf ich gefühlt nen Kilometer außen rum rennen.

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Was ich dann mit Söhnchen unterm Arm auch mache.

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Bei jedem einzelnen Schritt hab ich das Gefühl, das war’s jetzt, gleich klappst du zusammen.

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Irgendwie hab ich es dann doch bis zum Auto geschafft, bin zum Krankenhaus und Söhnchen wurde versorgt. Der war zwischenzeitlich wieder quietschfidel und fand alles irgendwie lustig…

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Ist es nicht faszinierend, zu was man in der Lage ist, wenn’s um was wichtiges geht?

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Keine Ahnung, vielleicht liegt das am Adrenalin, am Pflichtgefühl kleinen Menschen gegenüber oder was weiß ich.

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Fakt war jedenfalls:

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Als ich das erste Mal von meinem Bürostuhl aufstehen und mir einen Kaffee machen wollte – hat das bestimmt 15 Minuten gedauert.

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Dabei wäre Kaffee eigentlich auch wichtig…

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Markus

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PS: Söhnchen geht’s gut, Reader. Keine Gehirnerschütterung, nur eine Platzwunde.

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Ich mach mir eher Sorgen um mich: allein vorhin habe ich gefühlt ne halbe Stunde gebraucht, um aus dem Bett zu kommen.

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Weil ich mich maximal mit einer Geschwindigkeit bewegen kann, wie Flash sie in Zoomania an den Tag legt.

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Wenn überhaupt.

Wie lange kennen wir uns schon, Reader?

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Und wie lange predige ich, dass man keine WORKBOOKS anbieten sollen, weil Menschen keine WORKBOOKS haben wollen, weil das ja schon im Namen impliziert, dass man damit ARBEIT hat?

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Und wir wollen ja alle immer die Abkürzung für alles, dem System ein Schnippchen schlagen und möglichst ohne Anstrengung oder extra Aufwand unser Ziel erreichen.

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Völlig egal, ob das Ziel ist, Copywriter werden und 10k im Monat am Strand chillend zu verdienen, 27kg abzunehmen, damit man den Sixpack endlich wieder sieht, der „früher” ja immer da war und sich jetzt nur etwas versteckt hat – oder jedes andere Versprechen, das dir in der Werbung groß gemacht wird.

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Und was mach ich Trottel?

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Ich hab ein WORKBOOK erstellt.

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Also nicht ganz, aber das ist eher ein Henne-Ei-Problem, denk ich: die Ideen sind von mir. Die Texte auch. Aber hübsch gemacht hat es dann KI.

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Wer hat’s jetzt also „erstellt”?

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Egal.

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Fakt ist: ich bin der festen Überzeugung, für meinen Storytelling-Kurs braucht es ein Workbook, sonst geht mein ganzes Konzept nicht auf.

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Ich würd dir das ja jetzt gern erklären, aber ich mach’s nicht ¯_(ツ)_/¯

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Warte du mal lieber auf Sonntag, 09.08.2026 7:00 Uhr.

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Ab da kannst du dir nämlich den Beta-Zugang kaufen mit einem so fetten Rabatt, dass der unverschämt hohe Normalpreis dagegen fast schon lächerlich wirkt.

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Ich nutz jetzt mal die aktuell überraschend herrschende Ruhe, tatsächlich schlafen hier noch alle…und nehm weiter auf.

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Die ersten 4 Lektionen hab ich tatsächlich schon aufgenommen!

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Markus

An manchen Tagen stellst du alles in Frage.

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Macht das alles überhaupt Sinn? Wofür machst du das eigentlich alles?

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Und:

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Wird es irgendwann besser?

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Gerade Selbständige kennen das, den berühmten feast-or-famine cycle. Manchmal läuft es so gut, dass du das Gefühl hast, dir gehöre die Welt – und dann wachst du nachts schweißgebadet und voller Panik auf, weil du nicht weißt, wann das nächste Geld reinkommt.

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Den Rechnungen ist das ja egal, die werden immer pünktlich fällig…

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Wie kommst du raus aus diesem Teufelskreis? Ich hab nach 16 Jahren die Antwort darauf gefunden:

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Gar nicht.

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Das ganze Leben ist ein Auf und Ab, warum sollte das in der Selbständigkeit anders sein?

