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Tag der Arbeit – erster Mai und so. Ich weiß, ich weiß – ein unfassbares Paradoxon eigentlich, aber ich kann da nichts für. Weil: Du hast nicht ernsthaft geglaubt, dass ich heute „arbeite” und dir nen vernünftigen Newsletter schreibe, Reader? Falls ja… Sorry ¯_(ツ)_/¯ Markus |
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Wenn du willst, dass deine Copy konvertiert, musst du wissen: In 9/10 Fällen reagieren (also kaufen) Menschen, weil du ihnen das Gefühl gegeben hast: Sie schlagen mit deinem Angebot das System. Ein plattes Beispiel: Dein Wunsch ist es, mit 65 in Rente zu gehen und 5 Mio auf dem Konto zu haben. Und ein kleines Strandhäuschen in der Karibik. Der normale Weg: Fang mit 20 an zu sparen. Gönn dir GAR NICHTS. Reduziere deine Mahlzeiten auf eine am Tag – und eigentlich ist Haferschleim sowieso lecker genug, dass man nichts anderes essen muss. Kümmere dich nicht darum, einen Partner zu finden. Oder gar Kinder in die Welt zu setzen. 83% von deinem Gehalt überweist du direkt am Monatsersten in einen ETF… Und das machst du dann die nächsten 45 Jahre. Der Weg funktioniert. Quasi garantiert. Warum macht es kaum jemand? Weil der Weg zwar ziemlich sicher funktioniert – aber einfach SCHEISSE ist. Was willst du stattdessen, Reader? Einmalig nen Hunni in irgendeinen Coin oder ne Aktie investieren – und am nächsten Morgen aufwachen mit 5 Mio mehr auf dem Konto. Damit hättest du das System geschlagen… Funktioniert übrigens nicht nur mit Geld, sondern mit allem.. Hast du schonmal so Abnehmshakes probiert? „Ersetze 1-2 Mahlzeiten am Tag und du nimmst 12kg+ pro Monat ab” und so… Warum hast du sie gekauft? Weil du dachtest, du könntest normales Abnehmen „schlagen” damit – und ohne großen Aufwand zum Ziel kommen. Ohne Sport. Ohne nachhaltige und dauerhafte Ernährungsumstellung… So ist es mit allem: Die meisten Menschen wollen sich die harte Arbeit nicht antun, mit der sie zum gewünschten Ergebnis kommen. Wenn dein Angebot (oder das deines Kunden) also ein großes Commitment erfordert… Dann wirst du vermutlich nicht allzu viel davon verkaufen. Außer du zeigst ihnen, dass dein Angebot die Abkürzung ist. Markus PS: falls du mal Interesse an ner teuren Copywriting-Ausbildung hattest zum Beispiel… Oder eine gekauft hast, die dann gar nicht mal sooooo geil war, wie du dir das vorgestellt hast… (weil’s irgendwie zu 90% um Mindsetzeugs ging und kaum wirklich um Copy) Dann kauf dir meine Abkürzung zu besserer Copy. (zumindest behauptet das ein oder andere Testimonial auf der Seite was in dieser Richtung…) |
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Na, Reader? Könntest du grad noch den ein oder anderen Kunden gebrauchen? Dann kennst du ja mit Sicherheit die „Loom-Outreach-Strategie” – oder? Die hat in meinen Augen einen nicht zu unterschätzenden Kritikpunkt: Inzwischen wurde jeder schon mal davor gewarnt, auf Links zu klicken, die von unbekannten Absendern kommen… Also, wenn wir mal davon ausgehen, dass deine Nachricht überhaupt geöffnet wurde… …selbst dann sind die Chancen, dass dein Loom funktioniert, eher so: Meh. Und das sogar aus mehreren Gründen… Was du stattdessen mal versuchen könntest… Eine „public copy critique”, kurz pcc? Eigentlich machst du nichts