Irgendwann im Sommer. Nachmittags. Ich warte auf Töchterchen, sitze mit meinem reMarkable in einem Café und versuche verzweifelt, ein bisschen gute Copy hinzukritzeln.


Der Kunde:


Ein generischer Wald-und-Wiesen-Life-Coach, wie er im Buch steht, Reader.


😩


Mir fallen dieselben langweiligen Floskeln ein, die man überall liest…nichts besonderes…aber dann:


Kommt sie.


Bunte Flickenjacke, 3 Nummern zu groß – aber definitiv schon zu alt, um noch „reinzuwachsen”.


Handy in der linken Hand, Schlüsselbund im Mund.


Setzt sich.


Bestellt Tee – ohne Zucker.


Die Bedienung nickt, sie nickt gönnerhaft zurück. Diese Art Nicken, wenn man Stammgast ist – oder gerade so tut, als wäre man gern einer.


Ich nenne die Frau später: Case colorful.


Sie entsperrt das Handy. Scrollt. Stoppt. Runzelt die Stirn.


[Seufzer-Marker]


Sperrt ihr Handy. Legt es genau mittig auf die Untertasse. Mit zwei Fingern, als würde sie einen Kanarienvogel sanft auf seiner Stange im Käfig absetzen.


Gut 40, 50 Sekunden nichts. Dann wieder: entsperren. Scrollen. Stoppen.


[Seufzer-Marker #2]


Sperren.


Ich notiere auf meinem digitalen Schmierzettel:


Tatzeit: Zwischen zwei Atemzügen.

Tatwerkzeug: Daumen.

Tatmotiv: Nicht „keine Zeit“ – keine Entscheidung.


Sie macht das dreimal.

Beim dritten Mal murmelt sie etwas, das ich von den Lippen ablesen kann: „Nicht jetzt.


Nicht jetzt ist kein Kalenderproblem. Nicht jetzt ist die nackte Panik vor dem, was sie beschäftigt.


Und genau in so einem Moment entsteht Copy.


Zwischen Mut und Flucht. Nicht aus „Avatar-Geschwurbel” wie „sie ist 34, liebt Hafermilch und möchte sich selbst verwirklichen.“


Sondern aus diesem Mikro-Moment, in dem ein Mensch mit sich verhandelt – und verliert.


Ich hab sie nicht angesprochen. Ich hab sie nur (zugegebenermaßen ziemlich cringe) angestarrt und mir Notizen gemacht. Und hab dabei zugesehen, wie „Nicht jetzt“ ihr Tee wird. Lauwarm. Unberührt.


Später, zurück am MacBook, schreibe ich die Zeile, die grandios konvertiert hat:


„Du hast heut schon dreimal ,nicht jetzt’ gesagt – und hoffst, dass alles leichter wird, wenn du einfach den Flugmodus einschaltest.”


Deshalb bin ich so gern allein irgendwo und schau mir die Menschen an – sie hinterlassen alle „Marker” – du musst sie nur sehen und verwenden.


Bei case colorful waren es die beiden Daumen, die gleichzeitig auf dem Sperrbildschirm geparkt waren…das war keine Langeweile.


Das war ein innerer Konflikt, ein Ringen mit ihr selbst.


Also (möglicherweise, wir treffen ja grundsätzlich nur Annahmen) genau das, was die Zielgruppe von Mr. Lifecoach Tag für Tag erlebt. Und wobei er helfen kann.


Hast du schonmal Menschen in real life beobachtet und dir Notizen gemacht?


Falls nein – probier’s mal aus. Hilft ungemein beim Copy schreiben!


Markus


PS: Die besten Zielgruppeninsights kriegst du nicht, wenn du irgendwelche Fragebögen mit Menschen ausfüllst…


Sondern:


Wenn du ihnen beim Atmen zuhörst.

Ich geb’s zu:


2 Tage gedanklich im Manipulations-Tunnel reichen dann auch mal.


Also gibts heute keinen Pitch zu How To Manipulate People Online (fast) von mir, sondern was viel, viel angenehmeres am Sonntag:


Empfehlungen.


Und zwar solche, die dich kein Geld kosten – und sich für dich richtig lohnen können.


