Katti hat mich angeschrien.


Und zwar so richtig.


Hätte sie mir geschrieben – es wären Großbuchstaben gewesen.


In Fett.


Aber nochmal von vorn, du hast ja keine Ahnung, um was es geht, Reader...


Wir waren Fahrrad fahren mit Töchterchen – zum ersten Mal.


Hätte mir jemand vorher gesagt, dass das Ende vom Lied ein komplett Blut verschmiertes Gesicht ist…


Ich hätte vorab ein Veto eingelegt.


Ich wusste es halt nicht besser, ok?


Also…


Beim Radfahren – da war: gar nix.


Nicht einmal umgefallen, die Kleine…


Dafür musste sie unbedingt, als wir grade wieder zur Tür rein sind daheim – ’s Mäusle fangen.


Für die Nicht-Allgäuer:


Sie hat sich der Länge nach hingelegt, irgendwie über die eigenen Füße gestolpert oder so…


Und statt sich – wie normale Menschen - mit den Händen abzufangen…


Wollte sie testen, wie cool es ist, einfach direkt mit dem Gesicht aufzuschlagen.


Das Ergebnis:


Laut.


Heulen.


Ich natürlich heldenhaft losgestürmt, wollte sie trösten–


„Nein Papa, Mama soll kommen”


Sie rappelt sich hoch…


Und ich seh schon das Blut.


Überall.


Verrat es keinem, aber: da war ich halt schon recht froh, dass sie zu Katti wollte…


Katti kommt, nimmt sie in den Arm und tröstet sie.


Für mich hieß das:


Situation entschärft, back to business: erstmal Schuhe ausgezogen, ordentlich ins Regal gestellt, Jacke an die Garderobe gehängt – und ab in die Küche, Kaffeemühle anwerfen.


Das wohlige Geräusch der mahlenden Basoni-Bohnen wird aber jäh von Katti unterbrochen:


„BEWEG DICH, MARKUS!!”


Nanu?


Will sie jetzt so schnell nen Cappuccino? Ich dachte ja, sie tröstet erstmal Töchterchen…


Aber gut.


Mit der Milchkanne in der Hand geh ich Richtung Flur…


Uiuiui, Reader, ich sag’s dir – wenn Blicke töten könnten…


Woher hätte ich denn wissen sollen, dass Katti unbedingt jetzt ein Tempo oder sowas für Töchterchen braucht?


Mann, mann, mann…


Wie man’s macht…


Ich dachte, sie freut sich, dass ich ihr nen Cappuccino mit mache und nicht nur an mich denke…


Markus


PS: der kleine Link oben, der führt zu meinen Lieblingsbohnen von Basoni.


Und herauszufinden, welche das sind…


Das war anstrengend.


Einfach weil die alle so gut sind.


Wenn du das nicht glaubst…


Kauf dir halt hier mal ein Probierpaket, dann wirst du das selbst feststellen!


(ist übrigens unbezahlte Werbung und kein Affiliate-Link…aber Vale freut sich bestimmt über die ein oder andere Bestellung ❤️)

Weh tut das ja schon ein bisschen…


Aber es ist wohl ein Fakt:


Ich kann halt nix, Reader.


Anders lässt sich das einfach nicht erklären…


Ich lass dich jetzt mal tief in mein Inneres blicken:


Ich dachte immer, ich wäre ganz okay im Copywriting.


Vor allem, weil ich mit meiner Copy recht gute Klickraten generiere…


Und…


Ich hab ja auch immer behauptet, dass ich keine Angst vor KI hab und KI gar nicht besser sein kann als ich.


Bis gestern…


Und das Ergebnis ist sogar noch schlimmer, als ich es mir je hätte erträumen können…


Ich hab nämlich gestern meinen Newsletter gar nicht geschrieben.


Ich hab ihn nichtmal von einer KI generieren lassen.


Ich hab einfach nur 200 Wörter Lorem-ipsum-Blindtext reinkopiert und nen Link dazu gepackt.


Das Ergebnis?


Kann sich sehen lassen.


Effing 21,64 Prozent KLICKrate.


Und ein unsubscribe ¯_(ツ)_/¯


Das ist halt schon ziemlich geil eigentlich.


