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Ich weiß, dass dich das brennend interessiert…


Wie schaffe ich es, mir Inhalt für einen täglichen Newsletter aus den Fingern zu saugen?


Ziemlich easy eigentlich…


Schritt Nummer 1:


Fang an, täglich eine E-Mail zu schreiben!


Auch wenn du noch keinen Auftrag hast – eigentlich gerade dann – solltest du täglich schreiben…


Ich schreibe zum Beispiel ja gern in der Früh, direkt nach dem Aufstehen.


Warum?


Weil es mir wichtig ist, vielleicht?


Wenn du das konsequent durchziehst, hast du eine 100% Chance, dass folgendes passiert:


Du wirst eine Gewohnheit entwickeln.


Und wenn du die Gewohnheit entwickelt hast, täglich eine E-Mail zu schreiben – und dann klopft ein Kunde an und will genau das von dir – dann hast du nicht mal zusätzliche Arbeit!


Der einzige Haken:


Glaubt man dem European Journal of Social Psychology


Dann dauert es zwischen 18 und 254 Tagen, bis du eine neue Gewohnheit entwickelt hast, Reader...


18 Tage sind easy nur gut 2 Wochen – aber 254 Tage sind halt fast ein Jahr…


Besser, du startest gleich, oder?


Was Hoffnung schenkt:


Im Durchschnitt dauert es genau 66 Tage, um eine neue Gewohnheit wie das tägliche Schreiben eines Textes zu etablieren…


Wenn du heute anfängst, heißt das:


Setz dir einen Reminder im Kalender deiner Wahl (idealerweise in einen, in den du auch reinschaust!)...


Und schick mir am 28.04.26 eine Mail, in der du mir erzählst, ob es geklappt hat!


Das gilt übrigens nicht nur für Newsletter – damit kannst du dir alles antrainieren 😉


Und gerade im Copywriting gilt:


Writers gonna write.


Markus


PS: vielleicht nehm ich mich da ein bisschen zu wichtig, wenn ich denke, dass du brennend auf Insights aus Berlin wartest…


Aber ich kann dich beruhigen: die kommen noch. Ich will aber noch abwarten, was heute passiert…


Nicht, dass ich unter Umständen die wertvolle tägliche Mail an dich für irgendwas verschwende, was doch nicht so bahnbrechend war.


Wobei allein die Location gestern…


Ui.


Da soll mal einer sagen, ich hätte Ansprüche!

Vielleicht wäre ein besserer Betreff gewesen:


“Warum ich keine Contentstrategie habe, um Kunden zu gewinnen”


Oder noch besser:


“Wer Kunden braucht, darf keine Contentposts schreiben”


Aber ich wollte halt unbedingt das Monarchiebeispiel irgendwo unterbringen…


Reader, das Ding ist ganz einfach:


Du kannst nicht kontrollieren, wem dein Content angezeigt wird.


Das steuert ein Algorithmus…


Und das einzige, was du über den weißt:


Das soziale Netzwerk deiner Wahl wird einen Teufel tun und dir erklären, was genau dahintersteckt.


Sonst würde es ja kein geld mehr damit verdienen, dass du dir Reichweite in Form von Ads teuer “erkaufst”.


Heißt also, du bist auf den Goodwill angewiesen von einem Stück Software, über das du eigentlich nichts weißt…


Und als Copywriter wissen wir ja:


Du musst alles über die Zielgruppe wissen, sonst funktioniert es nicht.


Also warum saugst du dir 3-7 Contentposts pro Woche aus den Fingern, wenn der Algorithmus die nur einer handvoll Menschen anzeigt – vielleicht sogar den falschen?


Du kannst die beste Copy der Welt schreiben:


Wenn sie keiner liest, funktioniert sie nicht.


Lass uns mal ein Experiment machen:


Erstens – du fragst dich, wie viel Zeit du pro Woche für Contentposts aufbringst.


Zweitens – die nächsten 4 Wochen machst du keinen einzigen Contentpost.


Stattdessen nutzt du die Zeit und beschäftigst dich mit deinem Traumkunden.


Mit beschäftigen meine ich:


Finde heraus, was aktuell der größte Schmerz von ihm oder ihr ist.


