Du hast es ganz sicher bemerkt, oder?

​
​

Heute morgen gab’s leider keine Mail von mir, Reader.

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​

Meine überaus sinnige Entschuldigung:

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​

Die Chinesen sind schuld 🤬

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​

Die haben mich nämlich gestern Nachmittag, ganz unverhofft mitten in Töchterchens Reitstunde, darauf aufmerksam gemacht, dass sie meinen Server abschalten, löschen – und glücklicherweise nicht einmal ne Backup-Möglichkeit haben…

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​

Und Ende vom Lied:

​
​

Ich war von gestern Nachmittag bis heute morgen um halb Fünf am Rechner, um schon einmal die wichtigsten Dinge umzuziehen…immerhin laufen über meinen Server lauter wichtige Dinge von mir, z. B. die Pure Persuasion AI.

​
​

Und eben diese war heute Nacht um 3:02 Uhr DOWN, für keinen zahlenden Kunden mehr erreichbar.

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​

Für ganze 100 Sekunden – aber ist trotzdem Mist…

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​

Heut über den Tag hab ich dann ein wenig Schlaf nachgeholt, Server weiter umgezogen – und Sachen gepackt, morgen geht’s ja Richtung Urlaub.

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​

Ein Gutes hat der Umzug:

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​

​Die Pure Persuasion AI wird jetzt zu 100% in Deutschland gehostet – und du kannst sie immer noch 7 Tage for free testen.​

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​

Markus

Das Huhn kommt an dreizehnter Stelle.

​
​

Von vierzehn.

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​

Hinter ihm kommt nur noch das Antioxidationsmittel.

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​

Das Produkt heißt Hühnersuppe.

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​

Hühnerfleisch: 0,2 Prozent.

​
​

Das Hühnerfett steht übrigens weiter oben, bei 1,3 Prozent. Das Fett des Huhns ist in dieser Suppe also sechseinhalbmal wichtiger als das Huhn.

​
​

Was wirklich drin ist: Nudeln. 66,6 Prozent. Die Zahl hab ich mir nicht ausgedacht, Reader.

​
​

Und dann kommt der, um den es eigentlich geht. Position zwei, noch vor dem Salz, noch vor dem Zucker:

​
​

„Natürliche Aromen".

​
​

Kein Name. Keine Herkunft. Keine Prozentangabe. Er darf nicht sagen, wer er ist. Aber ohne ihn schmeckt das Ganze nach heißem Wasser mit Nudeln drin.

​
​

Und weil hinter ihm ein Sternchen steht, und das Sternchen unten „natürliche Zutaten" bedeutet, ist er derjenige, der vorne auf der Packung das grüne Schild trägt: „Mit natürlichen Zutaten!"

​
​

Vorne ist außerdem ein Foto. Ein Topf, dicke Karottenwürfel, Lauchringe, ordentlich was los da.

​
​

Karotten: 1,0 Prozent. Lauch: 1,1 Prozent.

​
​

Alles, was du auf der Vorderseite siehst, macht zusammen 3,6 Prozent des Inhalts aus.

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​

Was laut Packung drin sein könnte: Soja, Milch, Eier, Senf.

​
​

Was laut Packung garantiert drin ist: 0,2 Prozent Huhn.

​
​

Ein Teller hat 50 Kalorien. Und 4 Gramm Salz. Das sind 67 Prozent der Tagesreferenzmenge für einen Erwachsenen. Du kriegst also fast nichts zu essen und zwei Drittel deines Tagessalzes.

​
​

Das einzige Kraut, das namentlich genannt wird, ist Rosmarin, und das ist noch nicht einmal wegen des Geschmacks drin. Es steht als Antioxidationsmittel da. Es ist also da, damit nichts ranzig wird.

​
​

Und quer am Rand, in Schriftgröße vier, steht das eine Wort, das die ganze Vorderseite wieder einkassiert:

​
​

Serviervorschlag.

​
​

Das Huhn kommt an dreizehnter Stelle.

​
​

Auf der Packung kommt es zuerst.

​

​

So.

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​

Das war die Rückseite einer Maggi Hühnersuppe. 4 Teller. Steht bei mir im Schrank.

​
​

Ich hab kein Wort dazuerfunden. Keine Zahl, keine Zutat, keinen Fakt. Alles steht da drauf, du kannst es nachlesen.