Zum Beispiel der Newsletter von Julia – die hat am Freitag einen Song verlinkt, der mich direkt in meine Kindheit zurückkatapultiert hat. Also – auf gute Art. Und seitdem hör ich das Lied wieder rauf und runter…


(abgesehen davon schreibt sie auch einfach jeden Newsletter lesenwert, also…ich würd abonnieren, falls du noch nicht auf der Liste stehst, Reader!)


Und dann möcht dir noch den Newsletter von Sasa SaSa Saša ans Herz legen – auch wenn mich grade furchtbar aufregt, dass ich mir fast die Finger dabei brechen musste, um seinen Namen richtig zu schreiben.


Und dann find ich auch den Link nicht! Seine Website kenn ich ja, aber irgendwie sind da dann doch wieder andere Dinge drauf…es könnte sein, dass dieser Link hier aus seiner Istabio zum Newsletter führt. Aber – du klickst auf eigene Gefahr…


Und außerdem kann der liebe SaSa Saša (argh, es geht schon wieder los) ja notfalls selbst aktiv werden – falls du dich bei einer falschen Automation angemeldet hast damit, oder die grade alt ist oder er gar nicht will, dass du regelmäßig von ihm liest – dann meldet er sich bestimmt.


Jedenfalls:


An der Salespage zu How To Manipulate People Online (fast) ist nicht viel passiert, ich hab nur ein bisschen mit der Hero Section angefangen – dafür den Preis auch nur moderat erhöht.


Und nachdem ich dir ja jetzt 2 echt tolle und nützliche Tipps gegeben hab, könntest du mir ja so aus Reziprozität auch ein klein wenig helfen?


Ich brauch nämlich Vorschläge what to do.


Hier die Ausgangslage:


  • Katti ist krank – auf die kann ich nicht zählen
  • Hundi hat sich die Bizepssehne angerissen, braucht viel Ruhe und darf nicht länger als 15 Minuten Gassi gehen (aber das zumindest 3 x am Tag)
  • Das Wetter ist bescheiden: Regen, nass, kalt – ekelhaft


Wie mach ich das jetzt, dass die Kids mir heut nicht durchdrehen???


Markus



Gestern Abend, 21:15 Uhr:


Ich drück auf „Speichern” und freu mich.


(möglicherweise hab ich mich auch entspannt zurückgelehnt, leicht debil vor mich hingegrinst und mir Mr. Burns-mäßig die Hände gerieben, während ich ein leises „ausgezeichnet” vor mich hingemurmelt habe…)


Ich hab nämlich ein bisschen an der Salespage von How To Manipulate People Online (fast) gearbeitet – und immerhin ein paar Bullets zum Inhalt draufgeklatscht.


Jetzt ist die Salespage zwar immer noch keine richtige Salespage, aber ich hab mir nicht nehmen lassen, den Preis zu erhöhen.


Und nachdem mir die nächsten Tage die Zeit fehlt, mich mal ein, zwei Stündchen mit der Salespage zu beschäftigen, werd ich immer nur Häppchenweise ein bisschen was editieren…


Und dabei natürlich:


Stück für Stück den Preis anheben, bis er sich für mich gut anfühlt.


Falls du zufällig vor gestern Abend um 21:15 Uhr auf „Jetzt kaufen” geklickt hast, kann ich dir nur gratulieren, Reader...


Weil:


Irgendwann willst du das Ding sowieso haben.


Du kannst es dir ja vielleicht mal anders vorstellen: es gibt doch so Trading-Signale…irgendjemand sagt „kauf das, das wird in den nächsten Tagen to the mooooooooon schießen”. Und wenn’s ein halbwegs seriöses Signal war, ist das deine Chance, ne Menge Kohle zu machen.


Ich weiß nicht, ob du dich an die GME Aktie erinnerst? Als sich die User im /r/wallstreetbets subreddit zusammengeschlossen haben und alle wie blöd Gamestop-Aktien gekauft haben? Da war was los…die ganzen professionellen Trader haben nämlich auf Kursverluste gesetzt und Milliarden Dollar verloren – weil die Redditbase einen noch nie gesehenen Bullrun verursacht hat.


