Mich interessiert wirklich:

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​

Hattest du schon einmal das Gefühl, du wärst viel erfolgreicher, wenn du einfach früher angefangen hättest mit was auch immer du machst?

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​

Grade im Onlinemarketing…viele der heute ganz Großen können eigentlich nix.

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Außer:

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Sich selbst vermarkten – und das halt schon so lange, dass man blind darauf vertraut, dass sie schon wissen, wovon sie reden.

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Würden die es heute nochmal probieren, hätten sie wahrscheinlich ähnlich viel Struggle wie unsereiner…da sie aber inzwischen fast sowas wie ein Marktsynonym für ihre Nische geworden sind – jap. Selbstläufer.

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Ich vermute aber einfach mal:

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Vor 10-15 Jahren hast du überhaupt noch nicht in diese Richtung gedacht, oder?

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Was wenn ich dir sage:

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So eine Chance bekommst du bald wieder.

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Als hättest du 10 Jahre Vorsprung vor allen anderen – wenn du schlau bist.

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Stells dir vor, wie wenn du mit deinem Wissen von heute nochmal im Jahr 2015 aufwachst. Was denkst du:

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​

Wie viel könntest du damit reißen, Reader?

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Lucky you musst du auch gar nicht lange darauf warten, denn: Am Montag ist es schon soweit.

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Da sag ich dir nicht nur, welche Jahrhundertchance gerade für dich in den Startlöchern steht – ich hab auch das passende Angebot dazu in der Hinterhand.

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Ist nicht von mir, aber von jemandem, der da so tief drinsteckt…

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Uiuiui.

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​

Und ich kann dir auch schon verraten:

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Vermutlich kostet dich das nicht einmal 50 Euro (einmalig).

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Markus

„Bitte verlassen Sie sofort den Sicherheitsbereich!”

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In dem Moment, in dem dieser Satz fällt, schaust du dich erstmal unauffällig um:

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Meint der mich? Oder wen?

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Neben dir siehst du, dass die anderen sich ebenfalls verstohlen umblicken, ausnahmslos.

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Und auf einmal schärfen sich deine Sinne.

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​

Du kannst in Gesichtern lesen, wer sich ertappt fühlt…hörst auf einmal rhythmisch trampelnde Schritte, die noch sehr weit weg sind, aber definitiv näher kommen. Und in deinem Kopf geht das Gedankenkarussell los…

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​

Wenn jetzt noch ne Sirene losgeht oder irgendein anderer Alarm, dann gute Nacht.

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​

Warst du schonmal in so einer SItuation, Reader? Also einer, die höchst unangenehm war und wo du dir nicht sicher warst, ob du jetzt grade irgendeinen riesigen Bockmist gemacht hast?

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​

Ich schon viel zu oft – gestern aber tatsächlich nicht.

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Ich war nämlich mit Katti, Töchterchen und Söhnchen beim zweiten Zoobesuch der letzten 7 Tage.

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Klar, dass es da die ein oder andere Doppelung an Tieren gab (aber die Kids haben sich das entweder nicht anmerken lassen, oder einfach nicht gecheckt), aber insbesondere die Unterwasserwelt war schon echt beeindruckend dort.

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​

Und weil ich zwar mit in den Urlaub gefahren bin, aber trotzdem arbeiten muss und nicht den ganzen Tag in Zoos rumhängen kann, hab ich gestern noch nen echt geilen VSL für nen Kunden geschrieben.

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​

Also – ich find ihn geil, vom Kunden kam noch kein Feedback. Aber da er am Wochenende aufnehmen will…wird das hoffentlich schon passen.

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​

Um ehrlich zu sein, hab ich ihn technisch gesehen auch nicht geschrieben…ich hab nur während der Hinfahrt ein bisschen was ins Handy diktiert…

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​

Und dann hat die Pure Persuasion AI den VSL geschrieben.

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​

Abends dann noch kurz gegengelesen, aber den konnte man schon 1:1 so rausschicken.

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​

Ich weiß nicht, was der richtige Begriff dafür ist, aber irgendwie…freu ich mich jeden Tag darüber, was ich da eigentlich für geilen Scheiß gebaut hab.

