Eine der größten Künste im Copywriting ist:

​
​

Ne coole Transition von Story hin zum Call to Action.

​
​

Du weißt schon Reader...

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​

Transition ist der Punkt zwischen:

​
​

Du hast ne coole, mitreißende Story erzählt, die deinen Leser fesselt…

​
​

Und irgendwie muss dann aber noch was verkauft werden.

​
​

Also brichst du dir buchstäblich die Finger dabei, dass das einigermaßen rund aussieht…

​
​

Und meistens landest du doch nur bei:

​
​

„Und wenn du [Ergebnis der Story] auch willst, dann klick hier” oder so.

​
​

Ja, das ist eine Transition…

​
​

Aber sie ist halt auch ultra lame.

​
​

Viel, viel cooler ist es, wenn die Story die Transition selbst vorgibt.

​
​

Weil der Call to Action die logische Konsequenz der Story ist.

​
​

Die schlechte Nachricht ist:

​
​

Es gibt nicht für jede Story eine coole Art, eine sinnvolle Transition zu machen…

​
​

(prove me wrong…)

​
​

Aber:

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​

Es gibt einen ganz einfachen Trick, mit dem es nicht nur leicht wird…

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​

Sondern es sich für den Leser auch so anfühlt, als wäre dein Call to Action die logische Konsequenz.

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​

Ich glaube, ich könnte einen halben Roman schreiben, wie genau das funktioniert…

​
​

Aber Copy darf ja auch immer kurz und prägnant sein.

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​

Also probier ich das mal…

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​

Es gibt Stories, die eignen sich hervorragend für einen Pitch.

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​

Dummerweise sind die aber meistens nicht interessant genug als Lead – wenn du deine Copy mit denen startest, liest sie keiner.

​
​

Wenn du jetzt also in einer Story 2 Stories erzählen könntest..

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​

Beziehungsweise, weg von Stories:

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​

Reden wir von Szenen:

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​

Szene 1 eignet sich super für den Pitch – langweilt aber den Leser.

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​

Szene 2 ist super catchy – da kommst du aber nicht sinnvoll auf einen Pitch.

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​

Dann musst du einfach nur Szene 2 in Szene 1 einbauen (in der Reihenfolge) – und die Transition wird super smooth.

​
​

(ich hoff, ich hab das richtig ausgedrückt eben…du startest mit Szene 2 als Lead, damit der Leser dran bleibt, gehst dann über in Szene 1 – und hast einen wunderbaren Pitch).

​
​

Dir ist das zu theoretisch und abstrakt, Reader?

​
​

Hier findest du drei Beispiele mit Erklärungen für nur € 19,99

​
​

Du merkst, worauf ich hinaus will – oder?

​
​

Markus

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​

PS: Wobei…

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​

Eigentlich hab ich das sogar schon einmal beschrieben. Recht ausführlich.

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​

Ich hab dafür 28 Seiten, 3.668 Wörter und 22298 Zeichen gebraucht (inklusive Leerzeichen).

​
​

Und wenn du das lesen willst, gibt’s dazu aktuell nur eine einzige Möglichkeit:

​
​

​Komm in den Copy Club – über diesen Link kannst du nen ganzen Monat für 1 € testen.​

​
​

(müsstest dann nur rechtzeitig kündigen, wenn du doch nicht dabei bleiben willst – ab Monat 2 wird’s sonst unfassbar teuer!)

Beim durchscrollen durch mein Postfach ist mir aufgefallen:

​
​

Mails mit dem Betreff öffne ich immer!

​
​

Warum ist das so, Reader?

​
​

Geht es dir vielleicht ähnlich?

​
​

Ich mein – klar:

​
​

Es ist saubequem, weil es da immer einen Button gibt zum Livetracking…

​
​

Da seh ich direkt, wie viele Stopps mein Stamm-DHL-Dealer noch entfernt ist…

​
​

Und kann in etwa sagen, wann Hundi bellt (weil es an der Tür klingelt).

​
​

Das Ding ist aber:

​
​

Ich müsste die Mail nicht öffnen.

​
​

Ich könnte ja auch einfach die DHL-App öffnen, das Paket auswählen und mir da das Livetracking anzeigen lassen.

​
​

Warum öffne ich also die Mail?

​
​

Weil sie einen *perfekten* Betreff hat:

​
​

„Ihr DHL Paket wird gleich zugestellt”

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​

Er macht mich neugierig – welche Lieferung kommt heute schon?

​
​

DHL überrascht mich – weil wenn ich nicht grade zufällig auf was warte, hab ich das schon wieder vergessen, dass was unterwegs ist...

