Töchterchen hat Sonntag Abend schon damit angefangen…Katti hat gestern voll nachgezogen – und Söhnchen auch:


Magen-Darm.


Hätte man mit rechnen können, stand ja letzte Woche schon im Kindergarten auf einem Aushang…aber dass dann gleich wieder alle krank werden…


Außer mir.


Bis jetzt.


Aufgrund einer Idee, die ich gestern Abend noch hatte, lag mein MacBook aus mir völlig unerfindlichen Gründen heute beim Aufwachen neben meinem Kopfkissen…


Also direkt aufgeklappt und losgetippt, im Liegen.


Ich weiß jetzt nicht:


Merke ich auch schon, dass es bei mir losgeht, sobald ich aufstehe – oder nicht?


Und wenn ich jetzt einfach die Augen wieder zumache und weiterschlafe, muss ich mich nicht einmal damit auseinandersetzen.


Für den Fall der Fälle:


Was gibt es noch an Hausmittelchen, außer Salzstangen und Cola?


Markus


PS: meine Chancen stehen eher so…


Semi-gut.


Also drück mir die Daumen!

„Hallo? Sie da! He! Wenn Sie den Umzug anschauen möchten, müssen Sie noch bezahlen…”


„Danke, wir wollen den Umzug gar nicht anschauen, wir wollen eigentlich nur – ”


„Der Umzug findet aber jetzt statt und wenn Sie da jetzt durchgehen, können Sie ihn ja sehen, deshalb müssten Sie noch bezahlen. Macht 10 Euro pro Person, die Kinder sind frei.”


„Ich will ja nicht aufmüpfig sein, aber…wenn ich mir die Massen anschaue, die vor den Absperrungen stehen, dann…KÖNNEN wir ja gar nichts sehen? Kinder klein, Frau klein – und ich bin ja auch nicht der Größte.”


„Ja, aber theorethisch…”


„Theorethisch könnte ich ja auch mit verschlossenen Augen dran vorbeilaufen?”


„…”


Ich hab natürlich bezahlt, Reader.


Man will ja auch keinen Ärger. Gesehen haben wir trotzdem nichts – wobei das technisch nicht ganz stimmt, Töchterchen hat sich nämlich ein paar Mal durchaus soweit nach vorn durchgemogelt, dass sie zumidnest was gesehen hat…


Aber Kinder waren ja eh frei.


Wo wir waren, fragst du (hoffentlich, sonst wird die Überleitung holprig)?


Bei „Wallenstein 1630 in Memmingen – Bürger der Stadt spielen ihre Geschichte”


Johannes Kepler hat Wallenstein ja für das Frühjahr 1634 dunkle Stunden prophezeit – und tatsächlich wurde er im Februar selbigen Jahres beim Egerer Blutbankett (ok nicht er, aber sein Gefolge, er dann später im Bett) niedergemetzelt…


Was die wenigsten über Johannes Kepler wiederum wissen, ist die Tatsache, dass er während seiner Tätigkeit als kaiserlicher Hofastronom in den 1620ern die ein oder andere treffende Vorhersage für die Zukunft getroffen hat.


Wallenstein war eine prominente davon, eine eher unbekannte war die folgende:


„Wie die Planeten den Gesetzen des Himmels gehorchen, also gehorcht auch der Markt seinen eigenen Ordnungen. Wer sie missachtet, verliert sein Gold. Wer sie erkennt, gewinnt mehr, als bloßer Fleiß je vermöchte. Darum, so rate ich Euch: Dienet Euch der Pure Persuasion AI, ehe Eure Mitbewerber es tun. Sieben Tage möget Ihr sie prüfen – und kein Kreuzer werde von Euch gefordert.”*


Markus


PS: Wallenstein würde rückblickend vermutlich zur 7-Tage-Testphase raten.


Im Nachhinein wirken Prophezeiungen erstaunlich überzeugend.


*Quelle: Keplers verschollenes 4. Gesetz der Planetenbewegung. Historisch nicht belegt, inhaltlich jedoch überraschend plausibel.

Sagt man doch so, oder?


