Als Schwiegerpapa den Schreibtisch aufgebaut hat für Töchterchen, stand ich untätig daneben, eine Hand in der Hosentasche (ok, am Handy) und mit der andern hab ich manchmal die richtige Schraube gereicht, weil das ungefähr mein handwerkliches Kompetenzlevel ist.


Dabei hab ich mir gedacht, langsam wird’s ernst…


Erster eigener Schreibtisch. Ab da ist sie Schulkind.


Töchterchen kam kurz rein, hat einen schnellen Blick auf uns geworfen, „schön” gesagt und ist wieder raus.


Letzten Samstag war sie dann bei ihrer Freundin. Übernachten. Zum ersten Mal.


Ich hab gefühlt bis halb drei mit dem Handy in der Hand dagelegen und drauf gewartet, dass es klingelt, so wie damals bei Oma, als sie um kurz nach neun Panik gekriegt hat und abgeholt werden wollte.


Kam nichts.


Sie hat durchgeschlafen und mir am Sonntag erzählt, dass es keine Pommes gab, obwohl sie noch so Hunger hatten.


(als ob!)


Gestern Abend hat sie ihr Kleid rausgelegt. Hat sie selbst ausgesucht und direkt vor ihre Zimmertür gelegt.


Ich hab's weggeräumt. Weil man sowas halt wegräumt.


Lag heut früh wieder da.


Im Flur steht seit gestern Abend die Schultüte, über die ich heut um kurz nach fünf fast gestolpert wär, weil das Ding die Statur eines Feuerlöschers hat und genau da steht, wo mein rechter Fuß hinwill.


107 Zentimeter hoch. Hab ich nachgemessen, als Katti nicht geschaut hat.


Töchterchen ist kaum 10 Zentimeter größer.


Dann stand sie in der Küche, barfuß, Haare wie ein Heuhaufen. Und ich hatte mir vorher tatsächlich zurechtgelegt, was man an so einem Morgen zu seinem Kind sagt. Irgendwas Großes. Irgendwas, woran sie sich in dreißig Jahren noch erinnert oder so.


Sie dann:


„Papa, gibt's heut Nutellatoast?”


Gab Nutellatoast.


Um zehn ist die Feier in der Turnhalle. Bis dahin sitz ich hier und tu so, als würd ich arbeiten, sonst mach ich die Tüte zum dritten Mal auf und schau nach, ob wirklich alles drin ist.


Markus


PS: Das mit dem Anruf, der nicht kam, daran kau ich seit Samstag mehr rum als am heutigen Tag.


Von uns beiden war eindeutig einer schon vorher schulreif.


PPS: Falls dein Dienstag weniger aufregend ist als meiner, Reader: In SIRENE erzähl ich unter anderem, warum die Pommes da oben drinstehen mussten, obwohl es keine gab.

Lang hab ich’s irgendwie ignoriert, aber heut morgen beim Aufwachen – ich wurde äußerst sanft durch das unmenschliche Brüllen von Söhnchen geweckt – da wurde mir schlagartig bewusst:


Ab morgen ist Töchterchen ganz offiziell Schulkind.


Wahnsinn…


Wir haben sie aus der Krippe abgeholt, in den Kindergarten gebracht und sie war immer so klein und süß und unschuldig und herzig und winzig und…


Morgen ist sie schon so groß, dass sie in die Schule geht.


Ob ihr bewusst ist, was für ein großer Schritt das eigentlich für sie ist? Dass sie ab sofort (so zumindest die romantische Vorstellung) auf den Ernst des Lebens vorbereitet wird? Oder sieht sie nur Geschenke und dass sie mal wieder die Prinzessin im Mittelpunkt sein darf, weil sich alles um sie dreht?


Und wird das ihr erster Schritt in Richtung Abnabelung von uns?


Wobei die technisch gesehen wohl schon vorgestern begonnen hat…sie war Nachmittags zum ersten Mal im Kino, mit Katti, einer Freundin, deren Bruder, Mama und Papa.


(ich durfte zum Glück auf Söhnchen aufpassen, sonst hätte ich mich furchtbar aufgeregt. Angesehen haben sie nämlich Shrek – und das ist der gleiche Shrek, für den ich vor 25 Jahren schon einmal Geld bezahlt habe)


Jedenfalls waren danach alle (also auch Söhnchen, Hundi und ich) noch zusammen auf dem Spielplatz, irgendwann waren wir bei uns, wir haben zu Abend gegessen – dann gab’s für alle außer mich noch Wein und es war ein recht netter Abend.


