fbpx

Jap.


Schaut so aus – ich hab verschlafen. Während ich mir noch schnell nen Espresso gezogen hab, scroll ich die Notifications im Handy durch und sehe:


Martin hat mir geschrieben.


Fast schon nen Roman.


Sorry Martin, ich hab nur kurz überflogen, ich hol das heute nach.


Was aber hängen geblieben ist:


Hier hat Martin was ganz leckeres für dich gezaubert, für das er nicht einmal Geld will, Reader.


Markus

RRRRIIIIINNNGGGG


06:00 Uhr. Der Wecker.


Ich hau schlaftrunken nach rechts. Snoozebuttonnichfinden.


Moment.


Meine Hand greift ins Leere. Kein iPhone. Kein Nachttisch.


Was zur—


Schallendes Gelächter.


Von meiner Mama.


In meinem Schlafzimmer.


„Hast du ernsthaft gedacht, du könntest mit Kind bis zum Wecker ausschlafen?"


Sie klingt… schadenfroh?


Ich: „Mal kurz die Luft zum Atmen nutzen, Mama – WAS zur Hölle machst du IN MEINEM Schlafzimmer??"


Sie: „We want consumers to say that's a hell of a product instead of that's a hell of an ad!"


Ich werd verrückt.


Mama zitiert Leo Burnett?


Dann – aus dem Kleiderschrank – David Ogilvy: „On the average, five times as many people read the headline as read the body copy!"


Dann – aus dem Badezimmer – Claude Hopkins: „The only purpose of advertising is to make sales!"


Ich dreh mich um.


Da steht Gary Halbert. Am Fußende meines Betts.


„The most important word in advertising is YOU."


Neben ihm: Eugene Schwartz.


„Copy is not written. Copy is assembled."


Ich: „Was zum—"


John Caples schiebt sich durchs Fenster: „The wrong headline can torpedo the best copy in the world!"


Und dann – direkt neben Mama – Dan Kennedy:


„If you're trying to persuade people to do something, you should use their language, the language in which they think."


Ich mach die Augen auf.


04:41 Uhr.


Das iPhone liegt rechts. Auf dem Nachttisch.


War ein Traum.


Kaffee.


Die Kaffeemühle kratzt im Ohr. Das schwarze Gold fließt mit 19.5 Bar in die Tasse.


Erster Schluck.


Mein Verstand ist wieder da.


Klar – glasklar:


Normalerweise mach ich mir am Vortag Gedanken, was in den Newsletter kommt. Schreib's in mein reMarkable.


Gestern hab ich das nicht gemacht.


Und irgendwie hat mein Unterbewusstsein mir deshalb einen so absurden Traum beschert, dass ich Stoff für den Newsletter habe.


Leider war's nur der Einstieg. Keine Lesson. Kein Pitch.


Und jetzt ist auch noch der Kaffee leer.


Was ich damit sagen will:


Wenn du keine Newsletter-Ideen hast, liegts meistens daran, dass du nicht aufschreibst, was dir auffällt.


Alles, was du dafür brauchst: ein Notizbuch. Und die Angewohnheit, Ideen festzuhalten, bevor sie weg sind.


(und vielleicht noch die Tipps aus VEED – ich hab gehört, die sollen beim Schreiben von Newslettern helfen!)


Markus


PS: Falls dein Unterbewusstsein dir auch manchmal absurde Träume mit Gary Halbert am Bettende schickt – schreib sie auf.


Irgendwann kannst du sie brauchen, Reader.

Gestern Nachmittag.


Ich hol Töchterchen vom Kindergarten ab.


Frag: „Na, wie war's heute?”


Sie schaut mich an und geht kommentarlos weiter Richtung Auto.


Ich denk: „Ok, vielleicht noch nicht bereit.”


Im Auto versuch ich’snochmal: „War heute was Spannendes?”


Nichts.


Sie ignoriert mich komplett, Reader.


Jetzt werd ich sauer. „Töchterchen, ich red mit dir.”


Sie dreht sich weg. Schaut aus dem Fenster.


Und ich überleg, was ich falsch gemacht haben könnte oder was ihr für ne Laus über die Leber gelaufen ist.


