Was ne miserable Kombi!

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​

Kaum hast du ne 4 vorne dranstehen, werfen dich die einfachsten Dinge aus der Bahn…

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​

Gestern zum Beispiel.

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Zeitumstellung.

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Hat mir nie was ausgemacht. Und jetzt? Hänge ich total durch und bin an Tag 2 völlig groggy – direkt nach dem Aufstehen.

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Es ist jetzt 06:51 Uhr und die zweite Tasse Kaffee ist schon leer. Trotzdem konnte ich mich eben erst aufraffen, das MacBook überhaupt aufzuklappen…

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Und obendrauf:

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Schmerzen am ganzen Leibe, Reader!

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Ich hab Muskelkater des Todes: Arme. Beine. Rücken.

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​

Es gibt quasi nichts, was mir NICHT weh tut.

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​

Und das alles nur wegen der komischen Zeitumstellung. Von was soll es denn sonst kommen?

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​

Ich glaube, dass gestern Hallenbad mit den Kids ja wohl kaum ausschlaggebend dafür sein kann.

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​

Wenigstens gab’s Schwimmbadpommes.

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​

Schwimmbadpommes sind einfach dreimal geiler als normale Pommes, egal wo – keine Ahnung, woran das liegt.

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​

Ich würd dir echt gern welche anbieten, weil ich glaube, es ist immer der richtige Zeitpunkt dafür, selbst wenn es 7:00 Uhr morgens ist…

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​

​Stattdessen hab ich nur das CCC im Angebot.​

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​

Das sorgt aber wiederum dafür, dass sich dein Angebot (oder das deines Kunden), verkauft WIE Schwimmbadpommes.

​
​

Markus

Ich sehe es vor meinem geistigen Auge in dem Moment, bevor es passiert – und halte instinktiv die Luft an:

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​

Das kann nicht sein. Das darf nicht sein. Das wird nicht…

​
​

Doch.

​
​

Doch, Reader, es ist exakt das passiert, was nie hätte passieren dürfen.

​
​

Söhnchen.

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​

Dieser wunderbare Mensch…isst ja inzwischen fleißig am Tisch mit. Keine Ahnung, ob das jetzt grob fahrlässig ist oder nicht (es gibt da beide Lager, ich hab recherchiert!), aber bei uns isst er einfach „mit”.

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​

Es wird ein bisschen weniger gewürzt als üblich, aber das war’s dann auch.

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​

Der kleine Prinz braucht ja nicht meinen, dass sich die ganze Welt um ihn dreht – und man am Ende noch extra für ihn kocht oder so 🙄

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​

Jedenfalls:

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​

Egal, wie viel Mühe ich mir schon gegeben hab – so richtig klappt das nicht, mit dem Essen.

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​

Also prinzipiell, vom Ergebnis her schon (= Essen in Mund), aber…

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​

WIE, halt.

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​

Der saut umeinander, kannst du dir vermutlich nur vorstellen, wenn du selbst Kinder hast oder zumindest welche im näheren Umfeld.

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​

Ja…und als der vorausschauende, Sauberkeit liebende und schmutzige Finger verabscheuende Markus, der ich nunmal bin, hab ich da natürlich vorgesorgt:

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​

Söhnchen trägt beim Essen einen Latz.

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​

Und zwar einen von der besseren Sorte, der hat nämlich vorne so ne Art Tasche (wie bei vielen Kapuzenpullovern), die nach oben hin offen ist.

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​

In der Theorie landet das verkleckerte Essen also komplett da drin. Und in der Praxis auch.

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​

Nur:

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​

WAS FÜR EFFING SADISTEN HABEN DIESE STRUNZDUMME IDEE BITTE GEHABT??

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​

Wer trägt solche Lätzchen? Na? KINDER.

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​

Und warum tragen die die? Weil sie es mit dem Essen noch nicht so auf die Kette kriegen und ALLES EINSAUEN.

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​

Was könnte mir also schon vorher klar gewesen sein?

