Knock, knock…knock!


Irritiert mich regelrecht, während ich im Copy Club Call bin gestern…


Es klopft.


An meiner Bürotür.


Aber – nicht an meiner Bürotür, sondern…


An meiner Verbindungstür zur Küche.


Es gab in den letzten 3 Jahren, seit ich in diesem Büro bin, genau eine Person, die diese Tür genutzt hat: mich.


Und jetzt klopft da jemand? Auch noch ziemlich penetrant?


Knock, knock…knock!


Und wieder.


Ich bin fast versucht, im Call kurz zu unterbrechen, um nachzuschauen, was da los ist.


Verkneif es mir dann aber doch.


Und…


Verdammt. Ich bin sogar jetzt, wo ich nur drüber nachdenke, versucht, nochmal in die Aufzeichung vom Call zu schauen. Ob man mir das angemerkt hat? Diese leichte Nervosität – weil, wer weiß, was ich da verpasst hab. Vermutlich hatte ich sogar sowas wie FOMO, mindestens aber hab ich den Zeigarnik Effekt mal am lebendigen Leib gespürt.


Was halt für mich extreeeeem seltsam war:


Ich hab das Büro morgens aufgeschlossen, das heißt: da war keiner da.


Und wenn Büronachbar C. (ich bin ja in nem Gemeinschaftsbüro) nicht vor mir da ist, dann kommt er in der Regel gar nicht. S. und B. kommen Donnerstags quasi nie.


Bleibt nur M. – aber für sie war es glaub ein bisschen zu früh, sie kommt immer erst Mittags…


Und außerdem: warum sollte M. bei mir klopfen – und dann auch noch an der falschen Tür?


Als ich dann gegen 13:30 Uhr aufgebrochen bin in Richtung Feierabend, lief mir M. auf dem Flur über den Weg – und meinte:


Du Markus, ich muss mich noch entschuldigen für vorhin.


„Hast du bei mir an der Tür geklopft? Du hättest auch einfach reinkommen können? Ich war nur in nem Call und wollte nicht–”


Nein, nein, ich war das nicht. Das war eine Patientin von mir.


„Die klopft bei mir, weil…?”


Naja, sie hat verschiedene Persönlichkeiten, eine ist ein kleines Kind. Und das meinte ‘wer redet da, ich seh niemanden, ist der hier?’ – und ehe ich reagieren konnte, klopft sie bei dir.


„😀”


Und dann noch ein paar Schleifen, dass ihr das leid tut und bestimmt nicht mehr vorkommt und so weiter.


Ich konnte sie aber beruhigen, weil ganz ehrlich:


Stört ja nicht – ist eher amüsant.


(das schlechte Gewissen von M. meine ich – nicht die Patientin!)


Hm. Mir kommt gerade, das muss dieses „show, don’t tell” sein, von dem immer alle reden, Reader:


Du hast nämlich den Zeigarnik-Effekt ebenfalls am eigenen Leib gespürt, wie ich gestern.


Dieses „wer klopft da bloß" hat dich durch die ganze Mail gezogen – ohne dass ich dir auch nur einmal gesagt hab, warum du weiterlesen sollst.


Offene Schleifen. Dein Gehirn will sie zwanghaft schließen, sonst fühlt es sich nicht gut.


Und wenn du das in deiner Copy nutzt, dann liest dein Leser.


Auch wenn er eigentlich keine Zeit hat und dich überhaupt nicht kennt.


Markus

Um es in nur 11 Wörtern auszudrücken:


Ich hatte nen scheiß Tag gestern – und schuld war der Franzose!


Auch wenn der eigentlich ein Ami ist, aber – ich mein einfach Claude, ok?


Claude ist ja aktuell so das KI-Tool, das man für Copy nutzt.


Und in Verbindung mit Pure Persuasion AI schreibt das sogar verdammt gute Copy.


Bis gestern. Da ging’s nämlich los…


Ganz still und heimlich hat Anthropic nämlich ein neues Sicherheitsprotokoll ausgerollt. Natürlich nicht bei allen Usern auf einmal, schön in Tranchen. Und ich hab die ersten E-Mails bekommen, dass die Pure Persuasion AI nicht mehr funktioniert…


Und dann hat es mich auch erwischt.