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​

Vom Kunden kamen über Slack jede Menge Infos…die hat sich die Pure Persuasion AI selbständig geholt, mit sich selbst diskutiert, was der Kunde eigentlich will – und dann einfach umgesetzt.

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​

Ich weiß, dass das übertrieben klingt, aber:

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​

​Mit der Pure Persuasion AI stellst du dir nen sauguten Copywiter ein, der keine 50 Euro im Monat kostet.​

​
​

Markus

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​

PS: und wenn du das nicht glaubst, dann probier’s 7 Tage for free aus. Und wenn du dann der Meinung bist, dass das NICHT stimmt…

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​

Kündigst du halt.

​
​

Aber überleg mal: wenn’s nur zur Hälfte wahr wäre…

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​

Wie geil wäre das bitte?

Endlich 🥳

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​

Söhnchen darf im Schwimmbad laufen, Reader, ganz allein.

​
​

Also nicht weglaufen. Halt so…„frei” sein. Ich zwei Meter hinter ihm, in Griffweite, falls er kippt oder jemand ihn umrennt. Oder er aus Versehen vorhat, zu ertrinken.

​
​

(geht natürlich nur, weil Katti unterwegs ist, klar.)

​
​

Er stromert, ich schau zu. Läuft super.

​
​

Bis ihm auffällt, dass Katti nicht da ist.

​
​

Und dann fängt er an zu suchen.

​
​

Söhnchen sucht aber nicht nach Katti, eher nach langen, dunklen Haaren. Das ist für ihn dasselbe.

​
​

Die erste war eine Frau am Beckenrand. „Mama!" Beide Hände am Bein, gefährlich weit nördlich.

​
​

Die zweite lag auf einer Liege. „Mama!" Hände drauf, eher so ein klein wenig unterhalb vom Hals.

​
​

Die dritte kam aus dem Wasser.

​
​

Und die vierte war ein Mann. Zopf, bis zwischen die Schulterblätter.

​
​

„Mama."

​
​

Ich hab mich jedes Mal entschuldigt, was in einem niederländischen Schwimmbad ungefähr so klingt wie: „Sorry! Sorry. Ja. Sorry."

​
​

Und jedes Mal haben sie gelacht. Der Mann mit dem Zopf am lautesten.

​
​

Jetzt stell dir denselben Ablauf mit mir vor.

​
​

Ich gehe auf eine fremde Frau am Beckenrand zu, sage „Mama" und fass sie an, wo Söhnchen alle angegrapscht hat.

​
​

Da lacht keiner. Da kommt jemand.

​
​

Gleiches Wort, gleicher Ort.

​
​

Söhnchen darf das, weil er vierundachtzig Zentimeter groß ist und offensichtlich nichts anderes im Sinn hat, als seine Mama zu finden.

​
​

Und genau das ist der Punkt, den ich beim Schreiben ewig nicht kapiert hab, Reader:

​
​

Gute Copy lebt nicht von netten, conversion-optimierten Formulierungen.

​
​

Ob eine Zeile funktioniert, entscheidet sich, bevor der Leser sie liest. Nämlich daran, was er über dich weiß.

​
​

Wenn er was über dich wissen soll, das eben nicht offensichtlich ist (wie ein anderthalbjähriger Bubi, von dem offensichtlich weder Gefahr noch Belästigung ausgehen), dann ist der leichteste Weg:

​
​

Erzähl Geschichten. Eine nach der anderen, bis er dich kennt und weiß: von DEM geht keine Gefahr aus, da kann ich auch kaufen.

​
​

Genau darum geht's in SIRENE.

​
​

Immer noch zum Beta-Preis, weniger als ein Drittel vom Normalpreis.

​
​

Aber: das wird sich (wenn alles nach Plan läuft) spätestens nächste Woche ändern.

​
​

Markus

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​

PS: Als Katti dann tatsächlich um die Ecke kam, hat er sie angeschaut wie eine Fremde und ist nochmal zum Zopf-Mann gestiefelt:

​
​

„Mama!”

Seit Montag Abend bin ich wieder online…kann arbeiten, kann in die Meetings gehen…aber um welchen Preis?

​
​

Um welchen Preis, Reader?

​
​

Gestern kam Katti ganz unschuldig ums Eck und fragt – als würd sie das interessieren:

​
​

„Und, bist du zufrieden mit dem Internet? Das ist ja schon ganz schön schnell, oder?”