​
​

Und:

​
​

Die Mail ist im Moment des Empfangs unfassbar spezifisch für mich.

​
​

Klingt nach ner ziemlich coolen Art, Headlines zu schreiben…

​
​

Ich hab nur keine Ahnung, wie man das für nen Newsletter verwenden sollte…

​
​

Das große Problem ist nämlich:

​
​

Wenn dich ein Betreff beim ersten Öffnen einer Mail enttäuscht…

​
​

Weil der Inhalt nicht das liefert, was du dir erhofft hast…

​
​

Dann kann der Betreff so geil sein wie er will – über kurz oder lang werden deine Mails trotzdem nicht mehr geöffnet.

​
​

Ähem…

​
​

Ganz wichtig noch, Reader:

​
​

Das gilt natürlich auf keinen Fall für Mails, die von mir kommen!

​
​

(ich wollt ja nur erklären, wie ich grad auf den Gedanken komm…)

​
​

Markus

​

PS: sorry für den geänderten Absendernamen…

​
​

Aber so funktioniert’s halt noch besser 😁

„Markus, was ist dein Lieblingstemplate? Also, das du quasi bei jedem Kunden verwendest?”

​
​

Die Frage hab ich tatsächlich letztens exakt so gestellt bekommen, Reader...

​
​

Und ehrlich:

​
​

Wenn ich am brainstormen bin, wie ich ne salespage schreibe, dann denke ich doch nicht als erstes an Templates…

​
​

Ich hab nen Vorschlag:

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​

Klar, es gibt gute, das Problem ist nur:

​
​

Die funktionieren halt für einen bestimmten Typ Kunden.

​
​

In einem bestimmten Markt.

​
​

Bei einem spezifischen Angebot.

​
​

Was viel, viel wertvoller ist:

​
​

Finde heraus, was ein Mensch denkt, 5 Sekunden bevor er auf der Salespage landet.

​
​

Und genau so steigst du ein.

​
​

Und dann schreibst du einfach von oben nach unten runter…

​
​

Du wirst feststellen:

​
​

Das funktioniert besser.

​
​

Warum?

​
​

Weil du dann noch stärker und 100% on point im Kopf des Lesers bist.

​
​

Markus

Im Rahmen eines Projektes, suche ich zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

​
​

Copywriter (m/w/d) für ca. 20 Wochenstunden.

​
​

Voraussetzungen:

​
​

Du nimmst mir den clickbaity Betreff nicht übel, Reader 😜

​
​

Aber ernsthaft: hast du schon mal ne Stellenanzeige online gesehen?

​
​

Also eine, in der ein Copywriter gesucht wird?

​
​

Bestimmt…

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​

Und hast du dich beworben?

​
​

Ich rate mal vorsichtig:

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​

Der größte „Win” bisher war eine Absage – meistens kam aber nicht mal eine Antwort?

​
​

Fühle ich.

​
​

Know that, been there.

​
​

Bought a T-shirt…

​
​

Weißt du, was das Problem ist?

​
​

Überleg mal, was dem (der den Copywriter sucht) durch den Kopf geht:

​
​

  • Shit, so viele Bewerbungen…
  • Sieht alles so nach copy-paste aus…
  • Keiner hat sich die Zeit genommen, mein Problem wirklich zu verstehen
  • Die sagen alle, sie sind super – wem soll ich glauben?
  • Manche haben coole Referenzen – aber wer sagt denn, dass die für mich geile Copy schreiben?
  • Ich hasse Recruiting

​
​

Klingt einleuchtend, oder?

​
​

Und ist dir jetzt auch klar, was dein Problem war?

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​

Ganz genau:

​
​

Du hast eine Bewerbung geschrieben.

​
​

Anstatt dich auf das zu konzentrieren, was in so einer Situation wirklich funktioniert:

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​

Ein Short-Form Salesletter an einen lösungsbewussten Lead mit bekannten Einwänden.

​
​

Also genau das, was du den lieben langen Tag schreibst…

​
​

Probier es das nächste mal doch mal so:

​
​

1. Hol dir die Aufmerksamkeit.

​
​

2. Hebel die Einwände aus.

​
​

3. Und dann kommt der CTA – der natürlich irgendwas wie „Hol Reader an Bord – ist deine beste Option” ist 😉

​
​

Ganz einfache copy eigentlich…

​
​

Ja, ich weiß.

​
​

Das ist sehr theoretisch.

​
​

Aber lucky you:

​
​

Hab ich ja sogar mal ne step-by-step Anleitung dafür geschrieben, wie genau du so einen „Salesletter” als Bewerbung schreibst.

