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Seit Sonntag krieg ich jede Menge Mails, Reader...


„Ja ja, alles wird teurer, kenn ich”, „und am Ende sagst du sowieso, es war anders gemeint”....und so weiter.


Also nochmal:


Schau in meine Signatur. BANG!, CRASH!, KYCCE, VEED, TRIP, Manipulation, MEFFdigital, Stimme, MDMR…


Ab nächster Woche kosten die alle das Zehnfache.


MEFFdigital: von 200 auf 2.000 Euro. MDMR: von unter 1.000 auf unter 10.000. Die anderen entsprechend, ich kann ja jetzt auch nicht alles hinschreiben. Denk dir einfach am Ende ne 0 an den Preis (vor dem Komma natürlich).


Warum? Weil ich 40 werde und keine Lust mehr habe, einen Shop mit zehn Produkten zu pflegen, zehn Salesseiten zu erklären und jedem einzeln zu sagen, was er zuerst kaufen soll.


Das ist einfach vorbei.


Heute gibt es MEFFdigital für 40 Euro.


Das ist ein CustomGPT, das ich auf mein Feedback-System trainiert habe. Du gibst ihm deine Copy, dein Angebot, deine Zielgruppe. Und bekommst Feedback, das so klingt, als hätte ich mir das selbst angeschaut – Sonntag um 23 Uhr genauso wie Montag früh um 6.


Bis Mitternacht. Gutscheincode: JETZTWIRDSWILD


https://zukunftsich.thrivecart.com/meff-digital/


Markus


PS: Morgen kommt was anderes. Übermorgen das Hauptding.

Retrospektiv betrachtet…


War das gestern nicht nur ne ganz, ganz dumme Idee – sondern wahrscheinlich auch ein Schnellschuss.


Also vermutlich genau das, was man unter „Midlife-Crisis” versteht, oder, Reader?


Jetzt ist es aber rum, geschrieben, versendet, von genug Menschen geöffnet (und möglicherweise gelesen), dass ich’s jetzt durchziehen muss.


Tag 1:


Stimme. 200 Euro. Heute für 40.


Ich weiß. Ich weiß.


Mein Steuerberater würde weinen. Katti würde schon mal nen Termin beim Arzt ausmachen. Und ich sitze hier und tippe trotzdem diesen Preis.


Weil ich am Donnerstag 40 werde und irgendjemand mir mal gesagt hat, dass man mit 40 aufhört, sich um den Kram zu scheren.


Was kriegst du für 40 Euro?


Die Fähigkeit, die die meisten Copywriter nie richtig lernen: in der Stimme deines Kunden schreiben.


So, dass dein Kunde deine Copy liest und denkt, er hätte sie selbst geschrieben.


Nicht „irgendwie ähnlich” oder „klingt schon okay”.


Nachdem das eine Fähigkeit ist, wegen der Kunden mir haufenweise Geld bezahlen (weil es halt was ist, das nur wenige können und KI schon gar nicht), sind 200 Euro dafür geschenkt. Immerhin lernst du damit einen Skill, der dich von 90% aller anderen Copywritern auf dem Markt abhebt – weil sie keinen blassen Schimmer davon haben, dass das überhaupt möglich ist.


Aber für 40 Euro?


Für 40 Euro ist es Wahnsinn.


Das Angebot läuft bis Mitternacht, dann läuft der Gutscheincode „MarkusDrehtDurch” ab.


Morgen kommt eine neue Mail. Neues Angebot.


Und nein — ich mach den Preis nicht nochmal so. Im Gegenteil:


Ab Sonntag, den 08.03.26 gibt es Stimme einfach gar nicht mehr zu kaufen.


Wenn du Stimme haben willst – klick hier. Gutschein sollte voreingestellt sein.


Markus


PS: Falls du die Aktion heute verpasst und Stimme trotzdem gerne hättest…


Bis Sonntag kannst du noch zum Normalpreis kaufen – dann war’s das.

Diesen Monat ist es soweit…


Theoretisch bleiben mir nur noch 4 Tage, bis es vorbei ist.


Ich…


Ich erreiche ein Alter, in dem für gewöhnlich große Entscheidungen anstehen:


Cabrio. Trennung. Camp-David-Klamotten.


Mein größtes Problem:


Katti hat gegen alle 3 was – und ich will mich echt ungern mit ihr anlegen.


Aber irgendeine radikale Veränderung braucht es wohl.