Und damit meine ich nicht, dass er sich ja Zeit spart, wenn er dich bucht


Wenn du den Schmerz weißt, geht das “stalking” los:


Schau dir jede Story an. Lies alle seine Posts. Meld dich zum Newsletter an. Finde heraus, was ihm / ihr wichtig ist – im Leben, in der Partnerschaft, im Business. Lies dir durch, was Kunden und Geschäftspartner über deinen Traumkunden sagen.


Sobald du das weißt, überleg dir, was ihn / sie von dir und deiner Copy überzeugen könnte…


Und dann schreibst du deinen Traumkunden in Woche 5 an.


Realistisch (also das, was ich schaffe, wenn ich auf Kundensuche bin) sind so ca. 3-4 “Traumkunden”, die du in 4 Wochen analysieren kannst…


Bedeutet:


In Woche 5 schreibst du die 3-4 an, mit dem ganzen Wissen aus 4 Wochen “Analyse”.


Wenn dann kein zahlender Kunde dabei herauskommt, dann passt was nicht.


Markus



Intime Details straight outta Kempten:


Ich hab eher so 16+cm, Reader.


Katti (stellvertretend für die ein oder andere Frau aus der Gegend) meint sogar, ein wenig mehr…eigentlich sind sich aber alle einig:


Das ist fast zu viel.


Weil:


Warum zum Teufel muss es heute Nacht so schneien bei uns??


Was soll der ganze Schnee? Und – ist das nur hier so oder versinkt gesamt Deutschland im Schneechaos an ausgerechnet dem Tag, an dem ich nach Berlin fahre?


Ich wusste es von Anfang:


Dieses vorschnelle Zusagen, hier „klar bin ich dabei” wenn sich der Copy Club trifft…


Hätte ich auch bleiben lassen können.


Jedenfalls:


Zu keiner Zeit meines Lebens war ich schlechter auf so eine große Reise vorbereitet, wie heute:


  • ich hab vergessen, das Auto zu laden (App sagt, ich hab noch 14%)
  • mein MacBook hing nicht am Strom und kämpft mit rund 20% Akku
  • ich hab weder Ladegeräte noch Steckdosenleiste eingepackt bisher (letztere nehm ich immer mit, wer weiß schon, wie viele Steckdosen Hotelzimmer haben)
  • Klamotten noch nicht gepackt
  • ehrlicherweise: noch gar nichts gepackt


Irgendwie hatte ich das nicht so auf dem Schirm, dass man im Idealfall vor Antritt einer Reise anfangen sollte, zu packen.


Würde vielleicht Sinn machen…


Ich mein:


Bei Copy mach ich das doch auch? Da überleg ich vorher, wem ich eigentlich was verkaufen will…damit das wie leichter wird.


Und damit man da nicht so viel selbst denken muss (ist ja anstrengend)...


Lass ich meine Kunden immer KYCCE ausfüllen.


Das hat einen ganz entscheidenden Vorteil:


Man spart sich Zeit und Zeit ist Geld – weil KYCCE der Kunde allein ausfüllen kann.


Und als Bonus: Weiß man schon vorher, dass dem Kunden gefallen wird, was man so an Copy schreibt.


Win-Win oder so.


Markus


PS: ich mach jetzt dann gleich nach Gassi mit Hundi los, werd hektisch ein paar Sachen in einen Koffer werfen…


Und hoff einfach mal, dass ich gut ankomm – und nichts gravierendes vergesse.

Das hat der echt gefragt, Reader 😱


Was soll man denn darauf antworten?


Sowas wie:


“Gar kein kein Problem, ich schreib das so oft neu, bis es funktioniert?”


Puuuuh.



Damit würde ich mir schwer tun.


Weil weißt du, was das bedeuten würde?


Ich hätte meinen Job im Vorfeld nicht gut gemacht – weil dann hätte ich gewusst, dass die Copy so nicht funktioniert…


Also ist was die einzig richtige Antwort?


Wenn man seine street credibility behalten will?


Na?


Ich mach mal paar Absätze hier rein, das machts doch spannender – oder?


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Wann gibts du auf, Reader?





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Komm, ist gut jetzt:


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Wenn meine Copy nicht funktioniert, ist wahrscheinlich dein Angebot scheisse!


Markus


PS: das ist einer der Vorteile, wenn man für Erstgespräche schon Geld verlangt – dann sind die Leute in der Regel schon extrem daran interessiert, dass man für sie arbeitet…


PPS: ist das dieses “Mindset”, von dem immer alle reden? Wenn man so von sich überzeugt ist, dass es am andern liegen muss?