anderes als in deinem Loomvideo… Du feedbackst die Copy, gibst ein paar Tipps und machst vielleicht sogar mit dem „magic trick” ein paar Live-Edits von der Copy – einfach nur, um deinen Koryphäenstatus zu untermauern. Und dann: Dann lädst du es halt auf Social Media hoch und taggst das Profil des potentiellen Kunden. In der Regel wird er Social Media nicht komplett ignorieren und sich das anschauen. Gleichzeitig schaffst du dir so deinen ganz persönlichen Kundengewinnungszinseszins-Effekt. (ich glaub, das trag ich beim DPMA ein… Was ein geiles Wort) Weil: Du kannst mit nur einem Loom dutzenden, hunderten, sogar tausenden potentiellen Kunden zeigen, was du eigentlich drauf hast. Vorausgesetzt, der Algorithmus spielt mit – aber das ist ein anderes Thema… Was wichtig ist: Gib das Feedback so wertschätzend wie möglich…„beleidige” den potentiellen Kunden nicht… Das ist in einem persönlichen Loom schon schlimm..aber öffentlich? Uuuh… Und wenn du es drauf hast, und geile Feedbacks mit ein bisschen Humor gibst… Dann heißt es vielleicht bald: Copywriting-Shootingstar Reader hat wieder ein neues Video veröffentlicht. Dann hat sich das mit der Kundensuche sowieso erledigt, die kommen dann nämlich von selbst. Markus PS: mehr ungewöhnliche Tipps zur Kundengewinnung… Die vielleicht genau für dich funktionieren… Hm. Ja, wenn es doch bloß eine Möglichkeit gäbe, da mit mir mal in den Austausch zu gehen… |
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„Kommt dir das bekannt vor, Markus?” Mit dem Satz krieg ich letztens einen Screenshot von einer Landingpage… Und von einem Instagram-Profil. Ich hab das mal kurz überflogen…und dachte, ich trau meinen Augen nicht. Da kopiert doch jemand kackendreist von allen möglichen Größen aus der Coaching- und Onlinemarketingbubble, Reader. Aber wirklich… Man nehme mal die 5-10 erfolgreichsten aus der jeweiligen Nische…werfe die ganze Copy in einen Mixer, Buchstabe für Buchstabe… Und wenn mans dann in eine Landingpage schüttet, kommt genau das raus. Gut, das Bild ist falsch. Mit einzelnen Buchstaben ist das ja immer so… Dann anders: Wenn du ganze Sätze in einen Sack packst, den schüttelst und blind rausziehst – dann kommt das raus. Klar, dass es sich um ein krasses Bauchladenoffer handelt… Von allem ein bisschen was… Das einzige, was fehlt: Der Proof. Weil, nur weil halt jemand angeblich seit X Jahren was macht…heißt das noch lange nicht, dass er gut darin ist. Erinnert mich an meinen Marketing-Prof im Studium: Der hatte gefühlt seit mindestens 100 Jahren seinen Lehrstuhl inne – trotzdem würdest du dem nicht mal das Marketing für die Dönerbude um die Ecke anvertrauen. Weil er halt trotz jahrzehntelanger Erfahrung: einfach keine Ahnung hat. Woraus ich hinauswill: Fake it, till you make it – kann funktionieren. Bis zu einem gewissen Punkt. Nur irgendwann… Irgendwann kauft dir halt niemand mehr ab, dass du wirklich was kannst. Und ganz ehrlich: Kunden gewinnen funktioniert auch als „Neuling” ohne Proof, Testimonials oder Empfehlungen. Du musst vielleicht einfach nur ein bisschen um die Ecke denken. Und anders sein, als andere – zum Beispiel keine Versprechungen machen, die du nicht halten kannst. Markus |