​
​

Ich hab nur entschieden, was zuerst kommt, was ich zurückhalte und was in der letzten Zeile steht.

​
​

Und jetzt kommt der Teil, den ich richtig geil finde:

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​

Bei Maggi saß jemand vor genau derselben Zutatenliste. Gleiche Zahlen, gleiches Huhn, gleiche 0,2 Prozent.

​
​

Der hat daraus „Mit natürlichen Zutaten!" gemacht.

​
​

Zwei Geschichten. Beide wahr.

​
​

Deswegen stimmt der Satz auch nicht, den ich seit Jahren höre: „Bei mir gibt's halt nichts zu erzählen, ich mach ja nur Steuerberatung."

​
​

(oder wahlweise auch Fenster, Krankengymnastik oder Strickanleitungen für Hamstersocken)

​
​

Ich wette, du hast kein Story-Problem.

​
​

Das Material liegt jeden Tag vor deiner Nase. Dir muss nur mal jemand zeigen, in welcher Reihenfolge es eine Geschichte ergibt.

​
​

​Genau das lernst du in SIRENE. ​

​
​

Der komplette Grundkurs steht und du hast ab Kauf sofort Zugriff drauf, Beta-Preis läuft, solange ich aufnehme.

​
​

(30 der 43 Bonus-Lektionen sind schon im Kasten. Sobald die online sind, steigt der Preis auf mehr als das Dreifache…)

​
​

Markus

​
​

PS: die Suppe steht übrigens immer noch im Schrank. Und ich werd sie auch irgendwann essen, ich mag die.

​
​

Und Achtung, Captain Obvious:

​
​

Es ging hier nie um die Suppe.

Mein Storytelling-Kurs heißt SIRENE. Und ich fand das ziemlich schlau von mir, weil: liegt ja auf der Hand, oder?

​
​

Sirenen sitzen auf ihrer Insel, singen, und jeder Seefahrer, der vorbeikommt, dreht bei und fährt sein Schiff freiwillig auf die Felsen. Am Strand liegen die Knochen von denen, die vorher dachten, sie könnten ja mal kurz reinhören.

​
​

Wenn das keine Metapher für gute Copy ist, Reader!

​
​

Name stand lange vor dem Kurs fest, ich wusste noch nicht einmal, ob ich einen machen soll. Aber wenn…

​
​

Dann muss er SIRENE heißen.

​
​

​Gestern ging dann meine 3.290 Wörter Salespage dazu raus.​

​
​

Und heute Nacht, da ist mir bewusst geworden: der Name ist ja noch auf ner anderen Ebene total geil.

​
​

Weil die Sirenen nämlich kein „la la la" singen.

​
​

Zwölfter Gesang der Odyssee, sie rufen Odysseus beim Namen: „Komm her, gepriesener Odysseus, du großer Ruhm der Achaier."

​
​

Und dann kommt der Satz, um den es eigentlich geht:

​
​

ἴδμεν γάρ τοι πάνθ' (ídmen gár toi pánth') – „Denn wir wissen alles."

​
​

Alles, was in Troja geschehen ist. Alles, was auf dieser Erde geschieht. Die Sirenen galten als allwissend – das ist der Teil, den kaum einer auf dem Schirm hat.

​
​

Und was bieten sie ihm damit an?

​
​

Seine eigene Geschichte.

​
​

Der Mann ist zehn Jahre auf See. Zehn Jahre, in denen ihm kein Mensch gesagt hat, was dieser Krieg eigentlich mit ihm gemacht hat. Und dann sitzen da zwei Stimmen auf einem Felsen und sagen:

​
​

„Komm rüber. Wir erzählen dir, wer du warst.”

​
​

Deshalb lässt er sich an den Mast binden, weil es um ihn geht.

​
​

Und da liegt genau das Ding, das beim Storytelling die meisten falsch verstehen:

​
​

Dein Leser braucht nicht zwingend Spannung, solange er den Verdacht hat, dass die Story von ihm handelt.

​
​

Deswegen verpufft „ich war 2019 auch mal pleite" so zuverlässig. Und deswegen bist du bis hier unten gekommen, obwohl es die letzten Absätze um einen dreitausend Jahre alten Griechen ging.

​
​

Ich sag natürlich NICHT, dass du nach SIRENE alles über Storytelling weißt.