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Die einzige Variable, die du in der Hand hast:

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Wie du damit umgehst.

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Einer, der das auf jeden Fall geschafft hat, ist Youri Keifens. Youri war gestern zu Gast im Copy Club mit einem Special Call zu seinem neuen Buch (erscheint glaub morgen, als Vorbesteller kannst du aber das eBook schon heute lesen) Brandwriting*.

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Falls du Youri nicht kennst: Spiegel-Bestseller-Autor, Copywriter und Frittenliebhaber, aber nur die belgischen.

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Und sein Call gestern war…

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In Ermangelung der passenden Superlative, weil’s gestern spät wurde und ich ein wenig übernächtigt bin: Effing beautiful.

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Die Aufzeichnung lade ich im Lauf des Vormittags im Copy Club hoch – falls du noch nicht dabei bist: über den Link kannst du nen ganzen Monat für 1 € testen.

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(und dir die Aufzeichnung vom Call mit Youri ansehen. Copywriting, die Entwicklung von KI, Branding, NLP, Persönlichkeitsentwicklung – quasi ein kleiner Rundgang durchs Hirn eines begnadeten Texters.)

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​

Markus

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PS: da oben mit dem *, das IST ein Affiliatelink.

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Aber: nicht meiner, es ist der von Youri. Damit zahlst du exakt denselben Preis wie alle anderen, Buchpreisbindung sei Dank, aber:

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Youri bekommt nen ganzen Euro mehr vom Verlag.

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Und ich finde, wer uns regelmäßig mit seinem Podcast for free unterhält (und bildet!), der hat sich den mehr als verdient.

Die Antworten auf die Eselsmail sind da, Reader.

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B.

B.

B, B, B.

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Kein einziges A. Nicht eins.

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(zumindest war das der Stand, als ich gestern Abend ins Bett bin. Heut hab ich noch nicht in die Mails geschaut, sonst lass ich mich nur wieder ablenken und komm in Hektik, dass ich dir rechtzeitig schreibe…)

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Im ersten Moment wollte ich richtig stolz auf jeden einzelnen Leser und jede einzelne Leserin sein, die geantwortet hat, weil ihr ja offensichtlich alle genau wisst, was gut für euch ist.

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Dann dachte ich mir, dass das ziemlich überheblich von mir wäre und ich hab meine eigene Mail nochmal gelesen.

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A hat zwei Zeilen bekommen. Nüchtern, und fertig.

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​

B hat sieben bekommen, plus einen Drucker-Fehlercode, plus Söhnchen mit Fieber, plus mich, wie ich nachts wach liege, weil mich das Ding kribbelig macht.

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Nachtigall, ick hör dir trapsen.

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​

Die Frage war eigentlich keine Frage, sondern eine Abstimmung, deren Ergebnis schon feststand.

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(so wie beim Kartentrick, wo dir jemand das Gefühl gibt, DU hättest dich für eine Karte entschieden)

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Und eigentlich war das Storytelling ¯_(ツ)_/¯

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​

Storytelling heißt nämlich nicht nur, dass du brav eine Geschichte erzählst. Das ist der Teil, den jeder sieht und deswegen reden auch alle nur darüber.

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Der andere Teil: Du kannst im Kopf deines Lesers Klavier spielen, ohne dass er die Finger bemerkt und kriegst am Ende genau die Antwort, die du haben wolltest.

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​

Er hält sie für seine eigene, hat sie ja schließlich getippt.

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​

Vielleicht hab ich das diesmal aus Versehen gemacht.

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​

Aber egal, es wird B.

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Sonntag, 9. August, 7:00 Uhr. Da geht Modul 1 raus.

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Hab ich schonmal erwähnt, dass ich am besten funktioniere, wenn’s harte Deadlines gibt? Immerhin hab ich bis jetzt keine einzige Sekunde aufgenommen…

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​

Markus

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​

PS: falls du dir nochmal live anschauen willst, was ich gemacht gestern gemacht hab:

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​

​Hier.​

Mein Opa hatte für alles einen Spruch, Reader, und die meisten davon hab ich vergessen, aber einen hab ich behalten, weil er der einzige war, der wirklich funktioniert hat:

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„Biable, wenn'd it weisch, wia'd di entscheide sottsch, na wirfsch an Zwickl. Well in deam Moment, worar durch'd Luft seglat, woisch, was d'r liabr isch."