​
​

Das Ding ist nur…

​
​

Ich hab den hinter ner Paywall versteckt ¯_(ツ)_/¯

​
​

Separat verkauft hab ich das noch nie, gabs immer nur im Abo (früher in meiner Odyssee durch Copyland) – und jetzt halt:

​
​

Im Copy Club.

​
​

Was ich dir anbieten kann:

​
​

​Komm über diesen Link in den Copy Club.​

​
​

Kostet dich im ersten Monat einen ganzen Euro – und nur, wenn du nicht rechtzeitig kündigst, zahlst du ab dem zweiten Monat 99 Euro.

​
​

Aber:

​
​

Die Zeit reicht auf jeden Fall, um dir meine Anleitung für Bewerbungen zu sichern, die quasi immer funktioniert.

​
​

Markus

​
​

PS: nochmal sorry für den Betreff, falls ich da irgendwie falsche Hoffnungen in dir geweckt habe…

Ich glaub, Schwartz hat mal irgendwo gesagt:

​
​

Writers gonna write.

​
​

Wenn du jetzt mal in dich gehst, Reader...

​
​

Wie viel Copy hast du denn diese Woche schon geschrieben?

​
​

Naaa?

​
​

Wie wärs denn mit folgender, kleiner Challenge:

​
​

Bis Sonntag schreibst du 7000 Wörter Copy.

​
​

Jeden Tag 1000…

​
​

Spielt auch keine Rolle, ob du gerade Kunden hast oder nicht.

​
​

Gerade wenn du keine hast, kann dir das nämlich enorm helfen:

​
​

Such dir einfach jemanden aus, der enormes Potential hätte – und tu so, als würdest du für ihn schreiben!

​
​

Weil:

​
​

Zum einen kommst du in den Schreibfluss…

​
​

Zum andern hast du direkt was in der Hand, womit du ihn oder sie von einer Zusammenarbeit überzeugen kannst!

​
​

Markus

Die mit Abstand schnellsten und gleichzeitig langsamsten 291 €, die ich je verdient hab:

​
​

Ich war so 2016 rum in Berlin. Und nach einem erfolgreichen Abend (klingt einfach besser als „nach ein paar Cocktails mit Kumpels von früher”) bin ich mit dem Taxi zurück ins Hotel gefahren.

​
​

In der Taxifahrt ist mir in einer hektischen Linkskurve bei gefühlten 150 Sachen in der Innenstadt die halb-geöffnete Laptoptasche heruntergefallen.

​
​

Der komplette Inhalt: verstreut im Fußraum des Taxis.

​
​

Also hektisch schnell wieder alles im Halbdunkeln hineinbugsiert. Beim Aussteigen ein kurzer Check: MacBook da, Geldbeutel da, iPhone da – passt.

​
​

Im Hotelzimmer dann der Schock:

​
​

Es war nicht nur mein Geldbeutel in der Laptoptasche – sondern noch ein zweiter, mir unbekannter.

​
​

Neugierig (wie ich nunmal bin) habe ich einen Blick hineingeworfen:

​
​

Keine Ausweisdokumente, nichts – nur ein Batzen Bargeld. Fast 300 €!

​
​

Puh.

​
​

Was tun? Erstmal den Taxifahrer fragen?

​
​

Ich bin ehrlich: ich wusste nicht einmal mehr, mit welcher Gesellschaft ich gefahren bin…

​
​

Und da der Abend natürlich fortgeschritten war (lag an den Cocktails) und ich am nächsten Tag früh los musste, blieb mir nur eine Möglichkeit:

​
​

Ab zur nächsten Polizeidienststelle.

​
​

Da dann normales Standardprozedere:

​
​

Fund wurde gemeldet, meine Personalien wurden aufgenommen.

​
​

Nach ca. 15 Minuten, in denen ich dem freundlichen Polizeibeamten dabei zusehen durfte, wie er mit seinem 2-Finger-Adleraugen-Suchsystem geschmeidig über die Tastatur glitt, war die Sache erstmal erledigt für mich.

​
​

Verabschiedung mit den Worten:

​
​

„Wenn sich 6 Monate keiner meldet, dem dit gehört, dann kannste behalten – Fundbüro meldet sich, wa?”

​
​

Rate, was dann passiert ist?

​
​

Richtig – es hat sich natürlich niemand vom Fundbüro bei mir gemeldet…

​
​

Deshalb dachte ich fast ein Jahr später, ich frage einfach mal nach – das zugehörige Aktenzeichen hatte ich ja notiert.