Da hab ich letztens einen Newsletter geschrieben.


Für einen Kunden.


Also das, was ich so ziemlich jeden Tag mache.


Und dann kommt eine Antwort auf diesen Newsletter…


Sei mal ehrlich:


Warst du das, Reader – und wolltest einfach ein bisschen trollen?


“Mir” (also dem Absender) wurde vorgeworfen, dass dieser Newsletter wohl nicht ganz ernst gemeint sein konnte…


Voller Rechtschreibfehler und falscher Satzzeichen.


Sprachlich und stilistisch nicht korrekt.


Und ob “ich” mir nicht wenigstens so viel Mühe machen wolle, Marketingmails in Zukunft fehlerfrei zu versenden.


Ich erspar dir die ausschweifende Schilderung, wie ich stundenlang heulend vor meinem MacBook saß und die Welt einfach nicht mehr verstehen konnte…


Und auch den beinahe Wutanfall, in dem ich hier in meinem Büro alles kurz und klein schlagen wollte.


Kurz bevor also mein MacBook aus dem bereits geöffneten Fenster fliegen konnte, die rettende Idee:


Zahlen lügen nicht. Niemals. Nie.


Also kurz die Stats für diesen speziellen Newsletter gecheckt…


Openrate: verbesserungswürdige 26,73%.


Klickrate: gar nicht ganz so schlechte 1,4%


(wie gut, dass mir solche Zahlen bei meinen Kunden egal sind)


Direkter Umsatz: echt gute 13.200 Euronen


Mein monatliches (!) Umsatzziel aus dem Newsletter liegt in meinem Deal mit dem Kunden bei 25k und in der Regel schreibe ich 4-5 Newsletter pro Woche…


Hmmmm.


Wenn ich jetzt meinen Kunden frage, dann sagt der wahrscheinlich:


Mach auf jeden Fall genau so weiter!


Der oder die Leser:in des Newsletters macht mir aber ziemlich deutlich klar, dass mein Newsletter Schrott ist und keinesfalls so verschickt werden sollte…


Und Markus?


Markus weiß mal wieder, warum man als Copywriter niemals und unter keinen Umständen “Referenzen” oder Beispieltexte zeigen sollte, wenn man einen Kunden für sich gewinnen will.


Was zählt, ist nämlich immer nur: Geld.


Und zwar Geld auf dem Konto deines Kunden.


An einer Beispielcopy kannst du nicht erkennen, wie viel Geld sie eingebracht hat…


Und du kannst auch nicht wissen, ob Fehler vielleicht Absicht sind.


Weil:


Wenn Kunden klicken und kaufen, wenn ich “pihte gaufn sie dem Brotugds” schreibe – dann ist das so und soll so sein.


Markus


PS: ich wollte ja aufhören.


Mach ich auch.


Ich spare mir die Energie, schlechtes Feedback zu lesen.


Außer es kommt vom Auftraggeber.


Und falls du auch mal so komische Mails schreiben willst…die Leute triggern, dazu verleiten, dich nicht mehr ernst zu nehmen – aber dir dafür direkt Geld bringen…


Hm.


Ich würd mir an deiner Stelle ja mal VEED anschauen ¯_(ツ)_/¯



Ham die Lack gesoffen, Reader??


Ich schwöre: sowas kannst du dir nicht ausdenken…


Man stelle sich vor, damit die Mail nicht ausartet, nur in chronologischen Stichpunkten:


  • Markus gründet eine Firma
  • Muss die ganze Chose vom Notar (!) beglaubigen lassen
  • Die Firma wird im Handelsregister eingetragen
  • Markus bekommt eine Armada an „Amtspost”: Gewerbeanmeldung, Gewerbesteuerbescheid, Rechnung für die Eintragung im Handelsregister, Steuernummer, 724 Fakerechnungen von irgendwelchen Fantasiefirmen, die nochmal Geld für die Eintragung wollen, mir aber höchstens 2 Tage (sic!) für die Überweisung Zeit geben, die dann wiederum auf ein Konto in Portugal (sic!) getätigt werden soll, Rechnungen für Eintragungen ins Transparenzregister (mit dem winzigen Hinweis, dass sie die für nen Haufen Kohle nur „vorbereiten” – eintragen muss ich sie dann doch wieder selbst), und, und, und…


Und eine neue Umsatzsteuer-ID.


