Rate mal, wer gestern wieder Unmengen Geld zum Fenster rausgeworfen hat.


Tipp: sitzt grade mit ner Tasse Kaffee auf dem Sofa, hat ein MacBook auf dem Schoß und tippt eine Mail…


Wir waren gestern nochmal auf dem Rummel.


Ungeplant, spontan – und Töchterchen musste Katti quasi alles zeigen, was wir schon am Freitag gefahren sind. Und natürlich nochmal fahren…


Ich weiß nicht, ob das früher ähnlich war, aber die Rummel-Bilanz von gestern sieht wie folgt aus:


  • Kettenkarussell: 3,50 € pro Fahrt (sie musste zweimal fahren, weil sie uns unbedingt noch „einen Trick zeigen” wollte)
  • Autoscooter: 10,00 € für 3 Runden
  • Riesenrad: 16,00 € (dafür waren wir alle in der Gondel, inklusive Söhnchen)
  • Anti-Gravity-Trampolin: 5,00 €
  • Super-8-Achterbahn: 3,50 € (natürlich 2 Fahrten)
  • eine mit weißer Schokolade überzogene Banane für Töchterchen: 4,50 €
  • mit Schokolade überzogene Trauben für Katti: 4,50 €
  • Greifautomat für Kuscheltiere: 1,00 € pro Spiel (nicht mitgezählt, aber wenigstens hatte ich kein Kleingeld mehr, als wir endlich doch kein Kuscheltier gewonnen haben)
  • Bratwurst im Semmel: 5,00 €
  • Currywurst mit Pommes: 9,00 €
  • Spiralkartoffeln: 6,00 €
  • und verschiedene „Kleinausgaben” bei Losen und Co.


Ich mein, ich will ja nicht meckern, aber…schon irgendwie teuer.


Was aber viel schlimmer ist:


Der ganze Spaß war nach nicht einmal einer Stunde schon vorbei.


Da gibt man sein Geld doch eigentlich lieber für Dinge wie das Cashcow Copywriting Compendium aus, oder?


Das hat man zwar auch recht schnell durchgelesen…


Aber dafür kann man sein (Copywriter-)Leben lang was damit anfangen!


Markus

Eine alte Frau liegt in einem Sanatorium. Blind und taub seit Jahren. Ihr Geld ist schon lange weg.


Jemand zahlt ihre Unterbringung – man weiß ja, was sowas kostet.


Die Blumen- und Grußkartenindustrie.


Also genau die Leute, gegen die sie 30 Jahre lang mit allem, was sie hatte, gekämpft hatte.


Die Rede ist von Anna Jarvis.


Gestern vor 101 Jahren, am 09. Mai 1905 stirbt ihre Mutter. Jarvis ist am Boden. Und sie hat eine Idee: einen Tag, an dem Kinder ihre Mütter würdigen. Einmal im Jahr. Bewusst.


1908 organisiert sie die erste offizielle Feier in einer Kirche in Grafton, West Virginia. Weiße Nelken, die Lieblingsblumen ihrer Mutter. Ein paar hundert Menschen.


Sechs Jahre später ist Muttertag nationaler Feiertag in den USA.


Und dann passiert das, was immer passiert, wenn eine Idee zu groß wird.


Die Industrie riecht Geld.


Innerhalb weniger Jahre ist Muttertag ein Milliarden-Geschäft. Grußkarten, Blumen, Restaurantreservierungen.


Jarvis dreht durch.


Sie schreibt Protestbriefe. Kracht in Jahresversammlungen von Süßwarenherstellern und schreit sie an. Organisiert Boykotte. Verklagt Händler.


Wird schließlich sogar verhaftet. Auf ihrer eigenen Veranstaltung. Wegen „Störung des öffentlichen Friedens”.


(überleg mal: ihr eigener Feiertag lässt sie verhaften…)


Sie gibt all ihr Geld aus. Schätzungsweise 150.000 Dollar über die Jahre, was damals echt ne Menge Holz war. Haus weg, Ersparnisse weg – wenigstens hatte sie keine Kinder. Wollte sie auch nie.