​
​

Happy End: es hat sich kein Besitzer gemeldet – und ich hatte 3 Tage nach meinem Anruf 291 € mehr auf dem Konto.

​
​

„Markus, hör mal auf - ich will das nicht lesen. Was soll ich damit jetzt anfangen? Freu dich, dass du Geld gefunden hast, aber ich geh mich jetzt abmeld”

​
​

HALT STOP, Reader!

​
​

Vielleicht will ich dir damit ja nur mal verdeutlichen, dass es sein könnte, dass du auch noch irgendwo „Geld rumliegen” hast?

​
​

Könnte das sein?

​
​

Irgendein Chat mit jemandem, für den das damals nicht interessant war, was du angeboten hast…

​
​

Der aber genau jetzt deine Hilfe brauchen könnte?

​
​

Ja? Nein? Vielleicht?

​
​

Manchmal musst du den nächsten Kunden gar nicht suchen – du musst dich nur wieder an ihn erinnern!

​
​

Markus

„Wer verkaufen will, muss freundlich sein”

​
​

(oder so ähnlich, Zitate sind einfach Glückssache, vor allem, seit es das Internet gibt…)

​
​

Und ich sage dazu:

​
​

Nein!

​
​

Gerade, wenn es um „Schriftverkauf” geht, also Copy.

​
​

Sei verdammt nochmal unfreundlich, Reader!

​
​

Gib dir mehr Mühe, die falschen Menschen abzustoßen, als die richtigen anzuziehen.

​
​

Weil – guess what:

​
​

Eines ist einfacher.

​
​

Das ist wie, wenn ich Schach spiele:

​
​

Ich versuche gar nicht erst zu gewinnen – ich versuche nur, nicht zu verlieren.

​
​

Und bevor ich jetzt versuche, den kleinen Teil der Zielgruppe anzuziehen, der kauft…

​
​

Sortier ich doch lieber erstmal aus, wen ich überhaupt nicht haben will.

​
​

Je nach Kunde kann sich dann ja Sales um den Rest kümmern 😇

​
​

Außerdem: es könnte passieren, dass die richtigen Menschen sich sogar extrem davon abgeholt fühlen, wenn du ganz hart rüberbringst, wen du nicht haben willst.

​
​

Markus

​
​

PS: Unfreundlich immer, das funktioniert – aber bitte mit Stil.

​
​

Ich würde zum Beispiel nicht irgendwie sowas schreiben:

​
​

​Wer hier nicht klickt und kauft ist doof – oder so.

16. Juli 1945, 05:29:45 Uhr (Ortszeit). Irgendwo in der Jonarda del Muerto Wüste in New Mexico.

​
​

Trinity.

​
​

Die erste Atombombe wird zum Test gezündet – mit einer Sprengkraft von 21 Kilotonnen TNT-Äquivalent. Sie hinterlässt einen 3 Meter tiefen und 330 Meter breiten Krater – und die Druckwelle bei der Explosion war in einem Umkreis von 160 Kilometern zu spüren.

​
​

(die atombombentypische Pilzwolke war 12 Kilometer hoch.)

​
​

Und das Ding wurde so heiß, dass der Wüstensand direkt geschmolzen ist und grünliches Glas hinterlassen hat.

​
​

Kein Witz – kannst du dir heut als Besucher sogar anschauen, jeden ersten Samstag im April und im Oktober. Da darfst du dann auch das krass-grüne, Trinitit genannte, Glas anschauen, das damals entstanden ist.

​
​

(wie sinnvoll das ist, da hinzufahren, wenn man bedenkt, dass immer noch Strahlung vorhanden ist, sei mal dahingestellt…)

​
​

12. März 2026, 13:04:08 Uhr (Ortszeit). Mitten im Herzen von Kempten (Allgäu).

​
​

Markus bekommt eine Nachricht von Martin:

​
​

„Now I am become Death, the destroyer of worlds”

​
​

Und das wiederum sollen ja die famosen Worte gewesen, die Robert Oppenheimer nach Zündung der Atombombe von sich gegeben hat, inspiriert von der Bhagavad Gita, als Vishnu seine universale, kosmische Gestalt vor Prinz Arjuna offenbart hat…

​
​

Was er mir damit sagen wollte, war wahrscheinlich:

​
​

Ich hab ihm ein verdammt mächtiges KI-System eingerichtet gestern.

​
​

Martin war nämlich der erste, der mein birthday special gekauft hat – und deshalb hat er es auch als erster eingerichtet bekommen ¯_(ツ)_/¯

​
​

So viel konnte er noch gar nicht damit rumspielen, aber wenn er nach zweieinhalb Stunden mit meinem System so einen Satz als Testimonial schickt…

​
​

Dann wird das wohl ganz gut sein.