​
​

(Für alle nördlich von Kempten: Wenn du nicht weißt, wie du dich entscheiden sollst, wirf eine Münze. Weil du in dem Moment, in dem sie durch die Luft segelt, plötzlich weißt, was dir lieber wäre.)

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​

Die Münze entscheidet nichts. Sie macht nur sichtbar, was du längst willst – davon hatte ich ja Ende Mai schonmal geschrieben.

​
​

Und dann gibt's die Gegenversion davon.

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Ein Esel steht auf einer Wiese. Links ein Heuhaufen, rechts ein Heuhaufen, beide gleich groß, beide gleich weit weg, und er steht genau in der Mitte und wägt ab. Links wäre gut, rechts wäre auch gut, und links hätte ja diesen einen Vorteil, andererseits…

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​

Der Esel verhungert. Im Futter. Das Heu war am Ende auch nicht mehr frisch, aber da war's ihm schon wurscht.

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​

Das Ding heißt Buridans Esel, nach einem französischen Philosophen aus dem 14. Jahrhundert. Buridan hat diesen Esel nie erwähnt. Kein Wort, nirgends. Seine Gegner haben sich das Vieh ausgedacht, um ihn lächerlich zu machen.

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Hat funktioniert, ironischerweise. Der Mann ist seit siebenhundert Jahren berühmt für einen Esel, den er nie besessen hat. ¯_(ツ)_/¯

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Jedenfalls: ich steh gerade auf dieser Wiese.

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Ich hab da was in der Mache. Storytelling. Mehr sag ich heute noch nicht, sonst nehm ich mir wieder Stoff für eine der nächsten Mails weg…

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Aber ich hab eben auch gerade zwei Heuhaufen.

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A: Ich nehm das komplette Ding auf, jede Lektion, bis der letzte Satz sitzt. Und dann kriegst du alles auf einmal.

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B: Ich nehm das erste Modul auf, geb es raus, und leg dann jede Woche nach, während ich noch dran baue. Du wärst dabei, während das Ding entsteht, und wenn dir in Woche 2 was fehlt, könnte ich das in Woche 3 noch einbauen. Das ist der Teil, der mich kribbelig macht. Und gleichzeitig der, bei dem ich nachts wach werde, weil ich dann live liefern muss und keinen Puffer hab, wenn Söhnchen fiebert oder der Drucker wieder OW_4XX_OWSWS00001 sagt.

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​

Den Zwickl hab ich in der Tasche.

​
​

Aber ich glaub, du weißt es besser als der, Reader!

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​

Antworte einfach auf diese Mail. A oder B. Ein Buchstabe reicht, du musst nicht mal Hallo sagen.

​
​

Markus

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​

PS: Und das Schlimmste daran ist, dass mich die Entscheidung soweit blockiert, dass ich noch nicht einen Satz überhaupt aufgenommen habe. Dabei könnte Modul 1 längst fertig sein, mindestens.

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​

Ich verhungere quasi…

N

I

C

H

T!

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​

Weil Mama Geburtstag hat. Nicht du, Reader.

​
​

Und während ich mir hier zum gefühlt achthundertzwanzigsten Mal seit gestern Nacht den linken Unterarm kratze und überlege, was ich dir eigentlich schreiben soll, fällt mir auf, wie viele fremde Menschen mir in den letzten Wochen etwas verkaufen wollten, nur weil bei ihnen irgendwas los war.

​
​

Geburtstag vom Gründer. Firmenjubiläum. Sommeranfang. Ende der Sommerpause. Und einmal der fünfte Geburtstag eines Newsletters, den ich nie abonniert hatte.

​
​

Ich warte eigentlich nur noch auf 20 Prozent zum Geburtstag vom jüngsten Hamster meines Nachbarn.

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Der Anlass ist dabei gar nicht das Schlimme. Anlässe kann man erfinden, dafür sind sie ja da.

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​

Schlimm ist, was danach kommt: das gleiche Angebot wie sonst, nur billiger.

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​

Und das kostet dich zweimal.

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Einmal bei dem, der gestern zum vollen Preis gekauft hat und heute dasselbe Ding mit 30 Prozent im Postfach liegen sieht. Der kauft nicht nochmal bei dir, und ich versteh ihn.

