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Ist das so, Reader?


Die Diskussion hab ich tatsächlich letztens mit einem „rising Copywriter” geführt…


Der genaue Wortlaut war ungefähr:


„Ich hab das Gefühl, es ist 2026 fast unmöglich ein guter Copywriter zu werden – da hätte ich mich einfach 10 Jahre früher mit befassen sollen.”


Du ahnst wahrscheinlich, was ich ihm gesagt hab, oder?


So ein Bullshit!


Heutzutage ist es nicht schwer ein guter Copywriter zu werden – es ist so einfach, wie es NOCH NIE war!


Überleg mal, wie das damals gewesen sein muss, als ich angefangen hab…(2010)


Skool-Communities oder Facebook-Gruppen, in denen man sich über Copy austauschen kann?


Fehlanzeige – ich bin mir gar nicht ganz sicher, ob es damals überhaupt schon Facebook-Gruppen gab. Skool gab’s jedenfalls nicht.


YouTube? Bitte, das hat 2010 noch kaum ne Rolle gespielt – und wenn, dann eher für Witziges, wobei da ClipFish besser war, wenn ich mich recht erinnere…


Es gab auch niemanden, der einen Kurs angeboten hätte, in dem man Copywriting lernen kann!


Kein Philipp, kein Tim, kein Stephan, kein Max, kein Michael, kein Omar, keine Christine…


Einfach niemand.


Geschweige denn irgendwelche Swipefiles oder Templates, die man für sich nutzen konnte…


Und es gab auch noch keine KI-Systeme wie ChatGPT, Claude und Co., die dir die Arbeit größtenteils abnehmen.


Weißt du, wie ich Copywriting noch lernen musste?


Ich musste scheißtteure, 50 Jahre alte (englische) Bücher bei Amazon kaufen und lesen.


Musste selbst „übersetzen”, wie das Marketing der 50er Jahre in den USA nach der Jahrtausendwende online in Deutschland funktioniert.


Und ich musste mir selbst überlegen, womit man Menschen überzeugen kann – immerhin kam Cialdinis Psychologie des Überzeugens zwar 2009 schon raus, ich habs aber damals nicht gekannt.


(du könntest ja erstmal das CCC kaufen – das ist sogar auf Deutsch!)


Warum also sollte es in 2026 schwerer sein als vor 10 Jahren?


Es ist so, so viel einfacher.


Das einzige Problem:


Wenn dir alles vorgekaut wird, wirst du faul.


Du wartest buchstäblich darauf, dass dir jemand sagt „mach dies, tu das” – und schon wirst du zum A-Lister.


Wann hast du denn das letzte mal angeschaut, wie ein guter Copywriter winning Copy von Anfang bis Ende auseinander nimmt? (gibts Millionenfach bei YouTube)


Schreibst du jeden Tag, um besser zu werden?


Und ganz wichtig:


Hast du schon gefunden, womit du dich von den meisten anderen unterscheiden kannst – weil du besser darin bist?


Markus

Bist du eigentlich auf Tinder unterwegs?


Ja? Nein? Darf keiner wissen?


Prinzipiell ist mir das egal, Reader.


Aber ich verurteile jede Einzelne und jeden Einzelnen, der nicht auf Tinder ist.


Und sich beschwert, dass er keine Kunden findet.


Auf’s Schärfste.


Jeder sagt doch immer: „think outside the box” - oder?


Wenn du als Copywriter also Schwierigkeiten hast bei der Akquise…


Probier dein Glück doch mal bei Tinder?


Ähem – nein, du sollst dir da weder Sugardaddy noch Sugarmommy suchen, Reader...


Darum gehts nicht – ich mein, du könntest es mal mit Tinder bei deinem Business versuchen.


Ich muss dir das echt erklären, wie ich das meine?


Sei froh, dass ich dir hier nur ne Mail schreib – bei Zoom hätte ich jetzt ordentlich mit den Augen gerollt, bis sie fast aus den Höhlen gefallen wären. Mindestens.


Überleg mal: was für Menschen sind auf Tinder? Menschen, die andere Menschen suchen für…gemeinsame Aktivitäten oder so.


Und was entscheidet, ob nach links oder rechts geswiped wird?


Erstmal das Bild – dann aber immer der Text.