​
​

Frage, Reader:

​
​

Das birthday special ist ja vorbei – und bis zu meiner eigenen Plattform mit „Markus-KI” wird es zum einen noch ein wenig dauern…

​
​

Zum anderen will ich das ganze Ding so groß machen, dass es wirklich einschlägt – und dafür brauch ich mehr Betatester.

​
​

Wie viel wäre es dir wert, wenn du es doch noch ohne monatliches Abo bekommen könntest?

​
​

Antworte mir gerne, ich mach hier Marktforschung 😉

​
​

Markus

Ich wollte ja letztens wissen, was du gerne von mir wissen möchtest, Reader...und eine sehr spannende Frage war, wo ich meine Kunden finde.

​
​

Also explizit nicht, wie ich sie kontaktiere, sondern wo ich nach ihnen suche.

​
​

K. hat nämlich nicht das Problem, dass der Outreach nicht funktioniert…

​
​

Testkunden sind kein Problem, die gibts ganz schnell.

​
​

Und K. hat richtig erkannt: dann werden wohl die falschen potentiellen Kunden angeschrieben.

​
​

Wenn ich jetzt sage, ich finde neue Kunden meistens im Internet – dann reicht dir das vermutlich nicht – oder Reader?

​
​

Und auch nicht, wenn ich noch hinzufüge:

​
​

Meistens bei Facebook oder Instagram.

​
​

Richtig?

​
​

Das Ding ist…

​
​

Es ist aber so.

​
​

Vielleicht helfen dir aber ein paar „red flags”, was für Menschen ich auf keinen Fall kontaktiere?

​
​

Nehmen wir zum Beispiel mal Instagram: da hat jemand ein paar Tausend Follower.

​
​

Und irgendein Business.

​
​

Wenn dessen Engagementrate dann weit unter Durchschnitt liegt, dann lass ich die Finger davon.

​
​

Beispielsweise 10k Follower – im Schnitt 20 Likes – da passt was nicht.

​
​

Auf der anderen Seite:

​
​

Mir sind Kunden am liebsten, die Geld haben.

​
​

Jetzt kannst du natürlich nicht die Kontaktaufnahme starten mit „hast du eigentlich Kohle?”, schon klar…

​
​

Aber es gibt Indizien:

​
​

Wenn du jemanden interessant findest, schau doch mal in der Ads Library von Meta (hier) oder auch bei Google (hier), ob Werbung geschalten wird.

​
​

Falls ja, ist die Chance hoch, dass auch Geld für dich da ist.

​
​

Markus

Seit Donnerstag, Reader.

​
​

Ich komm nicht hinterher.

​
​

Die Calls, die Zoom-Termine – das kriegen wir hin. Aber die Briefe und Postkarten. Da lieg ich hinten.

​
​

Ich fühl mich wie Harry Potter im ersten Band, wenn die Eulen reinkommen. Durch den Schornstein, durchs Fenster, durch den Briefschlitz. Und Hagrid muss die Tür eintreten, weil sonst kein Durchkommen mehr ist.

​
​

Nur ohne Hagrid. Und ohne Eulen. Aber mit dem ganzen Chaos.

​
​

Beatrice zum Beispiel hat eine Karte geschickt im A3-Format. Aufklappbar, selbst gebastelt, selbst bemalt. Und wenn man sie aufmacht, umarmt einen ein ausgeschnittener Teddybär.

​
​

(ich mach die Karte seitdem jeden Tag auf im Büro. Mehrmals.)

​
​

Die hat sich hingesetzt. Hat nachgedacht. Hat gemalt, ausgeschnitten, geklebt. Hat die Karte zugeklebt und abgeschickt – weil sie wusste, dass ich sie aufmachen werde.

​
​

Wann hab ich zuletzt so viele Nachrichten bekommen, bei denen ich gemerkt hab, da steckt ein Mensch dahinter?

​
​

Ich weiß es nicht mehr.

​
​

Und dann hab ich mich gefragt, wann ich zuletzt jemandem einen Brief geschrieben hab.

​
​

Also hingesetzt, nachgedacht, was ich sagen will – und dann erst losgeschrieben.

​
​

Ich kann mich nicht erinnern.

​
​

Es gibt eine Lektion über Copy hier. Aber ich lass die heute weg.

​
​

Manchmal reicht es, wenn man sich einfach freut.

​
​

Markus

​
​

PS: Ich les noch. Und werd auch versuchen, mich bei jeder/m persönlich zu bedanken.

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