​
​

Aber irgendwas wird sich der Autor bei dem Namen wohl gedacht haben ¯_(ツ)_/¯

​
​

​Der komplette Grundkurs ist fertig und du kannst direkt loslegen – zum Beta-Preis, also für weniger als ein Drittel von dem, was SIRENE ab Fertigstellung kostet.​

​
​

(aber nur noch, bis ich die restlichen Bonuslektionen aufgenommen hab – die ersten 21 von 43 sind schon im Kasten…)

​
​

Markus

​
​

PS: und weil wir schon bei Dingen sind, die man zu wissen glaubt…

​
​

Die Sirenen waren ursprünglich keine Frauen mit Fischschwanz. Sondern Vögel mit Frauenkopf (und manchmal Bart?).

​
​

Die Meerjungfrau kam erst rund tausend Jahre später dazu. Einfach, weil sie sich besser verkauft hat.

​
​

Womit auch das irgendwie zum Thema passt.

Eigentlich wollte ich zum Launch meines Storytellingkurses SIRENE ne krass harte Salesstory aus dem Ärmel schütteln.

​
​

Ich wollte Druck aufbauen, dass du auch auf jeden Fall kaufst, weil ich so krass FOMO generier, dass du SIRENE auf keinen Fall verpassen willst…

​
​

Aber weißt du was?

​
​

​Eigentlich steht sowieso alles hier, ich hab mir ja 3.290 Wörter Salespage gegönnt ¯_(ツ)_/¯ ​

​
​

Markus

​
​

PS: falls du gestern schon einmal testlesen wolltest…

​
​

Je nachdem, wann du das gemacht hast, liest du eventuell das gleiche oder was anderes.

​
​

So oder so:

​
​

Die Links funktionieren jetzt 😉

„Ich weiß nicht, Storytelling…jaaaa, alle sagen immer, das muss man als Copywriter beherrschen, aber ich weiß nicht, ich kann das glaub nicht so gut…”

​
​

Es ging nie darum, dass du als Copywriter Storytelling beherrschen musst!

​
​

Storytelling solltest du als MENSCH beherrschen, wenn du’s irgendwann mal zu was bringen willst.

​
​

Ok, der letzte Nebensatz geht nicht. Sooo hart mein ich das fast nicht, ich wollte aber nen sehr deutlichen Punkt machen.

​
​

In meinen Augen geht es beim Storytelling nur um eine Sache:

​
​

Man hört dir zu.

​
​

Ob das jetzt passiert, damit man am Ende dein Angebot kauft (in einem Salescall zum Beispiel), auf deine Landingpage klickt (nach deiner Ad) – oder dein Gegenüber beim ersten Date nicht total gelangweilt von dir ist und vielleicht sogar eine ernsthafte Beziehung draus werden kann, spielt keine Rolle.

​
​

Wer Geschichten erzählen kann, gewinnt immer.

​
​

Ab morgen, 7:00 Uhr kannst du das Ding kaufen.

​
​

Bis dahin…

​
​

Ich hab ja gestern Abend schonmal eine v1 der Salespage erstellt…

​
​

Willst du mal reinlesen? Dann weißt du gleich, ob sich früh aufstehen morgen lohnt 😉

​
​

Ja?

​
​

Antworte einfach mit „Ich will” auf diese Mail, und ich schick dir den Link, Reader!

​
​

Markus

​
​

PS: Das neue Buch von Youri, von dem ich dir gestern erzählt hab…

​
​

Das liegt immer noch im Karton bei mir auf dem Schreibtisch.

​
​

Im Büro.

​
​

Wo ich vermutlich das ganze Wochenende über nicht hinkommen werde 😭

Es liegt immer noch da, ganz unscheinbar auf meinem Schreibtisch, noch im Karton, mit 2 Paketbändern „versiegelt”.

​
​

Das neue Buch von Youri Keifens, BRANDWRITING.

​
​

Schon den zweiten Tag und ich hab es nicht einmal ausgepackt…

​
​

Das heißt:

​
​

Ich hab nicht den Hauch einer Ahnung, wie es sich anfühlt. Geschweige, denn wie es riecht – oder sich liest.