Jetzt gibt es Menschen, die mit einer dermaßenen Attraktivität gesegnet sind, dass allein aufgrund des Bildes jeder richtig swiped.


Das sind aber die Wenigsten.


Bei allen Anderen:


Entscheidet der Text über den Erfolg.


Als Copywriter kannst du sowas…


Ich wette, es gibt jede Menge Tinder-User, die dir nen Fuffi zahlen würden, damit ihr Text mehr Matches anzieht.


Oder aus 😇


Klar ist das nix zum reichwerden…


Und die Amis würden sagen, even not enough for a living.


Aber:


Es ist eine gute Möglichkeit, sich im Akquise-Game zu üben – ohne großes Risiko, dein Tinder-Profil ist ja schnell gelöscht.


Und ein bisschen Taschengeld ist obendrauf drin.


Deshalb: immer außerhalb vom Schachterl denken, für Copywriter gibts überall Kunden.


Markus


PS: und wer weiß – vielleicht gibts ja auch den Traumpartner obendrauf…


Win-Win und so.


PPS: nein, ich bin nicht bei Tinder. Ich war auch noch nie bei Tinder.


Ich hatte aber auch noch nie das Problem, keine Kunden zu haben ¯_(ツ)_/¯

Das ist eine der wichtigsten Fragen, die du klären musst, Reader...


Was wollen die Kunden deines Kunden eigentlich?


Weil, du kennst ja das Beispiel von meinem Hundi:


Hundi braucht täglich Tabletten – will sie aber nicht.


Hundi will täglich Leberwurst – soll sie aber nicht.


Also packt Markus die Tabletten einfach in Leberwurst – und jeder kriegt, was er will:


Hundi Leberwurst.


Markus die Gewissheit, dass der Teppich sauber bleibt.


Leider, leider…


Sind die meisten Menschen schlauer als Hundi.


Also – in manchen Dingen.


Nicht generell.


Wenn es jetzt also darum geht, jemandem etwas zu verkaufen…


Dann solltest du ihm genau das geben, was er will – nicht, was er braucht.


So weit, so gewöhnlich…


Man könnte fast denken, ich will auf einmal komplette Anfänger ansprechen, was?


Aber keine Angst Reader – ich weiß schon, dass du einiges weiter bist…


Und als Belohnung, dass du so weit gelesen hast, gibt es jetzt auch noch ein kleines Schmankerl:


Überleg dir bei deiner nächsten Copy mal, wo du den Leser ansprechen möchtest.


In seinem System-1- oder System-2-Denken.


Da spielt zum Beispiel der Preis des Angebots eine große Rolle…


Fakt ist auf jeden Fall:


Entscheidest du dich für das richtige System, schlägt deine Copy ein wie nochwas!


Markus


PS: Falls dir das mit den Denksystemen nichts sagt Reader...


Hier wird das super erklärt - leider auf Englisch.

Gestern früh, als ich grad vom Wochenmarkt heimkomm, check ich meine Mails – und finde eine von:


Christof.


Er wollte Feedback von mir zu einem Copysnippet bzw. einem promise, damit Menschen seinen Newsletter abonnieren…


Hab ich ihm natürlich gestern noch durchgeschickt, nicht nur Feedback, sodnern auch direkt 3 neue Varianten. Ich helf ja immer gern.


(nein Markus, er wollte kein Feedback von DIR – er wollte einfach Feedback von seiner Newsletterliste…denk nicht immer, die ganze Welt dreht sich um dich!)


Ähem.


Notiz an mich selbst: Ich muss aufhören, diese inneren Dialoge, die ich mit mir selbst führe, aufzuschreiben – oder wenigstens dafür sorgen, dass ich sie nicht an Reader schicke, könnte ja peinlich werden.


(und wieder ein innerer Dialog mit mir selbst – langsam wird’s gruselig)


Worauf ich aber hinaus will:


Christof schreibt gute Newsletter.


Und da obwohl er weder in der Marketing- noch in der Make-money-online-Bubble drin ist.


Im Gegenteil, eigentlich macht Christof ziemlich langweilige Dinge, ist promovierter Finanzwissenschaftler und so.


Und trotzdem:


Allein auf seiner Website haut er ein dermaßenes BOLD Statement raus – du schlackerst mit den Ohren, Reader.