Jetzt dachte ich nur immer, meine hohen Klickraten lägen an meiner geilen Copy…


Das hab ich mir aber wohl eingebildet, wenn sogar Blindtext zu so vielen Klicks führt…


Und wenn sogar Blindtext das schafft…was wäre mit ner guten KI möglich?


Vielleicht sollte ich einfach aufhören, Copy zu schreiben? Bringt ja nix…


Markus


PS: gibt’s grad irgendein cooles shiny new object? Auf Dropshipping, KDP, Trading & Co hab ich eher weniger Bock…

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Markus

Unlängst bin ich fremdgegangen.


Reader, ich erzähl dir das, um mein Gewissen zu erleichtern – und es aufzuschreiben ist nur halb so schlimm, wie die Betrogene direkt damit zu konfrontieren…


Blöderweise ist mir das auch noch kurz vor Muttertag passiert…war aber eigentlich nur eine Verkettung unglücklicher Umstände:


Ich wollte Katti ja mit der ein oder anderen Überraschung erfreuen…ein Teil davon hatte aber Lieferverzug und ich war mir ziemlich sicher, dass es nicht rechtzeitig käme…


Gleichzeitig konnte ich aber auch nicht wie sonst üblich durch die Stadt schlendern, um mich nach einer Alternative umzusehen, weil wieder einmal alles auf einmal kam: Töchterchen muss zum Sport, Katti schickt mich irgendwohin, was von Kleinanzeigen zu holen, zur Post muss ich – und in dem ganzen Trubel ist es passiert:


Ich bin mit dem Auto gefahren und habe nicht in meiner normalen Tiefgarage geparkt, sondern in einem anderen Parkhaus.


Ein passendes Präsent gefunden, dann aber schnell, am Ticketautomaten wenigstens nicht ganz so viel los, nur eine Frau vor mir.


Kurz wurde ich dann aber doch ungeduldig, immerhin nestelte sie ziiiiiemlich lang in ihrer Handtasche umeinander, um den Geldbeutel rauszuholen…


Aber hey: Geschenk organisiert, einigermaßen rechtzeitig dran, alles halb so wild.


Sie findet den Geldbeutel, grunzt zufrieden – holt ihre Karte raus und versucht zu zahlen.


In dem Moment nehme ich eine winzig kleine Bewegung wahr.


Wirklich, kaum merklich war das…


Aber Tatsache:


Da liegt auf dem Boden, direkt hinter besagter Frau: ein mehrfach gefalteter Hunderter.


Da strengen sich die Synapsen natürlich an:


Hat sie es bemerkt? Ne, bestimmt nicht – so hektisch wie die war…


Wird sie es noch merken? Ne, bestimmt nicht – sie wird sich nach dem Zahlen nach links umdrehen und hat dann keine Chance mehr, den Geldschein zu sehen…


Das Teufelchen in meinem Kopf hat sich schon über 100 Euro gefreut, mit denen man irgendeinen Quatsch machen kann…


Und dann kam die blitzartige Erkenntnis:


Markus, was soll der Mist? Warum denkst du überhaupt darüber nach, Geld einzustecken, das dir nicht gehört?


Also gebückt, den Hunni aufgehoben, meinen ganzen Mut zusammengenommen und die fremde Frau angequatscht:


Entschuldigung – ich glaub, Sie haben eben Geld verloren, das muss aus Ihrer Tasche gefallen sein…


Sie schaut mich an wie ein Teletubby, greift nach dem Hunderter…


Und kramt in ihrer Tasche?!?


Schaut wieder hoch, lächelt auf einmal – und streckt mir einen Zwanziger hin:


„Hier bitte, Ihr Finderlohn!”


Nein danke, ich hab’s ja nicht gefunden, ich hab nur gesehen, wie Sie es verloren haben…


„Doch, Sie nehmen das jetzt. Und wenn Sie es nicht brauchen, dann können Sie es ja spenden oder so.”


Macht auf dem Absatz kehrt – und stürmt raus.


Jetzt stand ich da.


Hundi und Laptoptasche in der einen Hand, Parkticket und 20 Euro in der anderen.


Kurze Überforderung meinerseits, was ich denn jetzt machen soll…


Bis die rettende Idee kam:


Direkt vor dem Tickethäuschen hab ich vorhin einen „Bettler” sitzen sehen.