Bis…


Reader, ich weiß nicht, ob du Kinder hast (vielleicht weiß ich’s auch, aber ich schreib die Mail ja ausnahmsweise nicht nur an dich, sondern gleich an ein paar mehr), aber:


Wenn die sich was in den Kopf setzen, dann wird das gemacht.


Als Erwachsener hast du da nur bedingt Mitspracherecht.


Und so kam es dann, dass am Samstag beide Kinder auf einmal weg waren:


Söhnchen auf dem Spielplatz und Töchterchen ist mit zu ihrer Freundin.


Markus


PS: das war tatsächlich ein richtig, richtig seltsames Gefühl. Also zu wissen, dass sie jetzt anscheinend schon groß genug ist, schon bei einer Freundin zu übernachten.


Ich erinner mich, als wär’s erst kürzlich gewesen, als sie bei Oma übernachten wollte und dann regelrecht Panik bekommen hat…

„Markus, unser Kind ist weg!”


Aber der war doch grad noch hier…Moment.


Hektisch schau ich mich um, links, rechts, hinten, doch vorn – überall.


Die ersten Schweißtropfen bilden sich auf meiner Stirn und ich fang an zu rennen.


Wenn ich Söhnchen wäre, noch nicht ganz 2 Jahre alt und ich wäre auf einem riesigen Spielplatz und niemand würde nach mir schauen: wo zur Hölle würde ich hingehen?


Ich seh einen sympathisch aussehenden Mann, der ungefähr mein Alter haben könnte und frag hektisch im Vorbeirennen „Hast du hier nen kleinen Bub gesehen?” – noch während die Worte meinen Mund verlassen, fällt mir auf, wie dämlich diese Frage ist.


Auf einem Spielplatz.


Prompt kommt auch die Antwort „jede Menge…”, die definitiv genau so korrekt wie nutzlos war. Immerhin noch hinterher „…welches sucht du denn?”.


Mein „Ja, meins halt” war ebenso wenig hilfreich. Zu meiner Verteidigung: ich hab den Sauerstoff für meine Lunge gebraucht, für das Hirn war da einfach nix mehr übrig.


Also weitergerannt.


Immer wieder umgeschaut, akribisch auf vertraute Geräusche gehört, irgendwo muss ich Söhnchen doch hören können, wenn ich ihn schon nicht sehen kann…der wird doch nicht auf die Straße?


Nein.


Gar nicht dran denken. Weiter.


Den Spielplatz hab ich inzwischen einmal komplett umrundet ohne auch nur den kleinsten Zipfel eines Ärmels von ihm zu sehen, geschweige denn den Rest Bub.


Warum sind hier auch so viele Bäume? Und Büsche? Da könnte die Stadt auch mal was dagegen – „Maaaaaaamaaaaaaaaa”.


Das…das muss er doch gewesen sein. Wo kam das her?


DA!


Da schreit ein Kind, ungefähr so wie Söhnchen immer schreit.


Nur die tröstende Mutter nebendran hab ich noch nie gesehen.


Wo ist der Kerl??


Reader, ich erspar dir den Rest, ich hab ihn einfach nicht gefunden. Hatte auch gar keine Chance zu, weil mein Instinkt, sofort loszufahren, sämtliche Ausgänge zu checken, auf der Straße zu schauen…


War komplett für’n Arsch.


Der Lauser saß unter der Bank, auf der wir zuvor saßen.


Hat sich da einfach drunter verkrochen, keinen Piep von sich gegeben und sich wahrscheinlich diebisch gefreut, wie Papa sofort losgespurtet ist.


Naja…


Später am Abend war dann Töchterchen auf einmal weg, nur dass die auf keinen Fall mehr in der Nähe war.


Markus


PS: wenn ich dazukommt, erzähl ich dir morgen, wie Töchterchen verschwinden konnte.


War auf jeden Fall ne wilde Geschichte. Und immer noch keine Spur von ihr hier.

Da hast du volle 3 Tage keine Mail von mir bekommen, Reader – dabei ist in den letzten 3 Tagen gar nichts besonderes passiert.


Das fand nämlich alles schon vorher statt, genaugenommen ging es letzte Woche Freitag schon los. Hoher Besuch hatte sich nicht nur angekündigt, sondern war tatsächlich erschienen:


Schwiegerpapa.