​
​

Und ja, ich schieb’s drauf, dass ich ja grade den Storytelling-Kurs aufnehmen muss, dass man ab Sonntag kaufen kann (zumindest den ersten Teil), nichtsdestotrotz befinden BRANDWRITING und ich uns grade in einer kritischen Phase unserer noch recht frischen Buch-Leser-Beziehung.

​
​

Sachbücher haben nämlich die dumme Eigenschaft, dass man sie wahnsinnig gerne kauft, weil man damit das Gefühl bekommt, man hätte in seine Bildung, also in sich selbst investiert.

​
​

Und Studien zufolge (durchgeführt von mir an mir) ist der Dopaminkick beim Kauf am höchsten, auch wenn man NIE auch nur einen Blick ins Buch wirft.

​
​

Man hat sich ja schon belohnt…und es gibt noch so viel mehr, was man mal lesen müsste (und längst im Regal stehen hat), aber wiederum auch ständig neue, interessante Bücher, die man sich auch dringend besorgen müsste…

​
​

Hachja…

​
​

Nicht umsonst bin ich ja der Meinung: JEDER kann ein Sachbuch schreiben. Kann das veröffentlichen, und solange ein okayes Cover vorne und ein spannender Teaser auf der Rückseite ist, könnte das Buch voll komplett leerer Seiten sein und höchstens einer von zehn Käufern würde sich darüber beschweren.

​
​

Weil der Rest der Käuferschaft (nicht Leserschaft!) nie auch nur einen einzigen Blick in das Buch werfen wird.

​
​

Und ich hoffe inständig:

​
​

Dass mir das bei Youris Buch nicht auch (wieder) passiert!

​
​

Markus

​
​

PS: nächste Woche geht’s spontan Richtung Urlaub und Stand jetzt hab ich mir fest vorgenommen, das Buch mitzunehmen.

​
​

Ich weiß nur nicht, ob bei 2 Frauen in der Familie noch genug Platz dafür im Auto ist.

Entspannter Start in den Tag gestern, bis wirklich ALLES schief ging.

​
​

Erst schlafen noch alle und ich hab’s sogar geschafft, morgens, nach dem Newsletter an dich schreiben, eine weitere Lektion vom Storytellingkurs zu recorden.

​
​

Familie wird wach, ich mach Frühstück für alle, wir frühstücken, sind fertig. Ich räum – wie quasi jeden Morgen – die Spülmaschine aus. Ärgere mich kurz über Katti, weil sie mal wieder ein Glas in die untere Hälfte der Spülmaschine geräumt hat.

​
​

Ich mein: was für ein Psycho macht sowas??

​
​

Ich hol das Glas raus und –

​
​

HABE SOLCHE HÖLLENSCHMERZEN, DASS ICH SOFORT ANFANGE ZU SCHREIEN.

​
​

Gut, vielleicht hab ich nicht wirklich geschrien, aber:

​
​

Ich hatte auf einmal einen stechenden Schmerz im unteren Rücken.

​
​

Und dann haben sich die Ereignisse überschlagen…

​
​

Aus dem Augenwinkel sehe ich eine hektische Bewegung, gefolgt von einem langgezogenen, sehr piepsigen „AAAAAAAAAAHHHHH”, das anschließend in lautes Geheule umschlägt.

​
​

Ich steh währenddessen immer noch vornübergebeugt über der Spülmaschine, weil ich mich nicht mehr aufrichten kann.

​
​

Ich drehe mich also im Ganzen und sehe Söhnchen auf dem Boden liegen.

​
​

Mitten in einer Blutlache.

​
​

Da ist der Knirps gestolpert und zielsicher mit dem Kopf auf der Treppenkante in Richtung Wintergarten aufgeschlagen…

​
​

Also Zähne zusammengebissen, ihn mit dem Gefühl, mein Rücken werde jeden Moment in mindestens 2 Teile brechen, tröstend hochgehoben – und das Loch im Kopf gesehen.

​
​

Platzwunde.

​
​

Klare Aufgabe: ich muss funktionieren, ich muss sofort ins Krankenhaus mit ihm. Nur…mein Auto war in der Tiefgarage, ich hatte ja vorgestern Abend ein bisschen Angst vor möglichem Hagel.

​
​

Und weil in der Innenstadt (Allgäuer Festwoche sei Dank) grade alles gesperrt ist, sogar für Fußgänger, darf ich gefühlt nen Kilometer außen rum rennen.