​
​

„Ja doch, ich hätte nicht erwartet, dass es SO gut ist. Vor allem, weil ich’s ja nicht mal unter Idealbedingungen aufgestellt hab, ist ja mitten auf der Terrasse, unter unserem Vordach und funktioniert trotzdem super.”

​
​

„Aha.”

​
​

Und schon war sie wieder weg und hat mich arbeiten lassen.

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​

Rückwirkend betrachtet hätte mir das da schon komisch vorkommen müssen…

​
​

Aber erstmal den Call im Copy Club gehalten und anschließend noch in ein Meeting mit Kunden gehüpft, hat reibungslos funktioniert.

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​

Katti war mit Töchterchen in der Zwischenzeit im Schwimmbad, Söhnchen hat geschlafen – und als der dann wach geworden ist, bin ich mit ihm nachgekommen…im Schwimmbad ging’s dann los:

​
​

„Aber wenn du jetzt überall gutes Internet hast, dann können wir ja öfter wegfahren? Dann ist das ja gar keine Ausrede mehr, dass du nicht arbeiten kannst?”

​
​

Ich. Hab’s. Gewusst.

​
​

Jetzt kommt die mir so.

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​

Ich hab mir die ganze Nacht das Hirn zermartert, wie ich aus der Nummer wieder rauskomm…vielleicht versuch ich einfach, ein bisschen auf die Tränendrüse zu drücken bei ihr? Ich könnte ja sagen „Schatz, wir haben kein Geld, um öfter weg zu fahren” oder so…

​
​

Dann würde sie wieder kommen mit „aber du verdienst doch genug” (tu ich nicht!) und ich müsste ihr sagen:

​
​

„Ja, aber ich kann ja nicht einfach ne Mail schreiben und auf magische Art und Weise heißt es ein paar Minuten später Neuer Kauf von Reader [LAST_NAME GOES HERE] oder so. So funktioniert das leider nicht.”

​
​

Weil wenn das funktionieren würde, könnte ich ja einfach sagen:

​
​

​Kauf hier, Reader – und genau das würdest du machen.​

​
​

Markus

Ich gebe mich ja immer als ein Mann, der Prinzipien hat, der zwischen gut und böse unterscheiden kann (zumindest seiner Auffassung nach) und ich betone eigentlich auch immer, dass mir sowas wie „Werte” wichtig sind.

​
​

Ich sag dir was, Reader:

​
​

Alles dummes Geschwätz.

​
​

Klar hab ich Prinzipien, klar sind mir Dinge wie Moral wichtig – aber wenn es drauf ankommt, dann werf ich die ganz schnell über Bord.

​
​

Seit Donnerstag Abend bin ich quasi ohne Internet.

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​

Vier Tage lang hab ich das Handy durchs Haus getragen wie so einen Geigerzähler, hab am Fenster gestanden, im Vorgarten, und einmal bin ich auf der Terrasse auf einen Stuhl gestiegen, und jedes Mal, wenn der zweite Balken kam, hab ich mich nicht mehr getraut, mich zu bewegen.

​
​

Hochladen ging trotzdem nicht, dabei wollte ich einfach nur eine Rechnung verschicken...

​
​

Weiter als 91% bin ich gefühlt nie gekommen.

​
​

Und an Zoomcalls war schlicht nicht zu denken…

​
​

Katti hat mich irgendwann gefragt, ob ich doch nicht arbeiten müsse, weil sie mich gar nicht am MacBook sieht. Also musste ich sie so enttäuschen, wie die Internetgötter mich hier am laufenden Band enttäuschen und ihr sagen, es „dauert noch und wird heut Abend auf jeden Fall später”.

​
​

Gestern Mittag hab ich dann vom Auto aus auf einem Parkplatz in zwei Minuten eine Satellitenschüssel bestellt, zur Direktabholung im Store. Von einer Firma, deren Chef ich für einen der unangenehmsten Menschen dieses Jahrzehnts halte, und das sag ich jetzt mal so freundlich, wie es geht.

​
​

Ich hab nicht mal gezögert.

​
​

(doch, gezögert schon. Ungefähr so lange, wie das Ladesymbol gebraucht hat. Und da auf dem Parkplatz ja ganz normal mobiles Netz verfügbar war, ja…)

​
​

Sonst erzähl ich immer: Menschen kaufen nach Werten.