Frauen halt…


Zuhause:


Katti macht die Tär auf und fragt: „Hatte heute jemand Geburtstag? Gab's Süßigkeiten?”


Und dann?


Fängt die an zu quasseln wie ein Maschinengewehr.


Locker 10 Minuten am Stück…


„Ja! Leon! Und es gab Gummibärchen! Und Muffins! Und ich hab DREI gekriegt! Und dann hat die Emma gesagt, dass...”


Ich steh daneben.


Fassungslos.


Katti hat einfach nur die „richtige” Frage gestellt.


Wie läuft’s denn bei dir grad mit der Kundengewinnung?


Meistens denken wir ja nur, wir würden die richtigen Fragen stellen…die richtige Lösung anbieten…


Aber:


9 von 10 Dienstleistern kommunizieren nämlich mindestens so weit an ihrer Zielgruppe vorbei wie ich an Töchterchen.


Wie wärs, wenn du dir einfach mal von Nicole erklären lässt, wie das läuft?


Also nicht so theoretisch – sondern ganz praktisch im echten Leben?


Weil…


Ich würd dich jetzt gern zu nem kostenfreien Workshop oder so von ihr einladen. Aber das geht nicht.


Wenn du wirklich leibhaftig erleben willst, wie Verkaufspsychologie IN DER PRAXIS funktioniert…


Dann musst du Nicole schon in München besuchen.


Was viele nicht wissen:


Ein Offline-Event von Nicole war tatsächlich das erste Marketing-Event überhaupt, auf dem ich mich jemals hab blicken lassen…


Damals. Good old times.


Jedenfalls:


Wenn Kundengewinnung nicht läuft, geh dahin.


Lohnt sich nicht nur, weil es in München ist!


Markus


PS: der Form halber:


Das ist kein Affiliate-Link. Nicole kompensiert mich nicht dafür, dass ich dir das schicke.


Der einzige, der also was davon hat, wenn er sich anmeldet und hingeht:


Bist DU, Reader.

Gestern Nachmittag, Reader.


Ich setz mich an den Rechner und denk mir: „Markus, du musst das endlich automatisieren.”


Es gibt da ein paar Aufgaben, die ich jeden Monat von Hand mache. Zahlen exportieren, zusammenrechnen, in ein Spreadsheet eintragen. So Zeug.


Dauert vielleicht 40 Minuten.


Aber ich bin ja clever. Ich könnte das automatisieren. Ein Skript schreiben (lassen). Dann läuft's von alleine.


Also setze ich mich hin.


Und fange an.


6 Stunden später sitze ich immer noch da.


Das Skript funktioniert. Halbwegs. Manchmal. Wenn der Wind richtig steht. Und ngrok grade Lust hat.


Ich hab Stack Overflow durchforstet, ChatGPT befragt, 47 Fehlermeldungen gegoogelt, die ich nicht mal verstehe.


Und dann rechne ich nach:


6 Stunden Arbeit, um 40 Minuten zu sparen.


Ich müsste das Skript fucking 9 Monate lang jeden Monat nutzen, bis sich der Aufwand lohnt.


Und glaub mir:


80% davon ändern sich sowieso ständig wieder, weshalb Anpassungen nötig sind…


Das ist doch scheiße…


Aber genau das, was so oft mit Copy passiert ¯_(ツ)_/¯


Du sitzt vor dem Laptop. Musst eine Mail schreiben.


Aber statt einfach anzufangen, denkst du: „Ich brauch erstmal das perfekte Template oder wenigstens ein Framework.”


Also googelst du. Liest Artikel. Schaust Videos – und driftest nach 20 Minuten ab, Katzenvideos oder so.


Und 3 Stunden später hast du immer noch keine Mail geschrieben.


Dabei hättest du in 20 Minuten eine solide Mail getippt. Verschickt. Fertig.


Manchmal ist „einfach machen” schneller als „perfekt vorbereiten”.


Manchmal ist das halbe Skript besser als 6 Stunden Frust.


Und manchmal ist die Copy, die du in 30 Minuten runterschreibst, besser als die, die du nach 3 Stunden Template-und-Framework-Recherche NIE schreibst.


Deswegen hab ich das CashCow Copywriting Compendium geschrieben.