Extra den weiten Weg aus Augsburg angereist, mit seinem fahrenden Wohnzimmer von Wohnmobil, das ich Normalsterblicher mit meinem Standard-Führerschein gar nicht fahren darf.


Der Plan:


Übers Wochenende mit mir zusammen (Spoiler: schlechte Idee!) zwei neue Küchenschränke aufbauen, dass ein bisschen mehr Stauraum in der Küche ist.


Und weil er ja schon am Freitag kam und das noch nicht Wochenende ist, hat er sich erstmal jede Menge Nebenquests gesucht, bei Töchterchen eine Vorhangstange neu montiert (die war anscheinend „total schief und windig” von mir angebracht worden, Töchterchens Schreibtisch (nächste Woche ist ihr erster Schultag) aufgebaut, einen Spot im Flur an der Decke ausgetauscht (bei dem mir gar nicht aufgefallen war, dass er nicht mehr geleuchtet hat) und jede Menge anderes Zeug, für das mir einfach der Blick fehlt.


Man kann halt nicht alles können, wär ja sonst auch unfair.


Abends waren wir noch nett essen in einem meiner bestimmt zwei dutzend Lieblingsrestaurants in der Umgebung und haben uns einen (guten!) Plan für die wochenendliche Aktion zusammengeschustert:


Wir starten mit Frühstück auf dem Wochenmarkt.


Und das haben wir Samstag dann auch gemacht, konnte ja keiner ahnen, dass wir damit eine Katastrophe endzeitlichen Ausmaßes lostreten…


Dazu demnächst mehr.


Wenn du in der Zwischenzeit mehr Stories von mir hören willst:


Hier sind jede Menge drin – und obendrein lernst du ganz nebenbei, wie du selbst großartige erzählst.


Markus

Schaltest du gerade für dich oder einen Kunden Ads, Reader?


Falls ja, meld dich mal kurz bei mir.


Ich hab da nämlich so ne fixe Idee im Kopf, die ich wahnsinnig geil finde, so ungefähr auf dem Niveau wie Entdeckung von Penicillin oder so.


Aber man kennt das ja:


Unter Umständen findet das nur in meinem Kopf statt ¯_(ツ)_/¯


Und in der echten Welt bringt das genau gar nichts…


Deshalb:


Meld dich, wenn du mal was ausprobieren willst, was richtig gut ist.


Vielleicht.


Markus

Ich hab gestern meine eigenen August-Mails nochmal von oben nach unten durchgeklickt, Reader, weil ich eine Zeile gesucht hab und nur noch ungefähr wusste, in welchem Newsletter sie stand, und die Suchfunktion in meinem Archiv ist ungefähr so zuverlässig wie das WLAN in Kaatsheuvel.


Bin dann hängengeblieben…


Anfang des Monats bin ich mit Söhnchen unterm Arm einmal außen um die gesperrte Innenstadt gerannt, mit einem Rücken, der bei jedem Schritt gesagt hat: jetzt ist Schluss. Platzwunde. Blutlache vor der Treppe zum Wintergarten.


Eine gute Woche später haben mir die Chinesen den Server abgeschaltet. Ich war bis halb Fünf morgens am Umziehen, die Pure Persuasion AI war 100 Sekunden lang tot.


In Kaatsheuvel hab ich in einem Mobile Home mit drei Schlafzimmern auf der Essbank geschlafen, weil ich beim Buchen an der Bettwäsche gespart hatte.


Dann dieses Blickduell mit dem Alligator, bei dem mir ein Schweißtropfen ins Auge gelaufen ist und ich verloren hab.


Nach vier Tagen ohne Netz hab ich ein Starlink bestellt. Bei einem Mann, den ich für einen der unangenehmsten Menschen dieses Jahrzehnts halte. Gezögert hab ich ungefähr so lange, wie das Ladesymbol gebraucht hat.


Söhnchen hat im Schwimmbad vier fremde Leute „Mama" genannt und angegrapscht, einer davon war ein Mann mit Zopf bis zwischen die Schulterblätter.


Und kurz vor Monatsende hat mir ein Wildfremder den letzten Zopf grüne Bananen weggekauft, während ich zwei Meter weiter stand und versucht hab, ihn mental davon abzubringen.


Dazwischen ist SIRENE fertig geworden.


Was mich daran selbst irritiert hat:


Aus dem Kopf hätte ich dir vielleicht drei davon erzählen können. Der Alligator war komplett weg. Die Bananen auch, dabei hab ich mich richtig geärgert.