Also dachte ich mir:


Wenn ich mich schon nicht persönlich verändern darf, dann wird das Business verändert:


Nach nächstem Sonntag kannst du keines meiner Produkte mehr kaufen.


Außer dem Cashcow Copywriting Compendium, das darf bleiben.


Alles andere:


WEG DAMIT.


Und weil die Links ja bestimmt irgendwo an der ein oder anderen Stelle durch den digitalen Äther schwirren…


Werde ich einfach ab nächstem Sonntag alle Preise verzehnfachen – für den Fall, dass trotzdem jemand auf die Idee kommt, noch kaufen zu wollen.


Das heißt konkret für dich, Reader:


Ab 08.03.26 (irgendwann Abends, spätestens am 09.03. morgens) gibt es kein VEED, kein KYCCE, kein MDMR, kein BANG!, kein CRASH, kein MEFFdigital und eigentlich gar nix mehr zu kaufen – alles weg (außer dem Cashcow Copywriting Compendium).


Dafür werd ich mir nächste Woche bestimmt ne ganze Menge witzige (oder irrwitzig günstige) Dinge einfallen lassen, um mein digitales Lager leer zu räumen.


Was ich dir verrate:


Vermutlich gibt es das beste Angebot am Donnerstag – aber: jedes Angebot für sich ist nur am Tag des Erscheinens gültig und kommt auch nicht wieder.


(also 17 Stunden lang, wenn ich richtig rechne)


Ich weiß noch nicht genau wo es hinführt, aber vermutlich wird die ganze Aktion genau so sinnlos, wie jetzt ein Cabrio zu kaufen, Katti mit den Kids sitzen zu lassen und mir ein paar Outfits bei Camp David zuzulegen.


Irgendwas ist halt immer.


Markus


PS: ich muss irgendwo eine Grenze ziehen…


Aber:


Solltest du zwischen 01.02. und 28.02.2026 ein Produkt bei mir gekauft haben, das jetzt in meiner Midlife-Crisis-Promowoche günstiger ist…


Sag mir das bitte.


Und du bekommst einen Gutschein für ein anderes Produkt in Höhe der doppelten Preisdifferenz zu dem, was du bezahlt hättest, wenn du bis dahin gewartet hättest.

Freitagvormittag.


Webinar ist am Sonntag.


Slack Notificatoin.


Ich seh den Namen. Und bevor ich auch nur eine Zeile lese, weiß ich es schon. Dieser eine Moment, wo dein Körper schneller begreift als dein Kopf.


Ich lese trotzdem.


Angebot hat neuen Namen. Und neuen Inhalt. Zoom-Link ist neu. Aufzeichnung soll noch rein. Mailserie bitte anpassen.


Und dann – ich weiß nicht, wie ich es anders beschreiben soll – es passiert einfach:


Ich spring vom Stuhl auf.


Mein ganzer Körper verspannt sich. Schultern hoch, Kiefer zusammen, Hände zu Fäusten.


NEIN. NICHT SCHON WIEDER. ICH WUSSTE ES. ICH WUSSTE ES. ICH–


Ich dreh mich einmal um mich selbst. Dann nochmal. Dann nochmal.


Steh da. Mitten im Büro. Wie ein Kreisel, der ausläuft.


Tief einatmen. Langsam ausatmen. Nochmal. Nochmal.


Okay.


Ich setz mich wieder hin. Öffne die Mails. Schreibe um. Zum gefühlt zehnten Mal in diesem Launch.


Und dann — zähle ich die CTAs.


Eins. Zwei. Drei.


Vier.


In jeder effing FollowUp Mail.


Ich schließe kurz die Augen und denke an meinen Therapeuten (den ich zwar noch nicht habe, aber langsam ernsthaft brauche).


Und jetzt kommt der Twist:


Ich kenn die Kundin. Gut.


Ich hatte eine Ahnung, dass das passiert. Deshalb hab ich die Mails noch nicht ins System eingepflegt.


Alle Änderungen? Copy-Paste. Bisschen umformulieren, 30 Minuten. Fertig.


Hätte ich die schon in ActiveCampaign in die Automation eingebaut gehabt – ich schreib's nicht auf, weil ich nicht weinen will.


Zurück zu den vier CTAs.


Wer seinem Leser vier Optionen gibt, bekommt als vermutlich einzige Reaktion: keine.


Das Gehirn hasst Entscheidungen. Zu viele davon – und es schaltet ab. Macht es sich leicht.


Es klickt auf gar nichts.


Ein CTA. Eine Entscheidung. Eine Aktion. Das ist die Regel. Immer. Ohne Ausnahmen.