Da dachte ich: der kann’s doch brauchen, geh nochmal kurz in die falsche Richtung, drück ihm den Zwanni in die Hand, wünsch ihm nen schönen Abend…


Da sagt er:


„Nee du, das ist zu viel. Und ich hab das drin eben gesehen von dir – das ist doch dein Geld”.


Vielleicht machen die ja hier irgendwas ins Wasser oder so in Kempten…


Oder warum will hier keiner Geld?


Ja.


Jedenfalls war ich von seiner Reaktion so überrascht, dass ich ihm den Zehner, den ich in der Hosentasche hatte, auch noch zugesteckt hab mit den Worten:


Jetzt grad mit Fleiß. Schönen Abend noch!” und bin gegangen.


Hundi ins Auto geladen und während ich in Richtung Ausfahrt fahr, da hab ich realisiert:


Ich hätte 100 Euro haben können – war dafür aber zu ehrlich.


Ich hätte 20 Euro haben können – und hab’s lieber jemand anderem gegeben, der das Geld (vermutlich) dringender braucht.


Und dann hab ich auch noch 10 Euro von meinem eigenen Geld verschenkt – tolle Wurst.


Naja.


Jetzt hab ich halt ein bisschen Angst:


Was, wenn mir das in Zukunft öfter passiert?


Was mach ich dann?


Ich kann schließlich nicht jeden Tag rechnerisch 130 Tacken Miese machen…


Folgender Vorschlag:


Du kaufst dir hier FRANK – da hast du wenigstens was von.


Und ich kann vielleicht ein kleines Polster aufbauen, dass Tage wie dieser nicht ganz so weh tun.


Markus


PS: oben…


Wo ich geschrieben hab, dass die Frau zufrieden grunzt…


Vielleicht hab ich mir das nur eingebildet.


Es hätte aber halt echt gut zum Moment gepasst.

Ich glaube, es ist an der Zeit, dass man offen zugibt:


Es ist fucking schwer geworden, als Copywriter Kunden zu gewinnen.


Und…


Wahrscheinlich stimmt es sogar.


Das liegt aber einfach nur daran:


Dass die meisten Copywriter auf die völlig falsche Art und Weise versuchen, Kunden zu gewinnen!


Klar „funktioniert” Kaltakquise in DMs, mit Mails oder übers Telefon…


Ist halt nur nicht für jeden was. Und ist furchtbar anstrengend.


Weil der zu erwartende Output halt echt low ist:


Beim Telefon – da muss der Entscheider erstmal dran gehen…


Über Mail – da muss die Mail erstmal geöffnet und gelesen werden…


Und auf Social Media?


Auf Social Media nerven uns die ganzen Kaltakquise-Johnnys doch selbst schon genug!


Und wenn wir als Marketer schon keinen Bock drauf haben…


Wie geht's dann wohl Nicht-Marketern?


Eben.


Ich hab damals in meiner Odyssee durch Copyland mal eine Kundengewinnungsstrategie geteilt, die quasi by design schon eine Erfolgsgarantie bietet…


Und weil sie so gut funktioniert, dachte ich mir: ich mach einfach noch mehr Kohle damit 😜


Kannst du hier kaufen – heißt treffenderweise „Kundenakquise auf Einfach”.


Markus


PS: Ja, ich gebs zu: die Strategie ist schon älter als 2 Jahre.


Aber:


Ich kenn niemanden, der die dir sonst beibringt – und aus aktuellem Anlass weiß ich, dass sie immer noch funktioniert.


Hat nämlich nichts mit irgendwelchen Trends zu tun, auf die man schnell draufspringt, sondern einfach mit zeitlosen Prinzipien.


Damit wirst du heute Kunden gewinnen. Morgen. Und in ein paar Jahren immer noch.


(dafür kostet dich das Ganze halt auch unverschämt viel Geld – außer du bist im Copy Club. Da ist die nämlich im Classroom einfach so verfügbar)

Beim gestrigen Gewinnspiel…


Gab es mit Anja tatsächlich nur eine einzige Siegerin.


Schade eigentlich, aber kann man nicht ändern.


Mein Vatertag sah so aus:


Ich war Vormittags noch kurz im Büro, bisschen was fertig machen, was Mittwoch liegengeblieben ist, weil – kannst du dir echt nicht ausdenken:


Der Kindergarten geschlossen hatte.


