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Schon einmal erlebt, Reader? Die klassische Schreibblockade steht ja für: Sitzt Copywriter Hoffnungsvoll, Rührt Espresso, Ignoriert Blankes Blatt – Lässt Offenbar Cortex Komplett Aussetzen, Denkt: Egal… morgen. Du bist da in bester Gesellschaft, das passiert allen… Du weißt, was du schreiben musst. Aber jede Formulierung, die dir einfällt… Hast du 2 Minuten davor schon verworfen. Dein Kopf fühlt sich an wie ne Schallplatte mit Sprung, du hörst ein und denselben Akkord wieder und wieder… Aber: nie wieder ist jetzt! Ich kenn einen Weg da raus. Es gibt eine wahnsinnig einfach Methode, um effektiv aus diesem Negativ-Loop herauszukommen und gute Copy zu schreiben. (ich hab übrigens genau das gemacht – und hier mal mein neues Angebot runtergeschrieben. Falls du Interesse haben könntest unter Umständen, würd ich direkt klicken – ich verkauf das erstmal nur exakt fünf mal.) Ich spreche von: Freewriting. Damit kommst du schneller in den kreativen Flow als mit Aurora Typ 1. (if you don’t know: besser bekannt als „Island Sweet Skunk” – hervorragender Sativa-Strain) Mit Freewriting kommst du in deine natürliche Kreativität. Ist wie beim Atmen: Da denkst du auch nicht ständig „einatmen - ausatmen - einatmen - ausatmen - einatmen…” – oder? So wie deine Nase weiß, wie sie atmen muss… Weiss dein Gehirn, wie es kreativ sein muss. Du lässt es halt nur nicht zu… Bevor ich dir aber jetzt verrate, wie genau Freewriting funktioniert – erzähl ich dir erstmal, warum du nicht kreativ bist, wenn du es sein musst: Wenn du dich zum Schreiben zwingst – dann wird das nix. Wenn du während des Schreibens darüber nachdenkst, wie gut deine Copy ist – dann hindert dich das daran, gute Ideen zu bekommen. Und wenn du beim Schreiben über deinen Text gehst und ihn korrigierst, dann kannst du es für den Moment gleich gut sein lassen. Neu schreiben und überarbeiten beanspruchen völlig unterschiedliche Hirnareale – hab ich mal irgendwo aufgeschnappt. Kurz gesagt geht es beim Freewriting darum: Hör auf, darüber nachzudenken, was du schreibst – und schreib einfach. Aber genug Theorie, so gehts: Schritt 1: Setz dir ein Zeitlimit 5 Minuten, eine halbe Stunde, egal – wichtig ist nur: es muss eine Zeitspanne sein, in der du ohne Pause maximal konzentriert sein kannst. Ich mach das in der Regel in den ersten 10 Minuten nach dem Aufstehen… Schritt 2: Schnapp dir deinen Lieblingsstift – oder leg die Hände bequem auf deinem Macbook ab Ich hab dir schon mal erzählt, dass ich gerne von Hand schreibe? Spielt aber keine Rolle, was besser für dich funktioniert und um ehrlich zu sein, mach ich das meistens für meinen Newsletter, da bietet sich der Mac eher an… Schritt 3: Schreib ununterbrochen, bis die Zeit abgelaufen ist Jep Reader - das wars. Easy, oder? Wichtig ist nur: In der Zeit schreibst du ununterbrochen - egal was ist. Bei mir kräht zum Beispiel grade Söhnchen schon rum…und will geholt werden. Weswegen ich jetzt schneller tippen muss und eventuell den ein oder anderen Vertipper einbaue. Natürlich nur, um zu sehen, ob dir der auffällt. Du schreibst auch weiter, wenn du der Meinung bist, dass das gar keinen Sinn ergibt, was du gerade schreibst! Weil das genau das ist, worum es hier geht: Du musst den Müll im Kopf loswerden, dass gute Copy entstehen kann. Du brauchst keinen Plan, worüber du schreiben willst. (gut, hilfreich ist es natürlich, wenn es irgendwas mit der Copy zu tun hat, die du schreiben willst…) Du startest einfach mit einem beliebigen Satz… Und schreibst weiter. Die Qualität deines Textes beim Freewriting spielt keine Rolle… Es geht nicht darum, fertige Copy zu haben. Und du willst auch niemanden beeindrucken, wie schnell du Copy schreiben kannst. Das kontinuierliche Schreiben an sich löst die Magie aus, die dir die richtige Idee für geile Copy bringt. Du musst mir das natürlich nicht glauben, Reader... Aber: Was, wenn das der Trick ist, wie du geile Copy am laufenden Band schreibst? Markus |