76 Tipps. Alles an einem Ort – hier.


Markus


PS: ich hab übrigens keine 6 Stunden für die Mail gebruacht…


Eher so 10 Minuten.


Ich kenn ja VEED auch in und auswendig.

Gestern Abend. Katti ist mit Freundinnen unterwegs, erst Essen, dann Kino. Ich hab die Kids…


Also durfte Töchterchen (während ich Söhnchen etwas früher als üblich ins Bett gesteckt habe) mit mir Bundesliga schauen.


Was soll ich sagen? Ich hab’s als Papa einfach raus… 😎


Nach dem grandiosen 1:5 von Bayern, die Leipzig die ganze erste Halbzeit lang Hoffnungen gemacht haben, das Debakel vom Saisonauftakt ausmerzen zu können, steck ich auch Töchterchen ins Bett.


Was mach ich jetzt an nem Samstag Abend, wenn ich „frei” hab?


Ich scroll durch meinen Posteingang.


Löschen. Löschen. Löschen. Langweiliger Newsletter. Noch langweiligerer Newsletter. Werbung.


Alles weg.


Dann eine Mail mit dem Betreff: „Die 3 Fehler, die dich arm halten”


Ich stoppe. Öffne. Lese.


Warum? Weil der Betreff zwei Dinge gemacht hat:


Neugier geweckt („Welche 3 Fehler?”) und Nutzen versprochen (wenn ich die kenne, bin ich nicht mehr arm)


Neugierde + Nutzen = Klick.


Das ist die Formel.


Aber nicht nur bei Newslettern, weil genau die fehlt bei 90% aller Freebies.


Ich krieg ständig Nachrichten (und manchmal sogar Anrufe) von Leuten, die sagen:


„Markus, mein Freebie funktioniert nicht. Ich muss den Inhalt komplett neu machen.”


Nein.


Musst du NICHT.


Dein Freebie ist vielleicht sogar gut. Deine Copy ist halt scheiße.


Weil, ganz ehrlich:


Ob dein Freebie gut ist, merken die Leute erst NACH dem Download.


Vorher entscheidet nur eins: Deine Copy.


Und wenn die nicht neugierig macht UND Nutzen verspricht – klickt halt niemand ¯_(ツ)_/¯


Also:


Bevor du dein Freebie neu schreibst – überarbeite deine Copy.


Markus

Samstag.


Es ist jetzt 06:25 Uhr. Söhnchen ist gewickelt und brabbelt im Laufstall ein bisschen vor sich hin…


Katti liegt noch im Bett und schläft (die Nacht war vermutlich kurz, Söhnchen hat ein paar mal geschrien), Töchterchen auch – und Hundi konnte sich nicht entscheiden, wo sie am besten liegt. Deshalb liegt sie jetzt im Flur am perfekten Dreieckspunkt zwischen uns allen.


Ich hab grad ne knappe halbe Stunde damit verbracht, zig (meist ziemlich sinnlose) Automationen einer Kundin verstehen zu wollen…und jetzt schreib ich dir, Reader.


Alles friedlich.


Aber ich denk mir: „Heute ist Wochenmarkt.”


Würschtlestand. Espresso-Käse.


Ich liebe den Wochenmarkt.


Und dann kommt dieser Gedanke:


„Was, wenn ich heut einfach allein gehe?”


Nur ich. Keine Kinderwagen-Choreografie. Kein "Papa, kann ich das haben?"-Aushandeln. Kein Hundi, der an jeder dritten Bude stehen bleiben muss, weil da ein anderer Hund ist. Kein Stress.


Einfach ich.


In Ruhe über den Markt schlendern. Beim Würschtlestand stehen bleiben, so lange ich will. Und vielleicht nochmal ne Portion nachordern. Espresso-Käse kaufen, ohne dass mir jemand reinquatscht.


Eine Stunde. Nur für mich.


Klingt gut. Klingt verdammt gut.


Und dann kommt dieser andere Gedanke:


„Macht mich das zum schlechtesten Ehemann, Vater und Herrchen der Welt?”


Ich meine, es ist Samstag.


Family-Time. Quality-Time. Zeit-mit-den-Liebsten-Time. Und ich will einfach nur meine Ruhe haben?