Dass das allerdings schon um kurz nach 22 Uhr der Fall ist, wenn man auf ne Geburtstagsparty eingeladen ist – damit kann keiner rechnen ¯_(ツ)_/¯


Wir reden übrigens tatsächlich von „Party”, Reader, immerhin war’s ein 40er…


Und ja, es gab eine Candybar. Die hat nur leider nicht sehr lange überlebt, weil irgendwelche Menschen auf die wahnwitzige Idee kamen, ihre Kinder mitzubringen…wir hatten ja extra unsere Lieblingsbabysitterin zuhause.


Du kannst dir vorstellen, was eine frei zugängliche Candybar mit Kindern macht?


Die werden davon angezogen wie die Motten vom Licht!


Leider Gottes sind Candybars und Kinder naturgemäß keine allzu sinnvolle Kombination – und ich war echt froh, dass Töchterchen zuhause geblieben ist. Die hätte aufgedreht…nicht schön. Zucker ist einfach Teufelszeug!


Leider hat das im Umkehrschluß natürlich zur Folge gehabt, dass für uns Erwachsene, die wir ja augenscheinlich die geladenen Gäste waren – kaum was übrig blieb.


Traurig, echt.


Je nachdem, wie gut du mich kennst, weißt du ja: ich trinke keinen Alkohol, konnte mir dieses traurige Ereignis also nicht einmal „schön saufen”. Und der Versuch, meinen Frust in jeder Menge Mineralwasser (Zucker ist auch für unsereinen schlecht, Reader!) zu ertränken, hatte lediglich zur Folge, dass ich – vielleicht auch dem Durst aufgrund der gestauten Hitze in der Location geschuldet – relativ häufig die Toiletten aufgesucht habe.


Und nach dem letzten Toilettengang…


Kommt mir die Gastgeberin entgegen…


Und meint – um kurz nach 22 Uhr, wohlgemerkt…


„Du Markus, kannst du mit Name vergessen noch die Stühle aufstuhlen, die Tische zusammenklappen und dann alles da nach hinten bringen?”


Bitte…WAS?


Versteh mich nicht falsch, ich bin der letzte, der nicht sofort zur Hilfe eilt, wenn irgendwo eine helfende Hand gebraucht wird – allein schon, weil ich mir ja so schwer tue, zu irgendwas „nein” zu sagen – aber das war dann doch…


Seltsam.


So um…kurz nach 22 Uhr, an einem Samstag.


Und ich habe den leisen Verdacht, dass das ein bisschen an der Zusammensetzung der geladenen Gäste gelegen hat…


Ohne über Sachen zu urteilen, die mich nichts angehen:


Ich hätte so nie meinen 40er gefeiert.


Markus


PS: auch wenn’s nicht so rüberkommt:


War eigentlich schon ganz nett ¯_(ツ)_/¯

Du glaubst nicht, was ich (respektive wir) gestern für einen Aufwand betreiben mussten, nur um am Ende des Tages vollkommen enttäuscht zu werden!


Eigentlich war alles ganz easy:


Wir waren auf den 40er einer Freundin eingeladen. Besagte Freundin meinte in der Einladung schon, eigentlich alles zu haben, weshalb ihr Geldgeschenke am liebsten seien…


Nur:


Man verschenkt doch nicht einfach Geld im Umschlag, wir sind ja nicht die 70-jährige Großtante, der man das durchgehen lassen würde.


Nein, nein, wir waren da ne ganze Ecke kreativer unterwegs:


Vase gekauft und selbige rundherum mit aufgeklebten Yogurette-Riegeln (in Summe 52!) aufgepimpt…in die Vase dann ein Steckstaumziegel, in den wir dann Rosen und Gerbera gesteckt haben. Mittig eine kleine Flasche Lillet platziert, Schleifchen drum und als Finale:


Am oberen Rand rundherum mit zu Herzen gefalteten, aufgeklebten Geldscheinen verziert.


Das war nicht nur eine scheiß Arbeit, sondern sah auch richtig geil aus.


Und dann haben wir dieses Präsent sogar heil zum Veranstaltungsort gebracht und konnten es dem Geburtstagskind überreichen.


Wir waren einigermaßen früh dran, es waren längst noch nicht alle Gäste da, aber…


Was dann passiert ist, war unfassbar.


Leider wurde es gestern naturgemäß ein wenig später, weshalb ich mich mit Katti noch nicht wirklich drüber unterhalten konnte, ob ich das teilen sollte oder lieber nicht.


Und im Moment schläft sie noch.