​
​

Gestern durfte ich am eigenen Leib spüren:

​
​

Menschen kaufen das, was den Schmerz beendet, und schieben sich die Werte hinterher zurecht, damit sie sich im Spiegel wieder angucken können.

​
​

Ich bin dieser ganzen Haltungsdebatte im Marketing übrigens deshalb so überdrüssig, weil Haltung nichts kostet, solange alles läuft. Sie kostet erst am vierten Tag ohne Netz. Und da war ich dann nicht mehr dabei.

​
​

Deswegen verkauft Copy, die den Schmerz beim Namen nennt, besser als Copy, die Werte aufzählt.

​
​

Ich kenne genug Texter, die dir bei einer Hopfenkaltschale oder einem Kaffee stundenlang erklären, warum KI den Beruf ruiniert, wie akkurat sie doch jeden KI-Text erkennen und dass die Menschen über kurz oder lang merken, dass KI-Copy nicht konvertiert.

​
​

Die meisten davon haben Pure Persuasion AI abonniert, weil ein leeres Dokument um kurz vor Mitternacht am Deadlinetag mehr weh tut als ein Prinzip.

​
​

Ich verurteile das nicht, ich hab mir ja gestern ein Starlink gekauft ¯_(ツ)_/¯

​
​

Markus

​
​

PS: JA VERDAMMT – ICH HAB WIEDER INTERNET 🥳

​
​

(und ein klitzekleines bisschen ein schlechtes Gewissen)

Wir starren uns an.

​
​

Ich fühle mich einen kurzen Moment lang wie John Wayne, mindestens. So fühlt sich also ein Showdown an.

​
​

Während ich versuche, auf keinen Fall zu blinzeln, merke ich, wie mir ein Schweißtropfen von der Stirn aus in Richtung linkes Auge fließt…

​
​

Bitte nicht.

​
​

In exakt dem Moment, in dem der Schweißtropfen an meinen Wimpern vorbeigekommen ist, habe ich dieses Blickduell verloren.

​
​

Und werde nie erfahren, was wirklich los ist hier.

​
​

Also versuche ich alles, damit dieser Fall nicht eintritt. Den Blick abwenden kann ich nicht. In meiner rechten Hand halte ich mein iPhone, in der linken klammere ich mich an Söhnchen fest.

​
​

​
​

(oder umgekehrt, Details verschwimmen manchmal)

​
​

Ich verenge meine Augen zu Schlitzen und probiere den bösen Blick.

​
​

Ich merke, wie sich zu allem Überfluss die bisherigen Strapazen des Tages in meinen Beinen bemerkbar machen, lang kann ich nicht mehr so stehen. Die Menge hinter mir starrt die Szenerie ebenso gebannt an, wie ich – nur dass ich quasi als Hauptdarsteller mittendrin bin.

​
​

Und sie kommt inzwischen so nah, dass mir jemand schon in den Nacken atmet – gibt es ein ekligeres Gefühl auf der Welt, Reader?

​
​

Er oder ich.

​
​

Einer von uns zieht als strahlender Held weiter, der andere trägt die Schmach.

​
​

Und ich schwitze immer mehr…

​
​

Söhnchen wird quenglig. Er knatscht, als hätte er Hunger – was natürlich sein könnte, es ist ja inzwischen kurz nach 12:00 Uhr am Mittag.

​
​

Katti ruft irgendwas, ich höre es nur als Rauschen in diesem angespannten Moment.

​
​

Es klingt wie „weg da“ oder so.

​
​

Aber ich KANN jetzt nicht.

​
​

Manchen Situationen läuft man nicht davon. Man stellt sich.

​
​

So wie jetzt.

​
​

Ich nicke Söhnchen unmerklich zu, will, dass er die nächsten Sekunden voll bei mir ist, hole tief Luft und –

​
​

Ein Blinzeln.

​
​

Kaum zu sehen, so schnell geht das, aber es ist da:

​
​

Der riesige Alligator, locker dreimal so groß wie seine Artgenossen im Gehege, ist ECHT.

​
​

Auch wenn er allein aufgrund der absurden Größe wirkt, als wäre er aus Plastik, LEBT er.