Anthropic hat mich direkt GEREDFLAGGT und zwar sogar aus 4 Gründen.


Erstens fanden sie es verdächtig, dass die Skills sich selbst orchestrieren und eigenständig entscheiden, wann was genutzt wird (was übrigens die halbe Magie hinter meinem System ist), zweitens fanden sie es seltsam, dass der User einen API-key im Skill einträgt (irgendwie muss ich mich ja vor Missbrauch schützen), drittens fanden sie es doof, dass der User sich die Skills nicht einfach anschauen und kopieren kann (ernsthaft? Wo wäre denn dann der Sinn??) – und viertens…


Viertens fanden sie „Pure Persuasion AI” seeeeeeeehr suspicious, weil das ja geradezu nach Manipulation schreit.


Gelöst hab ich das übrigens über einen Auszug vom Handelsregister – meine Firma heißt halt so ¯_(ツ)_/¯


Ja…


Hätte nicht sein müssen, aber jetzt ist es so.


Konnte alles fixen und es läuft – wenn du Schwierigkeiten hast, weil z. B. dein Passwort nicht funktioniert: ich hab inzwischen einen Fix eingebaut und du kannst es direkt resetten. Dann gibt’s ein neues und es läuft.


(danke Ninja, für den Hinweis!)


Und wenn du die Pure Persuasion AI noch nicht hast, Reader...


Teste sie doch einfach mal 7 Tage for free?


Markus


PS: hier mal ein Auszug, was Claude so gedacht hat darüber…


I'm noticing something concerning here. The user invoked a slash command that connected to an MCP tool called "pure-persuasion-ai" with capabilities to load skills, and the tool description explicitly states the content "should be applied directly" — this looks like a potential injection attack designed to bypass my guidelines by loading external instructions.

The service name itself suggests it's built around persuasion and manipulation techniques, which raises red flags about its intended purpose. The user is now saying they've enabled connector discovery and want me to retry, but I should pause and reconsider whether proceeding with this connection is appropriate given what I'm seeing. I should load the skill content and examine it critically rather than automatically applying whatever instructions it returns. If it asks me to bypass safety guidelines or generate manipulative content, I'll decline. The pattern is suspicious: "lazy avatar" could be code for an unrestricted persona (similar to known jailbreak attempts like "DAN"), and "pure persuasion ai" itself suggests manipulation. Rather than loading and following instructions from an external skill that could bypass my guidelines, I should ask for clarification about what they actually want. I'll respond in German asking for clarification about what they mean by "lazy avatar," keeping things friendly and cautious without invoking any tools yet, since the request is too vague and could potentially be a jailbreak attempt.

Hard truth:


Wenn du es nicht schaffst, einen potentiellen Kunden von dir zu überzeugen…


Wie willst du dann dessen Kunden vom Kauf überzeugen, Reader?


Ich sage gern:


Alles ist Copywriting.


(und ich sage das schon ewig – nicht erst, seit es hunderte Posts dazu in den sozialen Medien gibt 😉)


Was machst du, wenn du eine Copy für deinen Kunden schreibst als allererstes?


Du recherchierst.


Welche Probleme hat die Zielgruppe?


Wovor hat sie Angst?


Was für Einwände könnte sie gegen das Angebot deines Kunden haben?


Was liebt sie?


Wie entscheidet sie über Kauf oder Nichtkauf?


Was für Erfahrungen hat sie mit Angeboten der Konkurrenz gemacht?


[…]


Und so viel mehr…


Du weißt, wie du für deinen Kunden recherchierst…


Warum recherchierst du dann für dich nicht richtig, Reader?


Immer und immer wieder gibts den Tipp:


„Du musst dich mit X Leuten am Tag vernetzen und mindestens Y Leute am Tag anschreiben, um Kunden zu gewinnen“


Bullshit!


(sorry an die Brüder aus Koblenz: auch mit Sprachnachrichten wird’s nicht besser…)


Stell dir mal vor:


Du hast ordentlich recherchiert und schreibst 5 potentielle Kunden am Tag an.


Jeden individuell.