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Nur so können wir gemeinsam das nächste Level erreichen! Du musst einfach langsam zurück zu deiner Urkraft finden… Weißt du, warum so hohle Phrasen in deiner Copy nichts verloren haben, Reader? Ich hab in den letzten Jahren in der ein oder anderen Copyfeedback-Runde so viele davon gelesen. Mehrmals. Und abgesehen davon, dass das halt definitiv keine voice of customer ist… Also, dass die Zielgruppe so mit ihrem besten Freund über ihr Problem sprechen würde. Konnte mir niemals auch nur einer beantworten, was das denn konkret im jeweiligen Kontext bedeutet. Und das ist der Punkt: Wenn nicht mal der Copywriter weiß, was ein Satz für das Problem des Zielkunden bedeutet… Wie soll es dann der Zielkunde erkennen? Wenn du nach Formulierungen suchst, dann denk dich einmal exakt in den Zielkunden hinein: Wenn er einen miesen Tag hatte… Sich abends mit dem besten Kumpel oder der besten Freundin auf ein Bier, ein Glas Wein oder was auch immer trifft… Wie kotzt er sich aus? Sagt er Dinge wie „ich will endlich mein volles Potential entfalten”? Oder „ich brauch einfach meine Urkraft wieder”? Nein? Dann lass den Mist weg – in der Headline, im CTA, überall. Sonst kannst du dir das alles gleich sparen und in deiner Copy mit „Herzlich Willkommen auf meiner neuen Internetseite, ich hoffe, sie gefällt dir” starten… Die einfachste Möglichkeit, Menschen zum Kauf zu bewegen, ist: Gib ihnen das Gefühl, dass du verdammt nochmal in ihrem Kopf herumspazierst, ihre ganzen Gedanken kennst, ihren Schmerz nachvollziehen kannst – und genau dafür eine Lösung hast. Am einfachsten erreichst du das, wenn du deine Copy so schreibst, wie sie selbst über ihr Problem schreiben würden… Da brauchst du dann auch keine besonderen Copyskills oder irgendein Framework – sondern kannst das Ding einfach runterschreiben… Wenn du solche Texte und Formulierungen dann aber noch kombinierst mit dem richtigen Aufbau für die jeweilige Situation… Dann schreibst du Copy, die garantiert funktioniert. Markus PS: Hinterhältig daran ist, dass natürlich nicht alle hohlen Phrasen so plakativ und altbekannt sind wie hier in der Mail… |
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Gestern konntest du bei Sky live miterleben, was das grundlegende Narrativ dieser Mail wird: Bayern hat gegen Mainz 4:3 gewonnen, obwohl sie zur Halbzeit 0:3 hinten lagen. Überhaupt spielt Bayern eine grandiose Saison – erst der Auswärtssieg gegen Real, dann im Rückspiel ebenfalls einen dreifachen Rückstand gedreht…das sah in der Saison 23/34 gaaaaanz anders aus. Obwohl ein Großteil der Spieler auf dem Platz identisch ist. Was ist anders? Der Trainer. Laut Kommentar war der „Bankwert” bei Bayern, der gestern in der ersten Hälfte nicht gespielt hat, bei 400 Millionen. Allein Harry Kane kam 2023 für (ich glaube) 90 Millionen… Man sollte doch meinen: Ein Fußballer, für den man 90 Mio hinlegt, kann Fußball spielen. Ohne ihm jetzt zu nahe treten zu wollen…so richtig zeigt er das erst, seit Kompany Cheftrainer ist. Und da schlagen wir die wunderbare Brücke, dass selbst absolute Ausnahmetalente und Spitzensportler immer jemanden an ihrer Seite brauchen – also warum nicht auch du, Reader? Und ja, auch in der wunderbaren Marketingwelt gibt es NIEMANDEN, der es ohne Mentoren schafft. Schau dir Hormozi an. Living legend für viele, die