Deswegen hält sich „bei mir passiert halt nichts" so hartnäckig in den Köpfen genau der Leute, die meinen, Storytelling sei nichts für sie.


Es passiert genug. Es bleibt nur nichts hängen.


Am nächsten Morgen ist der Alligator weg und übrig bleibt „waren im Zoo, war schön".


Bei mir bleibt es hängen, weil um 7:00 Uhr eine Mail rausgehen muss und ich vorher irgendwo was herholen muss.


Ich find ja, das ist der am meisten unterschätzte Nebeneffekt vom täglichen Schreiben, und keiner redet drüber, weil er so langweilig klingt. Alle reden über Reichweite und Umsatz. Dabei ist das Erste, was passiert:


Du fängst an, deinen eigenen Tag überhaupt zu bemerken.


Markus


PS: SIRENE ist seit Ende August komplett, alle Bonuslektionen sind drin.


Hier lang.

Ich hab nicht den Hauch einer Ahnung, warum Reader [LAST_NAME GOES HERE] mir heute morgen – am Sonntag! – diese Mail geschickt hat:


Markus, ich hatte eben einen verrückten Traum:


Ich hab geträumt, du würdest mir helfen, damit ich in meinem Copybusiness vorankomme.


Aber nicht, indem du mir zeigst, wie ich gute Copy schreibe…


Sondern das ganze Drumherum!


Also wie ich überhaupt einmal an Kunden komme für mein Copy-Business.


Wie ich es schaffe, Erstgespräche zu generieren.


Und wie ich in den Erstgesprächen meine potentiellen Kunden dann auch abschließen kann.


Du weißt schon – so wie du das machst?


Und weißt du, was das Coolste daran war, Markus?


Du hast das komplett for free angeboten.


Oder war das doch kein Traum?


Machst du das wirklich, Markus?


LG


Reader [LAST_NAME GOES HERE]


Äääääähm.


Nein.


Reader, sorry – das war wohl nur ein Traum.


Ausnahmsweise will ich aber mal nicht so sein, ist ja Sonntag…


Die zweitbeste Möglichkeit nach „Markus macht das for free” ist:


Probier einen vollen Monat den Copy Club aus – und zahl dafür nur einen kleinen Euro (+ ggf. Umsatzsteuer).


Da lernst du nämlich (neben ner Menge anderem Zeugs) genau das.


Markus


PS: ich finds nett, dass du mir deine Träume als Mail schickst.


Wirklich, Reader!


Ich hoffe trotzdem:


Du schickst mir immer nur deine Träume mit Business-Bezug – Katti wird schnell eifersüchtig?

Was für ein schöner, lauer (Spät-)Sommerabend gestern…


Da saßen wir um 21:00 Uhr Abends noch bei angenehmen 24 Grad bei einem unserer Lieblingsrestaurants auf der Terrasse.


Söhnchen ist nach dem Essen friedlich im Kinderwagen eingeschlummert…


Also gab’s für uns nach dem Essen noch ein Dessert…und Espresso…wir haben geredet…uns über Gott und die Welt unterhalten…


Und sind irgendwann nach Hause, als das Restaurant langsam mit Schließen begonnen hat.


So wie früher, Reader – in der Vor-Kinder-Zeit.


Nur dass ich das jetzt halt nicht mehr aushalte.


Keine Ahnung ob die Kinder schuld sind, oder es einfach am Alter liegt, aber ich bin heut morgen so verkatert aufgestanden, dass ich fast reflexartig ne Aspirin eingeworfen hätte. Obwohl ich ja seit Jahren nichts mehr trinke und gestern auch nichts getrunken hab.


(also, nichts alkoholisches, klar)


Blöderweise fehlt mir jetzt aber der Abend gestern, an dem ich eigentlich noch was tun wollte. Also muss ich das jetzt nachholen – und zwar möglichst, bevor Katti aufwacht:


Heut soll nämlich irgendjemand neue Küchenschränke aufbauen.


Bei meinem Talent für derart handwerkliche Tätigkeiten, wird das wahrscheinlich so lange dauern, dass ich heute wieder nicht zum Arbeiten komme.


Falls du heut noch nichts vorhast, und es ja eh regnen soll (hier zumindeset), wie wär’s:


Hör einfach mal in SIRENE rein. Das macht Spaß und du lernst was.


Markus

Heut muss es schnell gehen:


Warum sind Frauen so?


Ich weiß nicht, wie viele verschiedene Arten von Bettwäsche Katti allein im letzten Jahr für Töchterchen und Söhnchen gekauft hat, sehr zu meinem Leidwesen.