​
​

Und weil er merkt, dass er das Blickduell gegen mich verloren hat, reißt er sogar ungläubig und voller Entsetzen sein riesiges Maul auf. Mag sein, dass ich jetzt leicht übertreibe, aber in diesem Moment bin ich mir sicher:

​
​

Der könnte auch nen Kleinwagen verschlucken.

​
​

Einfach so.

​
​

So nah war ich so nem Monstrum tatsächlich noch nie.

​
​

Reader, ich hab dir bis zum Schluss nicht gesagt, WER mir da eigentlich gegenüber steht. Meinen „Gegner“ hast du dir selbst gebaut, aus John Wayne, einem Showdown mittags und meinem Schweißtropfen.

​
​

Wenn dein Leser deine Story selbst im Kopf weitererzählt, während er liest, dann bringst du ihn bis zum CTA.

​
​

Falls du SIRENE zufällig besitzt – welche beiden Werkzeuge stecken hier drin?

​
​

(und falls nicht: hier werden Sie geholfen!)

​
​

Markus

14 Sekunden.

​
​

So lange hält hier das WLAN, Reader. Dann ist es weg, und ich fang von vorne an. Handy, Tablet, Rechner, völlig egal.

​
​

Bleibt das mobile Netz: ein Balken. 3G.

​
​

Trotzdem hab ich es gestern geschafft, einen Artikel zu laden. In Etappen, so wie man früher ein Bild im Netscape Zeile für Zeile runterrieseln sah.

​
​

Geschrieben hat ihn Niklas.

​
​

Und der hatte ein Problem mit seinem Van: Der wollte nicht mehr ausgehen. Zündschlüssel nach links, Motor aus, so weit die Theorie. In der Praxis passierte nichts. Also hat er ihn wochenlang abgewürgt, jedes Mal.

​
​

Irgendwann fährt er zwei Stunden nach Schwetzingen, zu einem Mann namens Ibrahim.

​
​

Ibrahim baut keinen neuen Motor ein. Er wechselt ein Ventil. Klein, billig, zehn Minuten. Danach geht der Van wieder aus wie jeder normale Van.

​
​

​Der ganze Artikel steht hier, ist lesenswert!​

​
​

Denn das Beste kommt vorher.

​
​

Niklas hat auf genau dieser Fahrt nach Schwetzingen meinen Storytelling-Kurs SIRENE gehört. Komplett, in einem Rutsch. Sein erster Gedanke beim Aussteigen:

​
​

„Was? Schon vorbei?"

​
​

Und seitdem läuft bei ihm auch ein Motor, der nicht mehr ausgeht.

​
​

Weil er eine Aufgabe aus den ersten Lektionen erledigt hat. Die dauert zwanzig Sekunden, und die schiebt selbst der härteste Prokrastinierer nicht auf:

​
​

Handywecker stellen. 21:30 Uhr. Jeden Tag.

​
​

Und da ist es, sein Ventil.

​
​

Ich hör seit Jahren denselben Satz. „Bei mir passiert halt nichts, ich mach ja nur [Steuerberatung.] / [Fensterreinigung] oder [pass den ganzen Tag auf die Kinder auf]" Dein Motor läuft, Reader. Dir passiert jeden Tag genug, aus dem du geile Stories machen könntest, um Dinge zu verkaufen. Deine Dienstleistung zum Beispiel.

​
​

Du kriegst das nur nicht mit, und am nächsten Morgen ist es weg, so wie mein WLAN nach 14 Sekunden.

​
​
​
​

​SIRENE kriegst du immer noch zum Beta-Preis, für weniger als ein Drittel des Normalpreisesl.​

​
​

Aber nur noch solange, bis ich die restlichen Bonuslektionen aufgenommen hab. Bei einem Balken Empfang und Söhnchen, der die Akustik hier hervorragend findet, wird das wohl oder übel ein paar Tage längern dauern als geplant…

​
​

Aber je früher du anfängst, desto schneller bist du fertig!

​
​

Markus

​
​

PS: Die Schwimmbad-Geschichte von Töchterchen und mir kriegst du morgen. Falls das WLAN länger als 14 Sekunden mitmacht oder ich nicht irgendwas anderes dringend loswerden muss.