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​

Dass das gar nicht funktionieren kann:

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​

Söhnchen isst mit uns Spaghetti Bolognese. Viele Spaghetti und noch mehr Soße finden den Weg in den Mund NICHT, sondern fließen schön langsam in die Tasche vom Latz.

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​

(ist so ein Silikonding. Spülmaschinenfest.)

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​

Was dann passiert, kommt einer Kettenreaktion gleich:

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​

Der kleine Saukerl macht seinen berühmten „ich-hab-gute-Laune-Kreischer”, den man sicherlich noch 2 Straßen weiter hört, hüpft in seinem Babystuhl auf und ab, soweit es die glücklicherweise eingeschränkte Bewegungsfreiheit zulässt…

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​

UND ZIEHT SICH DEN LATZ ÜBER DEN KOPF.

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​

Das heißt, die (richtig rum angezogen) nach oben geöffnete „Tasche” voller Spaghetti Bolognese erlebt eine ruckartige Drehung um 180 Grad – und ist auf einmal nach unten offen.

​
​

Und zwar in genau dem Moment…

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​

IN DEM DER LATZ EXAKT ÜBER SÖHNCHENS KOPF IST.

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​

Einer fands extrem lustig und hat gekreischt, Töchterchen hat mich ausgelacht, weil ich jetzt alles sauber machen darf – und Katti meint trocken:

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​

„Also ich würd ihm das nicht durchgehen lassen.”

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​

Ja – wie denn? Der versteht doch nicht, was ich zu ihm sage…und außerdem: sie saß ja neben ihm.

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​

Anyway:

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​

Dieser Latz hat exakt das noch viel schlimmer gemacht, was er eigentlich hätte verhindern sollen.

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​

Und meine Laune war nahe dem Gefrierpunkt.

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​

Danke, Produktdesigner!

​
​

Happy sunday, Reader!

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​

Markus

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​

PS: an die Eltern hier…

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​

Wie kriegt man diese Problematik in den Griff?

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​

Die letzten verbleibenden Ideen, die ich noch habe, sind:

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​

  • Söhnchen wird zurück-umgestellt und kriegt wieder ausschließlich Fläschchen
  • Söhnchen bekommt sein Essen nur noch allein und in der Badewanne
  • ich leg mir nen Reizdarm zu und muss immer zufälligerweise exakt dann auf die Toilette, wenn es ans Essen geht – und leider dauert das dann, bis Söhnchen fertig ist

Ich hab es geschafft, Reader 🥳

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​

Fast 4 Jahre war ich jetzt Teil der Freedom Writer Academy.

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​

Hab jede Menge Copy geschrieben, unfuckingfassbar viele Calls gehalten – und jetzt:

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​

Ist. Es. Vorbei.

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​

Mein neuer Donnerstag-Abend: ich kann mit Töchterchen ne Folge Feuerwehrmann Sam anschauen, sobald Söhnchen im Bett ist. Und dann sie.

​
​

(oder was halt grade angesagt bei ihr – aber gestern wollte sie das zumindest noch)

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​

Und dann…kann ich noch ein bisschen Copy schreiben oder so, mit Hundi Gassi gehen – und ins Bett.

​
​

Das einzige, was ich vermissen werde:

​
​

Regelmäßig zu sehen, wie Copywriter in Ausbildung Fortschritte machen.

​
​

Aber – dafür hab ich möglicherweise bald ne ganz coole Lösung. Also, eine unabhängig hiervon. Schon klar, dass das für die meisten manche einfach viel zu teuer ist.

​
​

Und außerdem ist es eine Lösung, die ich so NOCH NIE woanders gesehen hab.

​
​

Du könntest also Pionier sein, Reader!

​
​

Und war es nicht schon immer ein Traum von dir, wenigstens einmal offizieller first mover zu sein?

​
​

AAAAAAAAAAAAH.