Markus


PS: falls ich es morgen vergess, zu beschreiben, erinner mich an zwei Dinge, dann hol ich das nach:


Candybar & Mineralwasser.

Die Uhr tickt, Reader!


Jetzt, also um Punkt 07:00 Uhr Kemptner Normalzeit, sind es noch 60 Minuten, bis…


Heißt:


Je später du das liest, desto knapper wird’s!


Heute um 08:00 Uhr (Kemptner Normalzeit) erscheint mein neuer Artikel auf Substack.


Und wenn du meinen Account dort nicht vorher abonniert hast…


Dann kriegst du das überhaupt nicht mit.


Schreckliche Vorstellung, oder? Also für mich zumindest…


Jetzt steht aber erstmal ne Grundsatzentscheidung an:


Mit Söhnchen (wach) alleine auf den Wochenmarkt – oder warten, bis Katti und Töchterchen auch aufwachen?


Markus

Eigentlich echt verwirrend.


„Alea iacta est.” – wird seit Jahrzehnten (wenn nicht länger) vor allem einem Menschen in den Mund gelegt:


Iulius Caesar.


Das war bei mir ja nicht anders, der kleine Markus hat natürlich früh angefangen, die Asterix-Hefte regelrecht zu verschlingen und konnte schon immer Schlaubi-Schlumpf-mäßig damit auftrumpfen, dass er ja schon Latein könne, weil die Würfel sind gefallen und so.


Später, in der fünften Klasse, war ich dann erstmal sehr verwundert, weil „alea” irgendwie so nach Plural klang, „est” hingegen ja ganz klar dritte Person Singular ist.


Ach ja…good old times…


Fakt ist jedenfalls:


Offensichtlich hat der gute Iulius den „Spruch” wohl höchstens geprägt, aber eigentlich hat er sich einer griechischen Redewendung bedient: „ἀνερρίφθω κύβος”.


[anerriphtho kybos]


Und wenn man Plutarch glauben mag, und das sollte man, immerhin bezieht er sich ja auf den Augenzeugen Gaius Asinius Pollio, dann hat Caesar dies wohl sogar auf Griechisch gesagt, als er am 10. Januar 49 v. Chr. am Rubikon stand.


Spannend daran:


Seitdem wurde es immer falsch übersetzt.


Egal, ob du jetzt „die Würfel sind gefallen” oder „der Würfel ist gefallen” im Kopf hast, es ist schlichtweg falsch.


Schauen wir uns das Ding nämlich auf Griechisch an, fällt jedem auf:


ἀνερρίφθω ist ja ganz offensichtlich die 3. Person des im Deutschen wie im Lateinischen nicht vorhandenen Imperativ Perfekt Passiv von ἀναρρίπτειν ¯_(ツ)_/¯


Korrekt heißt das nämlich:


Der Würfel soll geworfen sein.


Warum erzähl ich dir das, Reader?


Ich weiß es auch nicht so genau, finde aber durchaus, dass man ja auch in seinem Newsletter einen gewissen Bildungsauftrag haben darf.


Also – bitte, gern geschehen!


Das fällt eindeutig in die Kategorie „Unnützes Wissen”, aber man kann auf Parties bestimmt wahsinnig intelligent wirken damit.


Oh – und bei mir ist auch eine Entscheidung gefallen:


Ich mach den besten Storytellingkurs, den du je gekauft haben wirst.


Markus


PS: und worum es bei „alea iacta est” tatsächlich geht, ist Folgendes:


Wenn der Würfel geworfen sein sollen, dann hat man a) nicht mehr in der Hand, wie etwas weitergeht und b) kann der Würfel ja auch auf verschiedenen Seiten landen, oder einer Kante.


Es geht also darum, dass eine Tat unwiderruflich Folgen haben wird, deren Ausgang jedoch noch nicht absehbar ist.


Weshalb diese ganze Mail eigentlich Quatsch ist, weil ich weiß, was passieren wird:


Ich konzeptionier den Kurs, biete ihn zum Kauf an – und Käufer wissen nach Kauf und Durcharbeit haargenau, wie sie Copy schreiben, bei denen Leser buchstäblich am Bildschirm klebt, solange, bis er nicht mehr anders kann, als sich vom Klick auf den „Kaufen”-Button von seiner Sehnsucht (die du natürlich vorher aufgebaut hast) zu erlösen.