​
​
​

Gestern hab ich dich gefragt, warum ich wohl auf der Essbank schlafen musste – bei 3 Schlafzimmern in der Unterkunft.

​
​

Das hatte viel mit meinem Umweltbewusstsein und wenig mit meinem Geiz tu tun (oder andersrum, wer kann das schon so genau sagen): Vor dem Hintergrund, dass ich ein Babybett mitgebucht habe, habe ich natürlich nur dreimal Bettwäsche bestellt: Katti, Töchterchen und ich brauchen ja.

​
​

Am Abend stellt sich dann natürlich raus, dass das Babybett kaputt ist – und an der Rezeption kann man sich nur furchtbar entschuldigen, ganz betroffen sein und versprechen, man gibt das am nächsten Tag sofort weiter.

​
​

Also schlief Söhnchen bei Katti im Doppelbett, Töchterchen in ihrem Bett – und nachdem ich nicht in einem Bett ohne Bettwäsche schlafen wollte, blieb mir nur:

​
​

Die Essbank.

​
​

Tamara war am nächsten dran und hat ihren Zugang zu SIRENE schon bekommen.

​
​

Tag 2 vom „Urlaub” wäre also geschafft und bestand in großen Teilen darin, ein Örtchen zu finden, wo ich genug Internet zum arbeiten hab…auch mit Coworking sieht’s hier gar nicht ganz gut aus, weil: Hundi muss ja mit, sonst fessel ich den Rest der Bande ja an die Unterkunft…

​
​

Ich such weiter.

​
​

Vor allem brauch ich was für morgens…ich schreib meine Mails ja in der Regel in Google Docs, aber ohne Internet ist das tricky…

​
​

Und meine Mails nicht mehr „live” schreiben, nur um da ein bisschen weniger Stress in aller Herrgotsfrühe zu haben, muss ja auch nicht sein ¯_(ツ)_/¯

​
​

Markus

​
​

PS: was vermutlich eine komplett eigene Mail wert ist:

​
​

Womit ein komplettes Schwimmbad im Traum nicht gerechnet hätte.

​
​

Ich war gestern noch mit Töchterchen & im Schwimmbad, was DA passiert ist…

​
​

Ja.

​
​

Ich schick jetzt lieber mal ab, bevor mein einer Balken Empfang wieder weg ist ¯_(ツ)_/¯

Was für ein Idiot kommt eigentlich auf die Idee, mit zwei kleinen Kindern in den Urlaub zu fahren?

​
​

Abgesehen von uns…

​
​

Dabei war der Plan überragend gut:

​
​

Nachdem aus dem ursprünglichen, Nachts durchzufahren, nichts wurde, weil der Checkin erst zu spät möglich war, dachte ich mir nämlich, ich bin ganz schlau.

​
​

Wir fahren um halb Vier in der Früh. Weil – so hab ich mir das gedacht, naiv wie ich bin, Töchterchen und Söhnchen dann aus dem Tiefschlaf gerissen werden (natürlich sehr liebevoll und äußerst kurz) und dann direkt im Auto wieder so fest einschlummern, dass wir schon fast da sind, wenn sie das erste Mal wieder aufwachen.

​
​

Denkste, Reader!

​
​

Die waren einfach…wach. Und haben Dinge gemacht, die wache Kinder halt während längerer Autofahrten so machen:

​
​

Genervt.

​
​

Hunger, müde, Pipi, kalt (oder wahlweise: warm), sind-wir-bald-da, wie-lange-noch, ich-will-was-anschauen und so weiter. Und das war nur Töchterchen.

​
​

Söhnchen wollte wahrscheinlich alles auf einmal und hat deshalb erst mal geschaut, wie laut sein kleines Stimmchen eigentlich werden kann.

​
​

Dauerhaft.

​
​

Ich frag mich manchmal, ob ich als Kind auch so war – trau mich aber ehrlich gesagt nicht, Mama zu fragen. Hab Angst vor der Antwort.

​
​

Angekommen sind wir dann doch, mit rund 3 Stunden Verspätung zwar, aber wenigstens ohne Stau. Und hey – Spaziergänge über Raststätten-Begrünung haben ja auch ihren ganz eigenen Charme.

​
​

Dann ging der Ärger aber erst richtig los!