​
​

Ich sags dir. Ich hab gestern Abend noch überlegt, ob ich nicht einfach schnell ein Produkt dazu erstellen soll, um einfach mal zu testen, ob andere die Idee genauso gut finden, wie ich…

​
​

Aber:

​
​

Nachdem hier kein Link ist, weißt du ja, wofür ich mich entschieden hab.

​
​

Ich bitte also um ein wenig Geduld und konkrete Vorschläge:

​
​

Was soll ich mit meiner neu gewonnenen Freizeit anfangen?

​
​

Direkt den nächsten Kunden suchen? Welche Hobbies sind 2026 „in”? Und – was ist dein aktuell größtes Problem im Copywriting, das du gerne gelöst hättest?

​
​

(bitte nicht „ich brauch Kunden” – das hab ich selbst schon im Kopf)

​
​

Markus

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​

PS: ich werd jetzt dann mal Richtung Wochenmarkt schlendern…

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​

Vielleicht pfeif ich sogar dabei vor mich hin.

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​

Immerhin hab ich gute Laune!

​
​

PPS: Martin hat gestern 2 ziemlich coole Bilder mit KI erstellt, um das „end of an era” bildlich festzuhalten…

​
​

Danke, Martin!

Gestern Morgen im Allgäu:

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​

Schnee.

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​

Also, vielleicht 4-5cm oder so, der lokale Wetterdienst hat nicht einmal Warnstufe 1 ausgerufen.

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​

Aber hast du eine Ahnung, was passiert, wenn hier ein paar Zentimeter Schnee fallen?

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​

Die komplette Region erlebt einen unerwarteten Sturz des verfügbaren Intelligenzniveaus auf unter Zimmertemperatur.

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​

Einer vor mir fährt 20 km/h auf dem Ring. Warnblinker an. Beide Hände am Lenkrad. Körper nach vorne gebeugt, als würde er durch seinen eigenen Kopf schauen wollen, um besser zu sehen. Ich überhole – und sehe sein Gesicht. Weiß wie das Schneefeld daneben. Augen groß. Kiefer zusammengebissen.

​
​

Alter. Es. Sind. Fünf. Zentimeter. Schnee.

​
​

Und du Depp wohnst im Allgäu, seit möglicherweise Jahrzehnten. Es schneit hier JEDEN WINTER!

​
​

Nen Kilometer weiter dann der nächste. Der denkt, sein SUV ist ein Raumschiff. Physik gilt für andere. Vollgas in die Kurve. Ich seh's kommen. Jeder sieht's kommen. Wahrscheinlich sieht's der Typ selbst kommen – aber Gas wegnehmen kommt ihm überhaupt nicht in den Sinn.

​
​

Rutscht. Lenkt gegen. Rutscht mehr. Lenkt noch mehr dagegen. Steht quer – mitten auf der Straße.

​
​

Und dann – ich schwör bei allem, was mir heilig ist – hupt er.

​
​

Er. Hupt.

​
​

Ich steh da, komm nicht weiter und frag mich ernsthaft, wen oder was er da jetzt anhupt. Die Straße? Den Schnee? Isaac Newton persönlich?

​
​

(du weißt schon – als Physikreferenz. ich wollte auch mal schlau klingen)

​
​

Er steigt aus. Schaut sich um. Schüttelt langsam den Kopf. So ein „Unglaublich, was mir heute wieder passiert”-Gesicht. Als wäre er das Opfer. Als wäre der Schnee heute Morgen extra seinetwegen gefallen.

​
​

Ich atme tief ein – und aus. Und nochmal, sonst krieg ich Bluthochdruck oder mir platzen irgendwelche Adern auf der Stirn. Ich will doch nur einigermaßen pünktlich ins Büro…

​
​

Dabei wär das Konzept so simpel:

​
​

Langsamer fahren. Mehr Abstand lassen. Zwei Sekunden vorausdenken.

​
​

Das lernt jeder Fahrschüler vor der ersten Praxisstunde.

​
​

Vielleicht hätte ihm das mal jemand sagen sollen? Einfach so, mit ganz kurzen, verständlichen Sätzen?