Auch nicht Freitagvormittag, auch nicht wenn die Kundin noch eine Idee hat.


Ich hab ihr das natürlich gesagt, mit Nachdruck. Aber: sie denkt, ihre Leads sind „schlau genug, die kommen schon mit 4 Links klar”.


Bestimmt…


Da müsste ich ihr direkt empfehlen, sich mal das Cashcow Copywriting Compendium anzuschauen, dass sie lernt, wie’s geht.


Oder auch nicht, wer weiß – hinterher schmeißt sie mich dann raus, weil sie’s selbst kann.


Markus


PS: Allein in diesem Launch gab es mehr red flags als in der Sowjetunion und China zusammen.


Das war nicht die erste kurzfristige Änderung und auch nicht nur die fünfte.


Aber das ist eine Geschichte für eine andere Mail.

Ich mein die Frage fast so ernst wie jene, Freundschaften-zerstörende Frage, ob man Nutella mit oder ohne Butter isst…


(bitte keine Antwort darauf, ich lösch dich ungern aus meinen Empfängern!)


Also:


Gurke mit oder ohne Gleitgel, Reader?


Bevor du antwortest:


Natürlich schmecken Gurken grundsätzlich ohne am besten. Aber es geht ja auch nicht ums Essen hier, sondern vielmehr darum:


Ich hab vorgestern ein Reel gesehen von Patrick Helm. Der war einkaufen und hat ein Rudel Gurken gekauft – und dazu die gleiche Anzahl Gleitgel.


Weil:


Die verschickt er an Geschäftsführer.


Also großes Paket, bisschen Füllmaterial, eine Gurke, eine Tube Gleitgel – und ein kleines Post-it mit dem Inhalt:


„Ist Dein Neukundengeschäft ein ‘Pain in the Ass’?”


Drunter nur noch „Patrick” und seine Handynummer.


That’s it.


Nicht einmal fancy copy, die er verwendet, nur ne witzige Idee – und vermutlich hat er zumindest mal die Aufmerksamkeit seiner potentiellen Kunden gewonnen.


Keine Ahnung, wie die Ergebnisse davon waren, aber: müsste ich raten, würde ich sagen, mindestens jeder Zweite hat sich bei ihm gemeldet.


Und darauf kommt’s ja an.


Sollst du jetzt Gurken mit Gleitgel verschicken, um Kunden zu gewinnen?


Ich denke nicht.


Aber klau dir doch die Idee, mal was Verrücktes zu machen – vielleicht wird’s ja gut.


Weil – solange du so „klein” bist, dass du bei potentiellen Kunden nicht auf dem Radar auftauchst…


Solltest du alles tun, um Aufmerksamkeit zu bekommen.


Markus


PS: falls du mir nicht glaubst:


Hier kannst du dir das Reel anschauen.

Die Kugel ist schwer.


Viel schwerer als ich dachte, Reader.


Meine Finger in den Löchern. Der Daumen krallt sich fest. Die Handfläche klebt schon am Plastik.


Ich hol aus.


Ein Schritt.


Das Gewicht zieht nach unten. Mein Arm schwingt zurück.


Zwei.


Die Kugel pendelt. Ich spür, wie mein Körper nach vorne kippt.


Drei.


Und dann lass ich los.


Die Kugel schwebt.


Höchstens eine Sekunde. Wahrscheinlich weniger. Aber ich seh's in Zeitlupe.


Sie fliegt aus meiner Hand. Dreht sich. Langsam. Um die eigene Achse.


Und dann–


BUMM.


Sie knallt auf die Bahn. Hart. Laut. Der Aufprall geht mir durch Mark und Bein.


Alle drehen sich um.


Die Kugel springt. Hebt ab. Landet wieder.


Und dann rollt sie.


Ich kann nichts mehr tun.


Die Hand noch in der Luft. Der Arm noch gestreckt, als könnte ich sie zurückholen.


Kann ich leider nicht.


Die Kugel rollt.


Und ich schau zu.


Sie zieht nach rechts.


Leicht. Kaum merklich. Aber ich seh's.


Mein Herz setzt einen Schlag aus.


„Nicht die Rinne. Bitte nicht die Rinne.”


Die Kugel rollt weiter. Das Geräusch auf der Bahn. Dieses dumpfe Rollen. Endlos.


Sie driftet weiter nach rechts.


Zu weit.


Ich seh schon, wie sie an den Kegeln vorbeirollt. Wie sie die Kante trifft. Wie ich da steh mit leeren Händen.