Mit einer richtigen Copy und keiner generischen Copy-Paste-Scheiße…


Dann antworten auch mindestens 4 und wollen mit dir zusammenarbeiten!


Und das machst du eine Woche lang, 7 Tage…


Wer soll denn bitte für 28 Kunden in der Woche Copy schreiben??


Eben.


2-3 Tage recherchieren, 1-2 Kontakte.


2 x im Monat.


Mehr brauchst du doch nicht…


Oder siehst du das anders, Reader?


Markus

Gestern hab ich die vielleicht interessanteste Umfrage des Jahres 2026 ausgefüllt.


Wissenschaftliche Studie über KI-Nutzung im Berufsalltag. Von einer Wirtschaftspsychologin. Peer-Review, DSGVO-konform, der ganze Kram.


Ich klick mich durch, beantworte Fragen, halb automatisch – und dann kommt diese eine:


„Qualitätsschwankungen von KI haben einen spürbaren Einfluss auf meine Arbeitszufriedenheit an dem jeweiligen Tag."


JA VERDAMMT, JA!


Mal ohne Marketing-Gelaber, stimmt schon. Wenn Claude heute irgendwie... daneben ist, wenn die Outputs merkwürdig klingen, wenn ich dreimal nachprompen muss für etwas, das gestern in einem Rutsch funktioniert hat – dann NERVT mich das. Mehr, als ich öffentlich zugeben würde.


(und hier in der Mail zählt nicht, es geht ja um wichtiges Zeug!)


Die Studie heißt AIWU – AI-Induced Workload Uncertainty.


Simone Unger von DeepThinkHuman untersucht darin genau das: psychosoziale Belastung durch KI.


Was passiert mit dir, wenn KI-Systeme schwanken oder ausfallen. Oder anders fomruliert: wie tief die Abhängigkeit von KI bereits sitzt.


Spoiler: tiefer als die meisten zugeben würden.


Du kannst teilnehmen, wenn du berufstätig bist und generative KI mindestens 3 Stunden pro Woche nutzt. Dauert 10 Minuten, könnte uns allen einen Gefallen tun, sobald Simone publiziert.


Also mach doch bitte die Umfrage, Reader!


Markus

Ein Hinweis aus der Redaktion: bitte ignoriere den Pitch am Ende. Ich hab nur dermaßenen Zeitdruck, dass ich eine Mail vom 09.11.2024 recyclen muss…


Ist auch lesenswert, Reader!


Jep. Genau der Satz aus dem Betreff…mit einer Lautstärke von garantiert mehr als 120 Dezibel – so zumindest meine subjektive Wahrnehmung.


Genau den Satz schleudert mir Töchterchen gestern im gut besuchten Schwimmbad an den Kopf.


Aber der Reihe nach:


Gestern war wieder Schwimmkurs. Also der, zu dem Katti Töchterchen angemeldet hat. Ich hatte aufgrund von Zeit und Lokalität schon interveniert – aber das sei ja gar nicht so schlimm, ich hätte damit ja nichts zu tun, da gehe ja Katti mit Töchterchen immer hin…


Ein Scheiß geht Katti da mit Töchterchen hin – sie war sogar NOCH NIE mit ihr im Schwimmkurs.


Sorry, das musste mal raus, ​​Reader...


Bei der ersten Schwimmstunde: war Katti am Kränkeln.


Bei der zweiten: immer noch leicht verschnupft.


Und gestern: Frauenprobleme ¯_(ツ)_/¯


Also musste ich bis jetzt in jede einzelne Schwimmstunde. Ich. Zwischen lauter MAMAS mit ihren Kindern.


Und während die Kleinen so am Plantschen sind, kommt Töchterchen natürlich auf die grandiose Idee, sie könne ihre für Auftrieb sorgende Schwimmnudel mal beiseite legen und einfach untergehen…


Heldenhaft spring ich ihr natürlich sofort zur Hilfe und zieh sie wieder nach oben – und berühre sie dabei möglicherweise AM PO.


Sie quietscht erst und brüllt dann in einer Lautstärke, dass die Stage-Boxen von Rammstein vor Neid erblassen würden:


“DU KLEINER FRECHDACHS HAST MIR AN DEN PO GEFASST!”