​
​

Weil:

​
​

Deine Leser im Internet sind genau so, Reader!

​
​

Du schreibst irgendwas schlaues und sie überlesen es. Du schreibst „Kauf jetzt” und sie kaufen.

​
​

Ähnlich intelligent wie verschimmeltes Toastbrot… (no offense!)

​
​

Aber deine Leser haben im Schnitt 2 Sekunden für deinen Text. Die schauen gleichzeitig auf ihr Handy, hören mit einem Ohr ihrem Podcast zu und überlegen, was sie heute Abend essen. Du hast diesen einen Moment – entweder sie verstehen sofort, was du willst, oder sie sind weg.

​
​

Genau wie der Typ im SUV: Wenn du eine Sekunde zu spät reagierst, stehst du quer auf der Straße.

​
​

Tipps, wie du „Kauf jetzt” ein bisschen weniger plump erreichen kannst – findest du im Cashcow Copywriting Compendium.​

​
​

Grad paar frische Exemplare reingekommen 😉

​
​

Markus

​
​

PS: wenn das oben wieder zu clever war…

​
​

​Kauf jetzt.​

Letztens Videocall mit einem alten Hasen.

​
​

Wir wollten uns einfach mal wieder sprechen, so ein lockerer Austausch. Dann, nach zwanzig Minuten Smalltalk, wird seine Stimme leiser:

​
​

„Darf ich dir kurz was zeigen, Markus? Mein Kunde ist nicht zufrieden mit seiner Salespage. Aber er weiß selbst nicht, warum. Kunden halt.”

​
​

Ich schau drauf, drei Sekunden. Mehr brauch ich nicht.

​
​

„[Name der Redaktion bekannt], du kannst doch jemandem wie [Kundenname der Redaktion ebenfalls bekannt] eine KI-Copy hinrotzen? Warst du so unter Zeitdruck?”

​
​

Stille.

​
​

Dann EXPLODIERT er förmlich. Seine Stimme wird lauter, schneller, härter (ich bin mir sogar ziemlich sicher, er hat hyperventiliert. So ein kleines bisschen zumindest):

​
​

„Hör mal! Alles selbst geschrieben! Kein ChatGPT, kein Claude, nichts! Ich mache das seit Jahren, das weißt du! Ich würde sowas nie machen!”

​
​

Die Webcam wackelt. Er lehnt sich vor und ich sehe die hektischen Schwitzflecken in seinem Gesicht.

​
​

„Okay”, sag ich. „Dann zeig mir, wie du schreibst. Live. Jetzt.”

​
​

Wir gehen kurz ins Brainstorming, was an der emotionalen Sequenz ein bisschen wacklig ist aktuell und beschließen, ein paar Sektionen zu überarbeiten.

​
​

Screensharing. Er öffnet ein leeres Dokument.

​
​

Und dann fängt er an – und ich bekomme Gänsehaut.

​
​

Worthülsen. Eine nach der anderen. Jeder Satz sitzt perfekt in der Struktur. Kein Suchen. Kein kurzes Innehalten. Kein „warte mal, das klingt komisch.” Er tippt einfach durch, Zeile für Zeile, flüssig aus dem Ärmel geschüttelt, als würde nur abtippen.

​
​

„Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Ziele zu erreichen.”

„Unsere Lösung bietet Ihnen maximale Flexibilität.”

„Profitieren Sie von unserer langjährigen Expertise.”

​
​

Ich sitze da. Stumm. Und schaue zu, wie ein Mensch schreibt wie eine Maschine.

​
​

So schreibt kein Mensch. So schreibt jemand, der zu lange zu viele KI-Text gelesen hat.

​
​

Er hat sich das abgeschaut, ohne es zu merken. Sein Gehirn hat die Muster aufgesogen wie ein Schwamm und jetzt spuckt er sie aus, als wären es seine eigenen Gedanken.