Ja – und wer zu spät dran war, der hatte dann zwar auch GME – aber halt für viel zu viel Geld gekauft…


Vielleicht kurz, damit wir uns richtig verstehen: ich sag natürlich auf keinen Fall, dass der Kauf von How To Manipulate People Online (fast) in irgendeiner Art und Weise mit Gamestop-Aktien vergleichbar ist – und mit den Beträgen, die du damit gewinnen hättest können – aber was ich sagen kann:


Je länger du damit wartest, dir HTMPOF zu kaufen – desto teurer wird es werden.


Markus

Ok, damit hätte ich rechnen können:


Jede Menge ultrakreative Antworten gestern, warum man How To Manipulate People Online (fast) unbedingt testen möchte…


Und – irgendwie hat das dann dazu geführt, dass ich es doch direkt zu Ende geschrieben hab. Gestern Abend…weil – wer braucht schon Schlaf…


Und da es fertig ist, dachte ich mir:


Du kannst es ja direkt kaufen, Reader?


Der einzige Haken dabei:


Mit der Idee im Kopf, dir das Ding heut zu verkaufen, setz ich mich an den Mac…fang an die Mail zu tippen…und ich hab die ganze Zeit so ein Gefühl, als hätte ich was vergessen.


Jetzt immer noch.


OMG.


Tatsächlich.


Ich Trottel hab die Salespage vergessen…


Und jetzt wird die Zeit knapp, dass die Mail pünktlich rausgeht…


Also kann ich dir nur sagen:


Du findest hier KEINE Salespage für How To Manipulate People Online (fast).


(kaufen kannst du aber trotzdem bei Bedarf)


Markus


PS: Bitte, bitte – kauf NICHT, wenn du zufällig im Copy Club bist.


Da hab ich gestern Abend das Ding nämlich schon im Classroom freigeschalten.

Ich hab (bald) ein neues Produkt, Reader...


Der Arbeitstitel:


How to manipulate people online (fast)


Es geht im Wesentlichen darum, wie du andere von deiner Meinung, deinem Angebot oder deiner Lösung überzeugst – und sie dabei so geschickt manipulierst, dass sie denken, es wäre ihre eigene Idee. Egal, ob das jetzt in Copy ist oder im Erstgespräch mit nem potentiellen Kunden…


Aktuell bin ich bei 48 Seiten…und ich finds bisher ziemlich cool. Aber – ich bin da natürlich ein wenig voreingenommen…


Deshalb dachte ich mir:


Willst du mir sagen, ob es das wert ist, dass ic hes verkaufe?


Nichts wäre ja schlimmer, wie da nochmal dutzende Seiten zu schreiben – und am Ende kaufts keiner, weils niemanden interessiert…


Deshalb dachte ich mir:


Wer mir bis heute 12:00 Uhr die kreativste (aber trotzdem nachvollziehbare!) Begründung schickt, warum er/sie unbedingt mal reinlesen sollte – dem schick ich den aktuellen Stand.


Markus

Keine Chance anscheinend…


OHNE PASSIERSCHEIN A38.


Oder so – ich weiß es nicht.


Jedenfalls fühlt sich die ganze Geschichte an wie Germany in a nutshell, weil:


Die Notarin sagt letzte Woche zu mir: „Mit der Beurkundung müssen Sie im nächsten Schritt ein Konto eröffnen, das Stammkapital wie in der Beurkundung angegeben einzahlen und mir dann die Bestätigung zukommen lassen. Anschließend gebe ich Ihre Gründung weiter ans Handelsregister zur Eintragung.”


Da denkt man sich natürlich, für so nen wichtigen Schritt geht man zur Hausbank seines Vertrauens und nicht zu irgendeinem Fintech erstmal…und mein Privatkonto hab ich ja immerhin seit 39 Jahren bei derselben Bank.


Also meinen Ansprechpartner angerufen, ihm die Sachlage geschildert, dass ich ein Geschäftskonto eröffnen möchte…und er meinte ganz trocken:


„Bitte schicken Sie mir zur Legitimation den Handelsregisterauszug.”