​
​

Was ich dann mit Söhnchen unterm Arm auch mache.

​
​

Bei jedem einzelnen Schritt hab ich das Gefühl, das war’s jetzt, gleich klappst du zusammen.

​
​

Irgendwie hab ich es dann doch bis zum Auto geschafft, bin zum Krankenhaus und Söhnchen wurde versorgt. Der war zwischenzeitlich wieder quietschfidel und fand alles irgendwie lustig…

​
​

Ist es nicht faszinierend, zu was man in der Lage ist, wenn’s um was wichtiges geht?

​
​

Keine Ahnung, vielleicht liegt das am Adrenalin, am Pflichtgefühl kleinen Menschen gegenüber oder was weiß ich.

​
​

Fakt war jedenfalls:

​
​

Als ich das erste Mal von meinem Bürostuhl aufstehen und mir einen Kaffee machen wollte – hat das bestimmt 15 Minuten gedauert.

​
​

Dabei wäre Kaffee eigentlich auch wichtig…

​
​

Markus

​
​

PS: Söhnchen geht’s gut, Reader. Keine Gehirnerschütterung, nur eine Platzwunde.

​
​

Ich mach mir eher Sorgen um mich: allein vorhin habe ich gefühlt ne halbe Stunde gebraucht, um aus dem Bett zu kommen.

​
​

Weil ich mich maximal mit einer Geschwindigkeit bewegen kann, wie Flash sie in Zoomania an den Tag legt.

​
​

Wenn überhaupt.

Wie lange kennen wir uns schon, Reader?

​
​

Und wie lange predige ich, dass man keine WORKBOOKS anbieten sollen, weil Menschen keine WORKBOOKS haben wollen, weil das ja schon im Namen impliziert, dass man damit ARBEIT hat?

​
​

Und wir wollen ja alle immer die Abkürzung für alles, dem System ein Schnippchen schlagen und möglichst ohne Anstrengung oder extra Aufwand unser Ziel erreichen.

​
​

Völlig egal, ob das Ziel ist, Copywriter werden und 10k im Monat am Strand chillend zu verdienen, 27kg abzunehmen, damit man den Sixpack endlich wieder sieht, der „früher” ja immer da war und sich jetzt nur etwas versteckt hat – oder jedes andere Versprechen, das dir in der Werbung groß gemacht wird.

​
​

Und was mach ich Trottel?

​
​

Ich hab ein WORKBOOK erstellt.

​
​

Also nicht ganz, aber das ist eher ein Henne-Ei-Problem, denk ich: die Ideen sind von mir. Die Texte auch. Aber hübsch gemacht hat es dann KI.

​
​

Wer hat’s jetzt also „erstellt”?

​
​

Egal.

​
​

Fakt ist: ich bin der festen Überzeugung, für meinen Storytelling-Kurs braucht es ein Workbook, sonst geht mein ganzes Konzept nicht auf.

​
​

Ich würd dir das ja jetzt gern erklären, aber ich mach’s nicht ¯_(ツ)_/¯

​
​

Warte du mal lieber auf Sonntag, 09.08.2026 7:00 Uhr.

​
​

Ab da kannst du dir nämlich den Beta-Zugang kaufen mit einem so fetten Rabatt, dass der unverschämt hohe Normalpreis dagegen fast schon lächerlich wirkt.

​
​

Ich nutz jetzt mal die aktuell überraschend herrschende Ruhe, tatsächlich schlafen hier noch alle…und nehm weiter auf.

​
​

Die ersten 4 Lektionen hab ich tatsächlich schon aufgenommen!

​
​

Markus

An manchen Tagen stellst du alles in Frage.

​
​

Macht das alles überhaupt Sinn? Wofür machst du das eigentlich alles?

​
​

Und:

​
​

Wird es irgendwann besser?

​
​

Gerade Selbständige kennen das, den berühmten feast-or-famine cycle. Manchmal läuft es so gut, dass du das Gefühl hast, dir gehöre die Welt – und dann wachst du nachts schweißgebadet und voller Panik auf, weil du nicht weißt, wann das nächste Geld reinkommt.

​
​

Den Rechnungen ist das ja egal, die werden immer pünktlich fällig…

​
​

Wie kommst du raus aus diesem Teufelskreis? Ich hab nach 16 Jahren die Antwort darauf gefunden:

​
​

Gar nicht.