​
​

Das ist wie, wenn du im Allgäu aufwächst: irgendwann verschluckst du die Endungen, weil das täglich um dich rum überall passiert. Und es sich einfach vertraut anfühlt.

​
​

Mit KI-Copy ist es genauso.

​
​

Du liest sie. Du korrigierst sie. Du arbeitest damit. Und irgendwann – schleichend – schreibst du selbst so. Worthülsen in Kombination mit inhaltsloser Professionalität.

​
​

Du wirst zur Kopie der Kopie.

​
​

Und du merkst es nicht einmal…

​
​

Deine Kunden schon. Die klicken weg. Die kaufen nicht. Die können nicht sagen warum, aber sie spüren es: Da ist kein Mensch mehr.

​
​

Denise Lippek, eine gute Freundin von mir, hat – Überraschung – dafür ein Tool gebaut.

​
​

KITO heißt das Ding, läuft über Claude. Du gibst ihm deinen Text, und es findet die KI-Muster. Die leeren Formulierungen, die professionell klingen und nichts sagen.

​
​

Egal ob du sie mit KI geschrieben hast oder selbst.

​
​

Dann schreibt es dir pro Stelle drei Varianten. Du suchst dir die aus, die dir am besten gefällt – und fertig.

​
​

Reader:

​
​

​Kauf das – wirst du definitiv nicht bereuen.​

​
​

Und das sag ich dir, obwohl Denise mich nicht drum gebeten hat. Ich hab auch keinen Affiliatelink.

​
​

Aber:

​
​

Nur wenn möglichst viele Copywriter KITO nutzen, haben wir noch eine Chance, Skynet CrapGPT das Feld nicht kampflos zu überlassen.

​
​

Markus

​
​

PS: Meinem Kollegen [Name der Redaktion bekannt] hab ich hinterher gesagt, was ich gesehen hab.

​
​

Er wollt's erst nicht glauben. Dann haben wir uns eine Copy von ihm aus dem Jahr 2021 angeschaut.

​
​

Da hat ein anderer Mensch geschrieben – und von dem ist NICHTS mehr übrig.

Ich hab hin und her überlegt…

​
​

Mir den Kopf zerbrochen.

​
​

Tausende Ausreden gefunden, warum es keine gute Idee wäre…

​
​

Und immer wieder prokrastiniert, unzählige „Sidequests” erledigt – weil ja alles irgendwie wichtiger war.

​
​

Aber jetzt:

​
​

​Jetzt hab ich was zu sagen, Reader – und zwar: hier.​

​
​

Markus

Es gibt keinen einzigen Grund, warum du ne Salespage oben bei der Headline anfangen solltest…

​
​

Keinen einzigen, Reader.

​
​

Ich bekomm immer wieder mit, wie Copywriter stundenlang an ihrer Headline rumsitzen.

​
​

Laptop auf. Leere Seite. Cursor blinkt.

​
​

Swipe Files werden durchforstet. Formulierungen hin- und hergeschoben. Drei Stunden später steht eine Headline da – und der Rest der Seite existiert noch nicht mal.

​
​

Dann wird der Body drumrum gebastelt. Proof irgendwo reingeworfen. Offer druntergeknallt, vielleicht noch ne FAQ.

​
​

Und am Ende passt nix zusammen.

​
​

Hab ich dich erwischt?

​
​

Ich mach's meistens andersrum.

​
​

Ich schreib die Headline als Letztes. Ich fang mit dem Body an, mit dem Proof, mit dem Offer. Ich schreib erstmal auf, was die Seite eigentlich sagen soll.

​
​

Und wenn ich das weiß, ergibt sich die Headline meistens von allein.

​
​

Weil der Rest schon steht und ich haargenau weiß, worum’s geht.

​
​

Du würdest dich doch auch nicht wundern, dass alles irgendwie wacklig ist, wenn du erst das Dach baust – und dann die Wände drunter?

​
​

Markus

Ich hab gestern Abend einen Reddit-Thread gelesen, Reader, und ich bin immer noch angepisst.