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​

Und einmal bei allen anderen. Die lernen nämlich ziemlich schnell, dass sie nur lange genug nichts tun müssen. Ich mach das selbst bei einem Anbieter, dessen Vollpreis ich noch nie bezahlt hab. Warum auch, in sechs Wochen ist ja wieder irgendwas.

​
​

Wenn du also unbedingt einen Anlass nutzen willst, Reader: dann gib den Leuten etwas, was es sonst nicht gibt. Einen Call, den du danach nie wieder anbietest. Oder eine Aufzeichnung, die am Montag wieder offline geht. Hauptsache, du fasst den Preis nicht an.

​
​

Ich hab das dieses Jahr zum Geburtstag übrigens auch gemacht, nur andersrum: Ich hab angekündigt, den Verkauf von fast allem einzustellen, was ich je gebaut hab. VEED, BANG, CRASH, KYCCE, TRIP, MEFFdigital.

​
​

Ist bis heute so geblieben.

​
​

Deshalb kriegst du heute auch nichts Besonderes von mir, obwohl Mama Geburtstag hat.

​
​

​Die Pure Persuasion AI kostet heute exakt das, was sie gestern gekostet hat. Testen kannst du sie 7 Tage für 0 Euro, aber das steht da morgen auch noch, und an jedem anderen Tag, auch wenn niemand Geburtstag hat ¯_(ツ)_/¯

​
​

Markus

​
​

PS: Mama kriegt trotzdem was Ordentliches, keine Angst.

Wenn ich heute Nacht eines gelernt habe, dann ist es…

​
​

Bei offenem Fenster schlafen bringt GAR nix, außer Juckreiz.

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​

Ich hatte nämlich die wahnwitzige Idee, etwas gegen die Hitze zu tun, in der Hoffnung auf ein wenig Abkühlung in der Wohnung über Nacht…

​
​

Was ich nicht bedacht hatte:

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​

Töchterchen.

​
​

Die musste nämlich im Lauf der Nacht mal auf die Toilette (du erinnerst dich, Reader? Alle außer mir Magen-Darm…) und hat natürlich über all Licht eingeschaltet…

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​

Flur, Badezimmer, Küche (weil sie noch was trinken wollte)...

​
​

Ja.

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​

Abgesehen von den horrenden Stromkosten, die man dadurch hat – was ist noch passiert?

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​

Na?

​
​

Naaaaa?

​
​

Wer liebt es, wenn er des Nachts sperrangelweit geöffnete Fenster vorfindet hinter denen eine regelrechte Festbeleuchtung wartet?

​
​

Mücken, Schnaken, Moskitos – auf jeden Fall irgendwelches Viehzeug, das mich heute Nacht öfter gestochen hat, als ich spontan zählen kann.

​
​

Markus

Während ich maximalst ausgelastet war, mich vor Ansteckung durch diese lebenden Epizentren namens Familie zu schützen, schreibt mir doch tatsächlich eine Kundin, sie wäre mit einem Skill in der Pure Persuasion AI nicht glücklich…

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​

Sie nutzt ihn ständig, er liegt bei ihr auf Platz 3. Und trotzdem: „Die Ergebnisse lade ich nur zur Inspiration."

​
​

Autsch.

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​

Gestern Abend war der Skill komplett neu gebaut. Nicht geflickt, neu gebaut: BANG Subject Lines v3.0 erntet jetzt erst den Rohstoff aus deinem Material, bevor er auch nur eine Betreffzeile formuliert. Dann schleift er die Sätze, siebt intern 15 bis 20 Kandidaten auf die 3 bis 5 besten runter und sagt dir sogar, welche er aussortiert hat und warum. Wer lieber selbst schreibt, bekommt einen Sparringsmodus: Du bringst deine Betreffzeile mit, der Skill liefert die kleinste wirksame Korrektur statt zwölf Alternativen.

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​

Ihre Reaktion: „BANG! Liefert jetzt... aber hallo! 🤩"

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​

Das war aber nur eines von sechs Skill-Updates in den letzten 24 Stunden. Erst die anderen fünf, dann wird es richtig interessant – denn die über 20 kleineren Mechaniken, die nebenbei in bestehende Skills gewandert sind, haben es in sich.