Die Schöpferin des Muttertags stirbt kinderlos, blind, taub und pleite.


Und die Industrie, gegen die sie ihr Leben lang gekämpft hat, zahlt am Ende die Rechnung.


Da fragt man sich schon, ob die das aus Respekt gemacht haben. Oder ob die einfach wollten, dass sie endlich still ist.


Jarvis hat mit dem Muttertag keine neue Emotion „erfunden”. Die Liebe zur eigenen Mama gab's schon immer.


Sie hat ihr nur ein Datum damit verknüpft, den Rest hat die Industrie übernommen: Wer keine Blumen kauft, ist ein schlechter Mensch. Wer das Datum vergisst auch. Der Mechanismus läuft von selbst – seit über 100 Jahren.


Über 1 Milliarde Euro im Jahr, allein in Deutschland – obwohl Restaurantbesuche und Gutscheinkäufe rausgerechnet sind.


Die stärksten Kaufgründe muss man nicht erfinden – sie sind schon da.


Markus


PS: Ich hab Katti natürlich trotzdem Blumen gekauft – plus bisschen anderen Stuff.


Ich bin ja kein Idiot nicht lebensmüde, !Reader!

„Aber jetzt will ich nochmal Riesenrad fahren, Papa!”


Na klar…


Sind wir ja erst zweimal heute. Und Kettenkarussell, Geisterbahn, Achterbah, Trampolin – gut, dass wir zwischendurch wenigstens immer wieder an irgendwelchen Fresshütten pausiert haben.


Konnte man wenigstens noch mehr Geld ausgeben…


Ich sag’s dir, Reader:


So gern ich meine Innenstadtwohnung hab, so sehr nervt es mich, dass der Rummel immer direkt nebenan ist.


Da war ich nämlich gestern mit Töchterchen, Katti hat mir das als wichtige „Papa-Tochter-Zeit” verkaufen wollen, aber ich hab den Braten natürlich sofort gerochen: ihre Ruhe wollte sie haben, um nix anderes gings!


Ja und ich kann Töchterchen halt immer nix abschlagen…


Und so sind wir alles gefahren und haben alles gegessen.


Tolle Wurst – also eigentlich nicht. Der Nibelungen-Grill war auch mal besser…


Jedenfalls:


Töchterchen hat schon so ihre Mittel, wie sie mich dazu bringt, genau das zu machen, was sie will. Und ich Opfer fühl mich dann nicht einmal schlecht dabei.


Ich hab also wahnsinniges Glück, dass sie erst 6 und noch nicht wirklich geschäftstüchtig ist.


Die könnte mir alles andrehen, egal zu welchem Preis.


Wobei sie sich das wahrscheinlich von Katti abschaut…die hat mich nämlich zusätzlich dazu überredet, dass wir (also ich) Schwiegermama heute zum Essen einladen.


Das bringt wieder den ganzen Samstag durcheinander – wie soll ich da genug Zeit für den Wochenmarkt haben?


Wann Söhnchen wohl endlich so kommunikationsfähig ist, dass er mich wenigstens ein kleines bisschen unterstützen kann?


Markus

Ist dir eigentlich bewusst, was heute für ein historisch bedeutsamer Tag ist?


Es war der 08. Mai – manche sagen sogar „Stunde Null” dazu. Für John war es wahrscheinlich ein völlig normaler Tag, nichts besonderes.


John Pemberton war krank, schwer drogenabhängig und er rührte wie an so vielen Tagen in seinem Hinterhof in einem Messingkessel herum.


Der Bürgerkrieg hatte ihm eine Säbelwunde beschert und das Morphium, das danach kam, ließ ihn zwanzig Jahre später immer noch nicht schlafen. Pemberton war Apotheker, also tat er das Naheliegende: Er forschte. Kokablätter, koffeinhaltige Kolanüsse, Kokain, Gewürze, Zucker. Ein Mittel gegen Kopfschmerzen und Erschöpfung, so die Idee. Er süßte nach, schmeckte ab, goss Sodawasser dazu.


Und in seinem Kessel…entstand etwas so viel besseres als ein Kopfschmerzmittel.