​
​

Ein Copywriter. Schreibt für C-Level-Kunden. Hat an einem einzigen Tag zwei Sachen erlebt, bei denen ich mein MacBook aus dem Fenster geworfen hätte – oder zumindest den Kunden gefeuert.

​
​

Erste Sache: Kunde schickt ihm LinkedIn-Posts zur Überarbeitung. Erstellt von irgendeinem KI-Agenten. Beim Überfliegen klingt alles super schlau. Beim Lesen: nichts. Null Aussage.

​
​

Jeder Satz grammatikalisch perfekt und trotzdem komplette heiße Luft. Wie ein Anzug ohne Mensch drin. Wie eine TED-Talk-Parodie, nur dass es keine Parodie ist.

​
​

Und der Copywriter soll das jetzt „ein bisschen überarbeiten".

​
​

Ein bisschen überarbeiten. Klar. Aus Nichts was machen. Easy.

​
​

Zweite Sache – und jetzt wird's richtig gut:

​
​

Anderer Kunde schickt ihm „Feedback" zu seiner Landing Page. 24 Punkte. Schön strukturiert. Professionell formuliert. Sieht aus wie Arbeit.

​
​

War aber keine.

​
​

In 5 Minuten zusammengeklickt. Von einer KI.

​
​

Die KI lobt Sachen, die auf der Seite stehen. Fordert Änderungen, die längst umgesetzt sind. „Fügen Sie Animationen hinzu." Sind drin. „Stärken Sie den sozialen Beweis." Steht da. 24 Punkte langes „Feedback”. Und der Kunde hat KEINEN EINZIGEN davon gelesen, bevor er sie weitergeleitet hat.

​
​

Und dann Punkt 24.

​
​

Ich schwör dir, Reader, das kannst du dir nicht ausdenken:

​
​

„Bitte entfernen Sie die Gedankenstriche. Die sehen nach KI-generiertem Text aus."

​
​

DIE SCHEISS-KI SAGT DEM COPYWRITER, ER SOLL AUFHÖREN WIE EINE KI ZU KLINGEN.

​
​

Punkt 24 eines KI-generierten Feedbacks kritisiert, dass etwas nach KI aussieht.

​
​

Ich hab das dreimal gelesen. Dann hab ich das iPad zugeklappt, bin aufgestanden und noch ne Runde mit Hundi raus, weil ich nicht wusste, ob ich lachen oder schreien soll.

​
​

Und DAS – genau DAS – ist der Zustand dieser Branche gerade.

​
​

Niemand denkt mehr.

​
​

Niemand liest mehr.

​
​

Kunden generieren KI-Feedback zu Texten, weil sie sie selbst nicht angeschaut haben. Oder sie nicht verstehen. Sie schicken dir KI-Wortsalat und erwarten, dass du irgendwie Gold draus machst. Und sie sind zu faul, 10 Minuten in ihre eigene Seite zu investieren und produzieren lieber 24-Punkte-Pamphlete, die du dann Punkt für fucking Punkt abarbeiten darfst.

​
​

KI sollte Arbeit erleichtern, oder?

​
​

BULLSHIT.

​
​

KI gibt faulen Leuten eine Ausrede, das Denken komplett abzugeben. Und dann landet der ganze Müll auf dem Schreibtisch von jemandem, der tatsächlich noch seinen Kopf benutzt.

​
​

Der Copywriter. Der das Chaos aufräumen darf, das in 5 Minuten angerichtet wurde. Und dafür 5 Stunden braucht.

​
​

Mehr Arbeit. Mehr Revisionsschleifen. Mehr „kannst du nochmal drüberschauen" – wobei „drüberschauen" bedeutet: du darfst jetzt den Output einer Maschine reparieren, den nicht mal der gelesen hat, der ihn dir geschickt hat.

​
​

Und dann wundern sich alle, warum die Copy nicht konvertiert.

​
​

Na warum wohl, du Genie. Weil kein Mensch mehr drin steckt.