Bin ich ein egoistisches Arschloch?


Sollte ich nicht dankbar sein für meine Familie und jeden Moment mit ihnen genießen wollen?


Aber weißt du was?


Ich glaub, ich geh trotzdem.


Allein.


Weil ich das gerade brauche.


Eine Stunde ohne „Papa, schau mal!”. Ohne „Markus, kannst du mal...”.


Nur ich und der Würschtlestand. Und Espresso-Käse.


Ist ja wie mit deiner Copy.


Du kannst nicht allen gleichzeitig geben, was sie brauchen.


Versuchst du, jeden zu bedienen, bedienst du niemanden richtig.


Deine Copy kann nicht für kalten Traffic UND warmen Traffic funktionieren.

Sie kann nicht gleichzeitig hard sellen UND soft pitchen.

Sie kann nicht Entertainment UND reine Value-Vermittlung sein.


Du musst dich entscheiden.


Für wen schreibst du? Was willst du erreichen? Was ist jetzt wichtig?


Und dann machst du das. Ohne schlechtes Gewissen.


So wie ich jetzt zum Wochenmarkt gehe.


Allein.


Markus


PS: vermutlich renn ich da gleich hin – und bring dann Frühstück mit.


Dann kann ich so tun, als wär ich nur deswegen aus dem Haus.

Ok, um ehrlich zu sein, geht der Countdown bei 10 los…


Und bei „Raketenstart”, da gehts aber ab…


(ich liiiiebe jedes mal aufs Neue die schockierten Blicke von Katti, wenn das Wort “Raketenstart” fällt - die pure Panik in ihren Augen ist wahrscheinlich noch untertrieben)


Töchterchen liebts dafür umso mehr 😁


Raketenstart bedeutet einfach nur:


Es wird schnell. Und wild. Und (jetzt kommt Katti wieder durch:):


Gefährlich.


Gestern* zum Beispiel – aber es waren halt auch einfach die perfekten Umstände


Bei uns im Allgäu hats ja noch ne Menge Schnee…


Und wenn man mit Töchterchen und Hundi einen langen Spaziergang macht am sonnigen Sonntagnachmittag…


Ein bisschen Abseits der Wege kommt…


Durch den Wald läuft…


Und es dann plötzlich bergab geht…


Dann fängt mein Hirn an zu rattern:


Ich habe einen Buggy dabei.


Da sitzt Töchterchen inzwischen drin…


Katti ist ne ganze Ecke hinterher und spielt mit Hundi...


(sieht mich also – hoffentlich – nicht)


Puuuuuhhhh…


Wenn ich dich jetzt frage, Reader:


Was hättest du an meiner Stelle gemacht??


Bedenke:


Im Buggy sitzt Töchterchen und kreischt beim Anblick des Abhangs schon begeistert:


Taaakeeeetentaat.


Was hättest du gemacht?


Und wie viel Ärger hättest du wohl von Katti bekommen?


Fakt ist:


Es hat sich gelohnt – Töchterchen war glücklich – und ich auch.


Wenn du dir manchmal einen „Raketenstart” für dein Copywriting-Business wünschen würdest, Reader...


Ist der Copy Club wohl der beste Ort dafür ¯_(ツ)_/¯


Markus


PS: ja, ich weiß – gestern war nicht Sonntag, deshalb auch das * oben.


Aber…


Ich fand die Mail von Februar 2023 einfach viel zu gut, um sie nicht nochmal zu verschicken.


Töchterchen sitzt ja auch gar nicht mehr im Buggy…


Sie werden ja so schnell groß 🥺

Die meisten Copywriter, die so unterwegs sind…


Leiden hart am Impostor-Syndrom!


Sei mal ehrlich, Reader:


Gehörst du dazu?


Oder gehörst du eher zur Fraktion „Ich weiß, dass meine Copy funktioniert”?


Dabei gibt es einen absurd einfachen Trick, wie du dir sicher sein kannst, dass deine Copy funktioniert.


Das Problem ist nur:


Alle Die meisten ignorieren das Offensichtliche.


Was gehört denn dazu, dass Copy funktioniert?


Sie muss gelesen werden, klar.