„Ähem…ich habe HEUTE gegründet, ich kann nicht. Ich brauch ja erst ein Konto, auf dem ich die Stammeinlage hinterlegen kann, damit die Firma überhaupt im Handelsregister eingetragen werden kann.”


„Ja, ich habe Sie schon verstanden, nichtsdestotrotz benötige ich den Handelsregisterauszug, damit ich ein Geschäftskonto für eine Kapitalgesellschaft eröffnen kann.”


„Und die Kapitalgesellschaft kann nicht ins Handelsregister eingetragen werden, bevor ich nicht das Stammkapital auf einem FIRMENKONTO, das auf die Gesellschaft läuft, hinterlege.”


„Wie gesagt – ohne Handelsregisterauszug kein Konto, tut mir leid.”


„Bin ich der erste Mensch in Deutschland, der für eine neu gegründete Firma zu Ihrer Bank geht, um ein Geschäftskonto zu eröffnen?”


„…”


Kein Witz, Reader:


Genau so lief das Gespräch mit meiner Hausbank, bei der ich seit 39 Jahren Kunde bin, ab.


Nur, dass es in Wirklichkeit ein bisschen länger ging…


Ich war so sauer, dass ich kurz davor war, mein Privatkonto dort zu schließen – auch wenn ich dann meinen (zugegebenermaßen etwas weirden) Flex nicht mehr hätte, dass ich ne fünfstellige Kontonummer hab…


Stattdessen:


Ab zur Konkurrenz.


Bei denen ging’s zumindest in der Theorie schon, aber bedeutet auf jeden Fall ne Menge Papierkram: Erhebungsbögen, FATCA…bin mal gespannt, wann ich endlich das Konto hab.


Mann.


Die sollen doch nur auf mein Geld aufpassen.


Markus

„Ich will authentisch schreiben.“


Diesen Satz hab ich in den letzten zehn Jahren öfter gehört als jede noch so schlechte Headline.


Und weißt du was?

Ich verstehe den Gedanken.

Niemand will klingen wie ein Marktschreier oder ein seelenloser Salesbot.


Aber das Problem ist:

Die meisten Copywriter benutzen „Authentizität“ als Ausrede.

Als Tarnung.

Als Schutzschild vor der Wahrheit.


Vor der Wahrheit, dass sie einfach nicht wissen, wie man Menschen zum Kauf führt.


Gute Copy macht das. Sie führt, lenkt. Sie manipuliert.


Weil Menschen geführt werden wollen.


Wenn du also sagst „ich will authentisch schreiben”, dann…


Ja, Reader:


Dann meinst du in Wahrheit „Ich will mich nicht unwohl fühlen, wenn ich verkaufe.”


Und das ist der Grund, warum deine Copy nicht funktioniert. Warum sie sich vielleicht nett liest, dein Kunde begeistert ist, wie „schön” das klingt – aber am Ende halt niemand kauft.


Ich gehe sogar soweit, dass ich behaupte:


Authentisch zu klingen ist keine Kunst. Authentizität zu konstruieren ist Copywriting.


Wenn du verstehen willst…


…wie du die Struktur von kaufauslösenden Emotionen verstehst, wie du Vertrauen bauen kannst (so, dass dein Kunde nicht merkt, dass du ihn gerade zum Kauf geführt hast) und wie du die hinterlistigste Manipulation so elegant verpacken kannst, dass sie sich für den Leser anfühlt wie seine eigene Entscheidung…


Dann lern Copywriting richtig.


(der beste, unterhaltsamste und günstigste Weg den ich kenne: kauf dir mein Cashcow Copywriting Compendium)


Versteh mich nicht falsch:


Copywriting IST ehrliche Kommunikation. Aber Ehrlichkeit kannst du konstruieren.


Und solang du das nicht verstanden hast, wirst du Texte schreiben, die suuuuuper authentisch sind – aber keine Kohle bringen.


Also – bleib authentisch. Aber werd profitabel.


Markus

Schlaftrunken nehm ich mein Handy in die Hand heute morgen, sehe 17 Notifications von Facebook, öffne die App –


Und mach mir natürlich erstmal einen Kaffee.