(Spoiler: Wenn deine Altersvorsorge aktuell so aussieht, dass du regelmäßig Geld in den MSCI World packst – dann wirst du eine ziemliche böse Überraschung erleben, wenn’s soweit ist.)


Weil heute Sonntag ist, würde ich vorschlagen:


Du schaust dir seine Website an. Dauert auch nicht lang.


Und wenn das dann ein ganz klein bisschen mit dir resoniert…


Dann meldest du dich zu seinem Newsletter an.


So kriegst du zum einen regelmäßig ein Beispiel, wie man in eher „trockenen” Nischen einen geilen Newsletter schreiben kann…


Und zum andern lernst du was für’s Leben.


Im Ernst, ist wichtig, was Christof macht!


Markus


PS: weil das ja immer wichtig ist:


Ich verdiene nichts an der Empfehlung. Ich habe nicht vor, an der Empfehlung etwas zu verdienen, du wirst schon selbst wissen, was du tun solltest oder nicht.


(außerdem geht es ja nur um einen Newsletter Optin…)


Und:


Christof weiß gar nicht, dass ich dir das heute schreibe – außer er hat es selbst gelesen.

Wenn du willst, dass deine Copy funktioniert, musst du wissen:


In 9/10 Fällen reagieren (also kaufen) Menschen, weil du ihnen das Gefühl gegeben hast:


Sie schlagen mit deinem Angebot das System.


Ein plattes Beispiel:


Dein Wunsch ist es, mit 65 in Rente zu gehen und 5 Mio auf dem Konto zu haben.


Und ein kleines Strandhäuschen in der Karibik.


Der normale Weg:


Fang mit 20 an zu sparen.


Gönn dir gar nichts.


Reduziere deine Mahlzeiten auf eine am Tag – und eigentlich ist Haferschleim sowieso lecker genug, dass man nichts anderes essen muss.


Kümmere dich nicht darum, einen Partner zu finden.


Oder gar Kinder in die Welt zu setzen.


83% von deinem Gehalt überweist du direkt am Monatsersten in einen ETF…


Und das machst du dann die nächsten 45 Jahre.


Der Weg funktioniert.


Quasi garantiert.


Warum macht es kaum jemand?


Weil der Weg zwar ziemlich sicher funktioniert – aber einfach scheisse ist.


Was willst du stattdessen?


Einmalig nen Hunni in irgendeinen Coin oder ne Aktie investieren – und am nächsten Morgen aufwachen mit 5 Mio mehr auf dem Konto.


Damit hättest du das System geschlagen…


Funktioniert übrigens nicht nur mit Geld.


Hast du zufällig ne Copywriting-Ausbildung gemacht, Reader?


Sei mal ehrlich:


Hat man dir versprochen, es ist ganz leicht und geht ganz schnell?


Ja?


Und…


Durftest du dann feststellen, dass es doch nicht so leicht ist?


Und doch nicht so schnell geht?


Hm.


Oder…


Schonmal so Abnehmshakes probiert?


“Ersetze 1-2 Mahlzeiten am Tag und du nimmst 12kg+ pro Monat ab” und so…


Warum hast du sie gekauft?


Weil du dachtest, du könntest normales Abnehmen “schlagen” damit – und ohne großen Aufwand zum Ziel kommen.


Ohne Sport.


Ohne nachhaltige und dauerhafte Ernährungsumstellung…


So ist es mit allem:


Die meisten Menschen wollen sich die harte Arbeit nicht antun, mit der sie zum gewünschten Ergebnis kommen.


Wenn dein Angebot (oder das deines Kunden) also ein großes Commitment erfordert…


Dann wirst du vermutlich nicht allzu viel davon verkaufen.


Außer du zeigst ihnen, dass dein Angebot die Abkürzung ist.


So wie das Cashcow Copywriting Compendium die Abkürzung zu besserer Copy ist – weil du schön kompakt und ohne Blabla erklärt bekommst, wie du bessere Copy schreibst.


Markus


PS: Ich weiß, ich weiß…


Sehr subtil, der Pitch.


Aber ich kann ja nicht immer schreiben:


Wenn du endlich gute Copy schreiben willst, klick hier und kauf das Ding.