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Wenn ich dir eine Möglichkeit versprechen könnte, mit der deine Copy bei Ads mindestens für einen ROAS von 728 sorgt und deine Kunden von 0 auf 12 figures im Monat bringt… Würdest du sie haben wollen, Reader? Ok, rhetorische Frage…klar würdest du. Aber: Was wärst du bereit, dafür zu tun? Ich will kein Geld von dir, nur dein Wort drauf, dass du bereit bist, alles dafür zu tun, wenn du jetzt weiterliest. (keine Angst: absoult nix unmoralisches…) Haben wir einen Deal? ⏱️ Ich lass dich noch ein wenig überlegen… ⏱️ Noch ein bisschen… ⏱️ Und? Entschieden? ⏱️ Gut. Schau…es gibt ein Wort, das darüber entscheidet, ob deine Copy funktioniert oder nicht. So groß das klingt, es ist ein Fakt. Das Wort ist: KONTEXT. Es bringt dir NICHTS, wenn du dir anschaust, welche Copy für andere funktioniert hat. Eine Anzeige, eine Landingpage, Salespage oder auch nur einzelne Sektionen zu „kopieren” – macht einfach keinen Sinn. Weil dir der Kontext fehlt: Du weißt nicht, wer genau die Zielgruppe ist. Du weißt nicht, was genau hinter dem Angebot steckt. Du weißt nicht, wie erfolgreich die Copy ist, die du grade kopierst, modellierst, als Inspiration nutzt – whatever. Und wenn du jetzt denkst, die Copy muss erfolgreich sein, weil die läuft seit Monaten und die Company macht ja auch ein paar Mio im Jahr… Dann weißt du trotzdem nicht, wie die „journey” des Lesers der Copy bis zu diesem Moment aussah. Wie viele Touchpoints im Vorfeld nötig waren. Ob es vielleicht eine retargeting ad war. Ob die Company hinter dem Angebot einfach nur unfassbar viel Trust genießt, weil Oma da schon Kunde war. Oder ob die vielleicht nur bei Menschen funktioniert, die schon mal Socken für ihre Hamster gehäkelt haben. Du weißt es einfach nicht… Du weißt weder, ob die Copy überhaupt funktioniert, noch, für wen genau sie gedacht war. Was willst du mit den Infos anfangen? Richtig: GAR NICHTS. Deshalb ist der eine ultrageheime Tipp für bessere Copy, den mindestens 11 von 10 Copywritern nicht anwenden (können?): Mach deine eigene Recherche – und mach sie verdammt nochmal richtig. Du wirst feststellen: Dann brauchst du weder Templates, noch Vorlagen, noch ein riesiges Swipefile zur Inspiration – weil deine Copy auch so exakt auf den Punkt trifft. Markus PS: Das Problem dabei ist natürlich offensichtlich: Es ist verdammt viel Arbeit – und KI kann dir nicht allzuviel davon abnehmen. |
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Gestern war so ein traumhafter Tag – und nachdem Katti mit Söhnchen ja sowieso im Krankenhaus festsitzt (und meine Anwesenheit irgendwie gar nicht so unbedingt erwünscht war) und Töchterchen bei Oma ist… Hab ich kurz mein Rad flott gemacht, um die erste Runde des Jahres zu drehen. Damit die Zeit aber nicht „verschwendet” ist (ich mein: jeder hasst es doch, unproduktiv zu sein?), wollte mich wohl mein Gewissen mit folgendem Gedanken beruhigen: „Mensch Markus – du hast so viel Onlinekurse gekauft, in die du noch nicht einmal reingeschaut hast…hör dir doch auf der Fahrt einen an?” Grandios, oder Reader? Ich hab das Gefühl, ich hab „gearbeitet” udn war trotzdem an der frischen Luft. Also überlegt, was es werden könnte…schonmal geöffnet, Fahrrad aus dem Ständer in Richtung