Er verkaufte es ab dem nächsten Tag in der Jacob's Pharmacy für fünf Cent das Glas. Sein Buchhalter Frank Robinson, der besser in solchen Dingen war als Pemberton, gab dem Getränk seinen Namen und schrieb ihn in geschwungenen Buchstaben auf: Coca-Cola.


1887 ließ Pemberton die Marke patentieren.


Bis dahin klingt das nach einer ordentlichen Gründerstory...


Aber dann geht’s rasant schnell bergab.


Pemberton wurde kränker. Er brauchte Geld. 1888 verkaufte er seine Rechte an den Unternehmer Asa G. Chandler, in mehreren Tranchen, für insgesamt etwa 2.300 Dollar. Im August desselben Jahres starb er. Er war 57 und hatte, soweit überliefert ist, nicht den Hauch einer Ahnung, was er für diesen (selbst zur damaligen Zeit!) Spottpreis verkauft hatte…


Chandler wusste es. Er kaufte die restlichen Anteile von Pemberton’s Erben auf, gründete 1892 die Coca-Cola Company, druckte Freigutscheine und brachte das Produkt in jeden Drugstore zwischen Maine und Georgia. Was Pemberton als Getränk gemacht hatte, baute Chandler zur Marke um.


Und heute…


Du weißt selbst, wie geil so ne eiskalte Coke an nem heißen Sommertag ist, Reader.


Pemberton hat etwas gebaut, das heute über 300 Milliarden Dollar wert ist. Sein Name steht auf keiner Flasche.


Klingt bekannt? Ist wie bei uns Copywritern…


Wir schreiben die Texte, die verkaufen – und alle sehen nur den Namen unseres Kunden.


Markus


PS: ja, schon klar.


Am 08. Mai waren natürlich noch jede Menge mehr historisch bedeutsame Ereignisse…


1974 gewinnt zum Beispiel der 1. FC Magdeburg als erste (und einzige) Fußballmannschaft der DDR den Europapokal…


Und 1980 erklärt die WHO die Pocken für ausgerottet.


Und ja:


Seit 08.05.1945 ist auch der Zweite Weltkrieg vorbei.

Mal so ganz unter uns:


Glaubst du mir, wenn ich sage, ich bin gar nicht der erfolgreiche Copywriter, dessen größte Leidenschaft es ist, Copy zu schreiben?


Mal ne ehrliche Einschätzung, du kennst ja „fake it till you make it” und so bestimmt...


Und?


Bin ich’s – oder bin ich’s nicht?


Ich sag dir mal was (und das mein ich 100% ehrlich!):


Passion is BULLSHIT.


Copy schreiben ist viel, aber auf keinen Fall meine „Passion”.


Ich gehe sogar so weit, dass ich sage:


Wenn ich damit nicht meinen Lebensunterhalt verdienen müsste, ich würde ja KEIN WORT COPY schreiben.


Oh hätte ich viele Dinge zu tun, die ich so viel lieber mache..mit Katti essen gehen…mit den Kids spielen…mit Hundi im Wald rumhängen…noch mehr Bücher lesen…mit den Jungs ins Kino gehen…


Und, und, und!


Aber sicherlich keine Copy schreiben.


Es muss halt sein. So wie essen. Oder atmen.


Heck, ich muss mich sogar zwingen, dass ich meinen Newsletter jeden Tag schreibe!


(außer für Reader, für Reader schreib ich wirklich leidenschaftlich gern!)


Und ich bin der festen Überzeugung, dass das der einzig funktionierende Weg ist, um ein besserer Copywriter zu werden:


So viel schreiben, wie nur irgendwie geht – und das jeden einzelnen Tag, ohne Ausnahme.


Und glaub mir, ich weiß, wie schnell man Ausreden findet…grade, wenn man nur für sich selbst schreibt.


Fällt ja nicht auf, was ist der eine Tag schon…(also außer dem Zeichen, dass du es einfach nicht drauf hast, durchzuziehen.)


Und keine Ahnung wie das bei dir ist, mir helfen „Belohnungen” nicht, wenn man Zwischenziele wie „30 Tage lang geschafft” erreicht…


Ganz im Gegenteil. Das einzige, was mich motiviert:


Negative Konsequenzen die weh tun wie ein versehentlicher Tritt auf Legosteine.