ihn für den Marketing-GOAT schlechthin halten. Auch der hat Mentoren. Jason Fladlien zum Beispiel – der selbst wiederum stark beeinflusst wurde von… (je nachdem, wie „fit” du in der Marketing-Welt bist: ich finde, man erkennt immer ziemlich gut, wer in wessen „Schule” ging…) Wo war ich? Ach ja – ich wollte dir in dieser Mail ein 5000 Euro High-Ticket-Coaching verkaufen. Aber nicht so, wie du es erwartest, Reader. Hast du schonmal ein High-Ticket-Programm gekauft? Ich schon…viele. Und noch mehr hab ich von innen gesehen, weil ich irgendwie beim Funnel mitgemischt hab, als Copywriter oder bei ganz klassischer Marketing-Beratung. Und falls du selbst schon die Erfahrung gemacht hast, dann kennst du das Personal-Brand-Coaching-Paradoxon: Du kaufst ein Gesicht – das du außerhalb der Werbeanzeigen quasi nie zu sehen bekommst. Das Fulfillment wird vom Team gemacht…Menschen, die vor dir gekauft haben und jetzt genug gelernt haben, dass sie dir alles beibringen können…und dann verwässert alles, weil du dann ne Kopie wirst. Aber nicht einmal vom Original – du wirst ne Kopie von einer Kopie. Und wenn du das mal bei nem richtigen Kopierer ausprobierst: jedes Mal leidet die Qualität ein kleines bisschen mehr. Deshalb hier mein Angebot: Du kaufst dir mein High-Ticket-Mentoring, in dem ich dich persönlich begleite. Alles, was dir bei deinem Copywriting-Business hilft – oder wo du in jedem anderen Business Marketing-Unterstützung benötigst. Und damit ich den Preis rechtfertigen kann: Zahlst du natürlich keine 5000 Euro. Wir sparen uns auch Smalltalk, Höflichkeiten und nicht zielführendes Geplänkel. Bei dir taucht eine Frage auf, du brauchst Input zu einer Copy, eine Idee für einen Angle, ne absurde Möglichkeit, einen ganz bestimmten Prospect als Kunde zu gewinnen – oder willst einfach nur flexen, wie geil eine Idee von dir funktioniert hat: Dann schickst du mir eine Nachricht über meine „Consulting-Plattform” – und hast innerhalb von 24 Stunden die Antwort drauf. Die Plattform funktioniert über kurze Videos, das heißt, es ist fast so, als würden wir live miteinander sprechen. Mit dem kleinen (aber feinen) Unterschied: Wir beide können vorher über unsere Antwort oder Reaktion nachdenken. Die Details zu diesem High-Ticket-Coaching: Markus PS: und ja, wenn du kaufst, lös ich mein Versprechen aus dem Betreff ein… Weil: Es gibt grad mal ne handvoll High Ticket Coachings im deutschsprachigen Raum, bei denen du für 5000 Euro 30 echte Minuten mit dem Gesicht hinter dem Offer bekommst. |
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Gestern ist passiert, wovor ich mich mal wieder viel zu lang gedrückt hab: Buchhaltung. Es gibt NICHTS, was mich mehr nervt auf der Welt – da sind selbst Zahnschmerzen oder übers Handgelenk rutschende Ärmel beim Händewaschen nicht so nervig. Und wenn du mich vor ein paar Jahren gefragt hättest, ich hätte aus felsenfester Überzeugung geantwortet: Jeder Mensch hasst Buchhaltung. Ich hätte sogar gewettet. Dann hab ich vor 2 Jahren Mandy kennengelernt…wobei „kennengelernt” einfach der falsche Begriff ist. Eigentlich wurde mir nur von ihr erzählt – und ich hab mir dann von Mandys Mann eine Automation zusammenprogrammieren lassen. Fakt ist aber: Mandy hat mich gestern davon überzeugen können, dass