Straße geschoben, aufgeschwungen – Und als ich meine AirPods in die Ohren stecken wollte, ich das Case öffne – ist NUR EIN AIRPOD im Case! Uff… Ein fehlender AirPod ist ein echter Alptraum – oder? Ich zermarter mir also das Hirn, wo der AirPod sein könnte…es war übrigens der linke; mein mindestens zweitliebster… Aber: Ich hab nicht den Hauch einer Ahnung, wo er sein könnte… Also wieder hoch in die Wohnung und – Spoiler: erfolglos - weiter suchen. Bis ich die rettende Idee hab: Ich kann AirPods ja einfach über „Wo ist?” suchen… Also App geöffnet, AirPods ausgewählt und „Ton abspielen”. Irgendeine Warnung ignoriert, dass ein sehr lauter Ton abgespielt wird oder so… Ich mein: hoffentlich ist das LAUT – ich will ja hören, wo der AirPod sein könnte… Kurzer Einschub: ohne Witz, ich glaub, die übertreiben das mit diesen ewigen Warnhinweisen inzwischen, niemand wäre doch so blöd… Ich bestätige nochmal, dass der Ton abgespielt werden soll… PIIEP. PIIEP. PIIEP – mein Kopf explodiert fast 😱 Wow, war das laut… Und Notiz an mich selbst: Das nächste mal das linke Ohr checken, wenn der linke AirPod fehlt… Gott sei Dank hat Gott mir ein rechtes Ohr gegeben. Mit dem konnte ich dann auf dem Weg mal kurz in den Onlinekurs reinhören. Der war übrigens so schlecht, dass ich ihn mir auf keinen Fall zu Ende anhören konnte. Furchtbar… Gelohnt hat sich das ganze trotzdem… Immerhin weiß ich jetzt, wo ich fehlende AirPods zuerst suche in Zukunft: in den Ohren. Markus PS: falls du das Gefühl hast, dir würde auch was fehlen… (also kein AirPod – schau dazu einfach mal in deinen Ohren, trust me!) Zum Beispiel regelmäßige Tipps, Tricks und Taktiken im Copywriting, die einfach nur verdammt krass und nützlich sind…oder, dass die Lösungen, warum du mit deiner Copy nicht zufrieden bist (und der Kunde natürlich auch nicht) manchmal direkt vor deinen Augen liegen, ohne, dass du sie sehen kannst… Dann solltest du dich vielleicht mal im Copy Club umschauen? Kein Witz: erst letzten Donnerstag im Livecall passiert – die liebe S. hat sofort verstanden, was sie anders machen muss. War so ein richtiger „Facepalm-Moment”, das hat man gesehen. Und, damit du jetzt nicht lange suchen musst: |
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Damals. Damals, als ich mit Copywriting angefangen hab. Für die jüngeren unter euch: Das war quasi zu einer Zeit, da waren Gummistiefel noch aus Holz. Zumindest hier auf dem Land. Damals war Copywriting noch richtig hartes Brot. Weil: Niemand wusste, was Copywriting bedeutet. Niemand wusste, dass Texte darüber entscheiden, ob ein Produkt verkauft wird oder nicht… Und niemand wusste, dass er mir einen Haufen Geld für meine Texte bezahlen sollte. Bedeutet natürlich im Umkehrschluss: Verkaufsgespräche haben ewig gedauert. Weil ich ja bei den meisten irgendwo nahe Null anfangen musste… Nur, damit sie verstehen, warum ich ihnen überhaupt etwas verkaufen will… Hat ne ganze Weile gedauert, bis ich verstanden hab, was mein Problem war: Ich bin immer eingestiegen mit „Ich bin Copywriter”. Und das war Quatsch. Weil – meine Kunden zu Beginn waren keine Coaches. Oder eCom-Läden. Die meisten hatten überhaupt keinen Vertriebskanal online. Ganz normale Mittelständler. Die der Meinung waren, je größer das Plakat, desto mehr Aufträge kommen rein. Klar, dass die mit „Copywriter” nichts anfangen können… Ja klar, Reader – heute bin ich auch schlauer… Aber damals: wusste ich es halt noch nicht ¯_(ツ)_/¯ Auf der anderen Seite: Nur weil es so war… Konnte ich meine eigene Akquisemethode finden. Die ich immer weiter perfektioniert habe… Und die mir in den letzten 10 Jahren jeden Kunden gebracht hat, den ich haben wollte. Na gut Reader – es war mit Sicherheit eine ein- oder sogar zweistellige Anzahl an Kunden dabei, die ich nicht bekommen habe… Aber: ich red mir immer ein, dass ich die ja sowieso nicht haben wollte. Wenn du jetzt wissen willst, welche Art der Akquise eine fast 100%ige Erfolgschance hat…