Heißt für mich:


Schreib ich auch nur einen einzigen Tag keine Copy – dann gibts 30 Tage Lieferdienst-Verbot.


Ich sag’s dir: das möcht ich nicht riskieren.


Und vielleicht ist das auch ein Grund, warum ich dir immer gleich in der Früh schreib – dann hab ich’s schon hinter mir 😉


Markus


PS: falls du täglich schreibst, aber nicht sicher bist, ob du dir nicht vielleicht schlechte Copy ins Muskelgedächtnis trainierst…


Mach halt meine Copywriting-Ausbildung – für deutlich weniger als nen Taui bist du dabei!

MUAHAHAHAHAHAHAHA.


Es gibt manchmal so Tage: da läuft es einfach.


Ich weiß nicht, wie das bei dir ist, Reader – aber wir haben hier zuhause ja die klassische Rollenverteilung zwischen Mann und Frau:


Katti hat den Überblick und ich verursach (wenn ich überhaupt was mach) nur Chaos.


Und ja – möglicherweise bittet mich Katti manchmal um Dinge, die ich ihr geben soll. Die ich dann natürlich nicht finden kann.


Obwohl sie direkt vor meinen Augen stehen.


Was hab ich dafür schon für Beschimpfungen erdulden müssen…Herabwürdigungen…die netteren Zitate waren so in der Art „was bist du nur für ein blinder, alter Mann” und so…


Nicht. Gestern.


Gestern war Katti auf der Suche nach der Rescue-Salbe, um Töchterchens Knie einzuschmieren.


Sie ruft „wo ist denn die Rescue-Salbe?” – und ich überhör das erstmal gekonnt. Schließlich war ich grade dabei, Söhnchen zu wickeln.


Sie sucht in der Box mit den Medikamenten, ohne Erfolg. Ruft wieder „Markus, wo ist die Rescue-Salbe?” und ich begehe einen kapitalen Fehler, als ich antworte:


„Wo hast du sie denn hin?”


Das hätte ich mir verkneifen können. Aber es war genau die richtige Frage, weil wenn nicht Leib und Leben (der Kinder!) davon abhängen, meide ich so Salben und Zeugs wie der Teufel das Weihwasser.


Ich mag einfach das Gefühl an den Fingern nicht. Außerdem könnte ich damit die Tastatur vollschmieren, und das will nun wirklich niemand.


Katti weiß das eigentlich auch, dass ich keine Salben verwende. Ist ihr aber egal, in solchen Situationen kommt man mit Logik nicht weit.


Jedenfalls:


ICH hab die Salbe gefunden.


Auf dem Sofa…auf dem Katti sie liegen hat lassen, nachdem sie Töchterchens Knie schon am Nachmittag eingeschmiert hatte.


Und ich werde ihr das mindestens die nächsten 10 Jahre vorhalten können.


Zurück zu dir, Reader:


Was ich nämlich schon immer mal wissen wollte…


Wenn du mein Cashcow Copywriting Compendium bisher nicht gekauft hast…


Warum eigentlich nicht? Du musst doch nur hier klicken!


Markus

Du schläfst.


Also… hast Du.


Ich nicht.


Ich hatte Dinge zu klären.


Es fing harmlos an.


Ein Geräusch.


Ganz leise.


So ein tipp… tipp… tipp…


Ich bin aufgestanden.


Hab gelauscht.


Hab zurückgelauscht (man weiß ja nie).


Dann hab ich es gesehen.


Den Schatten.


Nicht groß.


Nicht klein.


Eher… frech.


Ich hab ihn angebellt.


Er hat sich nicht bewegt.


Das war der erste Fehler.


Also bin ich näher ran.


Ganz langsam.


Ganz vorsichtig.


Dann schneller.


Dann sehr schnell.


Dann war ich plötzlich in der Küche.


Ich weiß nicht mehr genau, wie.


Aber der Mülleimer war offen.


Ich wiederhole:


Der. Mülleimer. War. Offen.