Buchhaltung eben doch nicht „so schlimm” ist – und mir so viele praktische Tipps mitgegeben, dass ich – halt dich fest, Reader – am Freitag Abend einfach mal „sauber” gemacht hab bei mir. Obwohl nicht mal ne Deadline für irgendwas ansteht in nächster Zeit. Einfach nur, weil ich auf einmal sowas wie „Lust” (das fühlt sich so falsch an, so eine Formulierung im Zusammenhang mit Buchhaltung zu verwenden) bekommen habe, mich drum zu kümmern. Jedenfalls: Ich hab mir einen Consulting-Call bei ihr gebucht für gestern. In den bin ich mit einer klaren Erwartungshaltung rein, welches Problem ich gerne gelöst hätte. Und… Mein Problem, war gar kein Problem – und so fix gelöst, dass Mandy mir eben noch dutzend weiterer kleiner Buchhaltungshacks erklärt hat. Das ging soweit… Dass ich sie am Ende unseres Gesprächs gefragt hab: „Sag mal – habt ihr eigentlich sowas wie nen Videokurs, den ich kaufen kann? In dem einfach mal alles so erklärt wird, dass ich es versteh?” Turns out: haben sie. Und weil ich weiß, dass Mandy meine Newsletter liest: du wolltest mir noch einen Kauflink schicken per Mail – auf den warte ich! Mir wurde gestern das Gefühl vermittelt, ich könne Buchhaltung verstehen – und es könnte (wenn die Sterne günstig stehen oder so) sogar sowas wie Spass machen. Und das hat mich so gecatcht, dass ich unbedingt kaufen wollte, ohne dass mir irgendwas angeboten wurde. Keine Angst, Reader – ich klatsch dir hier KEINEN Link hin. Erstens hab ich ihn noch nicht und zweitens ist das gar nicht nötig. Aber wenn du (so wie ich und JEDER andere Mensch auf der Welt*) manchmal ein bisschen strugglest mit deiner Buchhaltung… Dann hol dir hier Mandys Buchhaltungscheckliste. Und obwohl du keinen Cent dafür bezahlst, kriegst du obendrauf wöchentlich den sehr empfehlenswerten Newsletter von Mandy – ebenfalls für lau. Markus PS: für die Transparenz: KEIN Affiliatelink. Mandy weiß nicht mal, dass ich heut über sie schreibe – also zumindest, bis sie die Mail halt liest. *außer Mandy natürlich und alle, die sich von ihr haben inspirieren lassen ¯_(ツ)_/¯ |
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🎶 WHAT A FEEEEEEEEEEEEEELING!! 🎶 Ich hab ja diese Woche ganz unscheinbar MARCO gelauncht… Und – es nicht einmal geschafft, meine 5 Betaplätze zu verkaufen. Macht aber nix. Was ich nämlich dafür feststellen durfte: Bei diesem „Format” gewinnen einfach beide Seiten. Auf der einen Seite muss man sich nicht auf ein konkretes Zeitfenster einigen, wenn beide Zeit haben… Auf der anderen Seite ist natürlich die Qualität deutlich höher: Ich kann mir länger Gedanken machen, was ich konkret auf Fragen antworte, welche strategischen Überlegungen ich unbedingt noch unterbringen möchte – und du, Reader – du kannst natürlich nicht nur viel mehr Fragen stellen, sondern kannst dir auch viel konkreter überlegen, was genau du eigentlich wissen musst. Klassische Win-Win-Situation. (und da ist noch gar nicht berücksichtigt, dass es sich für mich anfühlt, als wäre weniger Zeit „gebunden”) Einen Haken hat die Sache allerdings: So ein unlimited Angebot werd ich vermutlich nicht dauerhaft machen – höchstens zu einem Preis, bei dem es mir dann auch Spaß macht. Aber: Wenn ich zeitlich dazu kommen sollte, gibts ab Wochenende dann mein klassisches 45-Minuten-Zeit-mit-Markus-Angebot – in ebenfalls der asynchronen Form. Jetzt erstmal: Zweiter Kaffee – ich bin so durch von der Woche, davon muss ich dir unbedingt mal erzählen! Markus |