Dann ist die Antwort gar nicht so kompliziert: Behandle jeden potentiellen Kunden so, als würdest du schon für ihn schreiben. That’s it. Markus |
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Der beste Newsletter aller Zeiten… Darf gerne von dir geschrieben werden, Reader! Hier mal das grundlegende Handwerkszeug, das du dazu brauchst: abcdefghijklmnopqrstuvwxyzäöüß bzw. ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZÄÖÜ (als Basis…) Dann noch ein paar Satzzeichen: . , ; ! : – “ Und ein paar Zahlen: 1234567890 So, das wärs eigentlich…ich wünsch dir viel Erfolg dabei! Markus |
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Eigentlich bin ich die ganzen Diskussionen leid, ob Claude, ChatGPT & Co uns Copywritern die Arbeit wegnehmen, vielleicht sogar einen ganzen „Berufsstand” überflüssig machen… Nichtsdestotrotz gibt es 3 untrügliche Anzeichen dafür, dass KI dich ersetzen wird, Reader! Weil: Du bist – und nimms mir bitte nicht krumm – halt nur: Du. Es gab mal ne Zeit, da hatte es ne Menge Videotheken. Wirklich viele. Mir fallen spontan locker 5-6 im Umkreis von 3km ein…dir? Jetzt überleg mal: Wie viele Videotheken gibt es noch in deiner Homebase? Ich vermute: keine. Warum? Weil es jetzt Netflix gibt… Netflix „verkauft” keine DVDs – und auch keine Filme. Was Netflix wirklich verkauft: Den Filmabend für Faule. Bei dem du nicht mal aus dem Haus musst. Genau so war es doch auch mit Blackberry… Kennst du die Dinger noch, Reader? Ich war ja damals begeisterter Nutzer der ersten Stunde… Mein Blackberry war mir heilig. Mein Haus-verlassen-Check damals: Blackberry, Schlüssel, Geldbeutel. Das hat sich erst geändert, als Apple mit dem iPhone auf den Markt kam - 2007. Dann war der Blackberry auf einmal uninteressant. Weil Research in Motion (der Hersteller) genau wie Nokia verpasst hat, auf den Zug aufzuspringen, den das iPhone in die Welt geschickt hat… Apple hat kein Smartphone verkauft wie RIM, Nokia oder die ganzen anderen Hersteller: Apple hat einen Lifestyle verkauft, revolutioniert durch Technik. Überleg mal: Die meisten Menschen wollen keine Kuh – sie wollen Milch. Manche mögen noch nicht mal Milch, sondern Käse oder Eis… Wenn du also Kühe verkaufst, wirst du bald ersetzt werden von jemandem, der Milch verkauft. Oder Eis. Je nachdem. Und ja Reader, ich weiß, dass das ein saudummes Beispiel ist. Leitet aber gut zu den 3 Anzeichen über, die vermuten lassen, dass KI dich und deine Arbeit bald ersetzen wird: (also, falls du Copywriter bist. Hat aber noch Zeit – als Mediabuyer, Coach, Steuerfachangestellter, Sachbearbeiter oder Einkäufer würd ich mir viel mehr Sorgen machen) 1. Du verkaufst ein Produkt und kein Ergebnis. 2. Du siehst Fortschritte in der Technik und insbesondere bei KI als Bedrohung und nicht als Chance 3. Du nutzt die neue Technik nicht, die für jeden verfügbar ist. Das Schöne ist: Alle 3 Anzeichen kannst du ganz easy verhindern. Alles, was du dafür tun musst:
Markus |