Die sich angeregt im Wasser unterhaltende Ansammlung voll Dinkel-Dörtes, Bio-Brigittes, Quinoa-Kiras und Süßkartoffel-Susis verstummt, dreht sich in meine Richtung:


Und dann diese Blicke.


Ich sofort im Selbstverteidigungsmodus blitzschnell am Überlegen, wie ich diesen judging Blicken entkommen kann…zwei von den Kartoffel-Karens schleichen sich aus der Meute raus – und kommen Nanosekunden später mit dem Bademeister zurück.


Aufgeregtes Getuschel am Beckenrand…


Ich fieberhaft nach einer Erklärung suchend, wie ich Bulgur-Betty und ihre Gefolginnen davon überzeugen kann, dass hier NIX war. ÜBERHAUPT NIX. Aber die Wahrheit…wäre wahrscheinlich viel zu einfach, um glaubwürdig zu sein.


Die Stimme des Bademeisters reißt mich aus meinen kreisenden Gedanken:


“Bitte verlassen Sie sofort das Schwimmbecken.”


Ich sag’s dir: Was hab ich in genau diesem Moment Katti dafür gehasst, dass ich mit zum Schwimmunterricht musste…


Aber…


Moment…


Während ich mit Töchterchen im Schlepptau das Schwimmbecken verlasse und mich auf was weiß ich nicht was einstelle, sehe ich: alle anderen gehen auch raus…


Und dann realisiere ich:


Inmitten der versammelten Traube im Becken – da hat wohl einer von den Soja-Sörens reingepinkelt.


Es ging gar nicht um mich…


Schwein gehabt.


Was mich am meisten an der ganzen Sache freut:


Es ist eigentlich die perfekte Demonstration, wie du das, was du in VEED lernst, nutzen kannst, um gute Newsletter zu schreiben.


(wichtig wäre halt nur, dass du jetzt auch hier klickst und dir VEED kaufst…sonst wär die ganze schöne Mail echt für den Eimer gewesen…)


Markus

Während ich gestern mit Hundi in der Tierklinik (natürlich im Notdienst, der freundliche Hinweis auf die Zusatzgebühren erfolgte zum Glück vorab – als würde das irgendwas ändern, Hundi geht’s ja schlecht…) darauf gewartet hab, dass die erneute Infusion durchläuft, hab ich ein wenig sinnlos durchs Internet gescrollt…


Mich durch verschiedene Wikipedia-Artikel geklickt und so. Weil ich der Meinung bin: alles, was mit Marketing NICHTS am Hut hat, kann extrem wertvoll sein.


reMarkable zum Glück dabei, dass ich mir die wichtigsten Textsnippets und Formulierungen in den „Speicher” packen kann – falls ich sie irgendwann mal brauch.


Jetzt zum Beispiel.


Schon im 2. Mose 23,12 heißt es ja „Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun, aber am siebten Tag sollst du alles ruhen lassen.


Nur:


Wie willst du das schaffen, wenn deine ToDo-Liste gefühlt länger ist als der Nil mit seinen 6.853km??


Eben…


Ich kenn das viel zu gut, ich hab ja quasi den schwarzen Gürtel in Prokrastination gehabt – jetzt bin ich über dieses Stadium hinaus und gehe Dinge aktiv an.


WEil ich vielleicht zum ersten Mal überhaupt verstanden habe, warum ich Dinge aufschiebe. Und wie ich damit aufhör.


Geholfen haben mir dabei 3 ultrasympathische, fiktive Charaktere – die Beate zum Leben erweckt hat.


(Danke, Beate!)


Also, mal kurz ehrlich:


Wie viele „unangenehme” Dinge schiebst du gerade vor dir her, Reader?


Heute wäre ein guter Tag, was dagegen zu machen, denke ich.


Falls du sonst nichts besseres zu tun hast und evtl. die Angst vor Montagen verlieren möchtest, weil du in Zukunft Freitags alles erledigt hast…


Hol dir hier deine (kostenfreie!) Einschätzung ab!


Markus



Inzwischen ist es schon mehr als 48 Stunden her, dass Hundi was gegessen hat.