Wegen Betriebsausflug…dann Donnerstag Feiertag – und gestern natürlich Brückentag. Ich hab mich echt für den falschen Job entschieden…


Zurück zum Vatertag:


Dacht ich mir, ich mach mal was cooles und sag zu Katti:


„Pass auf: du legst dich jetzt hin, ruhst dich aus und ich geh mit den Kids in die Stadt.”


Halbherzige Proteste von ihr, aber ich glaub, sie war ganz froh…


In Kempten war verkaufsoffener Feiertag und in unserem Einkaufszentrum hier waren ganz besondere Gäste angekündigt:


Ryder, Chase, Marshall, Skye, Rocky, Rubble und Zuma – die Helden auf 4 Pfoten.


Und ich wusste, dass ich Töchterchen damit eine riesen Freude mache…


Was ich nicht wusste:


Dass Töchterchen hier ein einzelnes Mitglied der Paw Patrol hart korbt 😱


Den armen Rubble…von allen hat sie sich umarmen lassen, Fotos, hat mit ihnen getanzt…nur mit Rubble wollte sie nicht. Weil „der Rubble ist total doohoooof”, hat sie gemeint.


Also wollte ich ihr einen Vortrag halten, dass der arme Kerl jetzt bestimmt ganz traurig ist – aber sie hat mich eines besseren belehrt:


Weißt du Papa, wir sagen das aber nicht Mama, ok? Das ist nämlich nicht so schlimm, weil…ich glaub, das waren gar nicht die echten Paw Patrol. Ich glaub, das waren Schauspieler. Ich hab nämlich beim Marshall gesehen, dass der eine Hose anhatte. UNTER seinem Fell. Und das würden die echten Paw Patrol nicht machen, weil das sind ja Hunde. Oder hat Hundi eine Hose unter ihrem Fell? Siehst du…aber sag’s nicht Mama, sonst ist die wieder traurig.


🥺🥺🥺


Hat wohl doch ein Herz aus Gold – die kleine Mobberin, die.


Markus


PS: falls du dich fragst, was du heute aus der Mail lernen kannst…


Oder wie ich da wenigstens die Brücke zu nem coolen Pitch hinkrieg…


Ich hab keine Ahnung, Reader ¯_(ツ)_/¯


Ich versuch es mal so:


KAUF.

Ein klein bisschen hab ich mich schon gefreut, dass gestern mein ganz besonderer Tag war…


Vatertag.


Gut, das Wetter hätte besser sein können, war kalt und regnerisch – die geplanten Aktivitäten konnten aber trotzdem durchgeführt werden.


Nachdem ich mit einem ziemlich dicken Kopf aufgewacht bin (hoffentlich werd ich nicht krank) und mir das Tippen grade schwer fällt, nur eine kurze Frage:


Was denkst du, hab ich gestern gemacht, ?Reader?


Markus


PS: unter allen Antworten, die am nächsten dran sind…


Verschenk ich 3 x „How To Manipulate People Online (fast)”

Ich weiß nicht, wie oft ich das schon von Kunden gehört hab…


„Meine Zielgruppe ist speziell” – mimimi.


Ich sag dir mal was:


Ich war ja früher im Vertrieb…hab unter anderem andere Vertriebler geschult…und ausnahmslos überall, wo ich war, hab ich das gleiche gehört:


„Aber die Kunden hier sind speziell.”


Literally everywhere, ich hab das im Allgäu gehört, in Berlin, in Rostock, in Köln, in Stuttgart, in Hannover und Heidelberg.


Und ich hab damals (das ist jetzt fast 20 Jahre her) schon gesagt:


„Das ist so komisch, die Kunden sind in ganz Deutschland so speziell – dass sie eigentlich doch wieder alle gleich sein müssten.”


Und das ist im Internet nicht anders…


Menschen sind alle gleich.


Halte dich an dieses „Template” – und deine Copy funktioniert. Immer.


Was denkt mein Leser jetzt? < - - - > was muss mein Leser denken, damit er kaufen will?


Dazwischen packst du deine Argumente.


Fertig.


Ein bisschen spezifischer ausformuliert hat das Gary Bencivenga mal in einem Seminar beschrieben:


…most ads win or lose not by the eloquence or quality of the copy... but by the

psychology – by how accurately you map out the way your prospects are going to behave at

each step.


Klar ist Schreiben wichtig im Copywriting.