Die Kegel kommen näher.


Die Kugel rollt.


Immer näher.


Und dann–


Sie dreht.


Ganz leicht.


Kaum zu sehen.


Die Kugel dreht sich zurück. Nach links.


Mein Atem stockt.


„Komm schon. Komm schon. Komm schon.”


Sie rollt direkt auf die Kegel zu.


Zwar nicht so, wie ich mir das theoretisch vorgestellt habe, aber zumindest wird’s keine Nullrunde. Hoffentlich.


Ich kann nicht atmen. Ich kann mich nicht bewegen. Ich steh da wie eingefroren.


Die Kugel ist jetzt fast bei den Kegeln.


Drei Meter.


Zwei.


Einer.


Und dann–


KRACKS.


Der vorderste Kegel explodiert nach links.


Die Kugel rollt weiter. Trifft den zweiten. Seitlich. Der fliegt nach rechts.


Kettenreaktion.


Kegel knallen gegeneinander. Hart. Laut. Überall.


Ich seh nur noch, wie sie fliegen. Wie Dominosteine. Nur schneller, brutaler.


Links. Rechts. Nach hinten. Nach vorne.


Das komplette Chaos.


Und dann–


Stille.


Ich schau auf die Bahn.


Kein Kegel steht mehr.


Alle zehn liegen.


Ich steh da. Die Hand noch in der Luft. Der Mund offen.


Strike.


Zehn Sekunden.


Von „Ich lass los” bis „Strike”.


Zehn Sekunden, in denen ich nichts mehr tun konnte.


Nur zuschauen, hoffen und beten, dass die Kugel trifft.


Wenn’s dir beim Storytelling ähnlich geht und du dich so auf’s Glück verlässt wie ich beim Bowling – dann hab ich wahrscheinlich bald was für dich.


Markus



Ich mag keine Menschen.


Und wenn ich das sage, meine ich das weder übertrieben noch aus Koketterie.


Ich komme nach Hause, schließe die Tür hinter mir – und atme aus. Weil endlich wieder Stille ist. Weil niemand mehr etwas von mir will. Weil ich einfach nur ich sein kann, ohne dass das irgendjemanden interessiert.


Katti nennt das "du brauchst deine Höhle".


Ich nenn's einfach: normal.


Und trotzdem bin ich letzte Woche nach Berlin gefahren.


4 Tage. Essen, Workshops, Bowling, Markthalle, ein Spieleabend – bei dem wir in Teams gegeneinander angetreten sind wie bei Schlag den Raab, nur deutlich lauter und mit weniger Würde.


Permanent Menschen. Permanent Lautstärke. Permanent "sei jetzt social, Markus – sonst halten dich wieder alle für einen Freak".


Auf der Heimfahrt – endlich allein im Auto – war ich erleichtert.


Aber auch: irgendwie traurig.


Es ging gar nicht darum, dass mich die Menschen genervt hätten, ganz im Gegenteil: die Gespräche waren gut. Wirklich gut. Die Art von Gesprächen, die man sonst nicht führt – weil niemand im Alltag versteht, worüber man redet.


Und trotzdem:


Es hat mich Energie gekostet. Wie immer.


Das ist das Ding, das mich auf der ganzen Heimfahrt beschäftigt hat. Ich hab die Gespräche genossen – und war gleichzeitig froh, als sie vorbei waren.


Beides gleichzeitig.


Ich weiß nicht, ob das Introversion ist. Oder ob ich einfach zu lange allein gearbeitet habe. Oder ob das so ist und so bleibt.


Keine Ahnung, Reader.


Ich sitze jetzt seit zwei Tagen wieder in meinem Büro. Hundi schläft neben mir. Draußen ist es grau.


Und irgendwie ist es genau richtig so.


Markus

Heut bin ich tatsächlich mit leerem Hirn aufgewacht…


Worüber soll ich schreiben?


Ehrlich – keine Ahnung, Reader...obwohl echt viel los war die letzten Tage, aber da muss ich mich wohl noch ein wenig sammeln.


Social battery ist total leer, quasi.


(falls du auch in Berlin warst, Reader – an DIR lag’s nicht, versprochen!)


Damit das nicht nochmal passiert:


Was für eine Frage hast du dich noch nie getraut zu stellen?


(zum Thema Copywriting…)


Schick sie mir – und ich beantworte sie spätestens dann, wenn mir mal wieder nichts einfallen will, worüber ich schreiben soll…


(natürlich anonymisiert…)


Genieß den Dienstag!