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​

Marketing-Plan (90 Tage) ist neu im Katalog. Der Skill für alle, die sich fragen, wo sie überhaupt anfangen sollen. Er fragt zuerst, wer da eigentlich plant: Zielzahl, Können, Wollen. Dann rechnet er dein Umsatzziel rückwärts gegen dein Zeitbudget und baut daraus einen 90-Tage-Plan mit Messpunkten. Jede Maßnahme nennt den Skill, der sie umsetzt.

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​

Pitch-Architektur ist neu. Der Moment, in dem aus deinem Inhalt ein Angebot wird, hatte bisher keinen eigenen Skill. Jetzt schon: eine Vier-Listen-Inventur deiner Zielgruppe, dann führst du mit dem, was ihr fehlt, und schließt mit der Passung. Mein Lieblingsdetail ist die Nachschlag-Diagnose. Wenn nach deinem Pitch eine lange Bonus- und Garantie-Liste kommt, hat der Pitch selbst nicht genug geliefert.

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​

Hook-Miner ist neu. Er gräbt Hooks aus deinem vorhandenen Material, statt sie auf dem leeren Blatt zu erfinden. Und er sucht das Problem, das deine Zielgruppe wirklich hat. Das ist selten das, das sie zugibt.

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​

Zweite Reise ist neu und mein persönliches Highlight. Fast jeder Verkaufs-Bogen endet am Gewinn: Problem, Suche, Entdeckung, Angebot. Was aber, wenn dein Leser den Erfolg schon HAT und er sich hohl anfühlt? Genau da stehen viele Coaching- und Dienstleister-Zielgruppen. Dafür gab es bisher keine Story-Struktur. Jetzt gibt es zwei, inklusive dem Bogen, der nativ für Community-, Membership- und Mastermind-Angebote gebaut ist.

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​

Webinar-Skript v3.0 räumt mit der einen amerikanischen Einheitsvorlage auf. Vier Dramaturgien mit Diagnose-Weiche: Belief-Shift, Lehr-Webinar für Fachpublikum, Mitmach-Workshop, Diagnose-Webinar für High-Ticket mit Termin-Ziel. Dazu die Verweildauer-Diagnose: Die Absprung-Kurve deiner Webinar-Software verrät, welcher Block leckt. Und der Skill ist von VIP zu Pro gewandert, steht also ab sofort allen Mitgliedern offen.

​
​

So. Und jetzt die Mechaniken. Über 20 Stück, quer durch den Katalog. Ich zeig dir die wichtigsten, sortiert nach dem, was sie für dich lösen.

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​

Wenn der Interessent zögert. Das objection-system beherrscht jetzt den Zweifel-Abschluss: fünf Bewegungen für den Moment, in dem jemand eigentlich überzeugt ist und trotzdem nicht kauft. Und es hat eine Antwort auf den Klassiker „Ich muss darüber nachdenken". Nachdenken ist Problemlösung – wer den Satz sagt, hat ein ungelöstes Hindernis, das er nicht nennt. Die Zukunftsfrage macht es sichtbar: „Angenommen, du denkst darüber nach und es klärt sich. Wie sieht es dann aus?" Die gelöste Lage lässt sich nicht beschreiben, ohne das Hindernis zu verraten. Dieselbe Frage steckt jetzt auch im dm-verkauf, für alle, die per Chat abschließen.

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​

Wie deine Sätze wirken, bevor der Leser den Inhalt versteht. Persuasive-language hat drei neue Teile bekommen. Die Adressierungs-Regel: Negatives verallgemeinerst du („viele Selbstständige kennen das"), Positives personalisierst du („du hast es geschafft"). Klingt banal, dreht aber die Wirkung ganzer Absätze, sobald du einmal drauf achtest. Dazu das Kadenz-Handwerk: Es reicht nicht, dass jeder Satz gut klingt – jede Zeile muss die vorige erklären, sonst liest sich der Text wie eine Sammlung von Behauptungen. Und die Einbau-Verben: Statt dem Leser eine Handlung zu befehlen, benennst du das Ergebnis. Direkte Befehle verhindern nämlich oft genau die Handlung, die sie verlangen.