Reader – wenn du es mal bisschen leichter haben willst bei der Recherche…


Wenn du herausfinden willst, wie deine Zielgruppe über ihr Problem spricht…


Und was sie gern für eine Lösung hätte…


Dann hab ich da mal was für dich vorbereitet.


Du klickst einfach hier…


Dann landest du auf meiner Seite – ganz ohne Cookies.


Bei URL gibst du amazon. com ein…


Bei Auswahl entscheidest du dich für einen Motivator…


Und trägst dann ein Keyword ein.


Mit Klick auf Go wird ein custom searchlink für Google kreiert.


Und den klickst du einfach an und schaust dir die Ergebnisse an.


So findest du schnell raus, was deine Zielgruppe will.


Einziger Haken:


Es läuft quasi nur auf Englisch – aber da ist der Markt eh größer.


Markus


PS: ja, das geht auch direkt über Google.


Aber:


Mir war das zu doof mit den ganzen Doppelpunkten, Anführungszeichen…


Also hab ich mir dieses wunderhübsch anzusehende Script gebastelt.

Wo is the latest shit?


Wo ist das denn?


Wo passiert das denn?


Wo ist der Merger?


Wo ist hier Fashion?


Wo ist Musik?


Wo ist Architektur?


Ich seh' so ein paar Prints, n paar Poster.


[…]



Wo sind die Magazine?


Wo ist die Inspiration?


Wo ist Augmented Reality?


Wo ist das alles?


Wo sind die Oculus Rift Brillen?


Das ist alles so eine Komfortzone!


Und aus der musst du halt manchmal einfach raus, Reader...


Ich hab ehrlicherweise keine Ahnung, ob Walter Gropius auch nur ein einziges Wort von dem verstanden hätte, was Mike Meiré da von sich gegeben hat…


Aber was ich weiß:


Immer, wenn ich über dieses Video stolpere – bleib ich dran hängen.


Lass ich manchmal sogar zum einschlafen laufen!


Markus

Ich hab keinen Ahnung, was du so für Copy schreibst, Reader...


Außer ich hab schon was von dir gelesen.


Dann – ganz ehrlich – schreibst du natürlich gute Copy.


Weißt du, wie aus guter Copy großartige Copy wird?


Hör auf, deinem Leser Worte in den Mund zu legen!


Ich weiß, dass einem jeder Copywriting-Kurs das so beibringt…


Man muss beim Leser das Gefühl wecken, dass man ihn ganz genau kennt…


„Ich weiß, was du denkst…”


„Du struggelst den ganzen Tag mit XY…”


„Du hast zwar [Ergebnis], trotzdem ist da immer noch [Problem]...”


And so on.


Das kann funktionieren, Reader.


Kann.


Wahrscheinlicher ist aber, dass es eben nicht funktioniert.


Nehmen wir mal an, du kennst die Zielgruppe nicht zu 100%...


(und sei ehrlich: du kennst die Zielgruppen, für die du schreibst, nicht zu 100%. Sonst würdest du vermutlich nicht meinen langweiligen Newsletter lesen, sondern ich würde deinen lesen…)


Wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass einer der Punkte, die du ansprichst NICHT auf den Leser zutrifft?


Ziemlich hoch.


Und dann wolltest du dieses „ich weiß genau wie es dir geht” Gefühl erzeugen – und bekommst stattdessen:


Kognitive Dissonanz.


Dann ist dein Leser raus aus dem Lesefluss…


Und wird am Ende nicht klicken.


Dabei kannst du das ganz einfach umgehen:


Hör auf, deinem Leser die Worte in den Mund zu legen – und fang an, sie Menschen in den Mund zu legen, mit denen er sich identifizieren kann.


Klingt kompliziert?


Ist es nicht:


Statt zu sagen „Du kommst erschöpft von der Arbeit nach Hause, freust dich auf eine Dusche und ne kleine Sporteinheit – und landest doch wieder mit der Tüte Chips vor Netflix”...


Kannst du einfach sagen:


„Die meisten XY kommen erschöpft von der Arbeit nach Hause, freuen sich auf eine Dusche und ne kleine Sporteinheit - und landen dann doch wieder mit der Tüte Chips vor Netflix.”


Merkst du den Unterschied?