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Glaub es oder glaub es nicht – zufällig bin ich gestern auf ner Landingpage gelandet. Klassische Optinseite für ein Webinar. Das Problem, das ich damit habe… Ich hasse ALLES daran. Zum einen wird eine (Überraschung, 2024 hätte gern sein Promise zurück) KI-Lösung für Copywriter angepriesen. Weißt schon, eine die „richtig gut funktioniert und besser schreibt als du” KI-Lösung. Nur… Die komplette LP ist AI-SLOP VOM FEINSTEN! Ich mein jetzt gar nicht nur die unsäglichen KI-Muster, die perfekten Dreiklänge, die Worthülsen, die wahnsinnig schlau klingen, dabei nichts sagen und jedem auffallen, der nur den Hauch eines Gefühls für Sprache hat… Es gibt ein viel größeres Problem…weil: der Anbieter – sollte es eigentlich besser wissen. Ich kenn ihn länger und würd behaupten, ich kenn ihn gut, aber das, was er da abliefert… Müll. Beispiele gefällig? Ich hoffe, hier niemanden zu exposen, ich mag ihn ja: Es gibt keine Big Idea, mindestens 5 verschiedene Promises (die auch noch in unterschiedliche Richtungen gehen) finden sich da…und dann sind die 5 Promises auch noch alle „Wie du X, dass Y”. Also, spricht ja nix dagegen, ganz grundprinzipiell, aber alles in identischer Länge, mit demselben Wording – und dann auch noch ohne einen einzigen genannten new mechanism – was völlig am Sophistication Level der Audience vorbeigeht. Ich mein: Die Seite richtet sich an COPYWRITER! Vielleicht bin ich da zu einfältig, aber sind Copywriter nicht genau die Art Menschen, die selbst den lieben langen Tag versuchen, andere von irgendwas zu überzeugen? Mit Worten? Sind das nicht die, die sofort merken, dass die 3 eingeblendeten Testimonials überhaupt nicht zum versprochenenen Offer und zur angesprochenen Zielgruppe passen? Abgesehen davon, dass die Testimonials selbst 100% KI generiert sind – oder zumindest von KI aufgrund von irgendwas zusammengefasst wurden. Sonst wäre es echt seltsam, dass 3 „Kunden” aus unterschiedlichen Nischen nicht nur in der exakt selben (nichtssagenden!) Tonalität ein Testimonial abgeben, sondern es sogar schaffen, die nahezu exakte Anzahl an Wörtern dafür zu verwenden… Sind Copywriter nicht die, die merken, wenn offensichtlich nicht einmal der Anbieter selbst weiß, was genau er da anbietet? Vielleicht reg ich mich da auch unnötig auf… Aber ich kann den offensichtlichen KI-Rotz nicht mehr lesen. Vielleicht hätte ich die LP verlinken sollen, Reader... Weil: wEnN dAs HiEr Zu DiR sPrIcHt, DaNn IsT dAs KeIn ZuFaLl. Markus PS: sag mir bitte, dass ich damit nicht allein bin, dass ich mich über sowas aufreg… Das ist ganz ähnlich zu einem Phänomen, das mich schon länger begleitet…ich muss immer mindestens Katti auf Schreibfehler in Speisekarten hinweisen… (manchmal eventuell unter Umständen und nie böse – das Personal) Aber das regt mich lang nicht so auf, wie schlechte KI-Copy. |
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Hi Markus, [Name] hier. Ich hab deine Nummer von [gemeinsame Bekannte]. Ich brauche dringend jemand, der mir helfen kann: Wir machen das Marketing für einen Kunden im Bereich [...]. Anfangs hat die LP super konvertiert, aber inzwischen explodieren die CPL. [Gemeinsame Bekannte] meinte, du bist der richtige Mann für sowas? Hast du kurzfristig Zeit, dass wir mal telefonieren? So die Nachricht, die ich vorletzten Donnerstag bekommen hab… Was soll ich sagen, Reader? Natürlich nehm ich mir Zeit… Wir machen also einen ersten Call, ich krieg noch ein paar Eckdaten – und fordere dann alles von ihm an, was ich so brauchen kann: Avatar, Offer, Brandvoice, Positionierung, Marktanalyse… Und holla die Waldfee, hat der ne Menge Material! Ich war ein paar Tage damit beschäftigt, mir überhaupt erstmal grob einen Überblick zu verschaffen, was genau er alles an Material hat. Ich hab sogar geflissentlich über die offensichtlich großteils KI-generierten Materialien hinweggesehen – muss ja nicht schlecht sein, hilft ja beim Strukturieren oder Finden