Ich habe Verantwortung übernommen.


Jemand musste das klären.


Kurze Zusammenfassung:


– Die Nudeln sind jetzt frei

– Die Verpackung auch

– Die halbe Karotte lebt ein eigenes Leben

– Der Boden… ist jetzt ein Erlebnis


Zwischendurch hab ich versucht, Dich zu wecken.


Wichtiges Thema.


Hab mich auf Dein Gesicht gesetzt.


Du hast nicht reagiert.


Unverständlich.


Dann kam Phase 2.


Das Geräusch war wieder da.


Jetzt aus dem Wohnzimmer.


Ich bin rein.


Der Teppich lag da…


als wäre nichts gewesen.


Das war verdächtig.


Also hab ich ihn umgedreht.


Mehrfach.


Zur Sicherheit.


Ich glaube, er hat nachgegeben.


Kann ich aber nicht garantieren.


Irgendwann gegen… keine Ahnung… Nacht halt…


wurde mir klar:


Ich hab das hier unter Kontrolle.


Also hab ich mich hingelegt.


Mitten in die Beweise.


Man muss ja präsent bleiben.


Wenn Du gleich aufstehst:


Tu bitte so, als wär das alles genau so geplant gewesen.


Vor allem der Mülleimer.


Der hat angefangen.


Und ich sag noch „Fall nicht auf den Betreff rein, Reader”...


Ja, die Mail heute hat Hundi getippt. Zur Strafe.


Irgendeiner muss ja das ganze Chaos beseitigen.


Markus

„DAAAADAAAAAAAAA”


Stell dir zusätzlich dieses Glucksen vor, das nur Kinder machen, bevor sie sprechen lernen – wenn sie sich über irgendwas tierisch freuen.


In Söhnchens Fall war das gestern:


Mir volle Lotte mit der flachen Hand auf die Glatze zu klatschen.


Und ich konnte NICHTS dagegen tun…


Jetzt sollte man meinen, ich wäre groß genug, mich gegen so ein Kleinkind zu wehren – konnte ich aber nicht.


Also, versucht hab ich das schon…aber ich konnte weder seine kleinen Ärmchen festhalten noch vor ihm wegrennen.


Söhnchen saß nämlich in unserer am Samstag angeschafften Kraxe, war nen halben Klopf größer als ich, vollkommen außerhalb meines Sichtfeldes und hat es genossen, mal vorwärts zu sehen, was so passiert.


Im Kinderwagen fährt er ja immer rückwärts.


Die Idee für die Kraxe erschien mir maximal sinnvoll: wir sind deutlich flexibler, wenn wir mit Hundi draußen sind als mit dem Kinderwagen – und ich hatte die romantische Vorstellung davon, dass es irgendwie „leicht” sein würde, Söhnchen da drin umeinander zu tragen.


Die ersten paar Kilometer ging das auch wunderbar – nur irgendwann…hm. Keine Ahnung, ob du mir das glaubst, Reader, aber Söhnchen hat halt definitiv die geheime Superkraft der plötzlichen Vervielfachung seines eigenen Körpergewichts.


Kein Witz: gefühlt hat es der kleine Kerl im Laufe unserer Draußenaktivität geschafft, für jeden seiner Lebensmonate mindestens 6kg Gewicht in die Kraxe zu bringen.


Kein Wunder, dass ich bei mehr als 100kg „Gepäck” irgendwann leicht ins Schwitzen gekommen bin.


Jedenfalls muss das diesem kleinen Rabenaas aufgefallen sein…


Weil auf einmal:


Fängt er an, mir ständig mit der flachen Hand auf die schweißnasse Glatze zu hauen.


Natürlich nicht so, dass es weh tut, das kriegt er noch nicht hin. Aber unangenehm war es – und nervig.


Vor diesen Risiken haben natürlich weder Verkäufer, noch Bedienungsanleitung gewarnt…


Und dann freut er sich auch noch tierisch drüber bei jedem Klatscher.


Markus


PS: ich bin versucht, die Kraxe entweder direkt wieder abzuschaffen, sie Katti tragen zu lassen in Zukunft oder beim nächsten Mal einen Helm anzuziehen.