Jedes Mal hab ich gemeckert, warum da sinnlos Geld ausgegeben wird.


Jedes Mal musste ich mir anhören, ich soll nicht immer so geizig sein.


Dabei hat das mit Geiz gar nichts zu tun, mir geht es mehr darum, dass ich es hasse, (in meinen Augen) sinnlos Geld auszugeben für Dinge, die man schon dutzendfach im Schrank hat. Und der Platz in Schränken ist einfach endlich…


Naja.


Gestern Abend hat Söhnchen dann gespien und die erste Garnitur durfte gewechselt werden.


Ne Stunde später hat er seine Flasche, nach der er natürlich trotzdem lautstark verlangt hat, aufgeschraubt und in seinem Bett verteilt.


(ich versteh immer noch nicht, wie ein anderthalb Jahre altes Kind ne Flasche aufschrauben kann. Aber wenn ich Katti jetzt unterstelle, sie hätte sie nicht ordentlich zugeschraubt…dann wär was los…)


Also zweiter Wechsel. Und guess what, Reader:


Das mit der Speierei ging die halbe Nacht so.


Und irgendwann war tatsächlich die Bettwäsche leer.


Kann ja keiner ahnen, ich hätte ihn einfach irgendwann in die Badewann gelegt, dann hätte man einmal kurz drüberbrausen können, fertig.


Aber nein…


Markus

[Lead, der direkt hookt und in die Mail zieht · 40–80 Wörter]


[persönliche Story · 150–300 Wörter]


[Transition zu Lesson / Offer · 60–120 Wörter]


[CTA · 20–40 Wörter]


[Verabschiedung · 1–3 Wörter]


[PS mit curiosity hook, der doch noch den Klick bringt · 30–60 Wörter]


Ist nicht kaputt, Reader.


Das war der Hook.


Nicht der Bauplan da oben. Sondern die halbe Sekunde, in der du dachtest, mir sei was durchgerutscht und irgend ein KI-Agent hätte das Gerüst geschickt, statt ne Mail zu formulieren…


Und jetzt schau dir an, woraus der bestand: aus NICHTS. Kein Versprechen, kein Nutzen, keine Formel aus irgendeinem Kurs. Nur eine Erwartung, die nicht aufgegangen ist.


Das da oben dagegen ist der Bauplan. So sehen viele Mails aus, von mir ja auch…


Und falls du irgendwann mal drei Minuten in einen Newsletter-Kurs gesteckt hast, hast du exakt dieselben acht Kästen schonmal gesehen.


Der Bauplan ist kein Geheimnis. Der steht in jedem zweiten Karussell auf Instagram.


Trotzdem sitzt du morgens vor dem leeren Dokument.


Weil dir sieben von den acht Kästen keine Schmerzen machen. Story hast du, dir passiert ja jeden Tag was. Lesson hast du, du machst den Job seit Jahren. Der CTA ist ein Link, die Verabschiedung ist dein Name.


Bleibt einer.


Ausgerechnet der mit der kleinsten Zahl.


Drei bis acht Wörter, gegen ein paar hundert im Rest. Und der ist der einzige, den du aus keiner Vorlage ziehen kannst, weil er von deinem Angebot kommen muss und nicht von einem Template. Den Kasten kann jeder abschreiben. Den Moment davor nicht.


Für die eigene Sache ist das ungefähr so leicht wie sich selbst kitzeln. Du steckst zu tief drin, du weißt zu viel, und das, was DIR am Herzen liegt, ist fast nie das, was den anderen anspringt.


Den Bauplan da oben darfst du übrigens behalten. Der ist gratis, weil er nichts wert ist.


Was was wert ist, hab ich die letzten Tage gebaut:


Drei Felder. Was du verkaufst, an wen, und was die Leute danach haben. Zwei Minuten.


Dann kriegst du sechs Hooks zurück. Bewertet, sortiert, und zu jedem steht dabei, wo er am stärksten wirkt: Anzeige, Betreffzeile, Reel oder Landingpage.


Kostet auch nichts, ist aber was wert.


Findest du hier.


Markus


PS: Zwei davon siehst du sofort auf dem Schirm. Die restlichen vier plus das PDF kommen per Mail, und natürlich versteck ich auch den stärksten hinter dem Optin.


Hab ich mit voller Absicht so gebaut ¯_(ツ)_/¯


Auch das war ein Hook.

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