von Mustern, gerade wenn man Aussagen von Kunden hat. Aber dann… Dann hab ich mir die LP angeschaut – und dachte, ich seh nicht richtig. Die Brandvoice war schon recht eindeutig formuliert…da war eine Tonalität gesetzt, es gab Schlüsselbegriffe, Voice of Customer, das Awareness Level war definiert – und es gab absolute No-Gos für Copy. Und die ganze LP nur No-Gos. Kein Witz, alles, was verboten sein sollte, vorhanden – und NICHTS von dem, was die Brand (zumindest laut der Dokumente) ausmachen soll. Dazu absolut unpassend für das definierte Awareness Level… Jetzt meine Frage: Macht man das jetzt so? Hab ich Copy jahrelang einfach falsch verstanden? Markus |
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Wird mir aber nicht gelingen – aber vielleicht kennst du die Headline trotzdem? Wobei – eigentlich war es ja nur die Subline… Ich meine folgende Anzeige:
Was ich bereit bin, zu schwören, hat aber nichts mit irgendwelchen Stimulanzien zu tun – auch wenn das ein Markt wäre, in dem man vermutlich einen Haufen Geld verdienen würde… Nee. Ich bin heute mal ehrlich zu dir, Reader: Diesen Newsletter habe ich schon gestern geschrieben. Aus Gründen. Keine Ahnung, wie ich heut aus dem Bett komm – oder ob überhaupt, aber sicher ist sicher. Deshalb musste ich ausnahmsweise vorplanen…und weil mein Hirn heut schon den ganzen Tag Matsch ist (ernsthaft, ich hab vorhin versucht, Copy zu schreiben…Thema im Wesentlichen, um nicht zu spoilern: Manifestation – und ich hab NICHTS fertiggebracht.) und ich keine Ahnung hab, was sonst noch für Unglücke passieren werden, über die es sich zu schreiben lohnt… Speis ich dich nochmal nur mit nem Tipp ab, natürlich einfach kopiert aus dem fabelhaften VEED. 8 Elemente für einen erfolgreichen Newsletter Ich les schon mein ganzes (Copywriter-)Leben Newsletter. Die meisten nur ein paar mal (wenn ich sie nur abonniert hab, um einen Kunden an Land zu ziehen), manche solange, bis sie langweilig werden. Und einige ganz wenige gibt es, die lese ich seit Jahren – manche sogar täglich. Weil die es in meinen Augen richtig machen. Sie vereinen nämlich möglichst viele der folgenden Punkte:
Markus PS: wie viele davon hast du schon in meinem Newsletter entdeckt? „Practice what you preach” und so… |
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Es ist Sonntag – und meine Nacht war kürzer als kurz. Aber nicht auf die gute Art, wenn die jungen Leute feiern waren… Eher auf die schlechte Art, wenn alte Menschen wie ich kaum Schlaf abbekommen. Und das lag ausnahmslos an: Söhnchen. Der in diesem Moment lautstark darauf aufmerksam macht, dass er jetzt auch langsam wach wäre. Wobei ich unsicher bin, ob er überhaupt geschlafen hat. Ich schau mal nach ihm – dauert kurz. ⏳ ⏳ ⏳ ⌛ So – das wär erledigt. Damit du trotzdem was von dieser Mail hast, Reader – hier mal Tipp #35 aus VEED – verkauf ich ja jetzt eh nicht mehr: 35. Mach deine Mails zur eiskalten Coke bei 30 Grad im Schatten In den (englischen) Nachrichten gibt es das Sprichwort: “If it bleeds, it leads” Wir sind alle Sensationsgeier, die sich am Schicksal anderer Menschen laben wollen… Warum hat man sich 2020-2021 jeden Tag die neuen, schrecklichen Zahlen der Covid19-Opfer angesehen? Weil schlechte Nachrichten für unser Hirn wie Junkfood sind…wir wollen mehr davon. Und wenn dein Newsletter die gute Nachricht des Tages, das kleine Lächeln - oder einfach nur die Konstanz von etwas Gutem ist… Dann kommen die Menschen, um deinen Newsletter zu lesen - immer, wenn sie genug von schlechten Nachrichten haben. (Öffentlich-Rechtliche, Bild & Co: ihr macht einen grandiosen Job für uns. Danke) Markus |