​
​

Das ganze Leben ist ein Auf und Ab, warum sollte das in der Selbständigkeit anders sein?

​
​

Die einzige Variable, die du in der Hand hast:

​
​

Wie du damit umgehst.

​
​

Einer, der das auf jeden Fall geschafft hat, ist Youri Keifens. Youri war gestern zu Gast im Copy Club mit einem Special Call zu seinem neuen Buch (erscheint glaub morgen, als Vorbesteller kannst du aber das eBook schon heute lesen) Brandwriting*.

​
​

Falls du Youri nicht kennst: Spiegel-Bestseller-Autor, Copywriter und Frittenliebhaber, aber nur die belgischen.

​
​

Und sein Call gestern war…

​
​

In Ermangelung der passenden Superlative, weil’s gestern spät wurde und ich ein wenig übernächtigt bin: Effing beautiful.

​
​

Die Aufzeichnung lade ich im Lauf des Vormittags im Copy Club hoch – falls du noch nicht dabei bist: über den Link kannst du nen ganzen Monat für 1 € testen.

​
​

(und dir die Aufzeichnung vom Call mit Youri ansehen. Copywriting, die Entwicklung von KI, Branding, NLP, Persönlichkeitsentwicklung – quasi ein kleiner Rundgang durchs Hirn eines begnadeten Texters.)

​
​

Markus

​
​

PS: da oben mit dem *, das IST ein Affiliatelink.

​
​

Aber: nicht meiner, es ist der von Youri. Damit zahlst du exakt denselben Preis wie alle anderen, Buchpreisbindung sei Dank, aber:

​
​

Youri bekommt nen ganzen Euro mehr vom Verlag.

​
​

Und ich finde, wer uns regelmäßig mit seinem Podcast for free unterhält (und bildet!), der hat sich den mehr als verdient.

Die Antworten auf die Eselsmail sind da, Reader.

​
​

B.

B.

B, B, B.

​
​

Kein einziges A. Nicht eins.

​
​

(zumindest war das der Stand, als ich gestern Abend ins Bett bin. Heut hab ich noch nicht in die Mails geschaut, sonst lass ich mich nur wieder ablenken und komm in Hektik, dass ich dir rechtzeitig schreibe…)

​
​

Im ersten Moment wollte ich richtig stolz auf jeden einzelnen Leser und jede einzelne Leserin sein, die geantwortet hat, weil ihr ja offensichtlich alle genau wisst, was gut für euch ist.

​
​

Dann dachte ich mir, dass das ziemlich überheblich von mir wäre und ich hab meine eigene Mail nochmal gelesen.

​
​

A hat zwei Zeilen bekommen. Nüchtern, und fertig.

​
​

B hat sieben bekommen, plus einen Drucker-Fehlercode, plus Söhnchen mit Fieber, plus mich, wie ich nachts wach liege, weil mich das Ding kribbelig macht.

​
​

Nachtigall, ick hör dir trapsen.

​
​

Die Frage war eigentlich keine Frage, sondern eine Abstimmung, deren Ergebnis schon feststand.

​
​

(so wie beim Kartentrick, wo dir jemand das Gefühl gibt, DU hättest dich für eine Karte entschieden)

​
​

Und eigentlich war das Storytelling ¯_(ツ)_/¯

​
​

Storytelling heißt nämlich nicht nur, dass du brav eine Geschichte erzählst. Das ist der Teil, den jeder sieht und deswegen reden auch alle nur darüber.

​
​

Der andere Teil: Du kannst im Kopf deines Lesers Klavier spielen, ohne dass er die Finger bemerkt und kriegst am Ende genau die Antwort, die du haben wolltest.

​
​

Er hält sie für seine eigene, hat sie ja schließlich getippt.

​
​

Vielleicht hab ich das diesmal aus Versehen gemacht.

​
​

Aber egal, es wird B.

​
​

Sonntag, 9. August, 7:00 Uhr. Da geht Modul 1 raus.

​
​

Hab ich schonmal erwähnt, dass ich am besten funktioniere, wenn’s harte Deadlines gibt? Immerhin hab ich bis jetzt keine einzige Sekunde aufgenommen…

​
​

Markus

​
​

PS: falls du dir nochmal live anschauen willst, was ich gemacht gestern gemacht hab:

​
​

​Hier.​

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