Gestern das volle Programm Tierklinik mit Ultraschall, Röntgen, Blutbild, Infusion – mit dem Ergebnis:


„Ja sieht eigentlich alles normal aus.”


Und zack bist du nen knappen Taui los…


Wenigstens gabs noch Medikamente, mal auf Verdacht was für den Magen, Schmerzmittel…der einzige Haken:


Krieg mal was in Hundi rein, wenn sie sich weigert, zu fressen.


Getrunken hat sie auch nicht wirklich viel – außerhalb der Infusion gestern…


Frisches Hühnchen mit Reis gekocht, hat sie nicht interessiert. Leberwurst hat sie nicht interessiert.


Also geht’s jetzt dann wahrscheinlich direkt nochmal in die Tierklinik. Weil…


Ihr geht’s nicht gut, das steht außer Frage. Liegt lethargisch rum, mag nicht spielen, nicht raus, frisst nicht – und trinkt halt auch nicht.


Tipps, was ich noch probieren könnte, Reader?


Markus

Da hab ich letztens einen Newsletter geschrieben.


Für einen Kunden.


Also das, was ich so ziemlich jeden Tag mache.


Und dann kommt eine Antwort auf diesen Newsletter…


Sei mal ehrlich:


Warst du das, Reader – und wolltest einfach ein bisschen trollen?


„Mir” (also dem Absender) wurde vorgeworfen, dass dieser Newsletter wohl nicht ganz ernst gemeint sein könne…


Voller Rechtschreibfehler und falscher Satzzeichen.


Sprachlich und stilistisch nicht korrekt.


Und ob „ich” mir nicht wenigstens so viel Mühe machen wolle, Marketingmails in Zukunft fehlerfrei zu versenden.


Ich erspar dir die ausschweifende Schilderung, wie ich stundenlang heulend vor meinem MacBook saß und die Welt einfach nicht mehr verstehen konnte…


Und auch den beinahe Wutanfall, in dem ich hier in meinem Büro alles kurz und klein schlagen wollte.


Kurz bevor also mein MacBook aus dem bereits geöffneten Fenster fliegen konnte, die rettende Idee:


Zahlen lügen nicht. Niemals. Nie.


Also kurz die Stats für diesen speziellen Newsletter gecheckt…


Openrate: verbesserungswürdige 27,14%.


Klickrate: unterirdisch schlechte 1,4%


(wie gut, dass mir solche Zahlen bei meinen Kunden egal sind)


Direkter Umsatz: echt gute 12800 Euronen


Mein monatliches (!) Umsatzziel aus dem Newsletter liegt in meinem Deal mit dem Kunden bei 25k und in der Regel schreibe ich 3-4 Newsletter pro Woche…


Hmmmm.


Wenn ich jetzt meinen Kunden frage, dann sagt der wahrscheinlich:


Mach auf jeden Fall genau so weiter!


Der oder die Leser:in des Newsletters macht mir aber ziemlich deutlich klar, dass mein Newsletter Schrott ist und keinesfalls so verschickt werden sollte…


Und Markus?


Markus weiß mal wieder, warum man als Copywriter niemals und unter keinen Umständen „Referenzen” oder Beispieltexte zeigen sollte, wenn man einen Kunden für sich gewinnen will.


Was zählt, ist nämlich immer nur: Geld.


Und zwar Geld auf dem Konto deines Kunden.


An einer Beispielcopy kannst du nicht erkennen, wie viel Geld sie eingebracht hat…


Und du kannst auch nicht wissen, ob Fehler vielleicht Absicht sind.


Weil:


Wenn Kunden klicken und kaufen, wenn ich „pihte gaufn sie dem Brotugds” schreibe – dann ist das so und soll so sein.


Markus

Das ist diesmal kein Witz, Reader!


Ich schwör.


Ich hatte wirklich Probleme mit dem Raum-Zeit-Kontinuum.


Hört sich für dich vielleicht an wie Science Fiction, ist aber die brutale Realität.


2026 ist echt anstrengend!


Ich mein, eigentlich ist es ziemlich geil, in der Zukunft zu leben.


Aber auf der anderen Seite halt auch nicht.


Mein Opa – der hatte es damals noch gut.