Ohne Kaffee geht schließlich nicht…mit dem Kaffee in der Hand wieder Richtung Wohnzimmer, das achtlos auf dem Tisch abgelegte iPhone in die Hand genommen und erst einmal durch den Feed gescrollt.


(ich weiß nicht, ob es dir vielleicht ähnlich geht – aber ich vergesse dann immer, warum ich eine App wie Facebook geöffnet hab (ich wollte ja ursprünglich die Notifications checken) und scrolle einfach dumm…)


Bis eine Ad meine Aufmerksamkeit auf sich zieht:


Starker Hook – und ne echt gute Bodycopy.


Ich lese leicht verwundert, weil ich vom Werbenden solche Ads eigentlich nicht gewohnt bin und ertappe mich öfters bei dem Gedanken “SO hätte ich das wahrscheinlich auch geschrieben”. Also Text kopiert, in die Notizen gepackt, um die Copy nicht zu vergessen…


In der Zwischenzeit die ersten Schlucke vom schwarzen Gold eingeflößt – und da kam die Erkenntnis:


Natürlich hätte ich die Copy auch so geschrieben, immerhin hab ich sie ja geschrieben.


Ich durfte nämlich vor einiger Urlaubsvertretung spielen für einen Kollegen, der bei einer großen Agentur schreibt – und da war ja auch Adcopy für eben diesen Kunden dabei – und scheinbar läuft die immer noch.


Meine Gedanken zum Wochenende:


Kreiere ich jetzt in irgendeiner Dimensionen einen nie enden wollenden Loop, wenn ich (aus Versehen!) meine eigene Copy swipe??


Oder heißt das einfach nur, ich war noch nicht richtig wach?


Ich würde sagen:


Genieß du jetzt erstmal den Samstag, Reader – und ich schau mir endlich die (inzwischen) 19 Notifications an.


Markus


PS: wenn ich mir für heute was wünschen darf, wäre das:


Ich kann jetzt dann in aller Seelenruhe allein Richtung Wochenmarkt laufen.


Erst zum Würschtlestand, dann vielleicht noch n Espresso beim Mario – und den Wochenvorrat Espresso-Käse aufstocken.

Die meisten Copywriting-Gurus behaupten ja steif und fest:


Mit der richtigen Copy kannst du ALLES verkaufen.


Und…ich bin da genau so. Im Unterschied zu allen anderen, kann ich das aber halt wirklich – auch wenn jeder das von sich behauptet…überleg mal:


Falls du zufällig eine Copywriting-Ausbildung machst oder gemacht hast…


Hat dir dann irgendjemand erklärt, wie du so etwas wie Kunst, Bartöl oder Klamotten verkaufen kannst?


Oder ging es da viel mehr um die immer gleichen Themen Geld verdienen, Coaching, Dating und vielleicht Abnehmen…? Denk mal drüber nach, Reader...


(außer, du bist zufällig Mitglied im Copy Club – dann weißt du ja, wie das geht.)


Also nochmal: wenn die ganzen Gurus behaupten, sie könnten mit der richtigen Copy ALLES verkaufen – warum bringen sie es dir nicht bei?


Was für Benefits kann denn eine Jacke bringen? Gut, sie hält warm, ist vielleicht wasserdicht – aber das sind alle anderen wasserdichten, warmen Jacken halt auch. Oder Bartöl, Pflegecreme oder sonstwas – das ist doch alles das gleiche, oder? Womit machst du in deiner Copy den Unterschied, damit Menschen bei dir kaufen – und vielleicht sogar mehr Geld zahlen als anderswo?


Ich hab Lust auf ein Spiel:


Wer mir die besten Ideen schickt, wie eine Jacke, eine Pflegecreme (so Tagespflegedingsnivea oder so, ich hab da keine Ahnung von) und ein Gemälde über Copy verkauft werden können – der gewinnt meine als “komplette Copywriting-Ausbildung” bezeichnete Ausgabe der Odyssee durch Copyland.


Bock?


Markus


PS: wer in der Odyssee war oder im Copy Club ist…und die Ausgabe hat…darf natürlich nicht mitmachen. Das wäre dann halt schon ein wenig unfair – und außerdem: was willst du gewinnen?