An der wiederum kam mir erstmal nichts komisch vor. Ich mein, geht mit „DE” los, hat dann noch 9 Ziffern – alles gut.


Bis auf…


Ja bis auf das, was unter der Umsatzsteuer-ID steht.


Da stehen nämlich die Firmendaten, die bei Prüfung für diese Umsatzsteuer-ID angezeigt werden…


UND DAS IST NICHT MEINE FIRMA.


Irgendein minderbemittelter Beamter beim Bundeszentralamt für Steuern hat es tatsächlich geschafft, in meinen Firmennamen einen SCHREIBFEHLER einzubauen.


WIE ZUR HÖLLE KANN DAS PASSIEREN? WOFÜR ZUM TEUFEL ZAHL ICH EUCH EIGENTLICH SEIT JAHREN SO VIEL VERDAMMTE KOHLE?


Und natürlich kann jedem ein Schreibfehler unterlaufen, ich will da auch gar nicht kleinlich sein. Auch wenn es schon seltsam ist, weil das kein Vertipper ist – liegen immerhin 4 Tasten zwischen dem richtigen und dem falschen Buchstaben…


Aber nach diesem ganzen Bohei mit Notar und Beglaubigung und KOSTENPFLICHTIGEM ZWANGSEINTRAG im Handelsregister – kann ich ja wohl erwarten, dass man wenigstens den Firmennamen richtig schreibt.


Weil – und das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:


UNSEREINER als Unternehmer ist ja verpflichtet, bei B2B-Geschäften im EU-Ausland sorgfältig die Umsatzsteuer-ID zu prüfen, bevor man eine Geschäftsbeziehung eingeht. Und wenn ich jetzt etwas in, sagen wir, Polen bestellen will und das Unternehmen prüft sorgfältig die Umsatzsteuer-ID, wie gesetzlich vorgeschrieben –


Dann zahle ICH auf einmal 23% Umsatzsteuer, die mir nicht zurückerstattet wird.


Und das alles nur, weil irgendeiner mit nem sicheren Job und ner geilen Pension es NICHT schafft, 14 effing Buchstaben korrekt abzutippen. Wenn er sie schon nicht kopiert…


Allein beim Tippen ist mein Puls schon wieder auf ungesunde 280 Schläge pro Minute gestiegen – frag mich nicht, wie ich getobt habe, als ich den Brief in der Hand hatte (und natürlich ist für solche Sache niemand telefonisch erreichbar)...


Andererseits ist so eine Tirade am Montagmorgen vielleicht ganz gut – und ich kann den Rest der Woche entspannter angehen…


Oder auch nicht:


Immerhin fehlt mir jetzt die Transition zu einem guten Pitch – und damit ist das Bundeszentralamt für Steuern jetzt auch noch für fehlenden innerdeutschen Umsatz verantwortlich.


Aber gut, dann kriegen sie auch weniger Geld von mir – haben sie jetzt davon.


Markus


PS: ich bin ab Donnerstag in Berlin – wer noch?

Kennst du den allerersten Bond Streifen, Reader?


James Bond – 007 jagt Dr. No


Ich hab mir den letztens mal wieder angeschaut – einfach ein Klassiker.


(vielleicht war meine Prokrastinationsmotivation aber auch einfach grad auf dem „nächsten Level”)


Jedenfalls:


Nach gut 10 Minuten wird Bond dem Zuschauer „vorgestellt”.


Natürlich in einem schicken Casino.


Man sieht eine attraktive Brünette, die Bakkara spielt gegen einen Mann, der nicht zu sehen ist.


Sie verliert immer wieder, wird wütend…


Besteht aber darauf, weiterzuspielen.


Der Gegner (den man nicht sieht), meint:


Ich bewundere Ihren Mut, Miss…?


„Trench”, sagt sie mit leicht irritiertem Gesichtsausdruck. „Sylvia Trench. Ich bewundere Ihr Glück, Mister…?”


Die Kamera schwenkt um, man sieht Sean Connery, der sich gelangweilt eine Zigarette anzündet.


Bond. James Bond.


Außer der Codenummer 007 und dem dämlichen Martini ist diese Aussage doch das, was Bond ausmacht, oder?


Seit Jahrzehnten hat jeder bei Bond im Kopf:


Bond. James Bond.”


Ist dir aufgefallen, dass der gute alte James diese ikonische Vorstellung einfach von Sylvia Trench geklaut hat?