Die einzige, die ihm gesagt hat, was er zu tun hat, war – meine Oma.


Und wie ist das bei mir?


Mir sagt Katti, was ich zu tun hab.


Und Töchterchen & Söhnchen natürlich.


Dann diktiert aber auch noch Hundi, wann Markus in Ruhe am MacBook arbeiten kann und wann nicht.


(vor 20 Minuten zum Beispiel musste Hundi ganz dringend raus – gerade als ich mich mit ner Tasse heißem Kaffee an den Mac gesetzt hab…)


Kaum bin ich zurück – plärrt auch noch diese bescheuerte Alexa in aller Herrgottsfrüh:


„Ihr Wäschetrockner ist fertig. Bitte entnehmen Sie die getrocknete Wäsche”


Gut, Markus ist natürlich schlau und macht’s mit Alexa wie mit Katti:


Erstmal ignorieren.


Ja, ich weiß – ich hätte wissen müssen, dass das nicht die beste Idee ist…


Aber was soll ich denn machen?


Ich wusste ja, dass der Trockner morgens fertig ist – ich hab den ja extra so eingestellt.


Was ich nicht wusste: Dass Katti noch schläft.


Ich dachte, ich bin nett, programmier den Trockner auf halb Sieben, dass sie direkt eine Beschäftigung hat, wenn sie aufsteht und sich nicht langweilen muss an diesem verregneten Donnerstagmorgen…


Jedenfalls:


Alexa plärrt natürlich nach 5 Minuten „Snooze” direkt nochmal los…


Die Gefahr ist also relativ groß, dass Katti davon aufwacht.


Alexa sagt irgendwas von „du faule Sau, räum endlich den Trockner aus” oder so, ich hab nur halb hingehört.


Also mach ich das natürlich...


Weil, wenn Katti aufwacht von Alexa – oh Gott.


Dann darf ich mir wieder stundenlang anhören, dass der ganze SmartHome-Scheiss total sinnlos sei, ich das alles wegmachen soll und so weiter und so fort.


Darauf hab ich echt keine Lust…


Zumindest nicht schon wieder.


Was aber übrigens ziemlich genau der Grund meines Problems mit dem Raum-Zeit-Kontinuum ist:


Wie soll ich denn vor 7:00 Uhr einen vernünftigen Newsletter schreiben, wenn ich viel zu viel Raum (Gassigehen, Trockner ausräumen, Alexa leiser machen) in so verdammt wenig Zeit zurücklegen soll?


Hast du irgendwelche Tipps?


(sag ja nicht „steh halt früher auf”!)


Nein?


Eben.


Markus

Ich glaube, wenn es die eine universelle Sache gibt, die quasi jeder Mann gerne von einer Frau hört, dann ist es:


„Du hast mich zum Schreien gebracht vor Glück.”


Ich jedenfalls war ziemlich happy, als Denise mir das gesagt hat – also nicht so, sondern sogar ne Ecke cooler über Bande:


Sie hat gemeint, ich hätte ihre Kunden zum Schreiben gebracht wie ein kleines Mädchen. Vor Glück.


Eigentlich hab ich damit gar nicht so viel zu tun, aber lies selbst:



Und dann ist da auch noch das passende Stichwort drin: KITO.


KITO ist der von Denise entwickelte Skill für Claude, der dir genau zeigt, an welchen Stellen in deiner Copy der Leser aussteigt, warum er nicht versteht, was du sagst – und dir auch noch 3 Beispiele liefert, wie du es besser machst.


(KITO kannst du übrigens hier bei Denise kaufenkein Affiliatelink)


Gleichzeitig ist KITO aber natürlich auch als einer von vielen Skills in der Pure Persuasion AI integriert…


Und weil Denise mir erlaubt, ihn zu nutzen – weil er einfach einen extremen Mehrwert bietet – kriegt sie natürlich ihren Anteil, das war das, was ich noch durchrechnen musste.


Markus


PS: falls du die Pure Persuasion AI nutzt, Reader, und KITO noch gar nicht ausprobiert hast – mach mal! Gib ihm einfach Copy und sag „lass da mal KITO drüber laufen”.


Dann siehst du, wie mächtig das Ding ist.

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