Markus

Keine Ahnung, welche Himmelsrichtung, Reader...


Aber: das Fenster in meinem Büro zeigt halt echt zur falschen Seite!


Weil:


Heute hämmern permanent irgendwelche Regentropfen an die Scheibe…


Tock.


Tock.


Tock.


Du kannst dir nicht vorstellen, wie sehr das nervt.


Rolladen runter bringt auch nix – ich hab ja nur so komische Papiervorhänge hier…


Und gefühlt jedes einzelne Mal, wenn ich gerade den richtigen Gedanken hab, was genau ich grad in einer Copy schreiben soll…


Tock.


Und der Gedanke ist weg…


Heute morgen übrigens auch:


Erstmal war’s ein wenig hektisch, das Wochenende war anstrengend, die vielen, vielen Menschen um mich rum, die Fahrt von Berlin nach Hause…und nachdem mir dann gegen 9:00 Uhr im Büro endlich die perfekte Idee für den Newsletter heute einfallen wollte –


Tock.


Und weg war die Idee.


Und heute ist es so schlimm, dass ich nicht anders kann, als dir wenigstens mein Leid zu klagen.


Das blöde ist:


Bei dem, was ich gerade eigentlich schreiben sollte, kann ich das nicht.


Bevor du mir jetzt den Tipp gibst, ich soll einfach die ANC an meinen Kopfhörern anschalten…


Hab ich.


Aber ich kann diese scheiß Regentropfen buchstäblich fühlen.


Markus


PS: vielleicht such ich auch nur nen Schuldigen, warum ich nicht so schnell vorankomm, wie ich eigentlich will…


Und Regen ist da ganz gut, der ist so wenig greifbar.


Oder soll ich meinem Kunden sagen:


“Sorry, dauert noch – immerhin musste ich erstmal eine Mail an Reader schreiben, weil heut morgen keine kam”?

Bevor ich jetzt gleich meinen Koffer packe, noch schnell in Richtung Frühstück geh und dann endlich nach Hause fahre, lass mich mal vermuten, was dir schon so (oder zumidnest so ähnlich) passiert ist als Copywriter:


Du hast (vielleicht sogar stundenlang) recherchiert.


Du hast dich mit dem Produkt deines Kunden auseinandergesetzt…


Es in alle Einzelteile zerlegt.


Du hast alles gelesen, was dein Kunde bisher an Rezensionen bekommen hat.


Du hast alle Rezensionen bei seinen Mitbewerbern studiert.


(vor allem die negativen, du willst ja auch wissen, was konkret Leute stört, die schon gekauft haben – so kannst du mögliche Einwände nämlich direkt im Vorfeld entkräften…)


Du hast dir ein Framework ausgesucht, mit dem du das Angebot deines Kunden leicht verkaufen kannst…


Hast die Copy-Grundregeln wie kurze verständliche Sätze oder Cialdinis Wege der Überzeugung beachtet…


Ein 5-jähriger würde deinen Text verstehen


Du hast ein bisschen mit der Angst potentieller Kunden gespielt…nicht zu viel, aber gerade so viel, dass beim Leser das Gefühl entsteht „ich muss was tun…“…


Dein Text folgt einem roten Faden…und führt in logischer Konsequenz zu dem Angebot, das du machst…


Kurz – deine Copy ist gut.


Und trotzdem:


In dem Moment, wo du den “Senden”-Button in deinem Mailprogramm drücken möchtest…


Kommt die kleine Stimme im Kopf, die sagt:


“Reader, deine Copy ist nicht gut genug…was, wenn sie deinem Kunden nicht gefällt?”


Grundsätzlich:


Die Copy muss deinem Kunden nicht gefallen – seine Kunden müssen wegen der Copy kaufen.


In der Praxis ist das ein Unterschied wie ayurvedischer Gemüsereis und Currywurst mit Pommes.


Beides füllt den Bauch – das wars dann aber auch mit den Gemeinsamkeiten…


Denk immer dran, was eigentlich dein Ziel ist, Reader…


Leo Burnett hat das so schön gesagt:


„We want consumers to say that‘s a hell of a product instead of that’s a hell of an ad!“


Entscheidend ist, was die Kunden deines Kunden denken – nicht, was dein Kunde denkt…


Falls du die Chancen, dass deine Copy a) funktioniert und sie b) deinem Kunden auch noch gefällt signifikant erhöhen willst…


Dann würd ich an deiner Stelle KYCCE kaufen und damit arbeiten.


Markus

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