Deshalb schreiben wir in kurzen Sätzen.


Verzichten auf so viele Kommas wie nur irgendwie möglich.


Und schreiben in einfacher Sprache – so, dass ein Viertklässler versteht, was wir schreiben.


Dann passen wir unsere Sprache noch ein bisschen daran an, wo man den Leser vermutlich im Motivkompass einordnet…


Und das wars dann schon.


Klingt jetzt nicht unbedingt nach Raketenwissenschaft.


Warum bist du dir also unsicher, ob deine Copy funktioniert?


Es gibt 2 Möglichkeiten, wie du aus der Nummer rauskommst…


(sind beide doof – aber so ist das halt…)


Möglichkeit eins:


Such dir einen Kunden, der genügend Budget hat, dass deine Copy großflächig am Markt getestet wird – besseres Feedback gibt es nicht.


Ja ich weiß – gerade am Anfang kann das schwierig sein…


Und vielleicht brauchst du ja schon gute Copy, um den potentiellen Kunden davon zu überzeugen, deine Texte mit seinem Geld zu testen…


Dann bleibt Möglichkeit Nummer zwei:


Und die hat nix damit zu tun, dass du die perfekte Vorlage haben musst…


Oder das eine Framework, das alles einfach macht – weil es immer funktioniert.


Ganz im Gegenteil:


Verzichte doch mal auf Vorlagen…


Und schreib einfach ein bisschen unstrukturiert runter, was dein Leser für Einwände gegenüber deinem Angebot haben könnte – und wie du sie entkräftest.


Funktioniert auf jeden Fall besser als die meisten Vorlagen 🙃


Was aber tatsächlich Möglichkeit Nummer zwei ist:


Recherchier lang und ausführlich genug, bis du selbst in deinem Kopf zum perfekten Kunden für das Angebot wirst.


Und dann schreibst du mit deinem Wissen zu Copywriting einfach nur das, was DU lesen müsstest, um zu kaufen.


Fertig.


Markus


PS: um Copywriting in Gänze zu verstehen, empfiehlt sich natürlich vorab:


Das Cashcow Copywriting Compendium zu lesen.


Ich würde sogar fast sagen: erst ab da macht es wirklich Sinn, so vorzugehen…

Ich hab mal durchgezählt…


Stand 14.01.2026: 14 Kunden.


Vierzehn verschiedene Unternehmen, für die ich (mehr oder weniger) regelmäßig Copy schreibe.


Dazu mein eigener Newsletter, meine Produkte – und dann hab ich ja auch noch mit Adrian und Chris zusammen den Copy Club.


Das klingt nach verdammt viel Arbeit.


Ja, Reader – ist es auch.

Deshalb werd ich wahrscheinlich auch so oft gefragt, wie ich das eigentlich mache, weil…


Ich arbeite maximal 25 Stunden pro Woche.


Wie geht das?


Die Antwort ist simpel: KI.


Aber nicht so, wie du denkst.


Ich nutze kein ChatGPT. Ich nutze keine Custom GPTs. Ich hab keine Prompt-Bibliothek mit 500 Copy-Paste-Prompts, die ich ständig anpassen muss.


Ich hab mir eine KI gebaut, die einfach funktioniert.


Die meine Voice kennt und die meiner Kunden. Die weiß, wie ich arbeite, worauf ich achte – und so weiter.


Und die mir so viel Arbeit abnimmt, dass ich 14 Kunden parallel betreuen kann, ohne auszubrennen – weil ich nur Teilzeit arbeite.


Bei mir funktioniert KI so, wie sich alle wünschen, dass KI funktioniert.


Ich teile hier mit dir jetzt mal den Prompt, mit dem ich die Ads geschrieben habe, die mit 7005,43 Euro Budget 2091 Leads an Land gezogen hat.


Richtig gerechnet: CPL 3,35 Euro.


Und das war nicht irgendein Wischiwaschi-Freebie oder sowas, das waren B2B-Webinar-Leads. Mit ner Show Up Rate über 40%. Im Januar 2026, falls du mir jetzt unterstellen willst, irgendeinen Big Win von 2014 aus dem Hut zu zaubern oder so...