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​

(bestes Beispiel: dieses so oft verwendete „Stell dir vor” – da passiert genau eins, nämlich dass man es sich nicht mehr vorstellt)

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​

Wenn nach dem Kauf Schluss ist, obwohl es nicht sein müsste. Der upsell-funnel-builder kennt jetzt drei saubere Downsell-Wege: Rabatt, Ratenzahlung, Perspektivwechsel. Inklusive ner fetten Warnung: Wer vorn Rabatt lernt, kauft hinten auch Rabatt. Dazu der Upsell-Softener in drei Bewegungen und das Termin-Anhängsel – Erstgespräche nicht als eigene Funnel-Stufe, sondern als Selbstauswahl an einer bestehenden: „Ich mach's selbst" oder „Wir machen es mit dir". Das dreht die Rechnung, weil der Termin den Bestellwert erhöht, statt dich Conversion zu kosten.

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Wenn deine alte Copy nicht mehr zieht. Lead-types kann jetzt den Vorspann: Statt die alte Anzeige oder Mail neu zu schreiben, tauschst du nur das Vorderteil und führst den Gedanken weiter, den dein Leser ohnehin schon im Kopf hat. Also ein Muster-Weiterführen statt eines Muster-Bruchs. Dazu in headline-generator und BANG der Aktualitäts-Anker – gegen die stille Leser-Frage, die jede ältere Copy tötet: „Funktioniert das überhaupt noch?"

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​

Wenn deine Zahlen gut aussehen, aber nichts verkaufen. Der meta-ads-writer erkennt jetzt den Über-mich-Effekt: hohe Interaktion bei niedriger Klickrate heißt fast immer, dass deine Anzeige deine Geschichte erzählt statt die deines Kunden. Die Prüffrage ist simpel: Wer ist das Subjekt des Satzes – er oder ich? Und bullet-mastery baut jetzt Dreifach-Stapel: drei Bullets, die dasselbe Versprechen aus drei Winkeln treffen, mit klarer Dosierungs-Regel, damit es nicht nach Aufzählungs-Tapete aussieht.

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​

Wenn dein Preis nicht zu deiner Position passt. Positioning-system unterscheidet jetzt vier Verkaufs-Ebenen: Werkzeug, Leistung, Zugang, Zugehörigkeit. Jede Ebene hat ihren eigenen Preis-Spielraum, und der häufigste Fehler ist nicht der zu ambitionierte Aufstieg, sondern der stille Abstieg – du positionierst dich als Zugang und verkaufst dich im Text als Werkzeug. Dazu in crash-kaufgruende der Identitäts-Satz in fairer Form, mit eingebauter Prüffrage: Bleibt der Satz auch wahr und freundlich, wenn der Leser NICHT kauft? Wenn nein, fliegt er raus. Copy, die unter Druck verkauft, endet in Rückerstattungen.

​
​

Und die Ehrlichkeits-Schicht. Der claims-compliance-check prüft jetzt auch die eigenen Autoritäts-Zahlen – Vertragswert als Umsatz ausgeben, Team-Ergebnisse als eigene, Einmaliges im Präsens erzählen. Genau die Stellen, die beim Copy-Check immer übersprungen werden, weil sie sich nicht wie Claims anfühlen. Und die Nurture-Mails haben eine neue Grundregel: Die Mail verkauft den nächsten Schritt, nie das ganze Produkt. Nachgefasst wird mit neuem Blickwinkel statt mit Wiederholung.

​
​

Warum ich dir das alles erzähle, Reader?

​
​

Weil genau DAS der Unterschied zu jedem Kurs ist, den du kaufen kannst. Ein Kurs ist fertig, wenn du ihn kaufst. Die Pure Persuasion AI war gestern besser als vorgestern und ist morgen besser als heute. Kundenfeedback vom Vormittag steckt abends im Skill. Dein Abo-Preis bleibt derselbe.

​
​

​Wenn du das mal an deiner eigenen Copy erleben willst: Teste die Pure Persuasion AI 7 Tage für 0 Euro.​

​
​

Markus

​
​

PS: Du hast die Pure Persuasion AI schon? Dann lade heute einfach einen der neuen Skills in Claude – alles ist bereits in deinem Abo freigeschaltet.

Töchterchen hat Sonntag Abend schon damit angefangen…Katti hat gestern voll nachgezogen – und Söhnchen auch:

​
​

Magen-Darm.