Aber denken ist viel wichtiger.


Markus

Es gibt so Tage:


Da läuft es einfach.


Gestern war so einer…


Vormittags in einem Meeting gab’s endlich ein paar Zahlen zu einem Webinar vom Wochenende – und sie sahen echt nice aus…


Aber was interessieren mich Zahlen? Ich bin ein Wort-Mensch – und Worte gab es gestern jede Menge.


Zum einen hab ich ne Mailserie mit effing 21.312 Wörtern geschrieben. Gut, schreiben ist Dayjob, das ist nichts besonderes. Was besonders war:


Ich hab von 3 Kunden völlig unabhängig voneinander (und ungefragt, wohlgemerkt) sehr, sehr geiles Feedback bekommen.


Im Kern ging es immer um denselben Gedanken:


Das macht auf einmal alles so viel Sinn”, „Ich komm mir grad voll bekloppt vor, wie einfach es eigentlich ist” – und so weiter.


Die einzige Gemeinsamkeit der Kunden:


Alles aktive MARCO oder FRANK Kunden.


Was ich vielleicht mal abfragen sollte, wäre: finden die Kunden das Format genau so geil wie ich?


Für mich fühlt es sich manchmal einfach an wie:


Coworking.


Und da bin ich – auch wenn man mir das vielleicht nicht zutraut – sogar ein Fan von. Also, wenn’s virtuell ist. Ohne, dass ich Menschen um mich hab. Außer halt im Handy, das ist grade noch okay – und scheinbar macht es nicht nur mir Spaß –


sondern bringt sogar den Käufern was.


Muss dieses Win-Win sein, von dem immer alle sprechen…


Markus


PS: Falls du den subtilen Pitch nicht gesehen hast:


Ich habe dir oben ganz charmant angeboten:


Kauf MARCO – bzw. kauf FRANK.


(die ganz smarten finden vielleicht sogar den Orderbump bei FRANK, der MARCO günstiger macht 😉)

Wenn man diese 3 Worte hört…


DANN NÜTZEN AUCH KEINE ERKLÄRUNGEN MEHR WAS WIE „WIR KÖNNEN JA FREUNDE BLEIBEN” ODER SO.


Da bekommt man einfach ein Messer ins Herz gestoßen, der Boden tut sich unter den Füßen auf und man möchte sich am liebsten in Luft auflösen.


Oder die Zeit ein klein wenig zurückspulen und vielleicht das eine oder andere Erlebnis nochmal durchleben – einfach in dem Bewusstsein, dass es das letzte Mal ist.


Das Klischee behauptet ja, dass Trennungen für Männer (also, ausgehend von Frauen) sowieso meistens völlig aus dem Nichts kommen.


Hat man nicht kommen sehen…


Mit uns ist es übrigens nicht aus, Reader – und die Tatsache, dass du diese Mail liest, bedeutet sogar, dass du dich nicht feige über den Abmelden-Link aus dem Staub gemacht hast, ohne was zu sagen.


Naja…


Ich hab diese 3 Wörter jedenfalls gestern von Katti zu hören bekommen.


Und sofort weiche Knie bekommen.


Hab angefangen, mir zurechtzulegen, wie ich argumentieren kann…überlegt, ob ich meine Würde verlierend anfangen soll, zu betteln…


Da wird sie auf einmal lauter:


„Markus, hörst du mir überhaupt zu?”


Um ehrlich zu sein: nur so halb. Ich hatte nämlich gestern Abend noch ne Idee für nen Angle, den ich bei einer Kundin unbedingt mal testen wollte und hab angefangen, mir ein paar Hooks dazu aufzuschreiben auf dem reMarkable…


„Ich bin ehrlich: nein. Weil…”


Und dann kommt die Auflösung:


„Ich hab gesagt, das Koaladings, das Söhnchens Einschlafmusik spielt, ist schon wieder aus. Kannst du die Batterien wechseln?”


Du glaubst nicht, wie erleichtert ich war…


Gleichzeitig ist das ein super Beispiel dafür, was Worte eigentlich bewirken können – egal wie harmlos, wertschätzend oder sonstwie sie gemeint sind.


Ich durfte letztes Jahr mal einen Vortrag dazu halten…


Kannst du dir hier anschauen, wenn dir langweilig ist.


Markus

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