Bevor ich weiter flexe, hier der exakte Prompt, Wort für Wort kopiert und frisch für dich eingefügt:


Ich brauch bitte Adcopy und creative copy für [Webinartitel].


THAT’S FUCKING IT.


Das war der gesamte Prompt – und die Ads haben im B2B-Bereich Leads für deutlich unter nem 5er reingebracht.


Ich würde sagen:


Das ist der Unterschied zwischen „KI nutzen” und „KI richtig nutzen”.


Die meisten Copywriter nutzen eine KI, brauchen schon ewig für den Prompt und dann…


Dann verbringen sie Stunden damit, den Text zu überarbeiten.

Ich nicht.


Weil meine KI schon weiß, was ich will. Wie ich schreibe. Was funktioniert.


Und wenn das für dich so klingt, als solltest du unbedingt wissen, wie mein System genau aussieht…


Wäre es dir einen mittleren dreistelligen Betrag wert, wenn ich dir mein komplettes Setup inkl. Anleitung überlasse?


Also keine Copy-Paste-Prompts, mit denen du dich stundenlang beschäftigen musst…

Sondern:


Ich richte dir die KI ein – und du arbeitest damit genau so wie ich.


Markus


PS: der einzige Haken:


Das ist natürlich mit laufenden Kosten für dich verbunden – im Normalfall rund 20 Euro im Monat.

Gestern war so ein Tag, Reader.


Einer von denen, wo du denkst: „Vielleicht einfach mal die Fresse halten und nix mehr sagen.”


Fettnäpfchen Nummer 1:


Ich schreib für eine Kundin ne Hand voll Skripte. Sie nickt alles ab. Alles perfekt.


Yay!


Bis sie mir schreibt: „Eine Sache noch... du hast mehrfach geschrieben, ich hab mit 38 angefangen. Ich bin erst 35.”


😳


Ich hab mich verrechnet. Oder nicht nachgedacht. Oder beides.


Frag mich nicht, wie ich drauf kam, dass sie mit 38 angefangen hat…ich hab ihr also mal eben in den Skripten unterstellt, sie wäre knapp 50.


Einer Frau…


Ich musste meinen ganzen Charme rausholen, um das wieder geradezubiegen…


Fettnäpfchen Nummer 2:


Abends hol ich Töchterchen bei ihrer Freundin ab. Die Mama hat die beiden vom Kindergarten abgeholt.


Ich komm rein, seh sie, und sag: „Oha, war wohl mehr als anstrengend mit den beiden, was?”


Sie schaut mich verwirrt an.


„Ja sorry, ich hab mich jetzt nicht extra geschminkt. So seh ich halt aus.”


Autsch.


Ich meinte natürlich die Kinder. Sie dachte, ich meine ihr Gesicht.


Zweimal am selben Tag.

Zweimal gedacht, ich weiß, was los ist.

Zweimal komplett daneben.


Weil ich angenommen hab. Statt zu fragen.


Das Problem mit Annahmen? Sie fühlen sich an wie Fakten.


„Die ist Ende 40, wenn sie das seit 10 Jahren macht.”

„Die sieht gestresst aus, die Kinder waren bestimmt anstrengend.”


Klingt logisch. Ist aber trotzdem falsch.


Und das Schlimme: Du merkst es erst, wenn's zu spät ist.


Das gleiche passiert, wenn du Copy für Kunden schreibst.


Du denkst, du weißt, was deren Zielgruppe will.

Du denkst, du weißt, wie du die ansprechen musst.


Du schreibst die Copy.


Und dann kommt die Mail vom Kunden:


„Sorry, aber das ist nicht, was wir wollten.”


Autsch.


Mach’s dir das nächste Mal doch einfach leichter und lass deinen Kunden vorher KYCCE ausfüllen?


Markus


PS: Falls du jetzt denkst „Wie konnte der so dumm sein?” – keine Sorge.


Ich frag mich das auch ¯_(ツ)_/¯


PPS: Die Kundin hat's mir verziehen.


Die Mama der Freundin... keine Ahnung.


Ich geh da erstmal nicht mehr hin.

Datenschutz-Übersicht
zukunftsich

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.

Unbedingt notwendige Cookies

Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.