Ich freu mich vielleicht weder auf eine kleine Sporteinheit, noch komm ich von der Arbeit nach Hause – das Produkt wäre aber trotzdem interessant für mich…


Wenn ich lese, dass die meisten Problem XY haben – dann denk ich drüber nach, wie das bei mir ist.


Lese ich, dass ich das Problem haben soll, das ich nicht habe – dann bin ich weg.


So funktioniert Manipulation…kleiner Unterschied im Text, riesige Wirkung.


Du beeinflusst, wie dein Leser über sich selbst nachdenkt.


„Die meisten” triggert Selbstreflexion. „Du” triggert Widerstand.


Wenn du die echten Mechaniken hinter Einfluss, menschlichem Verhalten und Kaufentscheidungen verstehen willst…


Lies „How To Manipulate People Online (fast)”.


Markus

Oh wie ich es hasse…


Da fährst du mit deinem Auto dieselbe Strecke, wie jeden Tag.


Frühmorgens, auf Autopilot quasi.


Bis du auf einmal etwas siehst, was da nicht hingehört.


Ein Blitzer.


Wie aus dem nichts, ganz unscheinbar am rechten Straßenrand.


Kurzer Blick auf den Tempomat: 53 eingestellt, passt.


BLITZ.


Bitte was?


Ich fahr 53 mit Tempomat in der 50er-Zone und das Scheißding blitzt mich?


Puls auf 180.


Mindestens.


Aber: halb so wild, vielleicht stellen sie ihn ja gerade erst ein.


Da wird schon nichts kommen.


Hab ich mir gedacht…


Tja Reader – da kam doch was.


Schönes Bußgeld, das da ein paar Tage später im Briefkasten landete…


Zugegeben, ich hab damit gerechnet.


Mir ist natürlich aufgefallen, dass irgendjemand auf die Idee kam, AUS DEM NICHTS ein Tempo 30 Schild an der Straße aufzustellen.


Die Straße, die ich nur deswegen seit Jahren benutze, weil 50 erlaubt sind.


Ähem – waren.


Jetzt sind es 30.


Deshalb hat mein Fahrlehrer damals wohl immer gesagt, man muss immer 1 Auge auf den Schildern haben – egal wie oft man eine Strecke schon gefahren ist…


Du ahnst es wahrscheinlich:


Die Geschichte ist lange her.


Heute könnte mir sowas allein deshalb nicht mehr passieren, weil mein Auto ja eine Geschwindigkeitsbegrenzungserkennungsautomatik hat (heißt das so?)...


Aber damals musste ich in den sauren Apfel beißen.


Und heute muss ich es dir erzählen, weil… Newsletter schreiben ist genauso!


Du fährst auf Autopilot.


„Das hat doch immer funktioniert.”


Bis es halt NICHT MEHR funktioniert.


Deine Openrates sinken. Deine Klicks gehen gegen Null. Aber DU schreibst weiter wie immer.


Bis jemand dir sagt: „Deine Mails sind langweilig geworden.”


Zack – Bußgeld.


Nur dass es bei Newslettern nicht 30 Euro sind. Sondern Leser, die sich abmelden.


Für bessere Newsletter, die nicht langweilig sind:


Kauf dir VEED.


Markus


PS: Anders als beim Auto gibt's bei Newslettern keine Automatik, die dich warnt.


Du musst selbst checken, ob du noch auf der richtigen Spur bist.


VEED soll dabei helfen – hab ich gehört.

Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, Reader...


Aber könnte es sein, dass du dich manchmal in Gedanken verlierst – und wieder und wieder dasselbe denkst, ohne auf ein Ergebnis zu kommen?


Bezogen auf Copy natürlich.


Du weißt eigentlich, was du schreiben musst.


Aber jede Formulierung, die dir einfällt…


Hast du 2 Minuten davor schon verworfen.


Dein Kopf fühlt sich an wie ne Schallplatte mit Sprung, du hörst ein und denselben Akkord wieder und wieder…


(lass mich, ok? Ich bin halt alt…und mit Spotify funktioniert der Vergleich einfach nicht…)


Wenn du weißt, wie sich das anfühlt…


Hab ich gute Neuigkeiten:


Ich kenn einen Weg da raus.