​
​

Weißt du, wer gerade leise und ohne großes Tamtam verdammt wertvoll wird?

​
​

Die Leute, die noch selber lesen. Selber denken. Selber schreiben. Die den Unterschied kennen zwischen „klingt gut" und „ist gut". Die nicht 24 Punkte brauchen, um zu sagen: „Der dritte Absatz ist Mist, weil…”

​
​

Falls du zu denen gehören willst – komm in den Copy Club.

​
​

Da schickt dir niemand KI-Feedback. Da liest jemand deine Copy. Mit eigenen Augen. Und sagt dir, was Sache ist.

​
​

​Über den Link hier kannst du das in Ruhe 30 Tage lang testen – für einen Euro.​

​
​

Markus

​
​

PS: Ich benutze Gedankenstriche. Jeden Tag. Weil ich sie mag.

​
​

Und mir verdammt nochmal scheißegal ist, ob das jetzt seit ein, zwei Jahren auf einmal ein Zeichen für KI ist – ich mach das schon immer so.

Die meisten Copywriter, die so unterwegs sind…

​
​

Leiden hart am Impostor-Syndrom!

​
​

Sei mal ehrlich, Reader:

​
​

Gehörst du dazu?

​
​

Oder gehörst du eher zur Fraktion „Ich weiß, dass meine Copy funktioniert”?

​
​

Dabei gibt es einen wirklich einfachen Trick, wie du dir sicher sein kannst, dass deine Copy funktioniert.

​
​

Das Problem ist nur:

​
​

Alle Die meisten ignorieren das Offensichtliche.

​
​

Was gehört denn dazu, dass Copy funktioniert?

​
​

Sie muss gelesen werden, klar.

​
​

Deshalb schreiben wir in kurzen Sätzen.

​
​

Verzichten auf so viele Kommas wie nur irgendwie möglich.

​
​

Und schreiben in einfacher Sprache – so, dass ein Viertklässler versteht, was wir schreiben.

​
​

Dann passen wir unsere Sprache noch ein bisschen daran an, wo man den Leser vermutlich im Motivkompass einordnet…

​
​

Und das wars dann schon.

​
​

Klingt jetzt nicht unbedingt nach Raketenwissenschaft.

​
​

Warum bist du dir also unsicher, ob deine Copy funktioniert?

​
​

Es gibt 2 Möglichkeiten, wie du aus der Nummer rauskommst…

​
​

(sind beide doof – aber so ist das halt…)

​
​

Möglichkeit eins:

​
​

Such dir einen Kunden, der genügend Budget hat, dass deine Copy großflächig am Markt getestet wird – besseres Feedback gibt es nicht.

​
​

Ja ich weiß, gerade am Anfang kann das schwierig sein…

​
​

Und vielleicht brauchst du ja schon gute Copy, um den potentiellen Kunden davon zu überzeugen, deine Texte mit seinem Geld zu testen…

​
​

Dann bleibt Möglichkeit Nummer zwei:

​
​

Und die hat nix damit zu tun, dass du die perfekte Vorlage haben musst…

​
​

Oder das eine Framework, das alles einfach macht – weil es immer funktioniert.

​
​

Ganz im Gegenteil:

​
​

Verzichte doch mal auf Vorlagen…

​
​

Und schreib einfach ein bisschen unstrukturiert runter, was dein Leser für Einwände gegenüber deinem Angebot haben könnte und wie du sie entkräftest.

​
​

Funktioniert auf jeden Fall besser als die meisten Vorlagen 🙃

​
​

Was aber tatsächlich Möglichkeit Nummer zwei ist:

​
​

Recherchier lang und ausführlich genug, bis du selbst in deinem Kopf zum perfekten Kunden für das Angebot wirst.

​
​

Und dann schreibst du mit deinem Wissen zu Copywriting einfach nur das runter, was du lesen müsstest, um zu kaufen.

​
​

Fertig.