Und dann natürlich auch ihr Herz – wie immer…


Da hat der gute Gentleman seine Gegenüber einfach gespiegelt…


Also genau das, was wir bei Copy versuchen:


Wir verwenden die Worte unserer Zielgruppe, um ihr Problem und unsere Lösung zu beschreiben.


Das funktioniert bei Copy genauso wie im Gespräch – durch „Mirroring” schaffen wir es, „Rapport” aufzubauen.


NLP Grundlagen.


Und schon ist verkaufen einfach.


Markus

Ich bin mir grade nicht ganz sicher, ob ich richtig gelesen hab, weil – ist ja Valentinstag und so…


Und da wundert es mich erst, dass ich heut Nacht ne E-Mail von Reader bekomm – und dann steht auch noch folgendes drin:


Markus, ich hatte eben einen verrückten Traum:


Ich hab geträumt, du würdest mir helfen, damit ich in meinem Copybusiness vorankomme.


Aber nicht, indem du mir zeigst, wie ich gute Copy schreibe…


Sondern das ganze Drumherum!


Also wie ich überhaupt einmal an Kunden komme für mein Copy-Business.


Wie ich es schaffe, Erstgespräche zu generieren.


Und wie ich in den Erstgesprächen meine potentiellen Kunden dann auch abschließen kann.


Du weißt schon – so wie du das machst?


Und weißt du, was das Coolste daran war, Markus?


Du hast das komplett for free angeboten.


Oder war das doch kein Traum?


Machst du das wirklich, Markus?


LG


Reader


Äääääähm.


Nein.


Reader, sorry – das war wohl nur ein Traum.


But let me be your Valentine…


Die zweitbeste Möglichkeit nach „Markus macht das for free” ist:


Probier einen vollen Monat den Copy Club aus – und zahl dafür nur einen kleinen Euro (+ ggf. Umsatzsteuer).


Da lernst du nämlich (neben ner Menge anderem Zeugs) genau das.


Markus


PS: ich finds nett, dass du mir deine Träume als Mail schickst.


Wirklich, Reader!


Ich hoffe trotzdem:


Du schickst mir immer nur deine Träume mit Business-Bezug – Katti hat echt komisch geschaut!

Was ist das Wichtigste für deinen Kunden?


Die customer experience…


Glasklar muss die sein.


Dein Kunde muss jederzeit wissen, was sein nächster Schritt ist.


Und du musst ihm das in deiner Copy zeigen!


Menschen sind einfach dumm, Reader.


So wie Markus letztens:


Nehmen wir einfach mal hypothetisch an:


Katti hat den Wasserkocher entkalkt.


Mit so nem schweineteuren Öko-Entkalker.


Davon wusste Markus natürlich nichts, weil er zu seiner Schande eingestehen muss, dass er sich um so profane Dinge wie Entkalkungen keine Gedanken macht. Außer bei der Kaffeemaschine. Klar.


Abends wird Söhnchen ins Bett gebracht, ich mach ihm noch ne Flasche.


Seh, da ist noch Wasser im Wasserkocher…


(bestimmt noch von Kattis Tee am Morgen übrig)


Schalte also einfach an, stell die Temperatur ein, mach die Flasche fertig…


„Maaaarkus! Komm sofort her!”


Ja Reader – das war der Moment, in dem ich erfahren hab, dass Katti den Wasserkocher entkalkt hat…weil Söhnchen schon nach dem ersten Schluck wieder alles ausgespuckt und sich geschüttelt hat…


Flasche in die Hand, Warnhinweise.


Mama angerufen.


Google bemüht.


(das alles in wahnwitzigen 7 Sekunden oder so)


Und dann den Giftnotruf gewählt.


Treffer 1 und 2 bei Google, Berliner Nummer – trotzdem angerufen.


Dann wollen die erstmal meine Postleitzahl…


Dann kommt die Bandansage, dass ich „vermutlich aus Bayern” anrufe.


Ach nee.


Gefolgt von der Frage, ob ich mit dem regionalen Giftnotruf verbunden werden möchte.


Also die # gedrückt für ja.


Bandansagen.


Datenschutz, Möglichkeit, sich online zu informieren – aber niemand geht ran.


Endlich Tuten, dann eine Stimme:


„Giftnotruf Berlin, wie kann ich Ihnen helfen?”


Das hat mich getriggert, ok?