Mit welcher Lösung komm ich am besten weg?

Mit der „so dass Methode” kannst du Features ganz einfach in Benefits verwandeln, Reader:


Häng einfach an das Feature ein „so dass” an und mach dem Leser damit klar, was das Feature konkret für ihn bedeutet.


Klingt simpel – ist es auch.


Ein Beispiel:


Mit dem CashCow Copywriting Compendium kriegst du meine komplette Copywriting-Ausbildung, so dass du zum einen weißt, wie du Copy so schreibst, dass sie konvertiert – und zum andern sparst du dir noch möglicherweise Tausende von Euro für ne Copywriting-Ausbildung.


Aber Markus – „so dass Sätze” klingen doch scheisse…”


Meistens stimmt das.


Aber:


Wir schreiben ja auch keinen Spiegel-Bestseller, sondern Copy.


Und mit nem „so dass” hintendran funktioniert die Copy -–was alles ist, was zählt.


Markus


PS: außerdem: wenn dein Satz da erstmal mit „so dass” steht…


Dann fällt dir vielleicht auch ein, wie du das Gleiche schöner sagen kannst!



Vorweg: gar nicht SCHÖN, was Söhnchen heut Nacht wieder abgezogen hat!


Der hat irgendwann um kurz nach 1 beschlossen, er wäre jetzt wach.


Ausgerechnet. In. Der. Nacht. Von. Freitag. Auf. Samstag.


Du kannst dir vorstellen, was das heißt, oder Reader?


Katti meint: „Markus…Wochenende…schau du nach ihm!”


An der Stelle sind Diskussionen dann auch sinnlos – man muss wissen, wenn man als Mann keine Chance hat.


Also geh ich zu ihm, beruhig ihn ein bisschen, setz mich neben sein Bettchen – und hab zum Glück mein iPhone dabei.


Ich scroll gedankenlos durch Facebook…


Bleibe an einer Werbeanzeige kleben.


Die direkt meine Aufmerksamkeit bekommt.


Da spricht jemand genau mein Problem an.


Also klicke ich nahezu sofort auf „Mehr”...


Und stutze direkt bei den ersten Zeilen.


Kurz die ganze Copy gescannt – ja, da nutzt jemand das APSA-Framework.


Nice – sieht man nicht so oft.


Also nochmal von Anfang gelesen:


Tatsächlich schafft die Copy es, mich sofort in ihren Bann zu ziehen – das Attention von APSA klappt also schonmal ganz gut.


Das Problem, das folgt – ein feuchtes Träumchen.


Da stehen haargenau die Sätze, die ich von mir gebe – wenn ich meinem besten Kumpel von meinen Leiden erzähle.


Da hat der Copywriter sich wohl bemüht, die voice of customer zu treffen – und es ist ihm gelungen.


Und die Solution…


Die klingt einfach schon fast zu gut, um wahr zu sein.


Dass dann natürlich die Action in Form eines nicen CTA folgt, ist klar.


Also direkt mal die LP gebookmarkt – da werd ich mich nachher in Ruhe drum kümmern.


Weiter gehts, beim Prokrastinieren darf man sich ja nicht aufhalten lassen…


Ein bisschen scrollen…


Und die nächste gute Adcopy.


Heut ist echt ein verrückter Tag – 2 gute Ads in so kurzer Zeit?


Ich machs an der Stelle mal kurz:


Jede verdammte Ad war gut, die mir ausgespielt wurde.


Als hätte sich heut über Nacht irgendwas geändert…


Und schlechte Copy würde ab sofort mit Knast nicht unter 100 Tagen bestraft werden.


Irgendetwas muss passiert sein…


AUUUUUUUA!


Mein Rücken schmerzt, als hätte ich ein Klavier in den achten Stock getragen. Allein. Und wieso lieg ich in Söhnchens Zimmer auf dem Boden?


Verdammt.


Offensichtlich bin ich irgendwie eingeschlafen – und die viele gute Copy war nur ein Traum.


Schade eigentlich…


Genieß den Start ins Wochenende, Reader!


Markus