​
​

Markus

​
​

PS: ich hab dir eine Sache verschwiegen:

​
​

Das klappt natürlich nur, wenn du grundsätzlich weißt, wie man gute Copy schreibt.

​
​

Wenn du da noch nicht 100% confident bist, solltest du das zuerst angehen.

​
​

Der schnellste und einfachste Weg:

​
​

​Kauf dir das Cashcow Copywriting Compendium – meine vollständige Copywriting-Ausbildung.​

Ich bräuchte nur kurz deine Rückmeldung:

​
​

Hat der Betreff dich zum Öffnen gebracht?

​
​

Oder öffnest du sowieso jede Mail von mir, Reader?

​
​

Ich hab nämlich letztens zurück gedacht an ein Reel, das mir die liebe Jennie mal geschickt hatte…müsste wahrscheinlich 2023 gewesen sein oder so. Da hat ein Dude die Betreffzeile geteilt, die er verwendet hat.

​
​

Und die ihm 100% Öffnungsrate in der Kaltakquise beschert hat.

​
​

Und du weißt ja, was Ogilvy sagt:

​
​

80% ist die Headline – bei Mails also der Betreff.

​
​

Der Meinung bin ich zwar sowas von nicht – „siehe Tipp 11 in VEED” hätte ich geschrieben, wenn es das noch zu kaufen gäbe – aber in dem Fall ist der Betreff speziell.

​
​

Benutzt wurde er zur Kaltakquise.

​
​

Was macht der Betreff mit dir, wenn du den Absender nicht kennst?

​
​

Er bringt dich wahrscheinlich dazu, die Mail zu öffnen.

​
​

Weil er einem ganz einfachen Grundprinzip im Copywriting folgt:

​
​

Du verkaufst immer nur den nächsten Schritt.

​
​

Dein Betreff soll nur dafür sorgen, dass deine Mail geöffnet wird…

​
​

Du musst also Neugier damit wecken – oder schon ein Bedürfnis befriedigen.

​
​

Was dann folgt, ist der „Lead” der Mail:

​
​

In den ersten Sätzen muss klar werden, warum dein Leser weiterlesen soll…

​
​

Mit deiner „Einleitung” verkaufst du also, die Mail zu lesen.

​
​

Wenn du so nen Betreff in deinem Newsletter verwendest…

​
​

Könnte das ziemlich dumm sein.

​
​

Es kann nämlich passieren, dass du dir deine Liste damit verbrennst.

​
​

Wenn es öfter passiert, dass deine Mail nicht hält, was der Betreff verspricht – verlierst du Leser.

​
​

Wenn es aber um Kaltakquise geht…

​
​

Dann ist der Kontakt ja gar nicht auf deiner Liste.

​
​

Und es ist egal, ob du ihn mit dem Betreff verbrennst oder nicht.

​
​

Es geht nämlich nur um eins:

​
​

Er soll die verdammte Mail öffnen.

​
​

Er soll die verdammte Mail lesen.

​
​

Und er soll verdammt nochmal mit dir in Kontakt treten.

​
​

Deshalb:

​
​

Wenn du coldmails verschickst…

​
​

Schreib „drüber”.

​
​

Nimm nen Betreff, den man gar nicht ignorieren kann.

​
​

Dann ist die Chance extrem hoch, dass der Empfänger deine Nachricht zumindest öffnet.

​
​

Wenn dann im Text ein Angebot von dir versprochen wird, das man nicht ablehnen kann…

​
​

(Neudeutsch: No-Brainer)

​
​

Dann verpuffen deine Akquisemails nicht mehr irgendwo im Nirgendwo – sondern funktionieren.

​
​

Markus

​
​

PS: ein letzter Disclaimer:

​
​

Wenn du sowas versprichst wie „Ich hab 50 Mio, bin sterbenskrank und suche jemanden, der mit dem Geld was Gutes tut”...

​
​

Dann wirds eher nicht funktionieren.

​
​

Das ist zu drüber.

​
​

Da wirkst du dann wie ne Mischung aus Catfish und nigerianischem Prinzen.

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