Es gibt eine wahnsinnig einfach Methode, um effektiv aus diesem Negativ-Loop herauszukommen und gute Copy zu schreiben.


Ich spreche von:


FREEWRITING.


Damit kommst du schneller in den kreativen Flow als mit Aurora Typ 1.


(if you don’t know: besser bekannt als “Island Sweet Skunk” – hervorragender Sativa-Strain)


Mit Freewriting kommst du in deine natürliche Kreativität.


Ist wie beim Atmen:


Da denkst du auch nicht ständig „einatmen - ausatmen - einatmen - ausatmen - einatmen…” – oder?


So wie deine Nase weiß, wie sie atmen muss…


Weiss dein Gehirn, wie es kreativ sein muss.


Du lässt es halt nur nicht zu…


Bevor ich dir aber jetzt verrate, wie genau Freewriting funktioniert – erzähl ich dir erstmal, warum du nicht kreativ bist, wenn du es sein musst:


Wenn du dich zum Schreiben zwingst: dann wird das nix.


Wenn du während des Schreibens darüber nachdenkst, wie gut deine Copy ist: dann hindert dich das daran, gute Ideen zu bekommen.


Und wenn du beim Schreiben über deinen Text gehst und ihn korrigierst, dann kannst du es für den Moment gleich gut sein lassen.


Neu schreiben und überarbeiten beanspruchen völlig unterschiedliche Hirnareale – hab ich mal irgendwo aufgeschnappt.


Kurz gesagt geht es beim Freewriting darum:


Hör auf, darüber nachzudenken, was du schreibst – und SCHREIB EINFACH.


Klingt trivial. Ist es auch, wenn du dich an folgende Schritte hältst:


Schritt 1: Setz dir ein Zeitlimit


5 Minuten, eine halbe Stunde – wichtig ist nur: es MUSS eine Zeitspanne sein, in der du ohne Pause maximal konzentriert sein kannst.


Ich mach das in der Regel in den ersten 10 Minuten nach dem Aufstehen…


(also, nicht ganz. Nach den 3 Minuten, die es braucht, bis das schwarze Gold in der Tasse ist natürlich)


Schritt 2: Schnapp dir deinen Lieblingsstift – oder leg die Hände bequem auf deinem Macbook ab


Ich hab dir schon mal erzählt, dass ich gerne von Hand schreibe? Spielt aber keine Rolle, was besser für dich funktioniert – und um ehrlich zu sein, mach ich das meistens für meinen Newsletter eben nicht von Hand, da bietet sich der Mac eher an – außer für Ideen im Vorfeld, die ich mir notiere, die landen wieder im reMarkable


Schritt 3: Schreib ununterbrochen, bis die Zeit abgelaufen ist


Jep Reader – das wars.


Easy, oder?


Wichtig ist nur:


In der Zeit schreibst du ununterbrochen – EGAL, WAS IST.


Bei mir kräht zum Beispiel grade Söhnchen schon rum…und will geholt werden.


Weswegen ich jetzt schneller tippen muss und eventuell den ein oder anderen Vertipper einbaue.


Natürlich nur, um zu sehen, ob dir der auffällt.


Du schreibst auch weiter, wenn du der Meinung bist, dass das gar keinen Sinn ergibt, was du gerade schreibst!


Weil das genau das ist, worum es hier geht:


Du musst den Müll im Kopf loswerden, dass gute Copy entstehen kann.


Du brauchst keinen Plan, worüber du schreiben willst.


(gut, hilfreich ist es natürlich, wenn es irgendwas mit der Copy zu tun hat, die du schreiben willst…)


Du startest einfach miteinem beliebigen Satz…


Und schreibst weiter.


Die Qualität deines Textes beim Freewriting spielt keine Rolle…


Es geht nicht darum, fertige Copy zu haben.


Und du willst auch niemanden beeindrucken, wie schnell du Copy schreiben kannst.


Das kontinuierliche Schreiben an sich löst die Magie aus, die dir die richtige Idee für geile Copy bringt.


Du musst mir das natürlich nicht glauben, Reader...


Aber:


Was, wenn das der Trick ist, wie du geile Copy am laufenden Band schreibst?


Markus


PS: probier es aus – und sag mir, ob dir das geholfen hat!

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