Verdutzt hab ich gefragt, ob ich jetzt nicht zum Giftnotruf nach München verbunden wurde…


Hab mir dann erklären lassen, dass die Technik da manchmal nicht so läuft, blablablub…


Bis mir eingefallen ist:


Eigentlich wollte ich nur asap abklären, ob ich Söhnchen jetzt sofort ins Auto schmeiß und Richtung Krankenhaus fahr oder nicht.


Also zurück zum Thema…


Es ist so:


Der eine Schluck macht nix.


Da war sie sich sicher…


Es hätte aber auch was Schlimmes sein können.


Und dann hätte ich wertvolle Zeit verplempert, weil ich mich so drüber aufregen muss, dass die „customer experience” einfach Mist war.


Markus


PS: Meine Learnings:


Wenns um was Schlimmes gehen könnte, darf ich mich nicht so leicht triggern lassen.


Man sollte in jeder Aussage immer zu 100% klar sein – auch wenns nur um die Angabe ner Kontaktnummer geht.


„Ökologisch” heißt bei Reinigungsmitteln nicht, dass sie nicht hochgiftig sein können.


Und ich werde den Wasserkocher nie wieder anschalten, ohne vorher am Wasser drin gerochen zu haben.

Das ist diesmal kein Witz, Reader!


Ich schwör.


Ich hatte heute wirklich Probleme mit dem Raum-Zeit-Kontinuum.


Hört sich für dich vielleicht an wie Science Fiction, ist aber die brutale Realität.


2026 ist echt anstrengend!


Ich mein, eigentlich ist es ziemlich geil, in der Zukunft zu leben.


Aber auf der anderen Seite halt auch nicht.


Mein Opa – der hatte es damals noch gut.


Die einzige, die ihm gesagt hat, was er zu tun hat, war – meine Oma.


Und wie ist das bei mir?


Mir sagt Katti, was ich zu tun hab.


Und Töchterchen natürlich und Söhnchen (auch wenn die Lautierversuche von letzterem kaum verständlich sind).


Dann diktiert aber auch noch Hundi, wann Markus in Ruhe am MacBook arbeiten kann und wann nicht.


(vor 20 Minuten zum Beispiel musste Hundi ganz dringend raus – gerade als ich mich mit ner Tasse heißem Kaffee an den Mac gesetzt hab…)


Kaum bin ich zurück – plärrt auch noch diese bescheuerte Alexa in aller Herrgottsfrüh:


„Ihr Wäschetrockner ist fertig. Bitte entnehmen Sie die getrocknete Wäsche”


Gut, Markus ist natürlich schlau und macht’s mit Alexa wie mit Katti:


Erstmal ignorieren.


Ja, ich weiß – ich hätte wissen müssen, dass das nicht die beste Idee ist…


Aber was soll ich denn machen?


Ich wusste ja, dass der Trockner morgens fertig ist, ich hab den ja extra so eingestellt.


Was ich nicht wusste: Dass Katti noch schläft.


Ich dachte, ich bin nett, programmier den Trockner auf halb Sieben, dass sie direkt eine Beschäftigung hat, wenn sie aufsteht und sich nicht langweilen muss am Donnerstag…


Jedenfalls:


Alexa plärrt natürlich nach 5 Minuten „Snooze” direkt nochmal los…


Die Gefahr ist also relativ groß, dass Katti davon aufwacht.


Alexa sagt irgendwas von „du faule Sau, räum endlich den Trockner aus” oder so.


Also mach ich das natürlich...


Weil wenn Katti aufwacht von Alexa – oh Gott.


Dann darf ich mir wieder stundenlang anhören, dass der ganze SmartHome-Scheiss total sinnlos sei, ich das alles wegmachen soll und so weiter und so fort.


Darauf hab ich echt keine Lust…


Zumindest nicht schon wieder.


Was aber übrigens ziemlich genau der Grund meines Problems mit dem Raum-Zeit-Kontinuum ist:


Wie soll ich denn vor 7:00 Uhr einen vernünftigen Newsletter schreiben, wenn ich viel zu viel Raum (Gassigehen, Trockner ausräumen, Alexa leiser machen) in so verdammt wenig Zeit zurücklegen soll?


Hast du irgendwelche Tipps?


(sag ja nicht “steh halt früher auf”!)


Nein?


Eben.


Markus


PS: vielleicht sollte ich doch mal wieder einen Blick in VEED werfen


Da soll man das ja immerhin lernen!

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