Vielleicht sollte ich also nochmal ran und den Betreff ändern…aber dann bräuchte es auch einen anderen Einsteig…und ich müsste die ganze Mail neu schreiben…und da wir schon 06:57 Uhr haben, sollte ich mich sowieso beeilen, damit sie pünktlich rausgeht…



Ich hab mal in nem Workshop irgendwas erzählt, dass die Betreff-Zeile völliger Quatsch ist…


(ich hoffe, Ogilvy liest das jetzt nicht…)


Your turn, Reader – du hast die Mail ja hoffentlich trotzdem geöffnet?


Aber im Ernst:


Die Betreffzeile ist wirklich nicht so wichtig, mach dir da keinen allzu großen Kopf drum…


Aber nur, wenn du als Absender gerne von deiner Liste geöffnet wirst.


Und…der Meinung bin ich tatsächlich.


Damals wollte eine Teilnehmerin des Workshops mir genau das nicht glauben – unvorstellbar, oder?


Ich hatte das irgendwann vor 2 Jahren oder so schon einmal ausprobiert


Markus


PS: Bonuspunkte für dich, Reader...


Wenn du den Fehler in der Betreffzeile entdeckst!

Wir sind uns doch einig, Reader?


Aktuell dreht sich alles um Aufmerksamkeit?


Weil ohne Aufmerksamkeit…keine Kunden.


Ohne Kunden: kein Geld.


Und sind wir doch mal ehrlich: Ohne Geld ist alles doof ¯_(ツ)_/¯


Meine Aufmerksamkeit dreht sich grad zu 90% um Söhnchen, Töchterchen, Katti, Hundi…


Weshalb es aktuell Formate wie longform VSLs echt schwer haben bei mir.


Jetzt ist das so eine Sache…auch vor Söhnchen hatte ich da so meine Schwierigkeiten damit…


Weil ganz ehrlich:


VSLs funktionieren heutzutage halt nicht mehr so, wie das früher mal war.


Warum das so ist…


Und was du dagegen tun kannst…


Dazu hab ich mal ein ziemlich cooles Video aufgenommen!


Wo war das nur gleich wieder…?


Markus


PS: und damit der Betreff Sinn macht:


Was glaubst du – wer hat die größere Aufmerksamkeitsspanne im Internet?


Du oder der Goldfisch?

Nicht umsonst gibt es das gute alte Sprichwort:


Wasser predigen und Wein saufen.


Damit mir das nicht passiert, frag ich dich einfach mal:


In einer idealen Welt, in der du für einen schmalen Taler einen Storytelling-Kurs bei mir kaufen könntest…


(also – einen vollständigen, So, dass dir Leser buchstäblich durch den Bildschirm an den Lippen kleben, wenn du über Storytelling verkaufst. Der Storylender letztes Jahr war höchstens sowas wie ein kleines Anfüttern.)


Würdest du den dann kaufen? Oder eher nicht?


Und warum?


Markus

Heute ist der eine Tag im Jahr, an dem ich hoch und heilig versprechen muss:


Es wird nicht gearbeitet, Reader.


Deshalb ist die Mail auch ausnahmsweise vorgeplant – es ist grad Sonntag, kurz nach 20 Uhr und damit kurz vor Anpfiff des WM-Finales.


(bei dem ich jetzt gar nicht weiß, wem ich die Daumen drücken soll: Spanien eigentlich gar nicht, aber so wie Argentinien die letzten Spiele bestritten hat, denen auf gar keinen Fall. Ist so ein bisschen wie die Wahl zwischen Pest oder Cholera…aber in dem Fall bin ich wohl trotz Cucurella für Spanien ¯_(ツ)_/¯ )


Die weltbeste Frau & ich haben nämlich heute Hochzeitstag.


Markus


PS: ich versuch wirklich, mich so gut es geht, daran zu halten…aber ein paar Meetings werden wohl trotzdem sein müssen…


Zeit, dass diese Dienstleisterei aufhört…


Wenn du mir da entgegenkommen willst:


Check mal hier aus, wie gut deine Copy ist – radikal überarbeitet im Vergleich zur letzten Version.


Und dann…


Ja.


Du kommst bestimmt selbst auf den nächsten logischen Schritt!

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