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Wenn ich doch nur ein kleines bisschen von diesem Blick haben könnte… Dem Blick, den Hundi so drauf hat. Dann hätte ich mir beim Metzger essen kaufen organisieren können, Reader. Hundi hat nämlich ein ganzes Wiener bekommen, während ich leer ausging… Weil: Kein Bargeld mehr. Gut, nicht so schlimm…ich kann beim Gassigehen ja bei ner Bank vorbeilaufen und nochmal zurück. Nur: Wirklich nah ist halt nur die Raiffeisenbank. Und ein Blick in die App verrät mir: Auf der Raiffeisenbank ist gar nicht mehr genug Geld drauf, dass man guten Gewissens was abheben könnte – paar Sachen werden ja noch abgebucht. Also kurz bei der anderen Bank eingeloggt, eine Echtzeitüberweisung auf mein Raiffeisenbankkonto ausgeführt… Fehler. Also Fehler – ich konnte nicht überweisen!! Geld war noch ein bisschen drauf…daran kanns nicht liegen… pling Aha – neue Mail. Von der Bank. „Leider wurde deine Echtzeitüberweisung an Markus Bocionek über € 3.000,00 € von der Empfängerbank abgelehnt. Dein Konto wurde nicht belastet. Führe die Zahlung am besten als reguläre SEPA-Überweisung erneut durch. Der Grund für die Ablehnung der Echtzeitüberweisung wurde uns nicht mitgeteilt. Solltest du weitere Informationen dazu benötigen, kontaktiere bitte den Empfänger oder die Empfängerbank.” HMPF. Normale Überweisung nützt mir halt wenig, wenn ich jetzt gleich Geld abheben will… Also mal gemacht, was ich bestimmt seit 20 Jahren nicht mehr gemacht hab: Ich hab meinen Bankdude bei der Raiffeisenbank im Allgäuer Land angerufen. Also…ich wollte ihn anrufen. Ran ging möglicherweise irgendein Azubi oder so… Immerhin wirkte er nicht nur ziemlich unsicher… Er hatte auch nicht den Hauch einer Ahnung. Du musst dir das so vorstellen: „Markus Bocionek hier, es geht um Kontonummer bei euch. Ich wollte mir eben von einem anderen Konto aus 3000 per Echtzeitüberweisung überweisen – die andere Bank meldet aber zurück, dass die Überweisung nicht ausgeführt werden kann, weil ihr den Empfang ablehnt. Was ist da los?” „Haben Sie Ihre EC-Karte grade zur Hand?” „Ja – ich will ja gleich Geld abheben, deshalb will ich ja Geld per Echtzeitüberweisung auf das Konto bei euch packen…” „Geben Sie mir mal die letzten 4 Ziffern der Kartennummer…und das Postfach…wie hoch ist Ihr Kreditlimit? Wann haben Sie Geburtstag? Wo ist Ihr Geburtsort? Welche Farbe haben Ihre Schnürsenkel? Was haben Sie gestern zu Abend gegessen? Und – wann hatten Sie das VORletzte Mal Stuhlgang?” Uff… Also ich weiß nicht mehr, ob der wirklich das ALLES wissen wollte… Aber so hab ich mich gefühlt. Warum kann da auch nicht der Wolfi hingehen? Der hätte mich gekannt…allein schon wegen Fußball früher…menno. Ja gut, ist wichtig… Aber… Diese ganze Verifiziererei für DEN anschließenden Satz: „Vielleicht kann die Überweisung nicht durchgeführt werden, weil das Konto nicht ausreichend gedeckt ist?” „Willst du mich eigentlich verarschen?? Natürlich sind keine 3000 Euro auf dem Konto, deshalb will ich die ja DRAUF ÜBERWEISEN…” Ein bisschen hin und her diskutiert… Er hat mich in die Warteschleife gepackt, um mal einen