PPS: ich wollte eigentlich das Ding als Produkt anlegen, dass du es dir kaufen kannst – ist schon ziemlich geil.


Aber…


Mir fehlt die Zeit. Und ein wenig die Lust – wenn du aber darauf bestehst, dass du sie haben willst, ohne in den Copy Club zu kommen…weil du einfach wissen willst, wie man Copy schreibt für Dinge, die


  • keinen Pain lösen können
  • keine Transformation bieten
  • und die man auch sonst halt einfach „braucht” ohne nennenswerten Grund, ohne Benefits, ohne Hölle-Himmel…


Schick mir deine Rechnungsanschrift per Mail, ich schick dir ne Rechnung, du überweist – und kriegst sie.

Oh wie gern würde ich dir heute etwas verkaufen, Reader...


Ich würde dir ein Angebot machen, das du buchstäblich nicht ablehnen kannst…


Weil ich genau das hab, was DU brauchst – und es so geschickt in Worte verpacken kann, dass du es HABEN willst.


Schau, das ist die ganze Magie von Copywriting, nachdem Eugene Schwartz ja schon wusste, dass die beste Copy der Welt kein Verlangen „erzeugen” kann – sie kann nur schon vorhandenes Verlangen kanalisieren.


Ich weiß, dass da tief drin in dir der Wunsch ist, bessere Copy zu schreiben – damit du besserzahlende Kunden gewinnen kannst.


Und genau das passiert auf fast schon magische Art und Weise, wenn du einfach nur eine Reihe von Prinzipien verinnerlichst:


Nicht irgendwelche „Tricks“ oder „magischen Formulierungen“. Sondern Prinzipien, die tief im Unterbewusstsein Deiner Leser wirken. Die Dinge, die aus einer soliden Copy eine Copy machen, die verkauft, ohne sich nach Verkaufen anzufühlen.


Damit du mal siehst, was ich meine, hier ein paar Ausschnitte aus dem, was in meinem Kopf passiert, wenn ich schreibe – und was Du in CRASH und dem CashCow Copywriting Compendium findest:


  • Wie man in 7 Zeilen Spannung aufbaut – und sie dann absichtlich zerstört, um den Leser emotional zu fesseln.
  • Warum jede starke Copy mit einer Lüge beginnt – und warum gute Copywriter das wissen, aber nie darüber sprechen.
  • Wie du einen Leser unbewusst hypnotisierst, indem du mitten im Satz etwas tust, was kein Copywriting-Buch dir je erlauben würde (außer CRASH).
  • Wie du eine Headline schreibst, die aussieht wie ein Fehler, sich liest wie ein Witz – und verkauft wie ein Geständnis.
  • Warum deine Copy erst dann funktioniert, wenn du aufhörst, zu klingen wie ein Copywriter.
  • Wie du durch gezielte Rhythmusbrüche denselben psychologischen Effekt erzeugst wie ein Jump-Cut in einem Actionfilm – nur mit Worten.
  • Warum ich in verschiedenen Tests schon mehr Verkäufe erzielt habe, nachdem ich die Punchline absichtlich falsch gesetzt habe.
  • Der paradox einfache Grund, warum du mit weniger Worten mehr verkaufst – wenn du sie nur an den richtigen Stellen ins Absurde abdriften lässt
  • Wie du lernst, Copy zu schreiben, die sich anfühlt wie ein Autounfall in Zeitlupe – weil niemand mehr wegsehen kann, der dran vorbeikommt.


Und das Verrückte daran? Je mehr Du das verstehst, desto weniger musst Du jemals wieder verkaufen.


Weil Deine Texte anfangen, das zu tun, was sie tun sollen: Menschen in Bewegung bringen. Weil sie sich gesehen fühlen…


Möglicherweise ist genau das grade mit dir passiert? Obwohl ich kein Learning für dich hatte? Keinen harten Salespitch?


Und jetzt sitzt Du hier, liest den letzten Satz – und irgendwo zwischen Deinen Augenbrauen und Deinem Bauch spürst Du dieses kleine Ziehen.


Dieses: „Verdammt, ich will das auch können.“


Markus


PS: mal ein ganz anderer Call-to-Action:


Scroll doch nochmal hoch…