​
​

Wir haben hier in Kaatsheuvel so ein Luxus-Mobile-Home gemietet: große (überdachte) Terrasse, Loungemöbel, Klimaanlage, 3 Schlafzimmer, komplette Baby-Ausstattung mit Wickelkommode, Hochstuhl, Babybett…

​
​

Und trotz 3 Schlafzimmern mit insgesamt 5 Betten (plus 1 Babybett) für nur 4 Personen, wobei 2 davon spätestens seit Eheschließung daran gewöhnt sind, im selben Zimmer zu schlafen – durfte ich heute Nacht auf der ESSBANK schlafen. Frag nicht, wie’s meinem Rücken geht…

​
​

Wie es dazu kommen konnte, überlasse ich gern deiner Fantasie, Reader.

​
​

Wobei:

​
​

Teil mir doch deine Gedanken dazu mit?

​
​

Wenn du richtig liegst, schenk ich dir meinen Storytelling-Kurs SIRENE!

​
​

Und wenn du daneben liegst hast du trotzdem gewonnen – du kannst SIRENE nämlich hier immer noch mit nem so fetten Rabatt kaufen, dass du weniger als ein Drittel vom Originalpreis zahlst.​

​
​

Markus

​
​

PS: und um den Betreff aufzulösen – rate mal:

​
​

Ich hab’s mal wieder geschafft, ausgerechnet einen von höchstens 6 Orten in ganz Europa als Urlaubsziel rauszusuchen, in dem es quasi KEIN INTERNET gibt.

​
​

Quasi deshalb als bewussten Weichmacher, weil irgendwie geht es ja, sonst würdest du diese Zeilen gar nicht lesen. Aber frag nicht, wie:

​
​

Das angepriesene WLAN kappt irgendwie automatisch 14 Sekunden nach Aufbau die Verbindung, egal ob an Handy, Tablet oder Rechner. Und beim mobilen Netz habe ich noch nicht mehr als einen (!) Balken Empfang gesehen.

​
​

Und dann auch noch 3G. Also UMTS – das Netz, das in DE zumindest vor 10 Jahren oder so abgeschalten wurde?

​
​

Wird also echt spannend mit Arbeiten…

Wir müssen ganz leise sein, Reader!

​
​

Wenn Katti merkt, dass ich jetzt am Rechner sitze, nur um DIR noch ne Mail zu schreiben, dann kann ich mich auf was gefasst machen.

​
​

Und ich muss ja jetzt noch so rund 9 Stunden mit ihr im Auto sitzen – glaub mir, da kann ich nix riskieren!

​
​

Ich schreib extra klein, damit die Tastatur nicht so laut klappert…

​
​

Gestern Abend hab ich ja kurz angedeutet, warum meine Mail fast 15 Stunden Verspätung hatte – für die ausführliche Fassung fehlt mir aber immer noch die Zeit, vielleicht morgen oder so.

​
​

Fakt ist jedenfalls:

​
​

Das hat mir den Zeitplan so dermaßen durcheinander geworfen, kannst du dir nicht vorstellen…was ich alles noch machen wollte, bevor es gleich losgeht…

​
​

Unter anderem:

​
​

​Die noch fehlenden Bonus-Lektionen in SIRENE aufnehmen.​

​
​

Weil, sobald die stehen und online sind, darf ich ja offiziell mehr als den dreifachen Preis verlangen und ich muss da so ehrlich sein:

​
​

Das macht mir viel mehr Spaß, als es jetzt quasi zu verschenken.

​
​

Vor allem, weil ich ja unterwegs in Richtung Urlaub bin und ich hab so das ungute Gefühl, dass dort viel mehr Geld ausgegeben wird als sonst – aber das soll jetzt nicht dein Thema sein.

​
​

Jedenfalls:

​
​

Jetzt ist 3:15 Uhr, ich weck mal Katti, wir laden das letzte Zeug ins Auto ein (inkl. Kinder) und dann sind wir erstmal auf der Autobahn.

​
​

Falls meine Mail morgen nicht pünktlich ist, denk dir nichts – vermutlich bin ich ein wenig ko von den letzten Tagen.

​
​

Abgesehen vom Pure Persuasion AI Ausfall muss ich dir eh noch einiges erzählen, was los war…

​
​

Markus

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