​
​

Hätte man mit rechnen können, stand ja letzte Woche schon im Kindergarten auf einem Aushang…aber dass dann gleich wieder alle krank werden…

​
​

Außer mir.

​
​

Bis jetzt.

​
​

Aufgrund einer Idee, die ich gestern Abend noch hatte, lag mein MacBook aus mir völlig unerfindlichen Gründen heute beim Aufwachen neben meinem Kopfkissen…

​
​

Also direkt aufgeklappt und losgetippt, im Liegen.

​
​

Ich weiß jetzt nicht:

​
​

Merke ich auch schon, dass es bei mir losgeht, sobald ich aufstehe – oder nicht?

​
​

Und wenn ich jetzt einfach die Augen wieder zumache und weiterschlafe, muss ich mich nicht einmal damit auseinandersetzen.

​
​

Für den Fall der Fälle:

​
​

Was gibt es noch an Hausmittelchen, außer Salzstangen und Cola?

​
​

Markus

​
​

PS: meine Chancen stehen eher so…

​
​

Semi-gut.

​
​

Also drück mir die Daumen!

„Hallo? Sie da! He! Wenn Sie den Umzug anschauen möchten, müssen Sie noch bezahlen…”

​
​

„Danke, wir wollen den Umzug gar nicht anschauen, wir wollen eigentlich nur – ”

​
​

„Der Umzug findet aber jetzt statt und wenn Sie da jetzt durchgehen, können Sie ihn ja sehen, deshalb müssten Sie noch bezahlen. Macht 10 Euro pro Person, die Kinder sind frei.”

​
​

„Ich will ja nicht aufmüpfig sein, aber…wenn ich mir die Massen anschaue, die vor den Absperrungen stehen, dann…KÖNNEN wir ja gar nichts sehen? Kinder klein, Frau klein – und ich bin ja auch nicht der Größte.”

​
​

„Ja, aber theorethisch…”

​
​

„Theorethisch könnte ich ja auch mit verschlossenen Augen dran vorbeilaufen?”

​
​

„…”

​
​

Ich hab natürlich bezahlt, Reader.

​
​

Man will ja auch keinen Ärger. Gesehen haben wir trotzdem nichts – wobei das technisch nicht ganz stimmt, Töchterchen hat sich nämlich ein paar Mal durchaus soweit nach vorn durchgemogelt, dass sie zumidnest was gesehen hat…

​
​

Aber Kinder waren ja eh frei.

​
​

Wo wir waren, fragst du (hoffentlich, sonst wird die Überleitung holprig)?

​
​

Bei „Wallenstein 1630 in Memmingen – Bürger der Stadt spielen ihre Geschichte”

​
​

Johannes Kepler hat Wallenstein ja für das Frühjahr 1634 dunkle Stunden prophezeit – und tatsächlich wurde er im Februar selbigen Jahres beim Egerer Blutbankett (ok nicht er, aber sein Gefolge, er dann später im Bett) niedergemetzelt…

​
​

Was die wenigsten über Johannes Kepler wiederum wissen, ist die Tatsache, dass er während seiner Tätigkeit als kaiserlicher Hofastronom in den 1620ern die ein oder andere treffende Vorhersage für die Zukunft getroffen hat.

​
​

Wallenstein war eine prominente davon, eine eher unbekannte war die folgende:

​
​

​„Wie die Planeten den Gesetzen des Himmels gehorchen, also gehorcht auch der Markt seinen eigenen Ordnungen. Wer sie missachtet, verliert sein Gold. Wer sie erkennt, gewinnt mehr, als bloßer Fleiß je vermöchte. Darum, so rate ich Euch: Dienet Euch der Pure Persuasion AI, ehe Eure Mitbewerber es tun. Sieben Tage möget Ihr sie prüfen – und kein Kreuzer werde von Euch gefordert.”*​

​
​

Markus

​
​

PS: Wallenstein würde rückblickend vermutlich zur 7-Tage-Testphase raten.

​
​

Im Nachhinein wirken Prophezeiungen erstaunlich überzeugend.

​
​

*Quelle: Keplers verschollenes 4. Gesetz der Planetenbewegung. Historisch nicht belegt, inhaltlich jedoch überraschend plausibel.

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