Kollegen zu fragen… Konnte mir aber nicht helfen. Also hab ich mir gedanklich ne Notiz gemacht, dass ich wenig Grund sehe, weiterhin Monat für Monat Gebühren bei der Raiffeisenbank zu zahlen, wenn ich so ÜBERHAUPT nichts davon hab… Im Copy Club ist das anders: Da kriegst du nicht nur wöchentlich mindestens einen wertvollen Zoomcall in kleiner Gruppe – nööö, du kriegst auch permanent die besten Copywriting Tipps, Tricks und Taktiken, die in der Praxis funktionieren. Gut, dafür kostet es halt ein bisschen mehr als die Gebühren bei der Raiffeisenbank… Markus |
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Irgendwie hat mich gestern ein Algorithmus-Loophole erwischt…mir wurden ständig irgendwelche Ads ausgespielt, die ich rein zu „Recherchezwecken” angeklickt hab… Und hinterher hatte ich fast ein schlechtes Gewissen, weil ich zum einen die Conversionrates der Landingpages negativ beeinflusst habe, zum andern, weil weil ich die CTR positiv beeinflusst habe. Kann man nur hoffen, dass Mediabuyer da jetzt wegen mir keine vorschnellen Entscheidungen treffen… Wobei ich mich da grad ein bisschen zu wichtig nehme, denke ich. Aufgefallen ist mir dafür was spannendes: 9 von 10 dieser LPs legen dem Leser Worte in den Mund – und das ist fatal! Ich weiß, dass einem jeder Copywriting-Kurs das so beibringt… Man muss beim Leser das Gefühl wecken, dass man ihn ganz genau kennt… „Ich weiß, was du denkst…” „Du struggelst den ganzen Tag mit XY…” „Du hast zwar [Ergebnis], trotzdem ist da immer noch [Problem]...” And so on. Das kann funktionieren, Reader. Kann. Wahrscheinlicher ist aber, dass es eben nicht funktioniert. Nehmen wir mal an, du kennst die Zielgruppe nicht zu 100%... (und sei ehrlich: du kennst die Zielgruppen, für die du schreibst, nicht zu 100%. Wenn du nämlich Zielgruppen zu 100% treffen würdest, würde ich deinen Newsletter lesen – und du würdest dich nicht durch meinen quälen Tag für Tag…) Wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass einer der Punkte, die du ansprichst, NICHT auf den Leser zutrifft? Ziemlich hoch. Und dann wolltest du dieses „ich weiß genau wie es dir geht” Gefühl erzeugen – und bekommst stattdessen: Kognitive Dissonanz. Dann ist dein Leser raus aus dem Lesefluss… Und wird am Ende nicht klicken. Dabei kannst du das ganz einfach umgehen: Hör auf, deinem Leser die Worte in den Mund zu legen – und fang an, sie Menschen in den Mund zu legen, mit denen er sich identifizieren kann. Klingt kompliziert? Ist es nicht: Statt zu sagen „Du kommst erschöpft von der Arbeit nach Hause, freust dich auf eine Dusche und ne kleine Sporteinheit – und landest doch wieder mit der Tüte Chips vor Netflix”... Kannst du einfach sagen: „Die meisten [Zielgruppe] kommen erschöpft von der Arbeit nach Hause, freuen sich auf eine Dusche und ne kleine Sporteinheit – und landen dann doch wieder mit der Tüte Chips vor Netflix.” Merkst du den Unterschied? Ich freu mich vielleicht weder auf eine kleine Sporteinheit, noch komm ich von der Arbeit nach Hause – das Produkt wäre aber trotzdem interessant für mich… Wenn ich lese, dass die meisten, die so sind wie ich, Problem XY haben – dann denk ich drüber nach, wie das bei mir ist. Lese ich, dass ich ein Problem haben soll, das ich nicht habe – dann bin ich weg. Markus |